Irene Dorfner - Adlerholz

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An der Leiche, die aus der Alz gezogen wurde, werden Spuren von Nadelholz sichergestellt, die die Beamten der Mordkommission Mühldorf am Inn ins Sägewerk Krug nach Unterneukirchen führen. Das Opfer Simon Rau hat dort gearbeitet. Während ihren Ermittlungen und durch einen Vorfall beim Sägewerk Krug stoßen die Beamten auf das seltene und wertvolle Adlerholz, das als Kiefernholz deklariert im Hafen Livorno angeliefert wird. Woher kommt das Holz und wer ist Claudio Romano, der als Käufer in Erscheinung tritt? Die Spur führt Leo Schwartz und seine Kollegen bis nach Florenz, wo ihnen die temperamentvolle Polizistin Lucrezia Mandola bei den Ermittlungen helfen kann.
Die Polizisten kommen den gefährlichen Schmugglern viel zu nahe…

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Rudolf Krohmer war wirklich nicht sehr begeistert davon gewesen, dass seine Cousine hier arbeiten wollte, er wurde davon völlig überrascht. Als er davon hörte, dass Traudl die Vertretung von Viktoria Untermaier antrat, setzte er alle Hebel in Bewegung, um das zu verhindern. Leider vergeblich, denn sie war bereits unterwegs und hatte vorgesorgt. Auch sie hatte ihre Verbindungen und machte es ihm unmöglich, das Unvermeidliche zu stoppen. Natürlich liebte er seine Cousine, aber wenn möglich nur aus der Ferne und bei den unvermeidlichen Familientreffen. Er fürchtete nicht nur ihr loses Mundwerk, sondern vor allem ihr ungehobeltes Benehmen, mit dem immer zu den unpassendsten und unmöglichsten Momenten zu rechnen war, was sie deutlich im Besprechungszimmer mit Frau Gutbrod demonstriert hatte. Traudl war wirklich unmöglich, denn sie genoss es, die Unangepasste, Unverschämte zu geben, wobei sie eine überaus intelligente und gebildete Frau war. Rudolf Krohmer hatte seine Cousine Traudl noch nie verstanden, die bereits von klein auf schon so war: unangepasst, wahrheitsliebend, direkt und auch durchaus beleidigend. Ihre Eltern hatten es sehr schwer mit ihr. Er und seine Cousine waren quasi gemeinsam aufgewachsen und anfangs war es auch prima, mit ihr durch die Wälder zu ziehen und die dümmsten Dinge anzustellen. Sie war unter den Nachbarjungen sehr beliebt, bis sie älter wurden. Von da an wollte niemand mehr etwas mit Traudl zu tun haben und sie ging ihre eigenen Wege, während er selbst in die Tanzstunden ging und sich mit Mädchen traf. Traudl war anders, hatte schon immer ihren eigenen Kopf und ließ sich davon auch nicht abbringen. Aber sie war immer für ihn dagewesen und er konnte sich auf sie verlassen, obwohl sie ihm nicht nur peinlich war, sondern auch nach kurzer Zeit auf die Nerven ging. Zum Glück war sie mit ihrem Wohnmobil angereist und hauste nun auf dem Parkplatz der Polizeiinspektion Mühldorf, obwohl er ihr selbstverständlich ein Gästezimmer und auch die Einfahrt seines Hauses angeboten hatte. Aber Traudl hatte abgelehnt, ihr war die Nähe zu Menschen unheimlich und sie liebte ihre Freiheit. Außerdem mochte sie keine Kinder und konnte mit ihnen nicht umgehen. Da Rudolf und Luise Krohmer seit einigen Wochen ein zehnjähriges Kind, das Stiefkind ihrer verstorbenen Nichte Silke, im Hause aufgenommen hatten, verzichtete Traudl großzügig auf das Angebot ihres Cousins.

Krohmer tröstete sich damit, dass die Kollegin Untermaier nach den neuesten Informationen in spätestens zwei Wochen ihren Dienst wieder antreten konnte, und dann hätte er seine Cousine wieder vom Hals.

„Sie sind wirklich die Cousine von unserem Chef?“, fragte Leo Schwartz während des gemeinsamen Mittagessens. Tatsächlich hatte sich die Information wie ein Lauffeuer herumgesprochen.

„Ja,“ sagte sie knapp und biss in ihr Schnitzel, von dem sie ein großes Stück abgeschnitten hatte und es nun zurückgelehnt aus der Hand aß. „Irgendein Problem damit?“

„Keineswegs. Mich wundert nur, dass weder Sie noch der Chef ein Wort darüber verloren haben. Ich weiß gerne, mit wem ich es zu tun habe, das ist alles. So wie Sie liebe ich auch die Wahrheit. Aber dieses Verwandtschaftsverhältnis taucht nirgends in den Berichten über Sie auf.“

„Sie haben sich über mich erkundigt?“

„Das ist doch selbstverständlich. Wie gesagt, weiß ich gerne, mit wem ich es zu tun habe. Warum ist das zwischen Ihnen und Krohmer so ein Geheimnis? Er hat sie noch nie erwähnt und wir haben Sie auch noch nie bei ihm gesehen, obwohl wir unseren Chef auch privat ab und zu treffen.“

„Weil es nicht wichtig ist und niemanden etwas angeht,“ schnauzte sie Leo an. „Familie ist nun mal nicht mein Ding, das ist mir viel zu eng.“

Minutenlang herrschte Stillschweigen, bis Hans die Stille unterbrach.

„Und Sie wohnen wirklich in einem Wohnmobil hier auf dem Parkplatz?“

„Ja, warum denn nicht? Ich liebe die Ruhe und meine Unabhängigkeit. Irgendwelche Probleme damit?“

„Nein, aber ich wundere mich, denn ich kann mir vorstellen, dass das vor allem für eine Frau sehr unbequem und unkomfortabel ist. Wenn ich an die kleinen Nasszellen denke, da passen doch die Kosmetikartikel einer Frau niemals rein, das reicht nicht mal für meine.“

„Mit welchen Püppchen haben Sie es denn sonst zu tun? Sagen Sie nichts, ich kann es mir schon vorstellen – hübsche, leblose Hüllen ohne Verstand. Ich kann mir schon vorstellen, dass Sie sogar mehr Kosmetikartikel besitzen als ich, als Gockel muss man sich nun mal aufplustern – ich habe das nicht nötig. Außerdem ist es meine Sache, wie ich lebe, das geht Sie überhaupt nichts an.“

„Und es ist meine Sache, wie ich mich pflege und mit welchen Frauen ich zusammen bin. Und dass eins klar ist: Das sind liebe Frauen und keine dummen Püppchen, das verbitte ich mir! Sie trampeln mit ihrer plumpen, derben Art und ihrem losen Mundwerk über alles und jeden hinweg, aber reagieren empfindlich, wenn es um Sie selber geht. Es war nur eine persönliche Frage. Sie nehmen doch auch kein Blatt vor den Mund und brauchen sich jetzt nicht so künstlich aufzuregen. Schließlich haben Sie sich ja auch ausführlich über uns informiert und uns diese Informationen gleich bei unserem ersten Zusammentreffen um die Ohren gehauen. Persönliche Fragen unsererseits dürfen wohl erlaubt sein, ohne dass Sie sofort ausfallend werden.“

Hans Hiebler war sauer auf die Frau, die nur zu gerne austeilte, aber scheinbar nicht einstecken konnte. Leo Schwartz und Werner Grössert hatten dem Streitgespräch der beiden interessiert und auch amüsiert zugehört, denn Hans Hiebler ließ sich nur selten dazu hinreißen, unfreundlich und laut zu werden, vor allem nicht Frauen gegenüber. Aber Frau Westenhuber hatte Hans‘ Frauen beleidigt, und in dem Punkt war er sehr empfindlich. Jetzt starrten sie gebannt auf Frau Westenhuber, die erstaunlicherweise sehr ruhig geworden war.

„Respekt! Endlich sind Sie ehrlich und sagen, was Sie denken. Das mag ich sehr. Es tut mir leid, wenn ich Ihre Damen beleidigt haben sollte, das war nicht meine Absicht. Und ja, ich gebe zu, dass ich bei persönlichen Fragen vielleicht etwas empfindlich reagiere. Ich bin es nicht gewohnt, dass ich über mich spreche und mag es auch nicht. Ich weiß, dass ich nicht einfach bin und schieße ab und zu übers Ziel hinaus. Aber glauben Sie mir, ich meine das nicht so. - Ich bin die Traudl.“

Sie reichte Hiebler die Hand und zu Leos und Werners Verwunderung nahm er sie an.

„Hans,“ sagte er nur knapp und musste sich ein Lächeln verkneifen. Er war sich sicher, dass unter dieser rauen Schale ein weicher Kern war und vielleicht war es für ihn irgendwann interessant, herauszufinden, was der Grund für die Härte war, mit der sich die Frau umgab.

„Alles wieder gut?“

„Passt schon.“

„Bier? Heute Abend 20.00 Uhr bei mir im Wohnmobil?“

„In dieser Blechdose? Auf keinen Fall! Ich hole dich ab und wir gehen in eine urige Kneipe.“

Frau Westenhuber nickte und widmete sich wieder ihrem Essen. Jetzt schwiegen sie und die Kollegen Schwartz und Grössert konnten kaum glauben, was sich eben vor ihren Augen abgespielt hatte. Mit wenigen gezielten Worten hatte er die Fassade der harten Frau Westenhuber für einen Moment angekratzt und sie aus der Reserve gelockt. Sie sprachen nun nur noch über belanglose Dinge, wobei sich die Atmosphäre zwischen ihnen etwas gelockert hatte. Dann machten sie sich wieder an die Arbeit.

„Hört mal alle her: Ich habe eben mit einem Mann gesprochen, der offenbar unseren Toten kennt!“, rief Leo Schwartz, während er den Telefonhörer auflegte.

„Dann nichts wie los,“ sagte Frau Westenhuber mit einem Schokoriegel in der Hand. „Sie und ich, Schwartz!“

Die Fahrt nach Kastl bei Altötting verlief schweigend. Waltraud Westenhuber aß einen weiteren Schokoriegel und Leo wusste nicht, über was er mit der Frau reden sollte.

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