Nena Schneider - Lichter im Norden

Здесь есть возможность читать онлайн «Nena Schneider - Lichter im Norden» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Lichter im Norden: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Lichter im Norden»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

Lichter im Norden — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Lichter im Norden», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Deshalb stand dessen Entschluss fest. Aron konnte nicht daran rütteln.

Und das führte ihn zu einer furchtbaren Weggabelung, die er sich lieber erspart hätte. Er wusste, dass dies eine Entscheidung sein würde, die sein ganzes Leben veränderte. Jeder Schritt, den er danach tat, würde ihn weiter von dem anderen Weg entfernen, bis er schließlich völlig außer Reichweite lag. Und dieses Wissen machte Aron Angst.

Er konnte Griffin alleine gehen lassen; vielleicht kehrte er trotz allem wieder zurück. Obwohl die Chance weniger als gering war. Niemand kehrte von der R.P.U. zurück. Niemand.

Und Aron konnte sich kaum vorstellen in Tiska zu bleiben, sein ganzes Leben weiter zu führen, ohne Griffin jemals wiederzusehen. Dazu war er viel zu sehr Teil seines Lebens. Er hatte schon oft darüber sinniert, dass sie, wenn sie beide nicht anders orientiert gewesen wären, schon längst über ein dauerhaftes, gemeinsames Leben nachgedacht hätten. Aber Aron stand nun mal nicht auf Männer. Trotzdem war ihm die Freundschaft zu Griffin mehr wert als alles andere.

Nach Wochen des Grübelns und Fluchens traf er endlich die eine Entscheidung, die sein Leben änderte. Er entschied sich, mit Griffin zu gehen und ihm nicht von der Seite zu weichen.

Deshalb lag er nun auch nicht mit süßen Mädchen am Pool.

Er stand in seinem Zimmer und packte die Koffer. Am ersten September – übermorgen – würde er sich von seiner Familie verabschieden, zumindest so lange, bis sie im Camp den ersten Urlaub hatten. Aber das konnte schon ein paar Monate dauern. Und er hatte keine Ahnung, was er mitnehmen sollte und vor allem, wie viel er mitnehmen sollte.

Sie hatten ein ellenlanges Dokument erhalten, das sie unterschreiben und zurückschicken mussten. Darin stand alles, wozu sie sich in den Jahren der Ausbildung verpflichteten. Für die R.P.U. hatte ein gewisser Mr. W unterschrieben. Offensichtlich mussten sie vollkommen anonym bleiben.

Aron hatte sich den Vertrag mehrmals durchgelesen und war zu dem Schluss gekommen, dass er nichts Gutes verhieß. Sogar während der Ausbildung bekamen sie so viel ‚Entschädigungsgeld‘, dass es Aron kalt den Rücken hinunter lief. Und falls ‚im Laufe der Ausbildung unangenehme Nebenerscheinungen‘ auftraten, bekamen seine Eltern einen ‚Schadensersatz‘, von dem sie sich zwei Jets leisten konnten. Darüber machte sich Aron viele Gedanken. Was sollte er sich überhaupt unter unangenehmen Nebenerscheinungen vorstellen? So etwas wie einen psychischen Zusammenbruch, Schitzophrenie? Eventuell sogar den Tod?

Griffin beschäftigten diese Fragen nicht, er unterschrieb, ohne sich auch nur das Anschreiben durchzulesen. Sein Vater und seine Mutter wussten nichts davon. Beide würden am Tag seiner Abreise nicht da sein und Griffin wollte ihnen lediglich eine Nachricht hinterlassen.

»Wenn du das Entsetzen in den Augen deines Vaters nicht sehen kannst, was bringt das dann?«, fragte Aron ihn einmal, aber sein Freund wehrte diese Frage ab.

»Mir reicht die Vorstellung davon.«

»Aber dann weißt du nicht, wie er reagiert!«

Auf diesen Einwand wusste Griffin keine Antwort. Und je länger Aron darüber nachdachte, desto mehr glaubte er, dass sein Freund nicht seines Vaters wegen zur R.P.U. ging. Griffin tat es, um sich selbst etwas zu beweisen. Zu beweisen, dass er den Schritt tun konnte.

Die letzten beiden Tage vergingen für Aron viel zu schnell. Die Minuten rasten nur so dahin, in jeder Stunde hatte er das Gefühl, nicht genug erlebt zu haben. Er ging spazieren, nahm Abschied von dieser wunderbaren Stadt. Obwohl er wusste, dass er in wenigen Monaten wiederkommen konnte. Aber wer konnte schon sagen, was ihm bis dahin geschehen würde? Was für ein Mensch er dann war? Das wusste niemand. Deshalb wollte er die Stadt so in Erinnerung behalten, wie er sie jetzt sah. Wunderschön, klar, weiß und herrlich strahlend. Er sog Tiska in sich auf, beobachtete die Jungs beim Fußballspielen auf den Plätzen, pfiff ein paar Mädchen hinterher und bewunderte die von den Balkonen und Terrassen hängenden Pflanzen.

Es war nicht leicht für ihn, besonders da Griffin auf einen Ab-schied verzichten wollte. Seit Jahren waren sie zu zweit unterwegs, so viele Stunden hatten sie in den Straßen und auf den Treppen dieser Stadt verbracht. Nun war das für immer vorbei.

Die Sonne stand hoch am Himmel, es hatte über fünfundzwanzig Grad und Aron stand in seinem Zimmer vor seiner gepackten Tasche. Er nahm nicht so viel mit, wie er vorgehabt hatte, denn er würde sicher nicht alles benötigen. Das war ein R.P.U.-Camp, er bekam dort sicher Trainingsanzüge und Ausrüstung.

Nur noch ein paar Minuten trennten ihn von seinem neuen Leben.

Er redete sich ein, dass er es für Griffin tat, dass Griffin ihn brauchte, was sicher der Wahrheit entsprach. Es schmerzte nur zu wissen, den anderen Weg nicht einmal betreten zu können.

Ein Jet würde sie abholen. Denn niemand wusste, wo die Ausbil-dungscamps der R.P.U. lagen. Man wusste nicht einmal, ob es nur eines gab oder mehrere. Und wie viele Rekruten jährlich ausgebildet wurden. Aber das würden sie hoffentlich bald erfahren.

Das war ein Aspekt, der Aron gefiel. Er erfuhr sicher viel über streng geheime Dinge, die sonst niemanden etwas angingen. Wer konnte schon sagen, dass er etwas über die R.P.U. wusste? Sie hatte eine offizielle Pressesprecherin, Ria Silverstein, eine sehr schöne und elegante, aber ebenso kühle Frau. Und niemand traute ihren Worten über den Weg. Sie sprach ständig von technischen Neuerungen und natürlich den geplanten Ölbohrungen. Aron musste sagen, dass sie ihren Job eigentlich sehr gut machte. Vielleicht wären ihre Worte glaubhafter geworden, wenn die R.P.U. irgendeinen anderen Auftritt in der Öffentlichkeit gehabt hätte. Irgendwelche Flyer, Ausstellungen oder eine Website. Aber im Netz fand man nur einen einzigen Link. Wenn man diesen drückte, bekam man ein paar Tage später das Dokument, welches Aron und Griffin vor ein paar Wochen unterschrieben hatten.

Niemand wusste also wirklich etwas über die R.P.U. und um was es bei ihnen ging. Als Untergrundorganisation machten sie ihrem Namen alle Ehre.

Aron sah auf die Uhr. In ein paar Minuten musste er auf einem der Landedecks sein. Also nahm er seine Tasche und ging in den Flur. Seine Familie wartete im Aufenthaltsraum.

Als Aron eintrat, kam seine Mutte auf ihn zu. Er sah, wie feucht ihre Augen glänzten. Sie schlang die Arme um ihren Sohn und drückte ihn fest an sich. Mittlerweile überragte Aron sie um einige Zentimeter.

»Ich werde dich hier vermissen, Großer«, sagte sie und drückte ihn noch fester an sich. Aron sog ihren Duft ein, den typischen Geruch der Mutter, den wohl jedes Kind kannte. Für ein paar Sekunden drückte auch er sie an sich, dann schob er sie vorsichtig wieder weg.

»Ich komm ja wieder, Mama«, beruhigte er sie. Gabrielle schniefte ein wenig, doch sie fing sich schnell wieder.

Auch seine älteste Schwester umarmte Aron und sie gab sich keine Mühe, ihre Tränen zurückzuhalten.

»Komm bald zurück, ja? Und überleg dir die ganze Sache noch-mal!«

Aron versuchte zu lächeln. »Ich habe drei Jahre Zeit, meine Mei-nung zu revidieren«. Sie nickte. Dann holte sie ein Taschentuch aus ihrer Hosentasche und schnäuzte kräftig.

Matthiew drückte ihn nur kurz. Aber er berührte Arons Stirn für ein paar Sekunden mit der seinen.

»Pass auf dich auf, Bruderherz. Und stell keinen Scheiß an…und spann nicht jedem die Mädchen aus«, fügte er lächelnd hinzu.

»Dass du mir das immer noch vorhältst. Was kann ich dafür, wenn sie dich nicht wollte?« Aron grinste. Sein Bruder verwuschelte ihm gründlich das Haar und trat zurück.

Er blickte in die Runde, in die traurigen Gesichter seiner Familie. »Macht doch nicht so ein Gesicht! Ich komm wieder.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Lichter im Norden»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Lichter im Norden» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Lichter im Norden»

Обсуждение, отзывы о книге «Lichter im Norden» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x