Nena Schneider - Lichter im Norden

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Nachdem der Golfstrom eingefroren ist, entschließen sich Niklas und seine Frau Emelie dazu, entgegen allen Ängsten, im Norden zu bleiben und sich der Natur zu stellen. Viele Jahre später hat sich eine neue Politik in der Welt etabliert. Ein Krieg zwischen der Westlichen und Östlichen Zone bricht aus. In dieser Zeit entscheidet sich Aron dazu, seinem besten Freund zu folgen und tritt einer Organisation der Armee bei. Deren Pressesprecherin Ria Silverstein muss den Kontinent verlassen und beginnt sich in den Außengebieten ein neues Leben zu schaffen, während ihr Bruder Julian anfängt, an seiner Aufgabe als Programmierer zu zweifeln. In der nun kalten russischen Tundra stellt auch Hanah ihre Rolle in der abgeschiedenen Siedlung in Frage. Dass ihre Geschichten sich an einem bestimmten Punkt überschneiden, ahnt keiner von ihnen.

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»Ms. Silverstein, schenken Sie uns ein paar Minuten.« Seine Stimme klang bestimmt und ruhig, so wie immer.

Ria stand auf und ging hinüber. Sie hatte nichts zu befürchten, dachte sie sich, sie hatte nichts falsch gemacht.

»Mr. President, General«, sagte sie.

Die Männer standen im Raum. Der General wie immer in der Nähe der Glaswand, von der man einen atemberaubenden Blick über den Regenwald genießen konnte. Präsident Normanson stand vor dem Schreibtisch, auf den er gerade eine edle Kaffeetasse zurück auf die Untertasse stellte.

»Wir sollten darüber sprechen, was Sie der Presse sagen. Sie haben bereits einen Termin vereinbart, wie ich gesehen habe«, begann der Präsident.

Ria nickte und verschränkte die Hände hinter dem Rücken.

»Solch einen Vorfall gab es zuletzt vor Jahren, als Sie diesen Job noch nicht hatten.«

»Ich habe die Aufzeichnungen gesehen«, erwiderte Ria.

»Gut, dann wissen Sie ja, wie Ihr Vorgänger damit umgegangen ist« Der Präsident nickt ihr anerkennend zu. »Wir verlassen uns auf Ihre Diskretion.«

»Natürlich, Mr. President.«

Nun wandte sich der General an sie. »Beteuern Sie, wie sehr wir diesen, nennen wir es Vorfall, bedauern.«

Die Augen des Generals blieben kühl.

»Ich habe bereits mit Ihrem Bruder gesprochen. Er wird eine rückläufige Satellitenstörung installieren, sprechen Sie sich genau mit ihm ab, damit Ihre Aussagen mit seiner Version übereinstimmen.«

Version, dachte Ria, doch sie nickte nur. »Wir schieben es also auf den Satelliten. Das könnte einige Fragen aufwerfen.«

»Sie haben Recht«, entgegnete der Präsident an Stelle des Generals, »aber ich überlasse das Ihrer fachkundigen Fantasie. Teilen Sie uns nur mit, was Sie für plausibel halten.«

»Sicher. Gibt es sonst noch etwas, was ich für Sie tun kann?«

»Nein, das war alles.«

Ria deutete eine kleine Verbeugung an und verließ das Büro. Als sich hinter ihr die Tür schloss, atmete sie erleichtert aus.

Warrick stand nun an der Glaswand, er wandte sich zu ihr um.

»Kann die Katastrophe abgewendet werden?«, fragte er etwas unsicher, was nicht zu dem Warrick passte, den sie kannte.

»Natürlich, Hughes, verlassen Sie sich auf mich.« Sie ging auf ihn zu und lächelte. »Sagen Sie mir nur eines: Hat dieses Missgeschick nun irgendwelche Auswirkungen auf… nun ja, unsere nächsten Operationen?«

»Müssen Sie das für Ihre Pressemitteilung wissen?«

Rias Zähne blitzten, als sie erneut lächelte. »Nein, gewiss nicht. Ich frage nur aus Interesse.«

Warrick sah sie misstrauisch an. Er schätzte ab, ob er ihr vertrauen konnte.

»Sicher hat das Auswirkungen«, antwortete er schließlich, »weniger bis keinen Funkkontakt und weniger R.P.U.s. Nicht mehr als fünf oder sechs Männer.«

»Denken Sie, die Operationen können mit so wenigen Soldaten bestritten werden?«

Warrick zuckte mit den Schultern. »Es geht nicht anders. Orlow wird nun jeden Schritt von uns kontrollieren wollen und wir müssen zusehen, dass er uns nicht entdecken kann. Aber wie das genau aussieht, kann ich Ihnen noch nicht sagen.«

Ria winkte ab. »Das muss ich auch alles gar nicht wissen. Viel-leicht ist es besser, wenn nur Sie darüber Bescheid wissen, und die, die es betrifft. Der Maulwurf kann hier unter uns sein. Wer auch immer beim letzten Einsatz die Östlichen informiert hat, er wusste alles. Sonst wäre es nicht ein solches Massaker geworden.«

Warrick nickte und sein Blick flog für ein paar Sekunden zu Josha hinüber. Ria hatte niemals beabsichtigt, ihren Kollegen zu beschuldigen, sie hätte wissen müssen, dass Warrick ihre Worte auf Shaw bezog. Er hasste ihn bis auf den Tod.

»Ich denke nicht, dass es jemand aus dem engsten Kreis ist, Hug-hes. Das hätte der General zu verhindern gewusst.«

Warrick sah sie ernst an. »Da haben Sie vollkommen Recht. Aber nun lassen Sie uns wieder an die Arbeit gehen.«

Er ging an ihr vorüber die zwei Stufen hinauf und setzte sich an seinen großen Schreibtisch im hinteren Bereich des runden Raumes.

Auch Ria ging hinüber zu ihrem und tippte den Bildschirm ihres Tablets an, damit es aus dem Standby herauffuhr.

Sie straffte ihre Schultern und öffnete mit der einen Hand ihren Nachrichtenserver und mit der anderen eine Notizenseite. So viel Arbeit, dachte sie. Und alles nur wegen ein paar Litern Öl.

Die Menschheit war schon komisch.

Aron: Tiska

Drei Jahre lang versuchte Aron Griffin davon zu überzeugen, dass die R.P.U. nicht das Richtige für ihn sein würde. Drei Jahre lang redete er immer wieder auf ihn ein und versuchte, an seinen Verstand zu appellieren.

Es gelang ihm nicht.

Mit den Jahren wurde Griffin nur noch entschlossener. Der Gedanke hatte sich in ihm festgesetzt und wurde zu seiner inneren Antriebskraft. Er machte diese Entscheidung zu seiner Hoffnung, seinem Vater endlich beweisen zu können, dass er kein Versager war. Und so oft Aron auch wiederholte, dass die Entscheidung seinen Vater nicht reumütig machen würde, änderte sich nichts an Griffins Einstellung.

Sie machten ihren Schulabschluss, erhielten ihre Zeugnisse wie schon hunderte von Generationen vor ihnen, und wurden verabschiedet. Vor diesem Tag hatte sich Aron seit ihrem Ausflug auf den Berg gefürchtet. Und als er dann vorbei war, fürchtete er sich noch weiter.

Eigentlich hätte er den Sommer genießen sollen. Er hätte mit süßen Bedienungen am Pool flirten und ausgiebige Sonnenbäder nehmen sollen. Die Sonne schien jeden Tag prall auf die weißen Terrassen Tiskas, es war herrlich warm, draußen spielten die Kinder im Wasser oder auf den Plätzen und um die Stadt herum glitzerte das Solarmeer. Nachdem er sein Leben lang in der Schule verbracht hatte, hätte er sich doch wenigstens ein paar faule Tage leisten können, ein paar Tage ohne Regeln. Vielleicht mit dem ein oder anderen alkoholischen Ausrutscher. Seit knapp einem halben Jahr waren Aron und Griffin achtzehn Jahre alt, in den Westlichen Zonen also volljährig. Warum sollten sie das Leben nicht einmal genießen können?

Griffin ließ es nicht zu. In den letzten drei Jahren – während Aron schlechter in der Schule geworden war, seine Kampfkünste im Trainingsraum verbessert und seine Unschuld an ein zuckersüßes Mädchen aus einer Klasse über ihm verloren hatte – war Griffin zum Schulbesten geworden. Er hatte Tag und Nacht gelernt, war noch weiter in sich gekehrt und hatte immer noch kein Mädchen geküsst.

Aron versuchte, ihn in den dunkelsten Stunden aufzuheitern, mit mäßigem Erfolg. Griffin hatte ihn nun schon beinahe so weit ge-bracht, dass er dachte, die R.P.U. würde seinem Freund vielleicht gut tun. Eines war sicher: Griffin musste raus aus dieser Stadt, weg von seinem Vater, der nie aufhörte, ihn schlecht zu machen. Sogar in Arons Anwesenheit.

»Sieh dir nur Aron an! Er sieht gut aus, ist stark und entschlossen. Und jetzt sieh dich an…«, hatte er gesagt und Aron hätte ihm am liebsten auf der Stelle ins Gesicht geschlagen. Oder irgendwohin, wo es noch schmerzhafter war. Griffin war aus dem Raum geflohen und Aron hatte Tage gebraucht, um ihn davon zu überzeugen, dass sein Vater nach wie vor ein Arschloch war.

Aron vertrat die Meinung, dass sich niemand an anderen messen sollte. Griffin meinte, für Aron wäre das leichter, weil er ohnehin alles hatte, was er sich wünschte. Was nur zum Teil stimmte. Aron wäre gerne besser in der Schule gewesen, um seine Eltern zu beeindrucken. Er hatte die guten Noten der Unterstufen nicht halten können. Sein großer Bruder Matthiew hingegen war so gut, dass er bereits als Junior-Ingenieur irgendwo arbeitete, obwohl er sein Studium nicht einmal zur Hälfte geschafft hatte. Jedoch wusste Aron auch um sein Glück, Eltern zu haben, die ihn bedingungslos liebten. Was Griffin von seinen Eltern nicht behaupten konnte.

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