Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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Die Cluster wurden optisch durch Quadrate angezeigt, mit Informationen aus welchem Jahr sie stammten, in welche Hauptthemen sie gegliedert waren und wo man den Server des Clusters finden konnte. Sie waren über die ganze Welt verstreut. Manche standen sogar in China. Obwohl das in der Östlichen Zone lag, hatte Julian Zugriff darauf. Natürlich gab es auch dort einen Spezialisten, der seine eigenen Programme benutzte. Das wusste Julian, da er sehen konnte, auf welche Cluster zugegriffen wurde und auch wann. Nur nicht von wem.

Ein wenig lustlos durchstöberte Julian das Netz, er suchte nach ungewöhnlichen Informationen oder Informationen, die fehlten. Daten, die unwiderruflich gelöscht waren, wurden zumindest als fehlend angezeigt und verschwanden nicht einfach so.

Doch die ersten paar Cluster, die Julian durchsuchte, zeigten nichts Ungewöhnliches. In einer halben Stunde hatte er das Gespräch mit Mr. Warrick und dem General, indem er das alte und das neue Projekt beschreiben musste. Die Worte musste er sich auch noch zurecht legen.

Plötzlich hielt Julian inne. Er scrollte auf dem Bildschirm zurück auf ein Cluster. Vielleicht hatte es nur so ausgesehen, dass sich die Informationen rasant änderten.

Aber tatsächlich, er hatte sich nicht getäuscht.

Im Cluster Politik wurden gerade Unmengen von Daten in Sekundenschnelle kopiert. Millionen von Datensätzen.

Julian sah sich das Szenario ein paar Minuten lang an, er bewegte sich nicht.

Dann schloss er beinahe panisch seinen Account, brachte seinen Computer auf Standby und beschloss, dass ihn das nichts anging.

Jahre 2206 – 2209: Schweden

Jahre 2206 – 2209:

Niklas: Schweden, Umea

Niklas hatte angefangen, ernsthaft zu arbeiten. Nach dem Beschluss, auf eigene Faust in der Kälte durchzukommen, hatten er und Emelie in knapp einem halben Jahr einen detaillierten Plan auf die Beine gestellt. Sie nannten ihr Projekt Eiszeit.

Doch es gab viel mehr zu beachten als anfangs gedacht. Alles musste durchgeplant, jedes Detail genau besprochen werden und – was der kritischste Punkt auf ihrer Liste war – sie konnten es unmöglich alleine durchziehen. Sie brauchten Gleichgesinnte.

Mittlerweile wurde es in Schweden und allen nördlichen Ländern bis zur Grenze nach Weißrussland mehr als ungemütlich. Stromausfälle waren an der Tagesordnung, die kleineren Städte waren wie ausgestorben. Immer öfter hörte man von Eiszeittoten. Niklas und Emelie war klar, dass sie nicht mehr lange hier ausharren konnten. Und auch die Versorgung wurde knapper. Weniger Lebensmitteltransporter fuhren noch hier hinauf, in ganz Umea gab es nur noch eine Schule und einen Kindergarten. Die Situation wurde brenzlig.

Es schien, als hätte der Rest der Welt den kleinen Flecken in Schweden völlig vergessen. Niemand kümmerte sich mehr darum. Niklas war das nicht gerade recht, aber es hatte auch seine Vorteile. Noch immer wurde ihm jeden Monat ein Vermögen überwiesen und keinen schien es zu interessieren, was er damit tat. Wer wusste schon, ob es überhaupt noch jemanden gab, der das Bankkonto der Universität überwachte?

Seine Kollegen hatten schon vor zwei Jahren das Handtuch geworfen und die Universität kam Niklas wie ausgestorben vor. Viele Gerätschaften hatten sie in den Süden geschafft, aber ein paar Rechner waren geblieben, sowieduzende Mikroskope und Reagenzgläser. Damit konnte Niklas etwas anfangen.

Außerdem hatte er noch immer Internetzugang und vor allem: Freien Zugang zum Universitätsserver, auf dem tausende von Informationen in Form von elektronischen Büchern gespeichert waren. Niemanden würde es noch interessieren, wenn er sie sich einfach lizenzfrei kopierte, nicht wahr?

Er ging mit Lars ins Büro. Der Elfjährige war stolz, seinem Vater helfen zu können. Während seine wenigen Freunde aus der Schule Schneeballschlachten veranstalteten oder sich diese ekelhaften, virtuellen Brillen aufsetzten, um Videospiele zu spielen, saß Lars vor großen Bildschirmen und überprüfte, ob Daten ordnungsgemäß auf externe Speicher kopiert wurden. Er ordnete diese Speicher nach Inhalt und komprimierte die Daten, damit noch mehr auf die Speicherplatten passte. Ihr Plan war, das wichtigste Wissen der letzten hundert Jahre für sich zu konservieren, bevor der Strom und somit der Zugriff auf dieses Wissen vollständig abgeschaltet wurde.

Der Junge hatte eine schnelle Auffassungsgabe und zu Niklas Glück verstand er sich auf Chemie. Und durch seine jungen, fri-schen, und manchmal naiven Ideen animierte er Niklas zum Arbeiten.

Oft saßen sie schweigend nebeneinander, während Niklas Formeln ausrechnete und Lars Daten kopierte. Niklas mochte diese Arbeit. Er mochte es, seinem Sohn etwas zeigen zu können und dafür zu sorgen, dass aus ihm etwas werden konnte. Wie auch immer das in einer Eiszeit aussehen mochte.

Nichtsdestotrotz wurde es draußen immer kälter. Der September unterschied sich kaum vom Dezember. Nur der Wind war schwä-cher und es gab weniger Schneefall. In der Universität fielen des öfteren die Heizungen aus, bis sie schlussendich komplett abgestellt wurden. Zumindest vermuteten sie das. Nun heizten sie mit Feuer und sparten Strom. Für den Notfall hatten sie einen Notstromgenerator bereitgestellt, der ansprang, sobald es einen Stromausfall gab. Sie wollten nicht riskieren, dass ihr Fortschritt verloren ging.

Manchmal sprachen sie auch über ihr Projekt. Lars war natürlich eingeweiht. Nun feilte er selbst mit an den Ideen und der Planung, denn immer wieder wurden Schwachstellen sichtbar. Die Zeit drängte.

»Papa, du sagst doch immer, dass wir uns unbedingt Gleichgesinnte suchen müssen. Wann hast du das eigentlich vor?« Lars saß vor dem Computer und steckte einen externen Speicher an.

»Wenn der Plan absolut wasserdicht ist«, entgegnete Niklas ruhig.

»Aber das ist er doch. Wir können alles erklären. Den Ort, die Zeit, die Leute. Warum also noch warten? Irgendwann sind die Gleichgesinnten vielleicht nicht mehr da.«

Niklas schüttelte den Kopf. »Diese werden so lange hier bleiben, bis es beinahe nicht mehr geht. Und dann werden sie versuchen, sich ihren eigenen Weg durch das Eis zu schlagen. Genau an diesem Punkt müssen wir sie abfangen.«

»Aber ist die Abhängigkeit, in die du sie dann zwingst, nicht kontraproduktiv? Zumindest wenn die Gemeinschaft auf Dauer halten soll?«

»Hmm«, machte Niklas, strich sich über sein Kinn und freute sich innerlich über die außergewöhnliche Intelligenz seines Sohnes, »ich denke, wir müssen das Risiko einfach eingehen. Denn wenn wir sie jetzt schon fragen würden, wo wir noch nicht bereit zum Aufbruch sind, würden sie uns wahrscheinlich nur auslachen.«

Lars schüttelte den Kopf. »Das denke ich nicht.«

Niklas warf einen Blick zu seinem Sohn hinüber. Sie hatten das gleiche blonde Haar, braune Augen und den gleichen wachen Verstand. Nur dachte Lars noch ein wenig unschuldiger über die Welt, er hatte noch nicht genug erlebt.

Gerade wollte Niklas sich wieder an die Arbeit machen, als Lars eine weitere Frage stellte. »An was arbeitest du eigentlich?«

»Ich versuche einen Stoff zu kreieren, der stark gegen Kälte isoliert. Und den man vielfältig einsetzen kann. Er muss elastisch sein, also wie ein T-shirt, eine Hose oder eine Decke. Das hätte ich schon vor Jahren anfangen sollen.«

»Und, bist du nah dran?«

Niklas schüttelte den Kopf. »Nein, das ist etwas komplizierter, dafür werde ich vielleicht noch ein paar Jahre brauchen.«

Sein Sohn riss die Augen weit auf. »Ein paar Jahre? Wie lange willst du hier denn noch hier rumsitzen?«

»Das ist Wissenschaft, Lars. Das dauert nun einmal.«

»Und was ist, wenn du das machen würdest, wie sie es früher einmal mit den alten 3D-Druckern gemacht haben?«

Niklas hob fragend eine Augenbraue. Er wusste nicht, worauf sein Sohn hinaus wollte.

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