Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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Aron fasste den Entschluss, dass niemand hiervon erfahren durfte, besonders nicht Griffin. Denn in der Baracke saß Huges Warrick. Wenn Griffin jemals heraus fand, dass sein Vater Teil der R.P.U. war oder zumindest mit ihr zusammenarbeitete, war die Hoffnung seines Freundes, den eigenen Vater tief zu erschüttern, für immer vernichtet. All die Anstrengungen, die er tapfer über sich ergehen ließ, umsonst.

Seine Entschlossenheit würde in tausend Teile zerspringen, wenn Griffin erfuhr, dass sein Vater wahrscheinlich niemals erschrocken oder betrübt über seine Entscheidung, zur R.P.U. zu gehen, war. Auch nicht verletzt oder traurig. Vielmehr konnte sich Aron vorstellen, dass Warrick nicht mehr als ein Schulterzucken für seinen Sohn übrig gehabt hatte.

Angewidert nahm Aron seine Tasche wieder auf und machte sich schleunigst auf zum Exerzierplatz, wo bereits der Jet auf ihn wartete.

Während des Fluges versuchte er, das Gesehene zu vergessen. Wenn ihm das gelang, musste er auch nicht mehr daran denken, wie fehl am Platz er sich deswegen nun fühlte. Griffins Beweggrund war nichtig, seiner somit auch?

Vielleicht nicht, denn er hatte sich entschieden, Griffin zu folgen, aus welchem Grund dieser auch ging. Trotzdem nagte dieser Gedanke an Aron.

Er konnte ihn erst abschütteln, als er am Horizont die glitzernden Solarzellen Tiskas sehen konnte. Die weiße Stadt kam näher. Er sah die Pflanzen, Terrassen und Pools. Alles sah sauber aus, geordnet und heimisch. Wie sehr er die Klarheit dieser Stadt doch vermisst hatte.

Aron spürte, dass er noch derselbe war, aber trotzdem fehlte etwas. Noch nie war er ohne Griffin in Tiska gewesen.

Er betrat die weißen Fliesen ohne seinen besten Freund.

Less: Russische Tundra

Sie hatten die Expedition in ein gutes Zeitfenster gepackt, dachte Less, während er den kristallklaren Himmel über sich betrachtete. Auf dem Weg war ihnen kein Schneesturm begegnet, die Temperaturen waren nicht nennenswert gesunken und die meiste Zeit hatten sie mit dem Schlitten fahren können.

Nun rasteten sie seit ein paar Stunden in der kleinen Siedlung, etwa zweihundert Kilometer von ihrer eigenen entfernt. Die Hinreise hatte knapp acht Tage gedauert, weil sie die erste Siedlung offenbar verfehlt hatten. Obwohl Less nicht wirklich daran glaubte. Amal konnte gut Karten lesen und auch Ciernick verstand sich darauf. Die ganze Zeit über hatten sie die Truppe sicher durch die Wälder und über die freien Flächen geführt. Daher kam es Less seltsam vor, dass sie eine ganze Siedlung verfehlt haben sollten. Abgesehen davon war es kein Problem gewesen, die darauffolgende zu finden.

Less ging also eher davon aus, dass die erste Siedlung überhaupt nicht mehr existierte und der Gedanke daran machte ihm Angst. Denn dort hatten sie das letzte Mal vor elf Jahren ihre Daten herbekommen. Wie lange die Siedlung wohl schon verschwunden war? Und warum?

Niemand sprach dieses Thema an, obwohl es die anderen ebenso beschäftigte. Besonders die zarte Maret. Ihre sorgenvollen Blicke entgingen Less nicht.

Glücklicherweise gab es nach dieser ersten Planänderung keine weiteren beunruhigenden Vorkommnisse mehr.

Less konnte nicht leugnen, dass er sich das ganze Vorgehen der Datenbeschaffung spektakulärer vorgestellt hatte.

Sie waren am Dorf angekommen und wurden zunächst misstrau-isch begrüßt. Die Menschen hier lebten in einfachen Häusern, gerade genug gedämmt, um in der Kälte zu überleben. Außerdem hielten sie Tiere in Ställen und ein Fluss lief in einigen Kilometern Abstand durch das Land.

Less konnte verstehen, dass sie die Truppe nicht mit offenen Armen begrüßten. Wann kam es schon einmal vor, dass sich Fremde in solch einen abgelegenen Landstrich verirrten? Wahrscheinlich nie. Ebenso wie es in ihrem eigenen Dorf nie passierte. Noch nie passiert war.

Da Malik und Amal von allen am besten Russisch beherrschten, übernahmen sie die Erklärung, warum sie hier waren und was sie dafür bieten konnten. Less hatte sich auf ewig lange Diskussionen, vielleicht sogar einen Kampf eingestellt, aber bereits nach einer halben Stunde willigte der Siedlungssprecher – oder wie auch immer er sich nannte – ein.

Während Ciernick, Maret und Malik den Leuten ihre Technologien zeigten und ihnen erklärten, wie sie anzuwenden waren, wurden Less und Amal in eine kleine Hütte geführt. Darin fanden sich Schneemaschinen, ausgebaute Motoren, Verkabelungen und anderer technischer Krimskrams. In der Ecke standen ein kleiner Monitor und ein Computer.

Nachdem der Siedlungssprecher sie hergeführt und erklärt hatte, wie alles funktionierte – was eigentlich nicht nötig war, denn selbst Less erkannte die Primitivität der Technologien – ließ er sie allein. Ein Wächter wurde an die Tür gestellt, der sie mit zugekniffenen Augen beobachtete.

Amal hatte Less angewiesen, sich zu setzen, während sie aus ihrer Tasche mehrere externe Speichergeräte kramte. Sie schloss sie an und loggte sich ohne große Probleme ins Netzwerk ein.

Dort bot sich Less eine ganz neue Welt. Soetwas hatte er noch nie in seinem ganzen Leben gesehen. Er sah kleine Würfel auf dem Bildschirm und beobachtete, wie Amal einige von ihnen anwählte und auf den externen Speicher kopierte. In rasender Geschwindigkeit veränderten sich die Zahlen im Infofeld neben den Würfeln. Offensichtlich war das Netzwerk in Datensätze geordnet, die alle verschiedenen Jahren und Unterkategorien zugeordnet waren. Less kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

»Wir kopieren hier Billionen von komprimierten Daten«, hatte Amal gesagt, aber unter dieser großen Zahl konnte sich Less kaum etwas vorstellen. Sie sagte auch, dass das überhaupt nicht legal wäre und dass er darüber bloß den Mund halten sollte.

Das Kopieren dauerte eine halbe Stunde, weil der Computer so langsam war. Dann zog Amal die externen Speicher ab und schaltete ihn aus. Mit einer Verbeugung bedankte sie sich noch einmal bei dem Wachmann, obwohl der wahrscheinlich überhaupt nicht genau wusste, was sie dort getrieben hatten. Less bedankte sich ebenfalls, verlor aber weiterhin kein Wort über das, was sie getan hatten.

Nun saß er in der Sonne auf seinem Schlitten, aß ein wenig kalte Pute und hoffte, dass sie ebenso problemlos heimfahren würden wie sie hergekommen waren. Er wunderte sich ein wenig, dass die Leute überhaupt nicht reagiert hatten, während sie diese Daten angeblich illegal kopiert hatten. Wussten sie nichts davon oder ignorierten sie es einfach großzügig?

Ihm gegenüber, in ein paar Metern Entfernung, standen Maret und Malik. Sie schienen sich über irgendetwas zu streiten, jedenfalls gestikulierte Malik wild in der Luft herum, woraufhin Maret wütend ihre Fäuste auf die Hüften stemmte. Sie trug keine Mütze, ihre blonden Haare wehten ihr ins Gesicht und sie blickte ihr Gegenüber äußerst unzufrieden an. Less spürte förmlich das Knistern in der Luft und fragte sich, wie lange die beiden wohl brauchen würden, um herauszufinden, dass sie mehr verband als nur gelegentliche Meinungsverschiedenheiten.

Gerade als er das letzte Stück seiner Pute verschlang, sah er aus dem Augenwinkel Amal und Ciernick zügig auf ihre Schlitten zugehen. Sie rannten nicht, aber viel fehlte auch nicht dazu.

»Wir gehen. Jetzt«, sagte sie und wie auf ein unsichtbares Zeichen hetzten alle zu ihren Schlitten, banden die losen Habseligkeiten fest und schnallten die Hunde an. Less hätte sich vor lauter Hektik beinahe an dem Stück Fleisch verschluckt. Amal schnalzte mit der Zunge und ihre Hunde rannten los.

Er sah sich um und bemerkte, dass einige der Dorfbewohner ihnen wütend oder panisch hinterher liefen. Einer startete ein Schneemobil. Unruhig trieb Less seine Hunde an. Immer wieder drehte er sich um und stellte beunruhigt fest, dass sie tatsächlich verfolgt wurden. Das Schneemobil war schneller als die Schlittenhunde. In wenigen Sekunden würde es sie eingeholt haben. Panik stieg in Less auf. Was um Himmels Willen hatte Amal gesagt oder getan, was die Leute so wütend machte?

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