Irene Dorfner - Adlerholz

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An der Leiche, die aus der Alz gezogen wurde, werden Spuren von Nadelholz sichergestellt, die die Beamten der Mordkommission Mühldorf am Inn ins Sägewerk Krug nach Unterneukirchen führen. Das Opfer Simon Rau hat dort gearbeitet. Während ihren Ermittlungen und durch einen Vorfall beim Sägewerk Krug stoßen die Beamten auf das seltene und wertvolle Adlerholz, das als Kiefernholz deklariert im Hafen Livorno angeliefert wird. Woher kommt das Holz und wer ist Claudio Romano, der als Käufer in Erscheinung tritt? Die Spur führt Leo Schwartz und seine Kollegen bis nach Florenz, wo ihnen die temperamentvolle Polizistin Lucrezia Mandola bei den Ermittlungen helfen kann.
Die Polizisten kommen den gefährlichen Schmugglern viel zu nahe…

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„Mein Gott! Überall sind diese dämlichen Rechts-vor-Links-Regelungen in diesen kleinen Käffern,“ stöhnte Waltraud Westenhuber genervt, als Leo den Wagen durch Kastl lenkte. „Warum kann man hier nicht einfach Vorfahrtsstraßen machen, wie in den Großstädten auch?“

„Kinder? Ältere Mitbürger? Daran schon mal gedacht? Außerdem gibt es in Dörfern nun mal keine Hauptstraßen. Ich liebe solche kleinen, idyllischen Orte, wo man aufeinander Rücksicht nimmt und sich noch kennt. Nur Geduld, Frau Kollegin,“ sagte Leo mit einem Lächeln, während er demonstrativ anhielt und die alte Dame mit der Gehhilfe über die Straße ließ, „vielleicht sind wir beide in wenigen Jahren schon genau so dran und sind für jede Rücksicht dankbar.“

„Du lieber Himmel! Sie sind einer dieser Weltverbesserer, die immer nur das Gute in allem sehen? Jetzt sagen Sie nur noch, dass sie die Natur lieben und alle möglichen Tiere sofort streicheln müssen, die Ihnen über den Weg laufen?“

Leo lachte nur, denn er fand sich und seine Einstellung völlig in Ordnung und würde niemals daran etwas ändern wollen, wobei er Frau Westenhuber bedauerte. Sie sah offenbar immer nur das Schlechte und ahnte überall Böses, während ihr die schönen Dinge des Lebens durch die Finger glitten, sie nichts damit zu tun haben wollte, von ihr sogar nicht einmal wahrgenommen wurden. Sie war ungeduldig, wirkte gehetzt und machte sich einen Spaß daraus, andere vor den Kopf zu stoßen und auflaufen zu lassen, während sie sich selbst die Chance nahm, sich mit wertvollen, interessanten Menschen auszutauschen. Das zumindest war Leos vorläufige Meinung von der neuen Kollegin und er hätte nicht übel Lust, sich mit ihr auseinanderzusetzen. In der momentanen Situation war dafür keine Zeit, aber er nahm sich vor, dies bei einem guten Glas Wein unbedingt irgendwann nachzuholen.

Sie fuhren an schmucken Einfamilienhäusern mit wunderschönen Vorgärten vorbei, bis sie schließlich ihr Ziel im Grenzweg 7 erreicht hatten. Sie standen vor einem Mehrfamilienhaus, das passend zur Umgebung gebaut wurde. Ein aufgeregter Mann Mitte 70 in Latzhose und Hut kam ihnen entgegen.

„Sind Sie von der Polizei? Max Schickl mein Name, ich habe Sie wegen dem Toten in der Zeitung angerufen,“ sagte er bemüht hochdeutsch mit einem tiefbayrischen Dialekt.

„Westenhuber, das ist mein Kollege Schwartz. Sie kennen den Toten?“

„Ja, ganz sicher. Das ist der Simon Rau, einer meiner Mieter. Ich habe ihn sofort erkannt. Mein Gott, was ist ihm denn zugestoßen?“

Herr Schickl war sehr aufgebracht und hielt den Akkuschrauber mit beiden Händen fest umklammert.

„An was arbeiten Sie denn?“ Leo warf einen Blick auf den Akkuschrauber, den er selbst gerne gehabt hätte und sich aber bislang nicht leistete – er kostete ein Vermögen. Er wollte die Situation entspannen, denn er hatte oft mit Menschen zu tun, die noch niemals mit der Polizei auch nur annähernd in Berührung gekommen waren. Für ihn war es selbstverständlich, das Gespräch mit dem aufgeregten alten Mann ruhig angehen zu lassen und ihn dadurch zu beruhigen.

„Ich repariere den Zaun da vorn an der Straße. Es gibt ja immer etwas zu tun, die Arbeit hört nicht auf.“

Was sollte das Geplänkel? Wen interessiert, was der Alte hier arbeitete? Welche Strategie verfolgt dieser Schwartz? Hoffte er so, an vertrauliche Informationen ranzukommen? Leo Schwartz und dieser alte Mann unterhielten sich noch einige Minuten, aber Waltraud Westenhuber ging das Geplauder fürchterlich auf die Nerven und kam auf den Kern der Sache zurück.

„Was können Sie uns über Herrn Rau sagen?“

„Ein sehr höflicher, freundlicher, ordentlicher und auch hilfsbereiter Mann, obwohl er mit seinen vielen Tätowierungen ziemlich wild aussah und sich die Nachbarn anfangs ganz schön erschreckt haben. Aber sie haben sich alle gut mit ihm verstanden. Er hat seine Miete immer pünktlich bezahlt und es gab nie Ärger mit ihm. Da habe ich schon ganz andere Dinge erlebt, ich könnte Ihnen Geschichten erzählen…“

„Die interessieren uns nicht, wir sind nur wegen Herrn Rau hier,“ sagte Frau Westenhuber genervt. Was war los mit ihr? Leo ärgerte sich über die Frau, von der er eigentlich viel mehr Feingefühl erwartet hätte. Was war denn dabei, sich menschlich auf netter, ungezwungener Ebene mit dem Mann zu unterhalten?

„Der Simon hat mir günstig Brennholz besorgt, denn die Preise sind in den letzten Jahren dermaßen gestiegen, dass man sich das beinahe nicht mehr leisten kann. Außerdem ging er mir oft zur Hand, schließlich kann ich in meinem Alter nicht mehr alles alleine machen. Und wie gesagt, geht bei so einem Haus die Arbeit nie aus. Schon allein die Pflege des Gartens, des Grundstücks und dann auch noch die Hausmeisterarbeiten.“ Er sah den genervten Blick von Frau Westenhuber. „Der Simon war ein feiner Kerl und ich lasse nichts auf ihn kommen. Was ist ihm denn nun zugestoßen?“

„Wir können Ihnen leider lediglich mitteilen, dass er ermordet wurde. Details müssen wir aus ermittlungstechnischen Gründen noch zurückhalten.“

„Er wurde ermordet?“, rief er erschrocken und trat einen Schritt zurück. „Hier bei uns? Wer tut denn so was?“

„Um das herauszufinden, sind wir hier. Wo hatte Herr Rau gearbeitet?“

Leo mochte diesen alten Mann sofort, er erinnerte ihn an seinen Opa, der auch immer in diesen Latzhosen rumlief und immer irgendwo zu arbeiten hatte.

„Im Sägewerk Krug in Unterneukirchen. Er war ganz neu hier in der Gegend und hatte dort seine Arbeit gerade angefangen, als ich ihm vor einem halben Jahr die Wohnung hier vermietet habe. Das tut mir so leid mit dem Simon, ich kann das noch gar nicht glauben, so ein junger Mensch. Ich muss sofort meiner Ilse davon erzählen, die fällt aus allen Wolken.“

Leo machte sich eifrig Notizen, Frau Westenhuber tat nichts dergleichen.

„Haben Sie Zugang zu der Wohnung von Herrn Rau?“

„Selbstverständlich habe ich von allen 6 Wohnungen einen Schlüssel. Schon allein deshalb, falls sich mal jemand aussperrt, und das kommt öfters vor, als Sie denken. Sie können sich nicht vorstellen, was ein Schlüsseldienst in einer Notlage verlangt, das ist der reinste Wucher. Aber ich habe diese Schlüssel niemals gesetzwidrig eingesetzt und bin einfach in die Wohnungen reingegangen, das habe ich niemals gemacht, Ehrenwort.“

„Das glaube ich Ihnen sofort,“ sagte Frau Westenhuber sarkastisch, was der Zeuge Schickl zum Glück nicht zu bemerken schien, denn er ging ihnen voraus, wobei er immer noch den Akkuschrauber in einer Hand hielt. Sie folgten ihm.

„Das ganze Haus gehört Ihnen Herr Schickl?“

„Ja. Eine Geldanlage und auch Altersvorsorge. Meiner Frau und mir gehörte der Grund, als er Bauland wurde. Früher waren das hier alles Äcker und Wiesen. Können Sie sich das vorstellen? Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. Wegen dem Werk in Gendorf wurde Bauland gebraucht, die Arbeiter wollen ja schließlich auch irgendwo leben. Die Kastler Gemeindevertreter haben schnell reagiert und entsprechendes Bauland ausgewiesen, das günstig angeboten wurde. Aus unserem Kastl ist in den letzten 30 Jahren ein hübscher Ort geworden, früher standen hier nur wenige Häuser und es war hier nicht viel los. Aber jetzt haben wir schon weit über 2.000 Einwohner, dazu viele Vereine und Aktivitäten übers ganze Jahr verteilt.“ Max Schickl war sehr stolz auf Kastl und dessen Entwicklung. „Wir als Landwirte müssen später auch von etwas leben; mit dem bisschen Rente kommt man kaum über die Runden. Deshalb haben wir vor 12 Jahren das Haus hier auf unserem Grund gebaut und die Wohnungen vermietet. Unser Neffe hat uns dazu geraten, er arbeitet in Altötting bei der Bank. Wissen Sie, meine Frau und ich haben keine Kinder und er bekommt das später natürlich von uns, wenn wir nicht mehr sind. Nicht, dass Sie glauben, dass unser Neffe einer dieser Erbschleicher ist. Nein, er ist immer nur auf unser Wohl bedacht und besucht uns schon von klein auf regelmäßig, er ist ein guter Junge. Und er hatte absolut Recht mit dieser Geldanlage, von der wir nun in unserem Alter sehr gut leben können.“

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