Irene Dorfner - Adlerholz

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An der Leiche, die aus der Alz gezogen wurde, werden Spuren von Nadelholz sichergestellt, die die Beamten der Mordkommission Mühldorf am Inn ins Sägewerk Krug nach Unterneukirchen führen. Das Opfer Simon Rau hat dort gearbeitet. Während ihren Ermittlungen und durch einen Vorfall beim Sägewerk Krug stoßen die Beamten auf das seltene und wertvolle Adlerholz, das als Kiefernholz deklariert im Hafen Livorno angeliefert wird. Woher kommt das Holz und wer ist Claudio Romano, der als Käufer in Erscheinung tritt? Die Spur führt Leo Schwartz und seine Kollegen bis nach Florenz, wo ihnen die temperamentvolle Polizistin Lucrezia Mandola bei den Ermittlungen helfen kann.
Die Polizisten kommen den gefährlichen Schmugglern viel zu nahe…

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Pfeifend und gut gelaunt parkte er seinen Wagen vor dem Präsidium. Auch heute hatte er den roten Kleinwagen nicht bemerkt, der ihm gefolgt war und der unweit entfernt parkte. Er war spät dran und ging direkt in den Besprechungsraum, wo die anderen bereits ungeduldig auf ihn warteten.

Sein Chef Rudolf Krohmer sah demonstrativ auf seine Armbanduhr und warf ihm einen strengen Blick zu. Seine neue Vorgesetzte Waltraud Westenhuber rührte in ihrem Kaffee und war ebenfalls nicht erfreut über seine Verspätung, denn Geduld war nicht gerade ihre Stärke. Den anderen war es egal. Es handelte sich lediglich um zwanzig Minuten und sie machten keine große Sache daraus. Werner würde schon seine Gründe haben.

„Dann können wir ja endlich anfangen,“ begann Rudolf Krohmer. „Die Tatwaffe ist eine 9 mm Makarow. Die Waffe ist bei uns noch nie aufgetaucht. Die Bilder der Tätowierungen wurden bereits durch den Kollegen Schwartz der Vermisstenfahndung angefügt – irgendwelche Reaktionen hierauf?“

Leo Schwartz schüttelte den Kopf.

„Von der Pathologie München bekamen wir eine sehr wichtige Information. An dem Toten wurden jede Menge Spuren von Nadelholz gefunden, und zwar von Tannen.“

„Die gibt es am Alzufer nicht,“ rief Friedrich Fuchs, der von Frau Westenhuber zur Besprechung dazu gebeten wurde.

„Sind Sie sicher?“

„Natürlich bin ich mir sicher. An unseren Gewässern gibt es kein Nadelholz. In höheren Lagen, also in den Bergen durchaus, aber bei uns nicht.“

„Vielleicht hatte der Tote etwas mit Holzarbeiten zu tun? Waldarbeiter, Zimmermann, Schreiner oder Ähnliches,“ sagte Leo.

„Seinen Händen nach zu urteilen hatte er keine schweren, handwerklichen Arbeiten ausgeführt. Die Hände waren sauber und gepflegt. Ich tippe eher auf einen Bürojob.“

„Ein wichtiger Hinweis. Irgendwelche Informationen bezüglich organisiertem Verbrechen hier in der Gegend?“, fragte Frau Westenhuber den Kollegen Hiebler.

„Wie bitte?“, rief Krohmer. „Bei uns? Nein, das kannst du vergessen, das hätten wir mitbekommen.“

Werner fühlte sich durch seinen Chef in seiner Meinung bestätigt und lehnte sich demonstrativ mit verschränkten Armen zurück.

„Warum denn nicht?“, antwortete Waltraud Westenhuber patzig. „Im Milieu wird sehr gerne diese 9 mm Makarow verwendet und auch dieser Möglichkeit müssen wir nachgehen. Gestern Abend noch habe ich mit Kollegen in München telefoniert, ob es irgendeine Spur hier in diese Gegend gibt. Leider negativ, was aber nichts heißt. Ich möchte eurer Idylle nicht zu nahe treten, aber gerade hier, wo man nicht damit rechnet, wäre das doch geradezu genial.“

„Ich denke, dass da deine Phantasie mit dir durchgeht. Aber bitte, wie du meinst, ich möchte dir natürlich nicht vorschreiben, wie du vorzugehen hast. Herr Hiebler entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht unterbrechen. Haben Sie diesbezüglich irgendwelche Kenntnisse?“

„Noch nicht, ich bin aber noch dran. Im Übrigen möchte ich betonen, dass auch ich diese Möglichkeit nicht ausschließen möchte.“

„Meinetwegen. Denken Sie doch, was Sie wollen. Sonst noch irgendetwas, das uns weiterbringen könnte? Nein? Dann hoffen wir darauf, dass wir die Identität des Toten so schnell wie möglich herausfinden. Das Foto in der heutigen Tageszeitung ist übrigens exzellent.“

Friedrich Fuchs freute sich über das Lob, denn er hatte von dem Toten viele Bilder gemacht und das heute in der Zeitung war das Beste. Der Sonnenbrand in Fuchs‘ Gesicht hatte sich verschlimmert, auch die Kopfhaut hatte etwas abbekommen. Werner ging an ihm vorbei und verzog das Gesicht.

„Da haben Sie sich aber einen satten Sonnenbrand eingefangen. Ich an Ihrer Stelle würde mir das von einem Arzt ansehen lassen, das sieht gar nicht gut aus.“

Fuchs warf ihm nur einen verächtlichen Blick zu. Was ging diesen Schnösel sein Sonnenbrand an? Er wusste schließlich selbst am besten, was er zu tun und zu lassen hatte. Er hasste es, gute Ratschläge zu bekommen. Natürlich hatte er selbst schon seinen Sonnenbrand bemerkt, schließlich hatte er zuhause einen Spiegel und seine Haut brannte wie Feuer. Aber er hatte bereits für Abhilfe gesorgt und seine Haut heute Nacht mehrfach mit Quark abgekühlt, außerdem nahm er selbstverständlich sofort Acetylsalicylsäure ein. Er war ja schließlich nicht blöd.

Hilde Gutbrod blickte nicht auf, als Rudolf Krohmer eintrat. Er sah sofort, dass sie beleidigt war und konnte sie durchaus verstehen, Waltraud war wirklich nicht nett zu ihr gewesen.

„Jetzt sind Sie doch nicht eingeschnappt, Frau Gutbrod, die Traudl meinte das nicht so.“

„Doch, diese Frau meinte es so. Sie hat mich vor allen Kollegen blamiert und bloßgestellt. Womit habe ich das verdient? Ich kann mich doch hier kaum mehr blicken lassen. Heute früh habe ich mir allen Ernstes überlegt, ob ich überhaupt zur Arbeit gehen kann, denn ich fühle mich schrecklich. Noch niemals hat mich jemand so behandelt.“

Sie war wirklich sehr verletzt, denn Krohmer bemerkte Tränen in ihren Augen. Allerdings neigte sie sehr zu Übertreibungen und auch zur Theatralik. Aber er musste unbedingt den Frieden wiederherstellen.

„Wenn Sie nicht mehr böse sind, verrate ich Ihnen ein Geheimnis.“

Jetzt wurde Frau Gutbrod hellhörig, wischte sich die Tränen ab und rückte ein Stückchen näher.

„Welches Geheimnis? Betrifft es Frau Westenhuber?“

Krohmer nickte.

„Eigentlich wollte ich Traudl nicht hierhaben und habe versucht, jemand anderen zu bekommen. Aber sie wollte unbedingt zu uns nach Mühldorf. Wahrscheinlich nur, um mich zu ärgern.“

„Ich verstehe nicht - wie meinen Sie das?“

Die Tränen und die Wut schienen nun vollkommen vergessen.

„Traudl ist meine Cousine, wir sind Tür an Tür aufgewachsen.“

„Ihre Cousine?“, rief Frau Gutbrod aus.

„Ja, leider, man kann sich seine Verwandten nun mal nicht aussuchen. Und weil Traudl meine Cousine ist, kann ich Ihnen versichern, dass sie Sie nur bloßgestellt hat, weil sie ganz bestimmt neidisch auf Sie ist. Es stimmt, dass Traudl nur einige Jahre jünger ist als Sie, Sie sehen dafür aber viel jugendlicher und hübscher aus. Traudl hat kein Geschick als Frau und hat keine Ahnung, wie sie sich vorteilhaft kleiden und stylen soll, das war früher schon so. Sie hat nie mit Puppen gespielt, sondern hat sich lieber mit Jungs herumgetrieben. Ich glaube, insgeheim wäre sie viel lieber ein Junge geworden. Aber bitte, das bleibt natürlich unter uns.“

„Selbstverständlich!“

„Stellen Sie sich vor, sie ist mit dem Wohnmobil angereist und lebt während ihrer Anwesenheit hier auf unserem Parkplatz.“

„Wie bitte? Das Wohnmobil da draußen ist das Ihrer Cousine? Ich hatte mich schon gewundert. Na, für mich wäre so etwas ja nichts, ich könnte mich darin nicht rühren. Man hat dort so wenig Platz und kann ja von allen Seiten begafft werden.“

„Ganz meine Meinung. Natürlich habe ich ihr angeboten, bei mir zu wohnen, wir sind schließlich eine Familie. Aber sie möchte nicht, sie hat nun mal ihren eigenen Kopf. Also, Frau Gutbrod, Sie haben jetzt einen tieferen Einblick. Seien Sie wieder gut und sehen meiner Cousine ihren Neid nach. Und ich bitte Sie, dass dieses Gespräch unter uns bleibt.“

Das hatte gesessen und Frau Gutbrods Gesicht hellte sich umgehend auf.

„Sie können sich auf mich verlassen,“ flüsterte sie verschwörerisch, obwohl Rudolf Krohmer in dem Moment, als er den Mund zumachte, bereits wusste, dass Frau Gutbrod diese Information niemals für sich behalten könnte. In kürzester Zeit würde das die Runde machen. Bald wusste jeder über ihn und seine Cousine Traudl Bescheid. Was soll`s, irgendwann würde es sowieso rauskommen.

Rudolf Krohmer ging zufrieden in sein Büro und freute sich über seinen gelungenen Schachzug, mit dem er zwei Fliegen mit einer Klappe schlug. Seine Sekretärin war wieder bester Laune und würde diese auch noch eine Weile beibehalten, auch wenn seine Cousine nochmals zuschlagen sollte. Und er konnte seiner Cousine eins auswischen, die nun einer scheinbar überlegenen und gutmütigen Frau Gutbrod entgegentreten musste. Natürlich hatte er gezielt maßlos übertrieben und geflunkert. Er kannte seine Frau Gutbrod schon viele Jahre und wusste genau, wie er sie anpacken musste. Sie würde von nun an seiner Cousine wohlwollend gegenübertreten und ihr bei jeder Gelegenheit gute Ratschläge erteilen, und das brachte Traudl mit ziemlicher Sicherheit auf die Palme.

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