Irene Dorfner - Adlerholz

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An der Leiche, die aus der Alz gezogen wurde, werden Spuren von Nadelholz sichergestellt, die die Beamten der Mordkommission Mühldorf am Inn ins Sägewerk Krug nach Unterneukirchen führen. Das Opfer Simon Rau hat dort gearbeitet. Während ihren Ermittlungen und durch einen Vorfall beim Sägewerk Krug stoßen die Beamten auf das seltene und wertvolle Adlerholz, das als Kiefernholz deklariert im Hafen Livorno angeliefert wird. Woher kommt das Holz und wer ist Claudio Romano, der als Käufer in Erscheinung tritt? Die Spur führt Leo Schwartz und seine Kollegen bis nach Florenz, wo ihnen die temperamentvolle Polizistin Lucrezia Mandola bei den Ermittlungen helfen kann.
Die Polizisten kommen den gefährlichen Schmugglern viel zu nahe…

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„Das bin ich, Annemarie Krug mein Name, mir gehört das Sägewerk. Um was geht es?“

„Es geht um Ihren Mitarbeiter Simon Rau, wir haben ihn tot aufgefunden.“

„Der Simon ist tot?“ Sie war erschrocken. „Mein Gott, ich habe ihn heute bei der Arbeit vermisst und war stinksauer, denn wir haben Terminaufträge, die keinen Aufschub erlauben. Eigentlich ist der Simon immer pünktlich und zuverlässig. Ich dachte, er hat verschlafen oder macht einfach mal blau, aber wer rechnet denn damit?“

„Wir haben heute ein Foto des Toten in der Zeitung veröffentlicht, haben Sie ihn nicht erkannt?“

„Ich bin noch nicht dazugekommen, die Zeitung zu lesen, das mache ich immer mittags.“ Sie nahm die Zeitung von der Fensterbank, blätterte darin und starrte erschrocken auf das Foto. „Um Gottes Willen, wie sieht der denn aus? Was ist passiert?“

„Er wurde ermordet. Wir haben ihn in Burgkirchen aus der Alz gezogen.“

„Ermordet?“, schrie sich nun und setzte sich auf den alten Bürostuhl. Sie zitterte am ganzen Körper und Leo holte ihr aus der angrenzenden Küche ein Glas Wasser, das sie dankend annahm.

„Hatte er irgendwelche Feinde, gab es Ärger mit Kollegen oder Kunden?“

„Aber nein. Der Simon war immer freundlich, sehr fleißig, manchmal vielleicht etwas übereifrig. Aber Ärger hatte er nie. Er war immer ruhig und ausgeglichen, ging jedem Streit aus dem Weg. Wissen Sie, in unserer Branche geht es schon mal ein wenig ruppiger zu, aber der Simon war ein feiner Mensch, sehr gebildet und auch sehr gepflegt.“

„Was genau war seine Arbeit?“

„Hauptsächlich hat er mich hier im Büro unterstützt. Außerdem hat er Holzlieferungen angenommen und geprüft; das wollte er unbedingt machen. Er hat mich damals geradezu zu der Arbeit überredet, da er eine Forstausbildung hatte und sich mit Holz auskannte. Außerdem war er für die Auslieferungen zuständig. Er war sehr gut und auch gründlich in seiner Arbeit, wobei er immer persönlich alle Holzlieferungen an- und abgenommen hat, zu jeder Tages- und Nachtzeit, das ließ er sich nicht nehmen. Der Simon ist seit knapp einem halben Jahr bei uns und hatte noch keinen Tag Urlaub. Er sprang sogar jederzeit für Kollegen ein, ohne zu murren. Immer wieder habe ich versucht, ihn dazu zu überreden, doch endlich Urlaub zu nehmen, was er aber stets abgelehnt hatte. Es ist eine Katastrophe für mich, dass der Simon tot ist. Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr er mich entlastet hat. So einen Arbeiter bekomme ich nie wieder.“

Frau Krug weinte und kramte ein Taschentuch aus ihrer Hosentasche, das Ganze nahm sie sichtlich mit.

„Haben Sie je bei Herrn Rau einen Laptop, ein Handy oder dergleichen gesehen?“

„Er hatte ein Handy, das weiß ich ganz sicher. Ich habe mehrfach beobachtet, wie er telefoniert hat. Aber ob er einen Laptop hatte, weiß ich nicht.“

Bezüglich der vorgefundenen Kartons in Raus Garage wollten sie Frau Krug noch nicht befragen, denn schließlich kannten sie den Inhalt und Umfang selbst noch nicht.

„War Simon Rau mit irgendjemandem befreundet? Vielleicht sogar mit einem Ihrer Mitarbeiter? Hat ihn jemand hier besucht, abgeholt oder gab es irgendwelche privaten Telefonate?“

„Nein, nichts dergleichen. Ich habe hier mit der Firma genug zu tun, private Dinge meiner Arbeiter interessieren mich nicht.“

„Hatte Herr Rau einen Spind?“

„Natürlich, wie alle hier, das ist Vorschrift. Kommen Sie mit.“

Sie nahm das Telefon mit und sie folgten ihr über den Hof in ein angrenzendes Gebäude, in dem neben verschiedenen Maschinen und Geräten auch der Aufenthaltsraum, ein Waschraum mit 2 Duschen und eine Umkleide untergebracht waren; alles sehr sauber, ordentlich und noch ziemlich neu.

„Bitte, der hier gehört dem Simon. Er ist nicht verschlossen, meine Jungs brauchen ihre Sachen nicht einzuschließen, hier kommt nichts weg.“

Frau Krugs Telefon klingelte und während sie sprach, durchsuchte Leo die wenigen Habseligkeiten in Raus Spind. Außer einer Jacke, ein paar Sicherheitsschuhen und einem Buch war nichts weiter darin. Leo klebte trotzdem ein Polizeisiegel auf die Tür, die Spurensicherung sollte sich den Spind ebenfalls vornehmen.

„Hatte Herr Rau einen Wagen?“

„Ja sicher. Aber der ist nicht hier auf dem Hof, Simon ist gestern damit nach Hause gefahren.“

„Wir hätten gerne die Personalakte von Herrn Rau. Und dann müssen wir uns natürlich mit Ihren Mitarbeitern unterhalten.“

„Es ist jetzt gleich Mittag. Wenn Sie wollen, können Sie hier im Aufenthaltsraum auf die Jungs warten, ich bringe Ihnen die Personalakte.“

Leo beobachtete, wie Frau Krug vor dem Büro mit einem ihrer Angestellten sprach.

Waltraud Westenhuber und Leo Schwartz mussten tatsächlich nicht lange warten, pünktlich um 12.00 Uhr kamen die fünf Mitarbeiter, die sie einen nach dem anderen befragten. Alle waren bestürzt über die Todesnachricht, aber keiner kannte Simon Rau näher oder hatte privat mit ihm zu tun.

„Der Simon war noch nicht lange bei uns, und er war ein Reingschmeckter,“ sagte Kurt Schmidt, der einen fürchterlichen Dialekt sprach und deshalb von Frau Westenhuber befragt wurde. „Der hat uns aber allen schon mal geholfen und eine Schicht übernommen, deshalb haben wir ihn akzeptiert und er gehörte schnell zu uns. Aber genauer gekannt habe ich ihn nicht, wir sind über das Geschäftliche nie drüber raus.“

„Herr Rau kam nicht von hier?“

„Nein, der hat sich zwar bemüht, bayrisch zu sprechen, aber an manchen Ausdrücken hat man gemerkt, dass der nicht von hier ist.“

„Haben Sie ihn nicht gefragt, woher er kommt? Was er vorher gemacht hat? Wie er lebt? Interessiert man sich nicht näher für Kollegen, mit denen man zusammenarbeitet?“

„Nein, warum auch? Es hat mich nicht interessiert. Beruflich sind wir gut zurechtgekommen. Der Simon hat eigentlich mehr im Büro gearbeitet, er verstand viel vom Papierkram, mit dem von uns keiner etwas zu tun haben möchte. Aber er war ein guter Kollege, der, wie gesagt, auch schon für mich eingesprungen ist. Aber privat hatte ich mit ihm nie etwas zu tun. Ich will Ihnen mal was erklären, Frau Kommissar: Wir arbeiten den ganzen Tag in einem Höllenlärm und dazu auch noch im Dreck, da ist man froh, wenn man zur Mittagspause seine Ruhe hat. Man isst, liest Zeitung oder legt sich auch mal hin, einen ruhigen Platz findet man hier schon irgendwo. Nehmen Sie meinen Kollegen den Sepp, wir kommen aus dem gleichen Ort und arbeiten auch noch zusammen. Trotzdem unterhalten wir uns nicht über irgendetwas Persönliches, es interessiert uns einfach nicht, auch wenn Sie sich das vor allem als Frau vielleicht nicht vorstellen können.“ Natürlich konnte sich Waltraud Westenhuber das vorstellen, denn sie interessierte sich auch nicht für die privaten Dinge ihrer Kollegen und vermied es, sich irgendwelchen Tratsch anzuhören. Trotzdem schnappt man doch das eine oder andere auf, ob man nun wollte, oder nicht. Aber hier war es doch eher so, dass sich jeder nur um sich selbst kümmerte; ob nun regional bedingt oder speziell in diesem Sägewerk.

Die Beamten ließen die Arbeiter in Ruhe, denn sie hatten sich ihre Mittagspause redlich verdient. Frau Krug hatte die Personalunterlagen noch nicht gebracht und deshalb gingen sie nochmals ins Büro, wo sie die Frau mit hochrotem Kopf bei der Manipulation der Personalakte Rau erwischten.

„Was zum Teufel machen Sie denn da? Sind Sie verrückt geworden?“ Frau Westenhuber war aufgebracht und entriss ihr die Akte.

„Ich wollte doch nur...“, stammelte sie.

„Was wollten Sie? Los, raus mit der Sprache. Und erzählen Sie ja keinen Blödsinn, ich will nur die reine Wahrheit hören, sonst nehme ich Sie umgehend fest und Sie werden mich von einer sehr unangenehmen Seite kennenlernen.“ Waltraud Westenhuber war stinksauer und die Drohung wirkte.

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