Michael Franzen - Ben Thompson

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Benjamin «Ben» Thompson war bereits zu Lebzeiten eine Legende und feste Größe in der amerikanischen Pioniergeschichte des 19. Jahrhunderts. Der Autor verfolgt den Lebensweg Thompsons durch die Boomtowns des Wilden Westens und beschreibt seinen Lebensweg als Spieler und Revolverheld. Auch als Taschenbuch, 152 Seiten, 22 s/w-Abbildungen, ISBN 978-3-754942-84-0 für 11,95 € erhältlich.

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Als Typensetzer arbeitete Ben u. a. beim „True Delta“ , eine der zu der Zeit prominentesten Zeitungen in New Orleans, die auf eine ihrer Seiten von Kalifornien und den dortigen Goldfunden berichtete. Ben ließ sich daraufhin ebenfalls vom Goldfieber anstecken und er beschloss, New Orleans in Kürze wieder zu verlassen, um nach San Francisco zu ziehen. Er sparte einige Monate lang einen Teil seines Lohnes und kaufte sich damit eine Fahrkarte auf einem Dampfschiff der „Pacific Steamship Company“ , um in den Westen zu gehen. Dieses Unterfangen kam jedoch am Ende nicht zustande, denn durch irgendeinen Umstand verpasste Ben sein Schiff und er bestieg eine Pferde- oder dampfbetriebene Straßenbahn, die es seit dem 13. Januar 1835 bereits in New Orleans gab, um zu seiner alten Arbeitsstätte zurückzukehren.

Während dieser Fahrt kam es - wieder einmal, ist man geneigt an dieser Stelle zu sagen - zu einer Auseinandersetzung zwischen seiner Person und einer Gruppe junger Franzosen und nachdem einer von ihnen, ein Mann namens Emil de Tour, der an diesem Tage bereits zu tief ins Rotweinglas geschaut hatte, eine junge Frau belästigte und sie dabei unsittlich berührte, kam Ben der Frau schließlich zur Hilfe und stellte de Tour zur Rede. Ein Wort gab schließlich das andere, bis de Tour Ben schließlich ins Gesicht schlug. Ben zückte daraufhin sein Messer und stach es de Tour in dessen Seite. Nun floss Blut, woraufhin de Tours Freunde ihre bis dahin versteckt gehaltenen Messer hervorholten, um Ben damit zu attackieren. Ben selber sah sich angesichts dieser Übermacht genötigt aus der Bahn zu springen und davonzueilen, womit die Sache für ihn vorerst erledigt war. Doch es sollte nicht dabei bleiben, denn de Tour erholte sich bald darauf wieder und er forderte Ben zu einem Duell heraus, wobei er als Waffe das Messer wählte. Ben akzeptierte das, doch er bestimmte seinerseits, dass der Kampf in einem abgedunkelten Raum stattfinden sollte. De Tour erklärte sich am Ende damit einverstanden und der Kampf fand tatsächlich so statt. Als sich die beiden Kontrahenten alleine in dem Raum befanden, fragte Ben in die Dunkelheit hinein, ob er bereit wäre? De Tour reagierte sofort und stach mit seinem Messer in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war, doch Ben war da bereits zur Seite getreten, sodass de Tours Stoß ins Leere ging und er durch seinen eigenen Schwung dabei ins Straucheln geriet. Ben konterte sofort mit seinem eigenen Messer und fügte dem Franzosen eine tödliche Stichverletzung zu. Danach verließ er den Raum, um sich mit seinen Freunden zu treffen. De Tours Anhänger riefen nach Rache und die Polizei von New Orleans begann wenig später nach Ben zu suchen, der sich bald darauf im sizilianischen Teil der Stadt versteckt hielt. In der Nacht überquerte er den Mississippi River und fand zunächst Unterschlupf in Algiers, einem Hafengebiet für Flusspiraten und andere Kriminelle, wohin selbst die Polizei von New Orleans sich nicht hinein getraute. Bald darauf hatte sich Ben dort ein Maultier organisiert, um auf ihm reitend, die Stadt und Louisiana zu verlassen und nach Austin zurückzukehren.

Als Indianerkämpfer

S ichernach Austin zurückgekehrt, nahm Ben seine alte Tätigkeit wieder auf und erhielt eine Arbeit als Schriftsetzer beim „Southern Intelligencer.“

Es waren harte Zeiten für Texas gewesen, denn immer wieder überfielen die Comanchen weiße Ansiedlungen, wobei sie mordend und brandschatzend durch das Land zogen, während die Texaner als Vergeltung Dörfer der Comanchen angriffen und wahllos deren Bewohner - ob Mann, Frau oder Kind - töteten bevor sie anschließend deren Behausungen niederbrannten. So drehte sich die Spirale der gegenseitigen Gewalt stetig weiter, während die texanischen Siedler, die nur wenig Schutz von der Regierung erwarten durften, frustriert ihren amtierenden Gouverneur Hardin Richard Runnels abwählten und ihn am 21. Dezember 1859 durch den ehemaligen Freiheitskämpfer und Präsidenten der Republik Texas Samuel „Sam“ Houston ersetzten.

Um erfolgreich gegen die Indianer vorgehen zu können, stellte Houston drei neue Ranger-Verbände auf, wovon eines von dem ehemaligen Indianerkämpfer Edward Burleson Jr. befehligt wurde. Am 04. Januar 1860 trat er sein Kommando an und begann sogleich damit, Freiwillige zu rekrutieren, um gegen die Comanchen vorgehen zu können. Als Ben davon erfahren hatte, kündigte er seinen Job beim „Intelligencer“ und meldete sich bei Burlesons Kommando.

Der Captain führte seine Männer zunächst nach Süden und suchte dort das Gebiet entlang des Nueces River nach feindlichen Indianern ab, fand dort aber keine Spur von ihnen. Danach führte Burleson seine Armee rund 320 km weit nach Norden, wo er zwischen dem nördlichen Arm des Concho und dem Red Fork des Colorado River ein provisorisches Basiscamp errichtete, damit sich sein Bataillon dort die nächsten zehn Tage lang erholen konnte. Am dritten Tag nach ihrem Aufbruch, nahm Burleson Ben beiseite und trug ihm auf, sich mit einem weiteren Kundschafter auf dem Weg zu machen, um das Gebiet, was noch vor ihnen lag, zu erkunden. Ben wählte dafür den 21-jährigen Samuel Stone Hall aus, der auch als „Buckskin Sam“ bekannt gewesen war. Jeweils mit einem Henry-Gewehr, einem Hinterlader-Unterhebelrepetiergewehr mit einem 44er Kaliber, das 16 Patronen im Magazin fasste, sowie jeweils zwei Revolvern ausgerüstet, machten sich die beiden Männer auf den Weg, um das Terrain zu erkunden. Ben berichtete später, dass er und Sam dabei auf eine riesige Bisonherde mit Tausenden von Tieren trafen, und mitten unter ihnen befanden sich an die 100 Comanche-Krieger. Ohne es zu ahnen, waren die beiden Männer plötzlich in eine indianische Bisonjagd geraten und als die Krieger die beiden Weißen bemerkten, ließen sie von der Jagd ab und beschlossen kurzerhand, den beiden die Pferde und ihre Waffen abzunehmen. Sie begannen mit der Verfolgung, während Ben und Sam nun gezwungen waren, um ihr Leben zu reiten. Ihre Chancen zu entkommen verschlechterten sich noch dadurch, dass einer der Bisons Bens Pferd touchierte und es in Folge langsamer werden ließ. Als sich ein halbes Dutzend Comanchen gefährlich nahe auf ihren schnellen Pferden genähert hatten, saßen die beiden ab und nahmen ihre Henry-Gewehre in die Hand. Sie jagten eine Kugel nach der anderen in Richtung der Angreifer, die über diese Feuerkraft sichtlich irritiert waren. Sie parierten ihre Pferde und Ben und Sam nutzten dieses aus, um sich wieder in ihre Sättel zu schwingen und die Flucht weiter fortzusetzen. Bens Pferd war so gut wie am Ende und schließlich strauchelte es und stürzte zu Boden. Sam stieg daraufhin ebenfalls von seinem Pferd und beide Männer verteidigten ihre Position auf einer kleinen Anhöhe, wobei sie sich die weiterhin angreifenden Indianer dank ihrer Henry-Gewehre vom Leibe hielten. Pfeile flogen über sie hinweg oder bohrten sich gefährlich nahe ihrer Position in den Prärieboden. Als alles so aussah, als ob sie am Ende doch noch von den Kriegern überrannt würden, kam ihnen zum Glück Captain Burleson mit einigen seiner Männer zur Hilfe. Die Comanchen wandten sich daraufhin endgültig zur Flucht und taten danach das, was sie vorher auch bereits getan hatten - weiterhin die Bisons jagen. Sam war am Arm und am Bein verwundet worden, während Ben dadurch, dass er sich zu oft nach den Indianern hinter sich umgesehen hatte, eine Überdehnung seines Nackenmuskels erlitten hatte, sodass er während der nächsten zwei Monate seinen Kopf nicht mehr richtig in alle Richtungen bewegen konnte. Ansonsten war Burlesons Feldzug eher ein militärischer Reinfall gewesen und nach seiner Rückkehr wurde sein Kommando am 07. September 1860 offiziell wieder aufgelöst.

WährendBen, dem das Schicksal eines einsamen Holzkreuzes inmitten der Prärie an jenem Tage erspart geblieben war, unter Burlesons Kommando diente, beschloss Vater William, die Familie und Texas für immer zu verlassen, um wieder nach England zurückzukehren. Die Gründe dafür kennt man nicht genau. Möglicherweise trieben ihn geschäftliche Angelegenheiten, die geregelt werden mussten, wieder zurück ins Königreich, vielleicht wollte er in Knottingley seine jüngeren Brüder besuchen oder aber die Sehnsucht nach dem Meer trieb ihn von seiner Familie fort. Seine Tochter Mary Jane sprach in ihren späteren Jahren einmal davon, dass ihr Vater nach England zurückkehrte, um sich dort um irgendwelche Eigentumsverhältnisse zu kümmern und sich erneut ein Schiff zu kaufen, auf dem er als Kapitän Handelsreisen zwischen Liverpool und Pensacola in Florida unternahm. Dort erkrankte er dann am Gelbfieber, verstarb daran (1865?) und wurde auf hoher See bestattet. Tatsächlich weiß man nichts Genaueres über seine wahren Beweggründe, außer dass er wieder zur See fuhr und nie wieder zu seiner Familie nach Austin zurückkehrte.

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