Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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„Wie im Tollhaus geht es drüben zu, das Streusalz reicht in den Innenstädten längst nicht mehr gegen das Winterwetter. Ob das bis zur letzten Hinterkammer aller Oberstübchen vordringen wird? Auswandern hilft, und bleiben!“

Maik reibt mit einer Hand seinen Nacken, erinnert etwas.

„Anton meinte kürzlich, die Erde brauche nun mehr Beachtung und Anpassung an sie. Er hält sporadischen Kontakt zu Freunden seines Indianercamp, die teils weltenergetisch arbeiten und von künftigen Katastrophen faseln. Sonneneruptionen würden Stürme auslösen und nicht nur das. Vermehrt sei mit Dürren zu rechnen, Überschwemmungen und Vulkanausbrüchen, und mit Aschewolken, die ganze Kontinente bedecken. Verflixt bedrohlich das Ganze.“

„Davon hörte ich noch nichts, nur von den Verschiebungen an kontinentalen Erdplatten, die Madeira nicht treffen. Mir reicht schon das Wetter der fliegenden Gartenstühle! Alles nicht Niet- und Nagelfeste segelt bergwärts hinunter.“

Jörg schlägt sich abrupt kurz auf den Mund. Weil er zuvor etwas aufgesessen ist, von dem seine Mona oft genug fasele. Dem Einhalt gebietend, äußert er entschlossen:

„Wir kamen für den Lebensabend und zum Glück mit reichlich körperlicher Anpassungsfähigkeit an das Wetter.“ Durch die von Tropfen bedeckte Frontscheibe sieht er hinaus. „Klar lieben wir die Natur. Regen genauso wie Sonne, bestrahlt sie alles Schöne, wenn auch sparsam. Schönes beachte ich, es weckt neue Ideen.“

Soeben verlässt sein Jeep den Asphaltbelag und fährt an den Schotter, der zu den Anwesen am Berg führt. Der Orkan stimmt zu und hat ein Einsehen. Es tröpfelt nur leicht, als sie ihr Ziel erreichen, eine gepflasterte Einfahrt.

Erleichtert steigt Jörg aus, und weist mit einem Daumen zum Dach. Daran spuckt und gluckst die Wasserrinne. Bedächtig nickt Maik zu diesem Geräusch, schaut unterdessen aber im Tal auf die sich gegen den Horizont auflösenden Regenschleier. Dann eilt er hinter Jörg über die Stufen in den Hanggarten, um von oberhalb des in Terrassen befestigten Areals ans Dach der dem ehemaligen Grundriss entsprechend erbauten Quinta zu sehen.

„Fass dir die Handwerker, die es deckten! Ramponiert sieht das aus, ohne Silikon zwischen den Firstziegeln, gegen den Sog im Hurrikan unangebracht. Schlamperei!“

Jörg drückt sein Kinn in den Kragen der Regenjacke.

„Unverwechselbare Mucken hatten die Bauleute. Einen Stil im Umgang miteinander, bei dem mein Frühstücksei im Magen rumpelte wie deren klumpiger Beton im Mischer, hörte ich ihr Gebrüll.“

Maik sieht fort, im gegenüberliegenden Gelände zetert eine Frau mit Kopftuch. Sie sperrt zwei Jungen in den der Hütte nahe liegenden Felsenkeller, stemmt obendrein einen Stecken vor den Außenriegel. Perplex, als ob ihn ein Pferd trete, obgleich nur selten auf der Hochebene geritten wird, weist Maik hinüber.

„Von dem Geschrei kriege ich Hals! Sie schikaniert Kinder.“

„Ja, weiß ich vom Fernglas, als ich nach Seeadlern ssh, die mich vor allen zweihundertfünfzig Vogelarten interessieren. Sie fliegen im Tal, wird es über dem Meer kälter. Meistens kreisen nur Bussardpaare über dem ökologisch intakten Tal.“ Jörg zieht seine buschigen Brauen hoch auf die Stirn, sein Blick funkelt unheilvoll braun. „Den Sohn der Frau kenne ich aus der Bauzeit. Kommt er abends heim, lässt er die Jungs heraus. Zustände! Nach dem Bauen hier, taumelte er bis in die Nacht mit seinem Spezi durch die Hügel. Von mir befragt, faselte er, im Suff sei ihm der erlöste Christus viel näher als bei klarem Verstand.“

„Puh! Wie hast du reagiert?“

Maik tänzelt etwas auf seinen steifen Beinen auf der Stelle herum. Hingegen sein Blick klebt noch am Nachbargelände.

„Auf religiöse Fantasterei? War einfach, herauszubekommen, ob sein Spezi das auch so sehe. Er meinte, der habe nur Fische im Kopf, lade im Morgengrauen am Merkado der City fangfrische Ware ein. Am Ende der Verkaufstour sei Saufen dran. Hast dessen plärrenden Lautsprecher am Kühlwagen sicher schon gehört.“

„Ein entrückter Fanatiker und ein Fischverkäufer betätigen sich als erste Trinker vor dem Herrn? Merkwürdiges Gespann.“

Magisch angezogen schaut Maik hinüber und macht am steilen, niedrig bewachsenen Hang zuoberst ein Feld Zuckerrohr aus.

„In dem Feld am Hügel lagen die und leerten die Pullen? Das Leben der Landbauern ist auf hergebrachte Weise arm, an Moral mit sich und ihren Kindern! In unserer Sozialkultur stände die Oma wegen Kindesmisshandlung vor Gericht. Hier sah ich bislang nur die Horden auflaufender Familien, mitsamt behüteter Kinder und ihren umhegten, wertgeschätzten Alten.“

„Es sind Bessergestellte. Andere verwahrlosen, halten ihre Kinder mit Schlägen zum Betteln an.“

„Katastrophal!“ Maiks Ton schraubt sich hoch, er merkt es, und schöpft Luft, einen Moment innehaltend. Brasst steckt ihm im Hals. „Jörg, mieses Verhalten zeugt davon, kein wirksameres Instrument zu kennen. Sind die Kleinen ins Dunkle weggesperrt, haben sie keine sichtbaren Verletzungen durch tägliches Leid. Doch was wird bei aus denen? Sie leben ein Schattendasein, sie vegetieren unter praller Sonne.“

Trocken schluckt Maik, um seinen anbrandenden Zorn und sein Einfühlungsvermögens unten zu halten. Vor ihm klart unerwartet zumindest die Wolkendecke auf, und scheucht, Schlag auf Fall im launischen Frühling, in einem kräftigen Windsog wogende Wolken über den Himmel. Derweil versteckt sich die Sonne noch abnormal im hohen Dunst, vermag kaum ihr Licht hindurch zu schicken.

Sie wärmt und hat Kraft, ihre Temperatur steigt, redet Maik sich gut zu in der Absicht, ihm würden dann seine Atemzüge die stets hohe Luftfeuchtigkeit wie Balsam in die Lungen pumpen.

Den Hader mit der Himmelsmacht abschüttelnd und ebenso nach Linderung seiner Entrüstung über die Nachbarn suchend, schwenkt Maiks Blick über das Tal zur anderen Seite, haftet sich an das bauliche Treiben bei einem Wasserreservoir. Dort bannt ihn ein Kollern. Dessen Hall dringt über die Ferne näher.

Maik blinzelt durch seine hell bewimperten Lider zu den die Lasten wegwerfenden, fliehenden Arbeitern. Erdbraune, aus dem Nichts kommende Wassermassen fluten ihr halbfertiges Mauerwerk. Bodenlos sich überstürzend, umspült diese Woge aus blitzartig aufgewühltem Erdmatsch dort auch einen Mast. Und nach und nach neigt der sich, und mit ihm sacken in etwa zehn Meter Höhe die Überlandkabel tiefer. In all dem Gewoge, der in ihrer Schwere schwingenden Kabellast, bricht eine bröckelnde Erdwand aus der Basis der Mastverankerung und kippt den Pfosten im Winkel gegen Ein Uhr dem Hang zu.

„Der fällt um!“, stößt Maik aus und greift spontan an Jörgs Jacke. „Quer dem Steilhang schwingen Kabelleitungen, auch das unserer Quintas von dem Rutsch. Die Arbeiter dort müssen doch, offenen Auges wie wir, das nahende Fiasko ahnen!“

Seine Erwartung erfüllt sich, auf Zwei Uhr zeigt der Mast. Endlich rühren sich die Drei an der Baustelle. Winzig wirken die sich selber mit Stangen Sichernden, die mit irgendwelchem Gerät den Mast verkeilen, den Sturz beenden. Dennoch beobachten Maik und Jörg, wenig fern der Zisterne züngelt eine Brache mit regenschwerer Erde zur nächsten, den Hang stützenden Terrasse.

„Hält die?“

Jörg erschaudert, ihm wird klamm. Er befreit Maiks Arm von seiner Jacke. Seinen Blick heftet er an die fernen Männer. Sie flüchten zu einer meterbreit entfernten Gruppe grün belaubter Lorbeerbäume. Die grauen Stämme gräbt der sich den Weg bahnende Schwall hüfthoch ein, spritzt vorbei an den Festgeklammerten, reißt statt ihrer eine orangefarbene Papageienstaude um.

„Was für eine Wucht!“, japst Jörg, mit einem Kick zynischen Humors. „Abwarten und Tee trinken, würden Engländer sagen, die nicht dort drüben in der Haut der Betroffenen stecken!“

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