Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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»Wir befinden uns jetzt ein paar Kilometer südöstlich von unserer Siedlung. Wir fahren also hier drüber und müssten auf der anderen Seite ein schmales, aber langes Stück Wald anfinden. Bis wir ihn durchquert haben, dürfte die Sonne bereits untergegangen sein.«

»Vergiss nicht, dass die Hunde noch Licht zum Jagen brauchen«, warf Less ein, dem Amals Gehabe noch immer nicht gefiel.

»Jaja, alles mitberechnet.« Sie pfiff nach ihren Huskeys und schnallte sie an ihren Schlitten. Die anderen taten es ihr gleich und wenig später sausten sie über frischen Pulverschnee. Wahrscheinlich hatte es hier gestern noch geschneit, aber Less vermutete, dass der Schnee sich nicht lange halten würde. Die Temperaturen wurden ein wenig milder. Auf der einen Seite war das gut für sie, denn draußen in Zelten zu schlafen konnte bei Minusgraden sehr unangenehm werden. Andererseits bedeutete das auch matschigen oder schmelzenden Schnee, was das Vorankommen erschwerte.

Dieser Pulverschnee war also mehr als eine glückliche Fügung. Je schneller sie das überschaubare Land verließen, desto besser.

Trotzdem benötigten sie eine Stunde und Less konnte sich nicht davon abhalten, ein paar Mal in den Himmel zu blicken. Einmal war ihm, als blitzte etwas im weiten Blau, aber ob das nun ein Satellit oder ein Jet gewesen war, konnte er nicht sagen.

Endlich erreichten sie den Wald. Er war nicht allzu dicht, deshalb konnten sie eine weite Strecke mit den Schlitten zurücklegen. Als die Hunde eine Pause brauchten, aßen sie selbst ein paar Vorräte. Dann ging es weiter Richtung Osten.

Amal behielt Recht. Noch im Wald wurde es merklich dunkler, sie schickten die Huskeys los, damit sie sich ein paar Schneehasen zu Gemüte führen konnten; Ciernick schürte ein kleines Feuer und der Rest baute die Zelte auf.

An diesem Abend sprachen sie sehr wenig miteinander. Jeder war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Und am nächsten Tag erwartete sie eine noch längere Reise.

Aron: R.P.U. Camp

»Noch dreißig Mal, dann haben Sie es geschafft. Geben Sie nicht auf, machen Sie weiter.« Die Computerstimme drang kaum zu Aron durch. In seinen Ohren dröhnte laute, zerstörerische Rockmusik. Eine besondere Auswahl, die ihm der Computer zusammengestellt hatte. Sie motivierte ihn, brachte das Adrenalin in ihm zum Pumpen und dröhnte ihn voll.

Er drückte die Stange mit den Gewichten von seiner Brust weg. Einmal, zweimal, dreimal, zehnmal hintereinander, dann ließ er sie in der Halterung ab. Das musste er nun noch zweimal machen, dann hatte er seine Trainingseinheit für heute beendet.

Seit Monaten absolvierten sie eine Grundausbildung, die sich nur um Ausdauer, Muskelaufbau und Gehorsam drehte. Jeden Tag mussten sie durch das Dickicht laufen, klettern, robben und Kraft-training hinter sich bringen. Die Abläufe ähnelten sich, aber selten traf man Männer aus anderen Einheiten. Manchmal erschien Aron der Dschungel wie ausgestorben.

Ihre Tagesabläufe waren strikt getaktet. Zwischen Sport, Schieß-übungen und Mahlzeiten, mussten sie immer wieder auf dem großen Platz antreten, um zu salutieren und von Majo Krox angeschnautzt zu werden. Freizeit hatten sie nur wenig.

Das Training fiel Aron nicht schwer. Er war schon immer stark gewesen und durch seine virtuellen Arktisausflüge hatte er auch an Ausdauer gewonnen. Griffin hingegen musste sich verbissen durch die Einheiten kämpfen. Langsam wurde er kräftiger und muskulöser. Der kleine dünne Junge mit den verträumten lockigen Haaren verschwand zusehends. Vor ein paar Tagen hatte er sich die Haare abrasiert. Nun sah er älter aus. Aber das änderte nichts daran, dass er mit Aron noch immer nicht mithalten konnte.

Bernhard Porier erging es ähnlich wie Griffin.

Er kam aus einer Familie von Menschen, die ihr Leben dem Militär gewidmet hatten. Sein Vater war angeblich selbst ein R.P.U. oder in einer ähnlichen Einheit gewesen. Seine Mutter arbeitete irgendwo in einem Militärlabor und all seine Geschwister hatten sich entweder für einen Bürojob beim Militär oder für eine der gefährlicheren Arbeiten entschieden. Zwei seiner Brüder und seinen Vater hatte er deswegen nie wieder gesehen. Er tat es mit einem Schulterzucken ab. So war das nunmal.

Aron empfand ihn als recht angenehmen Gesprächspartner. Bernhard war vernünftig, ruhig und hatte wenig Zweifel an der Sache – im Gegensatz zu Aron selbst.

Auch gegen Chibueze konnte er nichts sagen. Der Afrikaner sprach zwar weniger mit ihm als Bernhard, aber er schien ganz witzig zu sein und vielleicht wusste er auch einfach noch nicht, wem er vertrauen konnte. Seinen Nachnamen verriet er niemandem. Er kam von den Lilipads, den schwimmenden Städten. Aron hatte davon gehört. Sie ankerten vor ruhigen Küsten mit wenig Wellengang. In einer Stadt wohnten etwa zehntausend Menschen. Aron hatte noch nie eine gesehen. Nur die Reichsten der Reichsten konnten sich leisten, dort zu wohnen. Oder Menschen, für die schon vor hundert Jahren reserviert worden war. Schon kurz vor der Eiszeit, als die damaligen Ame-rikaner erste Projekte in Planung hatten. Streng geheim natürlich.

Aron hätte gerne mehr über diese hochmodernen Wasserstädte gehört, aber Chibueze schwieg lieber darüber. Anscheinend wollte er seine Vergangenheit hinter sich lassen – ebenso wie Griffin.

Mit letzter Kraft drückte Aron die Gewichte von seiner Brust weg und ließ sie in die Halterung plumpsen. Dann richtete er sich auf seiner Bank auf und verschnaufte. An seinen Oberarmen bildeten sich bereits kleine Risse, weil seine Muskeln schneller wuchsen als seine Haut.

Ihm gegenüber stemmte Tobin Hobbs seine Gewichte. Der Fünf-zehnjährige war etwa so groß wie Aron und ebenso stark. Niemand hätte ihn jünger als neunzehn geschätzt. Er sah unverschämt gut aus und versprühte seinen geheimnisvollen Charme, wohin er auch kam.

Er war der Typ, der Frauenherzen brach, ohne einen einzigen Blick mit ihnen zu wechseln.

Tobin war ein Killer. Er sprach kaum. Seine Augen funkelten ununterbrochen. Und Aron mochte ihn nicht.

Es war nicht gerade Angst, die Aron verspürte, aber wenn er daran dachte, alleine mit diesem Typen durch die Wildnis zu laufen, war er nicht sicher, ob er gut schlafen konnte.

Der Junge – der Mann – hatte mit zwölf Jahren seinen Vater ermordet. Er war in einem der Slums in Kairo aufgewachsen, in bitterer Armut. Seine fünf Geschwister hatten unter dem alkoholabhängigen Vater gelitten, ebenso seine Mutter, und so hatte Tobin als Ältester die Situation verändert.

Er hatte ihm eine zersplitterte Schnapsflasche in den Hals ge-rammt und ihn ausgelacht, während er verblutete. Dann hatten sie ihn verhaftet. Nach drei Jahren guter Führung war eine Frau aufgetaucht und hatte ihn gefragt, ob er nicht Lust verspürte, bei der R.P.U. mitzumachen. Tobin konnte nur unter zwei Bedingungen Lust verspüren: Erstens, wenn er genug Geld bekam, um seine Mutter und seine Geschwister zu versorgen, was angesichts seiner Vorgeschichte eine erstaunlich fürsorgliche Bedingung war, zweitens, wenn er ein paar Menschen umbringen konnte, um alles zu rächen, was er zu rächen hatte.

Und nun war er hier.

Natürlich wussten sie das nicht von Tobin selbst. Bernhard hatte seine Kontakte spielen lassen und sich erkundigt. Aron musste gestehen, dass ihn diese Geschichte zutiefst schockierte und dass er nicht um den Gedanken herumkam, dass Tobin eher eine Therapie als ein R.P.U. Camp nötig hatte.

Im Oktober würden sie die Grundausbildung beenden und mit Gruppendynamik, Verhandlungstechnik, Verteidigungs- und An-griffsstrategien weiter machen. Dann war es ihre Aufgabe, sich besser kennenzulernen. Denn wenn sie nach der Ausbildung alleine dort draußen waren, mussten sie sich aufeinander verlassen können. Aron flaute der Magen bei dieser Vorstellung.

Bis jetzt sprachen sie über oberflächliche Dinge und behandelten sich wie Menschen, die zufällig gemeinsam in einem Zimmer schliefen. Das musste sich ändern.

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