Lisa Winter - Rosarote Ringelsöckchen

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Rosarote Ringelsöckchen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die kleine Anastasia wächst in den 50er-Jahren wohlbehütet in einem Vorort von Mannheim auf, doch immer wieder blockiert ein Lungenleiden die Heranwachsende, die dadurch schon als Baby um ihr Leben kämpfen muss. Als Elfjährige entgeht sie in letzter Minute einer Vergewaltigung durch einen Vertrauten ihrer Eltern.
Mit eisernem Willen und viel Mut verlässt sie schließlich ihr kleinbürgerliches Leben und begibt sich in eine ungewisse Zukunft in Baden-Baden und später in München. Stasia, jung und schön, zieht stets Männer an, die sie enttäuschen und verletzen. Als sie meint, endlich in ihrer Welt angekommen zu sein und dabei ihren Traummann gefunden zu haben, spielt ihr das Schicksal erneut einen bösen Streich …
Der ständige Wechsel von höchstem Glück zu niederschmetternden Schicksalsschlägen bestimmt ihren Weg. Doch Anastasia ist eine Kämpfernatur, eisern überwindet sie alle Stolpersteine, die ihr das Leben hinwirft und findet ihr Lebensglück in Südafrika.

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In ihrer Lust und Leidenschaft merkte keiner der beiden Liebenden, dass der Abfluss verstopft war und das Duschwasser erst das Badezimmer und dann das Hotelzimmer überflutete. Nass, nackt und verblüfft über das Geschehene stapften beide durch das bis zum Fußknöchel stehende Wasser, über den wasserdurchtränkten Teppichboden und über die patschnassen Teppichbrücken im Zimmer. Snoopy hatte sich auf den Sessel gerettet und blickte schuldbewusst auf, nachdem sie diese Katastrophe entdeckt hatten. Stasia erschrocken:

„Oh Gott, alles ist überflutet. Was können wir tun?”

Dabei tapste sie ratlos über den wasserdurchtränkten Teppichboden.

„Wir müssen versuchen, das Wasser mit den hier hängenden Handtüchern aufzunehmen“, erwiderte Mario gelassen und doch lustlos. Doch nachdem sie diese fast komische Situation erkannt hatten, schienen sich beide über dieses Ereignis zu amüsieren, noch in Erinnerung der letzten lustvollen Minuten. Der Versuch, die Nässe durch Badetücher aufzunehmen, scheiterte. Die Fenster waren angelaufen, die Luft war heiß, stickig und feucht. Es war Nacht geworden, und beide wollten sich am nächsten Morgen darum kümmern. Das Bett war ja noch trocken.

„Komm, lass uns auf unsere trockene Liebesinsel gehen“, damit meinte er das großzügige Bett im Zimmer. Es wurde Morgen, und beide gingen zum Frühstück. Mario dachte, dass er wohl nichts von dem nassen Ereignis bei der Hotelleitung erwähnen sollte, und falls eine Meldung des Hotels käme, würde er diese an seine Firma schicken, und er würde für den Schaden aufkommen. Nun ging es darum, eine Bleibe für Stasia zu finden. Sie kauften die Tageszeitung, lasen die Wohnungsangebote, und tatsächlich hatten sie in kurzer Zeit ein sehr schönes Apartment für Stasia und Snoopy in Baden-Baden gefunden. Es war sogar mit neuen Möbeln ausgestattet. Alles war vorhanden. Die Vermieter waren sofort mit ihrer künftigen Mieterin einverstanden. Nur musste Stasia noch ein paar Stunden bis zum Einzug warten, da die Renovierungsarbeiten der Wohnung noch nicht abgeschlossen waren. Überglücklich stellte sie ihr Gepäck ab. Das Glück war ihr hold.

„Das kann kein Zufall sein, so schnell, am selben Tag, eine eigene Wohnung zu finden! Das ist Schicksal!”

Der erste Schritt in ihre Selbständigkeit war getan. Stasia nahm die Tageszeitung wieder hervor und sah sich den Teil mit den Stellenangeboten an. Diesen wollte sie allerdings erst am Wochenende, wenn Mario abgefahren und sie alleine wäre, ausführlich studieren.

„Wenn er weg ist! Wie traurig, ich habe mich so sehr in ihn verliebt, doch nun wird er mich verlassen, vielleicht sehe ich ihn nie wieder“, bei diesem Gedanken durchfuhr sie ein schmerzlicher Stich durch ihre Brust. Mario erging es ähnlich. Auch er dachte darüber nach, ob er wohl diese faszinierende Frau jemals wiedersehen würde. Auch ihm war sein Herz schwer geworden, als er von Stasia Abschied nahm. Stasia beschloss, die Wartezeit auf ihre Wohnung im herrlich blühenden Kurpark zu verbringen. Als Mario weg war, war sie traurig und fühlte sich verlassen. Doch sie hatte eine Wohnung, in die sie in Kürze einziehen konnte. Das stärkte ihr Selbstbewusstsein und ihren Tatendrang. Geld für die erste Miete mit Kaution und etwas für Lebensmittel war gespart und befand sich in ihrem Geldbeutel. Später wollte sie für sich und Snoopy noch etwas zum Essen einkaufen gehen. Stasia erreichte die repräsentable Spielbank von Baden-Baden. Sie war von dem Gebäude so sehr beeindruckt, dass sie, magisch angezogen, hineingehen wollte. Hunde waren nicht erlaubt, deshalb band sie Snoopy mit der Leine an einen nahen Baum, der angenehmen Schatten spendete. Das schien ihm zu gefallen. Zufrieden legte er sich unter den Baum und wartete geduldig auf die Rückkehr seines Frauchens. Tief beeindruckt von dem barocken Baustil im Inneren der Spielbank betrat sie diese mondäne, elegante Welt. Erhabene Kronleuchter mit glitzernden elektrischen Kristallkerzen hingen an meterhohen Stuckdecken, edles teures Mobiliar und riesengroße Wandspiegel zeigten den Prunk aus alten vergangenen Zeiten und ließen Stasia in diesem Ambiente erahnen, wie luxuriös schon vor sehr langer Zeit Menschen gelebt hatten. Sie schlenderte gleich zum Eingangsschalter vor dem Casino und fragte um Einlass. Es war noch genug Zeit, um alles weitere Neue entdecken zu können und alles aufzunehmen und zu genießen, bis sie ihr Apartment beziehen konnte. Einen schöneren Zeitvertreib konnte sie sich nicht vorstellen. Beim Eintreten in diese fremde Welt der Spieler stockte Stasia der Atem. Ihr Herz pochte zum Zerspringen. Sollte sie einen Einsatz wagen? Oft hatte sie im Film gesehen, wie vornehm gekleidete Menschen einen oder mehrere Jetons auf eine Zahl des Spielfeldes legten und danach gewannen oder nicht.

„Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Heute ist doch mein Glückstag!”

Sie beobachtete ein paar Gäste, die eine Geldnote auf den Spieltisch legten und dafür im gleichen Wert Jetons aus Plastik bekamen. Sie machte es ebenso. Vorsichtig wechselte sie erst einmal fünfzig DM um in 5-DM-Jetons. Dann legte sie einen Jeton auf die Zahl zwei. Die Kugel rollte, und es kam die zwei.

„Oh Gott, wie viel Geld wird das wohl sein?”

Der Croupier legte abgezählte fünfunddreißig Jetons à 5 DM bereit und fragte nach, ob sie den Gewinn ausgezahlt zu haben wünschte. Wohlwollend nahm sie die Jetons an.

„Das sind einhundertfünfundsiebzig DM. Auf einen Schlag! Aufhören? Nein! Das Glück ist auf meiner Seite!”

Nun legte sie zehn 5-DM-Jetons auf das Farbfeld „Rot” an der Seite des Tableaus.

„Die Farbe rot ist für die Liebe!”

Wieder gewann Stasia. Dieses Mal erhielt sie den doppelten Einsatz als Gewinn. So ging es eine ganze Weile weiter, bis sie umgerechnet achthundert DM als Gewinn verzeichnen konnte. Dann der Leichtsinn! Nun setzte sie von ihren gewonnenen Jetons fünfhundert DM ein, um dann aus dem kommenden Gewinn ein notwendiges Auto kaufen zu können. Der Gedanke, zu verlieren, kam ihr nicht in den Sinn. Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Die Kugel rollte leise in schnellem Tempo, kreiste dann langsam, bis sie in ihr vom Schicksal bestimmtes Fach des kupfernen Spielkessels hüpfte. Wieder hatte sie auf die Farbe „rot” gesetzt. Es schien alles so einfach! Aber das Blatt hatte sich gewendet. Die Kugel landete nach einigen Sprüngen im Zahlfach zwei. Schwarz! Nach einer kurzen Verschnaufpause, ihr Einsatz war weg, bemühte sie sich, wieder aufzuholen. Doch ihre Glücksphase war vorbei, und sie verlor ihre gewonnenen Jetons, zusammen mit dem Geld, welches sie für ihren Lebensunterhalt gespart hatte. Hoch angespannt zog sie jedes Mal, wenn sie verlor, einen weiteren Geldschein aus ihrem Portemonnaie, bis nur noch fünfundvierzig Pfennig im Münzfach verblieben. Sie hatte sich in ihrer Euphorie in einen Spielrausch versetzen lassen, der sie hart in die Wirklichkeit zurückwarf. Niedergeschlagen, sie fühlte sich „arm wie eine Kirchenmaus“, verließ sie das Casino. Snoopy wartete geduldig und empfing sie schwanzwedelnd.

„Kein Geld für die Miete, kein Geld mehr für den Bus, der mich zur neuen Wohnung bringen sollte. Kein Geld für Essen, nicht mal für Snoopy, der gar nichts für meine grenzenlose Dummheit kann. Was tun?”

Sie hatte lediglich ein paar Tütchen Schnellkaffee aus dem Hotelzimmer der vergangenen Nacht mit Mario im Gepäck, und eine halb volle Flasche warmen Sekt. Auch etwas Zucker und Milchbeutelchen hatte sie gesammelt. Panikartig fiel ihr ein, dass sie nicht mal genügend Münzen zum Telefonieren hatte, um ihre Eltern in ihrer Not um Hilfe zu bitten. Nur sie konnten ihr helfen.

„Oh Gott, was ist geschehen?“

Niemals früher hatte sie derartig oft zu Gott gebetet. Niedergeschlagen und entmutigt setzte sie sich auf eine Bank an der Bushaltestelle am Kurpark. Hier gesellte sich eine liebenswürdige alte Frau zu ihr. Sie hatte wohl gerade Lebensmittel eingekauft und war wie sie auf dem Weg nach Baden-Oos. Aufdringlich schnupperte Snoopy an ihrer Einkaufstüte. Stasia zog ihn weg. Doch diese freundliche Frau bot an, dem Hündchen ein paar Schälrippen abzugeben, da sie diese reichlich für ihren eigenen Hund eingekauft hatte. Dankbar nahm Stasia dieses Angebot an. Zudem bekam Snoopy noch ein Würstchen dazu. Das hätte Stasia auch geschmeckt, da sie seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte. Vor Aufregung hatte sie ganz vergessen, etwas zu essen. Doch in diesem Moment war ihr der Appetit vergangen. Aber Snoopy wurde satt. Das war erst mal wichtig. Als der Bus ankam, hoffte sie, nicht von einer Buskontrolle erwischt zu werden, denn sie fuhr schwarz, ohne ein Ticket zu lösen. Sie musste zu ihrem neuen Domizil. Die neuen Vermieter warteten schon auf Stasia, um ihr die frisch renovierte Wohnung zu übergeben. Ihr Gepäck stand schon im neu gestrichenen Wohnzimmer. Die Wohnung war in freundlichen Farben gehalten und hübsch eingerichtet. Es gab ein kleines Wohnzimmer mit einem kleinen geblümten Sofa mit Tischchen und einem Polstersessel. Die separate Küche war mit einer Mini-Einbauküche ausgestattet, und das großzügige Bett im Schlafzimmer war unter dem Dach. Praktische Einbauschränke ließen die Räume großzügig wirken. Ein helles hübsches Duschbad befand sich gleich daneben. Doch sie konnte sich nicht freuen, da sie ein sehr schlechtes Gewissen hatte, war doch das Geld für die Vermieter weg. Das nette Paar lud Stasia zu einem späteren Abendessen ein.

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