Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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Sie zieht die Kapuze vom Haar. An ihre vor Anspannung roten Ohren legt sie ihre Hände, um zumindest den Kopf beim nächsten Atemzug aufzufrischen.

Anton mag sie nicht ansehen, seine Brauen zucken nervös zur Stirn hoch. Leise, verhalten und in getragenem Ton, murmelt er:

„Die Toten brauchen keine Angeln mehr, weder an Türen, noch fürs beliebte Fischen. Schockschwere Nöte kommen den Verletzten für ihr Überleben. Keine baldige Änderung der Turbulenzen lese ich an den stoischen Rindern, sie sind klug aus Erfahrung. Aber noch sind wir nicht am Ziel, nur deine Geistesgegenwart rettete uns das Leben. Hab Dank“, erklärt er sein Befinden. „Mir fehlen die Worte. Mag es mir nicht länger vorstellen.“

Usa schaut in den Rückspiegel. Daran haften das Grauen des Desasters unbeherrschbarer Elemente. Ihr bricht kalter Schweiß aus. Nicht, weil sie den Jeep an die Asphaltstraße steuert, nun westwärts der Hochebene, gnadenlos im Sturm gepeitscht, der den Wagen mittwärts drückt. Nach einer Weile anstrengenden Lenkens geht ein Ruck durch den Jeep nach einer Rechtskurve, scharf um eine Felsformation herum. Im Blick in die nasse Bergwelt bremst Usa ab, denn voraus stürmt erneuter Regen in aufrechten Fäden.

„Im Westen nix Neues“, feixt Anton.

„Nimm hin, was du nicht zu ändern vermagst.“

Usa entspannt ihren Kiefer. Die Zähne öffnet sie zu einem Gähnen, das ihr den Schreck des zuvor Erlebten herauszieht.

„Auch meinen Hunger nach Sonne und dem Zauber der Insel?“

Ungemütlich fummelt Anton am Sicherheitsgurt, knallt ihn an seine Brust. Er reckt seine kühlen Zehen in den Sandalen zu Usa hinüber, sein Kinn zuckt protestierend. Das ihre jetzt mehrmals seitwärts bewegend, lockt Usa ein Gähnen hervor, und streichelt über ihren klammfeuchten Hals. Ihren Ton färbt linder Spott.

„Bessert dein Meckern deinen Hunger? Ich sehe den Grund zur Freude, wir kehren unbeschadet heim. Im Regen forsche nach mehr Gefasstheit. Geistige Beschäftigung vertreibt deinen Koller der Langeweile. Du brauchst wohl mehr als den Quintagarten, hm?“

„Kommt nicht in die Tüte, mich irgendwelchen Arbeitszwängen

auszuliefern, jetzt, nach dem allgemeinen Ende des Hausumbaus.“

„Stimmt also“, versetzt Usa milde herablassend. „Gefährlich ob deiner Geschichte. Doch deinen Geist anregen sollte etwas in den tristen, ans Haus bindenden Tagen. Merke dir, dein Nörgeln macht dich unausstehlich!“ Usa blinzelt voraus, senkt die Lider müde, auch von Antons geballter Nähe. „Generell alle in unserer Gemeinschaft starteten an Standorten, die ungleich waren, doch führten sie uns in die warmen Breiten.“

Einen lahmen Moment später fügt sie zögerlich, im Sog ihres Inneren unterwegs, an: „Haste vergessen, wie sonniges Gemüt und Herzlichkeit gehen? Wärme spendet allen subtropischen Wesen nur eine grundlegende Zufriedenheit. Die lindert die Reißspuren des mitgebrachten Plunders auch bei dir!“

Protestierend runzelt Anton seine Lippen, presst sie hart vor, dämpft dahinter seinen Frust an der Dominanz dieser Frau. Dennoch abverlangt er sich ein Patentrezept, nur leider weilen dessen Zutaten unerreichbar irgendwo. Die eingekauften Schätze böten Anlass für Schub und Wende. Er peilt zum Heck, gewahrt im Augenwinkel aber Usas Profil und daran den Impuls anderer Art. Ja, die Liebe wächst still und unbeeindruckt wie Graswurzeln.

„Überredet!“, haucht Anton aus weichem Mund. Er drängt sein Begehren hinter die Retourkutsche. Von der wähnt er sich etwas holprig, wohl mehr der Mühe wert.

Antons warm klingenden Ton genießend, linst Usa in den nun dünneren Regen und an die schwache Kontur eines Schemens. Wenig nach dem in triefender Regenjacke Wandernden, hält Usa den Jeep an, obschon ein waagerechter Nebel wabert, aus dem es tropft.

„Ups! Einer zum Mitnehmen, weit und breit kein Unterstand.“

Bereitwillig dreht Anton sich nach hinten, und klappt die Seitentür auf. Der Wanderer nähert sich wie schlafwandelnd.

„Rasch, rasch!“, ruft Anton, „aus dem Sauwetter heraus!“

Hinter sich die Jeeptür zuknallend, blickt der Mann in ihm zugewandte Gesichter, in die er grinst. Dann wischt er sich die nasse Kapuze seiner Plastikjacke vom Kopf.

„Ich liebe Sturm, bin nun ausgekühlt.“ Eine Pranke reckend, wispert er: „Die reiche ich Ihnen nicht, die wühlte in Erde. Bin übrigens Carel, ein Naturforscher. Guten Tag!“

Usas Mundwinkel zucken, während sie das runde Gesicht unter der landestypischen Ohrenklappenmütze mustert. Welcher Spezies gehört Carel fürwahr an? Das will sie mit mutwillig ernsthafter Tonlage nicht wissen.

„Ist es in Ordnung, Sie nach Ponta do Sol mitzunehmen?“

„Fantastisch! Habe heute genug erledigt.“

Carels zufriedenes Gesicht weicht ihrem forschenden Blick aus. Antons dagegen zieht, mitsamt einer glühenden Frage darin in ein Blinzeln, und klimpert mit den Wimpern.

„Nur zu, Usa. Der Herr will, wohin wir fahren.“

Er reibt über sein linkes Ohr, schweigt aber. Usa kennt die Geste, und dirigiert den Jeep über von Schlaglöchern gesegnete Kurven talwärts, rutschig von nassen Eukalyptusblättern. Rasant schleudern die Reifenprofile hindurch, und im Heck klappert der Einkauf, wo er nicht mit Nudelpaketen verkeilt wurde. Ab und an linst Usa im Rückspiegel zu dem Erbleichten. Meldet ihm bald:

„Ab jetzt geht es nur geradeaus, danach halten wir.“

„Trifft sich gut“, grunzt Carel aus schmalen Lippen. „Diese Abkürzung kannte ich noch nicht. In der Ortsmitte, da unten am Kreisverkehr, steige ich aus. Mein Hotel liegt auf der Klippe.“

Nach dem Durchfahren des Kreises mit seinen vier Abzweigen, steigt Carel in der Haltebucht des Regionalbusses kommentarlos aus, und schlurft fort durch einen erneut einsetzenden Schauer.

Anton beklopft mit einem Finger seine Nase.

„Klippenhotel! Vera kennt persönlich die Gäste und sie wird wissen, was für einen Charakter dieser Carel hat.“

„Carel scheint dir ein absonderlicher Spinner zu sein? Das aus deinem Mund?“, japst Usa wenig heiter. tragikomisch im Ton.

Anton schmunzelt, erklärt dann zögerlich sein Grübeln.

„Ups! Du meinst, Gleich und Gleich erkennt sich leicht? Nur buddle ich nicht bei strömendem Regen im Naturschutzgebiet.“

„Anpacken wirst du gleich müssen.“ Usa schaltet die Wischer ab, und startet mit dem Ausruf: „Zum Heimathügel in der Region Madalena do Mar! Noch einmal Serpentinen, dann erreichen wir unseren schmalen Asphaltweg mit all seinen gepflegten Häusern.“

Wenig später fährt Usa auf ein holpriges Stück am Ende, und in die Parkzone der Quinta. An deren Fassade rankten Maracuja an einer Palisade in Höhe und Breite. Jeder Meter der sauberen Bruchsteine bezeugt mit seinen hellen Fugen die Umbauarbeiten.

„Die schweren Kisten trage zur großen Küche. Unsere Tüten nehme ich mit zur Teeküche. Auf besser Wetter warte nicht.“

Usa klappt ihre Kapuze über, öffnet dann rasch die Hecktür.

Anton tritt neben sie und hebt eine Flechtkiste heraus.

„Lian ist mit dem Kombi fort. Reißaus vorm Wetterkoller.“

„Kaum, sie inspirieren wohl eher die Regentropfen für ihr Töpfern. Du bedauere Margarita, sie hört den ganzen Tag lang das Glas am Gewächshaus knattern. Sie wird abends taub sein.“

Das Ausladen zieht sich hin. Unter dem vagen Windsäuseln in den Fingerblättern der Ranken an der Mauer. Nach wiederholtem Hin und Her stehen Anton und Usa am Jeep vor den letzten Tüten. Aber davon hält sie ein Sacken rechts hinten ab. Usa hockt sich irritiert vor den platten Hinterreifen. Sie sieht zu Anton hoch und fasst es nicht, wie viel Glück sie im Nachhinein erkennt.

„Der Katastrophe Funchals sind wir entkommen und hier nicht sicher vor Schaden. Fahnden wir nach der Ursache?“

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