Achim Kaul - Mord aus kühlem Grund

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Mord aus kühlem Grund: краткое содержание, описание и аннотация

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Zweifel und Zick sind zurück …
Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: «In der Therme ein Toter – das ist doch was für Sie», hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.
Sie werden den beiden gern begegnen – sofern Sie nichts ausgefressen haben

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»Nicht der Rede wert. Die Panik war in vollem Gange. Die Leute kannten nur eins: Raus hier. Da ist mir gottseidank der Bagger eingefallen.« Er machte eine Pause um nachzudenken. »Ob so etwas von der Versicherung abgedeckt ist?« Zweifel schüttelte den Kopf.

»Darüber würde ich mir an Ihrer Stelle keine Sorgen machen. Also, wo ist er?«

»Ja, äh, er liegt immer noch in der Stollensauna. Ich hab einen Kollegen davor postiert, damit niemand auf die Idee kommt …«

»Sind Sie denn sicher, dass keiner der Badegäste etwas bemerkt hat?«, unterbrach ihn Zweifel. Fischli verschränkte seine muskulösen Arme.

»Wenn ich Badegast bin und entdecke neben mir in der Sauna eine Leiche, was tue ich dann? Ich schreie um Hilfe, ich informiere das Personal, ich beschwere mich. Sehen Sie und all das ist nicht passiert.«

»Aber erwähnten Sie selbst vorhin nicht einen Schrei?« Fischli winkte ab.

»Der hat damit nichts zu tun. Irgendein blöder Scherz von ein paar Halbwüchsigen. Als Bademeister lernen Sie im Laufe der Jahre zwischen echten Schreien und hysterischem Getue zu unterscheiden. Wobei die lebensgefährlichen Situationen oft genug lautlos ablaufen.« Zweifel ließ sich das durch den Kopf gehen. Ein paar Minuten zuvor war er angekommen. Vor dem Haupteingang, auf den Parkplätzen und auf der Grünfläche rings um den Thermenkomplex wimmelte es von Menschen in höchst unterschiedlicher körperlicher und emotionaler Verfassung. Abgesehen von Schnittwunden und Kreislaufzusammenbrüchen, Prellungen, Quetschungen und zerkratzten Gesichtern, Augenreizungen und Atembeschwerden, war niemand ernstlich verletzt. Fassungslos und entsetzt, empört und verschreckt, versuchten die Menschen, das Erlebte zu verarbeiten. So unterschiedlich die Leute auch damit umgingen, alle einte das Gefühl, nochmal davongekommen zu sein. Als Zweifel sich einen Weg durch die Menge bahnte, hörte er mehrfach, wie über einen Schrei debattiert wurde, der offensichtlich von niemandem als so harmlos empfunden worden war, wie Fischli ihn glauben machen wollte. Doch vorerst beließ er es dabei. Sie hatten Fischlis Büro verlassen und gingen durch die menschenleere Saunawelt. Mehrere große Badetücher trieben im Vitalbecken. Die zerborstene Scheibe hinter dem als Frühlingsgarten bezeichneten Bereich, durch die alle endlich ins Freie gelangt waren, machte einen abenteuerlichen Eindruck. Der Bagger stand führerlos davor. Im Restaurant wurden sie von einem Mann aufgehalten. Er trug einen erstklassigen, hellen Leinenanzug, eine randlose Brille, hinter der schwarze Augen funkelten und eine kleine, halbvolle Flasche eisgekühlten Wassers. Ohne Zweifel eines Blickes zu würdigen, deutete er mit dem Zeigefinger auf Fischli.

»Das wird ein Nachspiel haben, John, das kann ich Ihnen garantieren. Ein sehr teures Nachspiel.« Damit leerte er die Flasche auf einen Zug und stellte sie auf dem Tresen ab. Dann erst wandte er sich Zweifel zu, dem er nicht mal bis zur Schulter reichte. Er blickte ihn von unten her abschätzig an. »Und Sie sind?«, fragte er mit einem Lächeln, das viele Zähne freilegte.

»Jemand, der gerne ein Wasser hätte«, konterte Zweifel trocken. Das Lächeln verdunstete im Nu.

»Mein Name ist Schilling. Ich bin hier der Geschäftsleiter«, sagte er und machte keine Anstalten, Zweifels Bitte zu erfüllen.

»Adam Zweifel, Kriminalhauptkommissar. Herr Fischli wollte mir gerade Ihren toten Badegast zeigen.« Schilling warf dem Bademeister einen missbilligenden Blick zu, der ihn ungerührt erwiderte. Zweifel blieb dies nicht verborgen. »Hier scheint heute ja einiges schief gegangen zu sein, wie ich höre, vor allem auch, was Ihre Haustechnik betrifft. Mit Ausnahme Ihres Kühlschranks, wie mir scheint«, ergänzte Zweifel mit einem Blick auf die leere Wasserflasche, an der einige Wassertropfen herabperlten. Schilling richtete seine schwarzen Augen auf den Kommissar und versuchte, die Situation abzuschätzen. Wie gewöhnlich überschätzte er dabei seine eigene Position. Fischli kannte seinen Chef zur Genüge und war daher auch nicht sonderlich von Schillings Antwort überrascht.

»Ich fürchte, das war die letzte Flasche«, sagte dieser mit einem Achselzucken. Zweifel wollte gerade etwas erwidern, als er aus den Augenwinkeln bemerkte, wie sich jemand mit roten Dreadlocks durch die Trümmer im Frühlingsgarten kämpfte.

»Schon wieder eine Gafferin. Jagen Sie die weg«, herrschte Schilling seinen Bademeister an.

»Ich würde nur ungern auf meine Assistentin verzichten«, sagte Zweifel seelenruhig, bevor Fischli reagieren konnte.

»Ihre was?«, fragte Schilling und nahm seine Brille ab. Melzick war jetzt bei ihnen angekommen. Etwas außer Atem nickte sie Zweifel zu.

»Schöner Schlamassel, was Chef? Das Südseeparadies stell ich mir eigentlich anders vor.« Schilling hustete und rümpfte die Nase. Fischli zog die Augenbrauen hoch und kratzte sich am Kopf.

»Sie haben Urlaub, Melzick. Was tun Sie hier?«

»Ich suche Erholung und Entspannung«, sagte sie und streifte die beiden teils ärgerlichen, teils verblüfften Männer mit einem raschen Blick. Fischli fasste sich als erster.

»Dafür haben Sie sich den falschen Tag ausgesucht, junge Frau«, knurrte er.

»Ach, wenn ich schon mal da bin, da …«

»Ich dachte bei der Polizei gibt es auch so etwas wie einen Dresscode oder besser gesagt: Haircode«, unterbrach sie Schilling süffisant. Melzick schaute ihn ruhig an.

»Davon ist mir nichts bekannt«, erwiderte sie. »Allerdings sollte man eine gewisse Körpergröße haben.« Die Gesichtsfarbe des Geschäftsleiters wurde einen Hauch dunkler. Fischli konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

»Na schön«, meinte Zweifel, »nachdem wir jetzt alle vollzählig sind, wäre es wohl an der Zeit für einen Besuch bei dem Toten.« Schilling holte tief Luft und stürmte wortlos voran, gefolgt von Fischli.

»Wer ist das eigentlich?«, raunte Melzick ihrem Chef unauffällig zu, während sie den beiden nachliefen.

»Oh, nur der Geschäftsleiter«, raunte der zurück. »Schilling heißt er und der andere ist sowas wie der oberste Bademeister hier, Fischli.«

»Wie bitte?«

»Das ist sein Name. Fischli, John Fischli. Wie sind Sie denn auf die Idee gekommen, ausgerechnet heute ins Paradies zu wollen?«

»Wollt’ ich ja gar nicht. Erzähl ich später.« Der junge Bademeister hielt immer noch Wache vor der Stollensauna. Zweifel konnte beobachten, wie er Schilling etwas ins Ohr flüsterte und dann die Glastür freigab.

»Stopp!«, rief Zweifel, als Schilling sie betreten wollte. »Ich will keinen Ärger mit der Spurensicherung. Niemand betritt die Sauna!« Schilling hob reflexhaft beide Hände, als würde er mit einer Waffe bedroht. »Sie waren hoffentlich auch nicht drin«, sagte Zweifel zu dem Jungen, der ihn mit großen Augen verwundert ansah.

»Natürlich war ich drin.«

»Er hat ihn ja entdeckt«, mischte sich Fischli ein.

»Ich hab aber sofort gesehen, dass da nichts mehr zu machen war.«

»Fußspuren haben wir jedenfalls keine hinterlassen«, meinte Fischli.

»Da wär’ ich mal nicht so sicher«, warf Melzick ein. Zweifel hatte inzwischen einen der dünnen Handschuhe angezogen, die er immer bei sich trug, und öffnete die Glastür, indem er sie ganz oben anfasste. Ein eigenartiger Geruch stieg ihnen in die Nase, eine Mischung aus nassem Laub, Moder und trockenem Holz. Melzick schaute ihm über die Schulter.

»Oh fuck«, stieß sie hervor, »der ist ja kaum so alt wie ich!«

»Nie wieder, dit sarick dir!« Fred schwitzte. Er saß hinter dem Steuer seines Wohnmobils. Johanna wartete stumm auf dem Beifahrersitz ab, bis sich das Unwetter gelegt hatte. Abgesehen davon war sie unglücklich, weil sie sich von ihrer alten Freundin nicht mehr hatte verabschieden können. Nicht einmal telefonisch. Fred war so Hals über Kopf losgefahren, nachdem Elias aufgetaucht war, dass sie gar keinen klaren Gedanken fassen konnte. Erst auf der Autobahn fiel ihr Katharina wieder ein, die sie am Tag zuvor so großzügig mit Kuchen bewirtet hatte, dass sogar Fred beim dritten Nachschlag abwinken musste. Als Johanna sie anrufen wollte, um ihr das Ganze zu erklären, merkte sie, dass ihr Handy weg war. In dem riesigen Durcheinander und in der überstürzten Eile musste sie es verloren haben. Fred wollte von einem eigenen Handy nichts wissen und Elias sollte nach ihrer Meinung von einem eigenen Handy noch nichts wissen. So blieb ihr also nichts Anderes übrig, als bis zur nächsten Raststätte zu warten, in der Hoffnung, dass Fred sich bis dahin beruhigt haben würde. Elias war in sein Buch vertieft. Es lag auf dem rückwärtigen Tisch zwischen seinen Ellenbogen. Sein blasses Gesicht hatte er in seine Fäuste gebettet. Fred saß der Schrecken in den Gliedern. Ursprünglich hatte er vorgehabt, in einem Rutsch nach Berlin zu fahren, wo er sich für den Rest des Urlaubs auf seinem Balkon erholen wollte. Doch jetzt beschloss er kurzerhand, auf dem nächsten Parkplatz eine Pause einzulegen. Das Zittern in seinen Händen war zu stark geworden. Was er genau mit seinem in regelmäßigen Abständen wiederholten »nie wieder« meinte, ließ er offen. Johanna war es ohnehin klar: Nie wieder Bayern, nie wieder Bad Wörishofen, nie wieder Therme, nie wieder Sauna. Der Junge hielt sich die Ohren zu. Er hatte etwas Anderes herausgehört: Nie wieder Elias.

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