Michael Franzen - Ben Thompson

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Benjamin «Ben» Thompson war bereits zu Lebzeiten eine Legende und feste Größe in der amerikanischen Pioniergeschichte des 19. Jahrhunderts. Der Autor verfolgt den Lebensweg Thompsons durch die Boomtowns des Wilden Westens und beschreibt seinen Lebensweg als Spieler und Revolverheld. Auch als Taschenbuch, 152 Seiten, 22 s/w-Abbildungen, ISBN 978-3-754942-84-0 für 11,95 € erhältlich.

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ImJuni 1850 begann Bens Vater, der dem Alkohol mehr zugetan war, als es ihm guttat, an einer Krankheit zu laborieren und er war zunehmend entschlossen, zusammen mit seiner Familie nach Texas hin auszuwandern, wohin es bereits 1840 Mary Ann Bakers älteren Bruder William zusammen mit seiner Frau Matilda und deren sechs Kinder verschlagen hatte. Sie hatten New York verlassen und waren nach Texas gezogen, wo sie sich eine Meile außerhalb von Austin angesiedelt hatten.

Zwei Monate bevor in London die erste Weltausstellung seine Tore für die Besucher aus aller Welt öffnen sollte, verkaufte William im März 1851 seine Beteiligung an dem Segler „Providence“ und begann mit den Vorbereitungen für die Auswanderung nach Texas. Im Sommer 1852 war es schließlich so weit und die Familie bestieg in Liverpool das Dampfschiff „Granada“ , das sie über den Atlantik hinweg am 16. Juli 1852 nach New Orleans, Louisiana brachte. Von dort ging es weiter zur texanischen Hafenstadt Galveston im Golf von Mexiko und dann landeinwärts über Houston und Bastrop, bis sie im Spätherbst 1852 schließlich Austin erreichte, wo ein weiteres, neues Kapitel im Leben der Familie Thompson aufgeschlagen werden sollte.

Jugend in Texas

A lsehemaliger Seemann blieb William Thompson sich und dem Wasser treu und um für seine Familie zu sorgen, betätigte er sich am Colorado River als Fischer, wobei ihn seine beiden Söhne tatkräftig unterstützten. Während Ben mit einem Fuhrgespann durch die Straßen von Austin rollte, um die Einwohner der Stadt mit Trinkwasser zu versorgen, half Billy dabei, den täglichen Fang seines Vaters an die verschiedenen Hotels, Restaurants und Herbergen in Austin zu verkaufen. Später jedoch bekam William eine Anstellung als Buchhalter bei der Firma „Sampson & Hendrick's Dry Good Store“ , um dort sein Geld zu verdienen, während seine Söhne dank der finanziellen Unterstützung des Rechtsanwalts und ehemaligen Veteran des Krieges mit Mexiko, Colonel John A. Green, die örtliche Schule besuchten, wo Ben ein oder zwei Jahre lang die Schulbank drückte, bevor er eine Arbeit als Druckergehilfe fand und dort alle Aufgaben erledigte, die von den sogenannten „Druckerteufeln“ gemacht werden mussten. Vom Mischen der Tinte in Wannen bis hin zum Setzen der Bleiletter u. a. Hilfsarbeiten reichte sein Betätigungsfeld, wobei Ben, wie auch später sein Bruder Billy, für verschiedene Zeitungen arbeitete, darunter auch John S. „Rip“ Fords „State Times.“

Neben ihrer Beschäftigung als Druckergehilfen übten sich Ben und Billy bereits früh im Umgang mit Spielkarten und Waffen, was in Texas zur damaligen Zeit an sich nicht sonderlich ungewöhnlich war, bedenkt man, dass immer noch wilde Banden von Comanchen durch das Land zogen, die emsig bestrebt waren, die Weißen so rasch als möglich wieder von ihrem Gebiet zu vertreiben.

Bereits im zarten Alter von 14 Jahren war Ben dann auch bereit gewesen, eine Waffe zu benutzen, als er am 13. Oktober 1858 sein erstes Duell bestritt, so man es denn als ein solches bezeichnen mag. Der Austin „Southern Intelligencer“ berichtete unter der eher spartanischen Überschrift „ Shooting “ über dieses Ereignis, wonach Ben mit einem Farbigen namens James oder Joe Smith in Streit geriet. Dieser hatte Ben beleidigt und ihm dabei einige unschöne Wörter an den Kopf geworfen. Sie mussten am Ende ausgereicht haben, um Ben derart zu reizen, dass er eine Flinte nahm und dem fliehenden Smith eine Ladung Schrot hinterherschoss. Zu dessen und am Ende auch Bens Glück, enthielt die Patrone „nur“ sogenanntes Vogelschrot vom kleinen Kaliber, das Smith in den Rücken und Armen traf, wobei zwei oder drei Kugeln auch seinen Kopf penetriert hatten. Die meisten Wunden waren daher nur oberflächlich, aber in jedem Falle sehr schmerzhaft für Smith gewesen, doch er kam relativ glimpflich davon und sollte das Ganze am Ende überleben. Für Ben allerdings hatte seine (Un)Tat ein Nachspiel, denn er wurde sogleich in Gewahrsam genommen und zu der ganzen Sache verhört, bevor er dann vorläufig wieder auf freiem Fuß gesetzt wurde. Da er jedoch schon vorher auf die eine oder andere Art in Austin auffällig geworden war, beschloss man, ein Exempel an ihm zu statuieren. So wurde er abermals verhaftet und erst gegen die Hinterlegung einer Kaution von 300 Dollar wieder auf freiem Fuß gesetzt. Am 06. Dezember 1858 wurde er vor die Grand Jury von Travis County gestellt, die von 17 Bürgern gebildet und von Richter Alexander Watkins Terrell geleitet wurde, während der Bezirksstaatsanwalt A. D. McGinnis die Anklage vertrat. Am Ende der Verhandlung bekam Ben eine Geldstrafe von 100 Dollar aufgebrummt und musste für 60 Tage ins Gefängnis, wo er einem Mitgefangenen beim Kartenspiel sogleich dessen gesamte Barschaft in Form einiger Juwelen abnahm, die dieser statt Geld als Spieleinsatz gesetzt hatte. Nachdem rund 70 Bürger eine Petition beim Gouverneur von Texas, Hardin R. Runnels, eingereicht hatten, wurde Ben am Ende, auch in Hinblick auf sein jugendliches Alter, begnadigt und lediglich zur Übernahme der Prozesskosten verurteilt.

Bei einer weiteren Schießerei, die 1859 stattgefunden haben soll, war Ben mit mehreren Altersgenossen auf der Jagd nach Wildgänsen unterwegs. Am Colorado River teilte sich die Gruppe schließlich auf und legte sich auf beiden Seiten des Flusses auf die Lauer. Als tatsächlich ein Schwarm Gänse auftauchte, schossen die Jungs am anderen Flussufer zu früh und die Gänse flogen, erschrocken über die Ballerei, auf und davon, während sich beide Lager gegenseitig beschimpften und danach begannen, mit ihren Schrotflinten aufeinander zu schießen. Am Ende einigte sich Ben mit dem Anführer der anderen Gruppe, die ganze Angelegenheit in einem Duell auszufechten und sie stellten sich dazu ca. 20 m voneinander auf, bevor sie mit ihren Schrotflinten aufeinander feuerten. Beide trugen Verletzungen davon, doch Bens Gegner traf es dabei ungleich schwerer, denn er wurde schwer verwundet und musste von seinen Kumpels nach Hause getragen werden.

Auch wenn bei den beiden Schießereien niemand getötet wurde, so hatte Ben Thompson bereits in jungen Jahren bewiesen, dass er mit einer Waffe umzugehen verstand und dass er sie, wenn nötig, auch gegen einen Menschen einsetzte, ohne über die Folgen seines Tuns groß nachzudenken.

Bei einem ähnlichen Ereignis soll sich Ben einem Aufgebot angeschlossen haben, um fünf Kinder zu befreien, die am Stadtrand von Austin von einer Bande Comanchen entführt worden waren. Die Weißen legten sich in einen Hinterhalt und als die Indianer in die Falle ritten, eröffneten sie das Feuer, wobei Ben den Anführer der Indianer mit einem Gewehrschuss ins Herz vom Pferd geholt haben soll. Danach zog er seine Pistole, um sich in den Kampf zu stürzen. Vier der fünf Kinder konnten am Ende befreit werden und Ben hatte damit seine erste Feuertaufe als Indianerkämpfer bravourös bestanden.

ImJahre 1860 lernte Ben den 47-jährigen Buchbinder Samuel Webster Slater kennen und nahm die Einladung an, in seinem Verlag in New Orleans erneut als Drucker zu arbeiten. Es entwickelte sich sogar eine Freundschaft zwischen den beiden Männern.

Auch in New Orleans geriet Ben bald in einen weiteren Schusswechsel, als er, während Slaters Abwesenheit, einen Ladendieb dabei ertappte, wie er einige Sachen aus dem Bücherladen mitgehen ließ. Er stellte diesen daraufhin zu Rede und befahl ihn, die Sachen sofort wieder zurückzulegen. Der Dieb ignorierte ihn jedoch und nahm stattdessen weitere Dinge an sich, woraufhin Ben am Ende seine Pistole zog, schoss und den Räuber dabei leicht verwundete, woraufhin dieser schnell seine Beine in die Hand nahm und Hals über Kopf das Weite suchte. Erneut landete Ben vor Gericht, doch als alle Fakten dieser erneuten Schießerei auf dem Tisch lagen, wurde die Anklage gegen ihn schließlich fallengelassen.

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