Norbert Wibben - Raban und Röiven Eine magische Freundschaft

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Raban und Röiven Eine magische Freundschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Raban dreht sich erschrocken um. Was war das für ein Geräusch? Könnte das ein wildes Tier gewesen sein, eine Wildkatze vielleicht? Die sind aber doch nicht zu hören, wenn sie auf ihren Samtpfoten auf Jagd sind! Aus den Augenwinkeln registriert er einen großen Schatten. Der deutet aber auf ein größeres Tier hin! Raban fühlt, wie sich die Härchen in seinem Nacken aufrichten. Lauert hier eine unbekannte Gefahr? Sein Blick irrt hastig umher. Wo ist die mögliche Bedrohung, und wo findet er eine Waffe, um sich zu schützen? Da sieht er den Schatten wieder. Nein, das ist kein Schatten. Es ist ein großer, grauer Hund mit einer langen Rute. Es ist: «Ein Wolf!», weiß er sofort.
Der Junge Raban hilft dem verletzten Kolkraben Röiven, der ihn mit auf eine gefahrvolle Reise nimmt. Plötzlich befindet sich der Junge in der Fortsetzung eines Romans, den er vor einiger Zeit gelesen hat. Er soll dem Vogel helfen, die Elfen zu retten. Dafür müssen sie den dunklen Zauberer Baran aufhalten.

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»Die Idee ist gut, wenn ich sie etwas anpasse. Ich werde eine Wanderung zu meinem Großvater Finnegan im Norden machen. Das dauert mindestens vier Wochen. Ich werde mit meinen Eltern in Abständen telefonieren, damit sie sich nicht um mich sorgen. Werden sie mir das erlauben? … Doch, ich habe bereits kürzere Wanderungen von etwa zwei Wochen alleine gemacht. Ich probiere es!«

Raban erhebt sich und stürmt zurück ins Haus.

Die Diskussion mit der Mutter wird erfolglos abgebrochen. Sie verweist auf den Abend, um das gemeinsam mit seinem Vater Brendan zu besprechen.

Der Junge kehrt in den Garten zurück. Den Rest des Tages ist er zappelig und kann kaum stillsitzen. Dem Kolkraben ergeht es ähnlich. Er fürchtet um die Mitglieder seiner Familie.

Als es endlich nach dem Abendessen soweit ist, dauert die Diskussion nicht lange. Raban wird von seinem Vater unterstützt.

»Der Junge ist doch schon 14 Jahre alt und kann gut auf sich aufpassen.«

»Ich habe ja auch noch Röiven!« Raban hätte sich beinahe verplappert. Er kann doch nicht erwähnen, dass sie sich unterhalten und der Vogel zaubern kann. In diesem Fall hätte er die Erlaubnis sicher nicht bekommen.

»Wen? Ach so. Wenn du den Raben mitnehmen möchtest, ist das in Ordnung. Sobald er wieder gesund ist, kannst du ihn in die Freiheit entlassen. Er wird sie sicher schon vermissen. Obwohl er einen zufriedenen Eindruck macht, wenn ich das so sagen darf.« Erstaunt betrachtet Brendan den schwarzen Vogel, der ruhig auf dem Arm seines Sohns hockt und mit dem Kopf nickt.

»Ich mache aber folgende Bedingung: Du rufst wenigstens alle zwei Tage an. Es gibt fast in allen Orten Postämter oder Telefonzellen. Das notwendige Geld werde ich dir mitgeben.« Lächelnd zwinkert er seinem Sohn zu. Raban bekommt also auch ein ausreichendes Taschengeld.

»Danke! Euch beiden!« Er umarmt Mutter und Vater und will bereits die Treppe hinauf, um seinen Rucksack zu packen.

»Es ist etwas Merkwürdiges passiert«, wird er von Brendan zurückgehalten, der seine Zeitung wieder aufgenommen hat.

»Was denn?«, fragen Ciana und Raban aus einem Mund.

»Im Park des Internats Coimhead wurden gestern 25 tote Kolkraben gefunden. Die Kadaver wurden in die Tiermedizin der Universität unserer Hauptstadt gebracht, um die Ursache zu finden. Die Untersuchungen laufen. Vielleicht sind die Vogelgrippe oder ein anderer Virus die Ursache? Pass also unterwegs gut auf. Falls du irgendwelche Krankheitssymptome an dem Vogel oder dir bemerkst, kehrst du bitte SOFORT mit der Bahn hierher zurück. Falls das nicht gehen sollte, gehe in das nächste Krankenhaus und schicke uns eine Nachricht. Versprochen?«

Obwohl Raban starr steht, befindet er sich in regem Gedankenaustausch mit Röiven. Aber das weiß Brendan nicht. Darum schüttelt dieser den Knaben.

»Hast du verstanden?«

»Entschuldige! Ja. Das verspreche ich. Ich mag mir nur nicht vorstellen, dass so etwas passieren kann.«

»Wir wissen, warum das passiert ist!«, knarzt es in seinem Kopf. Er dreht sich zum Kolkraben und sieht ein unheilvolles Glimmen in dessen Augen. Wenn Baran jetzt in der Nähe wäre, würde er sicher nicht mehr lange Unheil verbreiten können.

Raban schaut zu seinen Eltern.

»Ich gehe jetzt nach oben und bereite meine Reise vor. Das Ein-Mann-Zelt werde ich mitnehmen, falls es doch mal regnet und ich keine Scheune zum Übernachten finde.«

Entschlossen eilt er die Treppe hinauf.

Ein Missgeschick Der Rucksack ist schnell gepackt und die Wanderschuhe stehen - фото 6

Ein Missgeschick

Der Rucksack ist schnell gepackt und die Wanderschuhe stehen bereit. Raban freut sich auf die bevorstehende Reise. Er hat nur ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch, wenn er an eine mögliche Auseinandersetzung mit Baran denkt. Aber er vertraut Minerva. Sie hat Röivens Zauberkräfte größer als die des bösen Zauberers bewertet. Was soll da schon passieren? Er muss nur immer in der Nähe des Kolkraben bleiben. Das sollte sicher nicht schwer sein. Andere mögliche Gefahren kann er nicht sehen, also verursachen sie ihm noch keine Unruhe. In der Nacht schläft Raban tief und fest.

Er hat sich einen Wecker gestellt. Als der Morgen dämmert, schrillt es laut in seinem Zimmer.

»Wer greift an. Zauberei? Wo sind …«, erschrocken flattert der Rabe mit seinem linken Flügel. Das Gleichgewicht kann er so nicht mehr halten und schon ist er auf seine rechte Seite gekippt. »Au, das tut doch weh!«, krächzt er vorwurfsvoll.

»Was?« Der Junge stellt mit einer geübten Handbewegung den Wecker ab und reibt sich die Augen. »Oh, entschuldige. Das ist kein Angriff. Ich habe mich nur damit«, dabei zeigt er auf eine kupferfarbene, runde Uhr, »wecken lassen. Ich will mich von Vater verabschieden, bevor er zur Arbeit muss. Ich werde heute das Frühstück vorbereiten. Danach essen wir gemeinsam und anschließend geht unsere Reise los.« Der Vogel versucht unbeholfen, sich aufzurichten. Immer wieder misslingt es.

»Dämlicher Verband«, schimpft Röiven. »Der ist nicht gut für mich, gar nicht gut!« Er zupft mit dem Schnabel daran herum und versucht ihn zu entfernen.

»Doch, ist er wohl! Du musst deinen Flügel noch mindestens zwei Tage schonen. Der Wickel bleibt, wo er ist.« Rabans Stimme ist energisch. Vorsichtig hilft er dem Vogel auf, der sofort sein Gefieder richtet.

»Das ist noch einmal gut gegangen. Keine Feder ist beschädigt. Ich hätte dich in … Nein, ich hätte dich natürlich nicht verzaubert. So etwas ist strengstens untersagt.«

Falls das überhaupt möglich ist, meint Raban ein Grinsen im Gesicht des Kolkraben zu erkennen.

Der Morgen verläuft anschließend wie von Raban geplant. Nach dem Frühstück verabschiedet er sich von seinen Eltern. Die üblichen Ermahnungen dauern heute lange, also sollte er jetzt für alle möglichen Vorkommnisse bestens gerüstet sein. Die Mutter trägt ihm Grüße für den Großvater auf, ihren Vater. Als Rabans Vater dann doch zur Arbeit muss, ist es auch für den Jungen soweit. Er wandert durch den Birkenweg in Richtung Norden los.

»Machen deine Eltern immer so ein großes Ereignis aus einer Verabschiedung?«, staunt Röiven. »Bei uns Fithich ist das anders. Wir trauen unseren Kindern zu, sich in der Welt alleine zurechtzufinden. Alles, was wir ihnen nicht im Nest und eine kurze Zeit danach, beibringen können, lernen sie am besten durch Ausprobieren. Eigene Erfahrungen sind für uns sehr wichtig. Das fängt bereits damit an …«

Hier wird er unterbrochen:

»Kann es sein, dass du etwas voreingenommen bist? Ich versuche zu entscheiden, zu welchem Ort wir zuerst sollten, aber du plapperst und plapperst. Du scheinst gerne zu reden, aber ich kann mich dabei nicht konzentrieren.«

»Pfff«, meint der Junge zu vernehmen.

»Meine Eltern sind sehr vorsichtig, darum bekomme ich all diese Ratschläge. Sie meinen es nur gut, auch wenn es mich etwas nervt. Besonders dann, wenn andere das mitbekommen«, grinst er, um den Vorwurf an den Kolkraben etwas abzumildern.

Da dieser jetzt längere Zeit schweigt, ist Raban doch besorgt.

»Habe ich dich verärgert? Ich wollte dich nicht beleidigen! Verzeihst du mir die Worte?«

»Pff.«

»Ich meine die Entschuldigung ernst.«

»Pf… Na gut. Ich nehme die Entschuldigung an. Du hast aber Recht, ich rede wirklich gerne. Das liegt an meiner schweren Kindheit. Verdrehst du jetzt deine Augen?«, krächzt eine schon wieder beleidigte Stimme.

»Nein, ich kenne deine Kindheit nicht. Darum kann ich sie nicht bewerten. Erzählst du sie mir?«

Stille. Keine Antwort.

»Bitte, ich möchte das hören«, fordert der Junge den Vogel auf.

»Wenn du das wirklich möchtest?« Nach einer längeren Pause beginnt er leise und langsam: »Ich sollte das älteste von vier Kindern werden. Jedenfalls war das die Absicht meiner Eltern. Meinen Vater habe ich nicht kennengelernt. Er wurde von Menschen getötet.«

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