Achim Kaul - Mord aus kühlem Grund

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Mord aus kühlem Grund: краткое содержание, описание и аннотация

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Zweifel und Zick sind zurück …
Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: «In der Therme ein Toter – das ist doch was für Sie», hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.
Sie werden den beiden gern begegnen – sofern Sie nichts ausgefressen haben

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»Wir müssen die Leute von den Glastüren wegbringen«, rief Fred dem Bademeister zu. Dieser schüttelte heftig den Kopf.

»Das funktioniert nicht«, schrie er, während er eine andere Nummer wählte. »Was ist da draußen los, verdammt? Haltet doch die Leute auf! Hier drin ist Chaos! Und macht endlich die Türen auf! Wie …?« Fred sah, wie es dem Bademeister die Sprache verschlug. Fischli blickte ihm fassungslos ins Gesicht. »Giftgas. Draußen hat jemand mit Giftgas geworfen! Das ist ein Anschlag …« Er war kreidebleich geworden. Fred schluckte. Dann griff er sich mit beiden Händen an den Kopf, hielt sich die Ohren zu und schloss die Augen. Fischli war überfordert. Von ihm war keine Hilfe zu erwarten. Fred kämpfte mit Macht gegen den Fluchtreflex an und drehte sich gegen die Wand. So konnte er sich abschotten. »Wie kriegen wir die Menschenmassen hier raus?« Fischli stand mit herabhängenden Armen verzweifelt neben ihm. »Der Bagger«, schoss es Fred in den Sinn. Draußen war ein Bagger gewesen. Er hatte sich noch über ihn aufgeregt, als sie ankamen und er ihnen den Weg versperrt hatte. Der musste hier irgendwo auf dem Gelände sein. Irgendeine Erweiterung war im Bau. Er drehte sich zu Fischli um.

»Welche Glasscheibe lässt sich am ehesten sprengen?« Fischli starrte ihn verständnislos an. »Die Baustelle, Mensch. Da draußen muss doch een Bagger sin!« Fischli begriff. »Der Frühlingsjarten, wat meenen Sie?«, rief Fred und deutete heftig hinüber auf die andere Seite der Saunahalle zu dem Bereich mit den Infrarotliegen und den Liegestühlen unter Palmen. Hier hielt sich fast niemand mehr auf. Halb verborgen hinter künstlichen Palmwedeln boten deckenhohe, riesige Scheiben einen Blick ins Freie. Fischli reagierte sofort und griff zum Handy. »Hoffentlich hat Johanna den Kleenen jefunden«, dachte Fred zehn Minuten später, als mit einem ohrenbetäubenden Lärm der Frühlingsgarten in eine Wüste verwandelt wurde.

2. Kapitel

»Es reicht, Frau Lucy«, sagte Klopfer, »ich warte jetzt seit einer halben Stunde darauf, dass Sie mit Ihrem Privatgespräch zu einem Ende kommen. Genau dort ist meine Geduld: Zu Ende!« Polizeichef Alois Klopfer hatte, wie stets, wenn er sich aufregen durfte, sehr leise und eindringlich zur Büroperle gesprochen, während Lucys Augen immer größer und runder wurden.

»Das war meine Mutter, Chef. Die hat das Gegenteil von Alzheimer. Die merkt sich alles und vergisst nichts«, bemerkte Lucy, als sie das Telefonat hastig beendet hatte.

»Wenn das eine Drohung sein soll, dann würde ich Ihre Mutter gerne einmal kennenlernen.« Lucy schüttelte den Kopf und öffnete eine Schublade.

»Ich fürchte, das würde zu einem unvergesslichen Erlebnis ausarten.« Klopfer nahm sie ins Visier.

»Fürchten Sie eher für Ihre Mutter oder für mich?«

»Weder noch«, sagte Lucy ungerührt und nahm einen Schokoriegel in Augenschein, »ich fürchte, ich wäre die Leidtragende. Zwischen zwei Stühlen zu sitzen, ist schlecht fürs Rückgrat, hab ich irgendwo gelesen.«

»Apropos irgendwo – müssen wir heute eine Suchmeldung für Zweifel rausjagen oder darf ich darauf hoffen, ihn bald zu Gesicht zu bekommen?« Lucy hatte sich die Inhaltsstoffe des Schokoriegels genau durchgelesen und beschlossen, ihn vorerst zu verschonen.

»Friseur«, sagte sie und schloss die Schublade wieder.

»Was soll das heißen? Will er sich eine Perücke machen lassen?« Sie schüttelte den Kopf.

»Kann ich mir nicht vorstellen, wo ihm doch seine Glatze so glänzend steht.« In diesem Moment meldete sich ihr Telefon und Klopfer verdrehte genervt die Augen. »Oh, hallo Mel, ich dachte du bist im Urlaub. Wie – abgesagt? Aber warum …? Was? Nein, bei uns hat niemand angerufen. Was für ein Anschlag denn? Wo denn? Ist ja nicht zu fassen. Nein, den kannst du nicht sprechen, der ist noch nicht da. Versuch’s auf seinem Handy. Ja – ich geb’s weiter.«

»Was ist passiert?«, fragte Klopfer, als sie aufgelegt hatte.

»Die Therme. Da soll’s einen Anschlag gegeben haben, sagt Kollegin Zick. Mit Gas, wenn ich’s richtig verstanden habe.« Klopfer reagierte sofort und stürmte in sein Büro. »Aber wieso rufen die denn nicht bei uns an?«, konnte sie ihm noch hinterherrufen. »Ist doch nicht zu glauben. Wenn ich daran denke, wegen was sonst hier …« In diesem Moment klingelte es erneut. »Ah, Kommissar Zweifel, schön dass Sie anrufen.« Klopfer kam aus seinem Büro und fuchtelte wild mit seinem Arm. »Moment, ich geb’ Sie mal weiter an den Chef.«

»Zweifel! Wo zum Teufel sind Sie? Ach, Sie sind schon dort? Was genau ist passiert?« Klopfer lauschte einige Minuten hochkonzentriert, dann traf er seine Anweisungen. »Gut, ich schicke die ganze Mannschaft raus, alle verfügbaren Krankenwagen und Notärzte, und ich informiere das BKA für alle Fälle. Sind Sie sicher, dass es kein Giftgas war? Also müssen wir keine Warnung herausgeben? Gut, ich verlass mich auf Sie. Übrigens ist Kollegin Zick wohl schon auf dem Weg. Sie melden sich bitte in fünfzehn Minuten wieder und geben mir den neuesten Status durch.« Klopfer reichte Lucy den Hörer zurück. »Finden Sie raus, wer bei der Therme das Sagen hat und wem die ganze Chose gehört. Und dann verbinden Sie mich bitte mit beiden, in dieser Reihenfolge. Aber erst in fünf Minuten. Vorher rede ich mit dem Polizeipräsidenten.« Lucy konnte sehr schnell sein, wenn es um solche Dinge ging. Klopfer war schon in seinem Büro verschwunden, als er nochmal den Kopf herausstreckte. »Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, Zweifel sei beim Friseur. Fürs Köpfe waschen bin immer noch ich zuständig.«

Melinda Zick war nicht wütend. Das beunruhigte sie selbst am meisten. Da gefällt es dem Universum, ihr ausgerechnet an ihrem ersten Urlaubstag seit einer halben Ewigkeit einen Strich durch die Rechnung zu machen, und sie nimmt es hin, ohne mit Schuhen zu schmeißen oder ihr Rad zu malträtieren. »Was geht da schief?«, dachte sie, als sie sich auf ihr Rad schwang, nachdem sie mit Lucy telefoniert hatte. »Hat mir Zack da gestern mit seinem neuen Nachtisch was untergejubelt?« Zacharias war ihr Bruder, der ein veganes Bistro eröffnet hatte und eine Vorliebe für originelle Zutaten hegte, die durchaus besänftigend wirken konnten. Als sie die Stadtgrenze Richtung Norden erreichte, versperrten ihr zwei Senioren mit unhandlichen E-Bikes den Weg. Wenig später blickten sie ihr empört und fassungslos nach. Melzick hatte sich den Weg wütend freigeklingelt. »Bingo«, dachte sie erleichtert und atmete tief durch, »doch keine Drogen im Dessert.«

Kommissar Adam Zweifel rieb sich mit beiden Händen den kahlen Schädel trocken. Fischli, dem die Erleichterung ins Gesicht geschrieben stand, reichte ihm ein weißes Handtuch.

»Wo ist der Tote jetzt?«, fragte Zweifel und wischte sich mit dem Handtuch über sein Gesicht. »Verdammt warm hier drin.« Sie waren in Fischlis Büro. Es war ein kleiner Raum mit Metallspinden an den Wänden und einer Reihe von Monitoren auf einem weißen Metalltisch. Fischlis Erleichterung darüber, dass die Massenpanik glimpflich abgegangen war, wich purem Entsetzen, als ihm schlagartig die Stollensauna wieder einfiel.

»Das ist ein Katastrophentag«, stöhnte er. »Die ganze blödsinnige Elektronik spielt verrückt. Die Klimaanlage streikt, die Türen lassen sich nicht entriegeln, die Entlüftung stinkt zum Himmel und in der Stollensauna liegt … aber woher wissen Sie von dem Toten, wenn doch angeblich niemand die Polizei gerufen hat?« Zweifel warf das Handtuch auf einen Stuhl.

»Jemand hat mich auf meiner privaten Handynummer angerufen, anonym. Es hörte sich nicht nach einem Scherz an, auch wenn es sich nach einer Kinderstimme anhörte.« Fischli starrte ihn an.

»Und was sagte die Stimme?« Zweifel zuckte mit den Schultern.

»›Sie werden gebraucht. In der Therme gab es einen Toten.‹ Die Stimme war sicher elektronisch verzerrt, warum auch immer. Wer kam denn auf die Idee mit dem Bagger?« Fischli machte eine wegwerfende Handbewegung.

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