Patricia Weiss - Das Lager

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Ein Krimi, der es in sich hat und in die dunkle Vergangenheit reicht. Die rasante Story dreht sich um Alt-Nazis, brutale Sadisten, Mädchenhändler, ein Attentat – und das Ermittlerteam um Detektivin Laura Peters kommt in große Gefahr.
"Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte."
In einem See wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detektivin Laura Peters, die grundsätzlich keine gefährlichen Aufträge übernehmen möchte, sucht für ihre Klientin nach deren verschwundenem Ehemann und ahnt nicht, wie eng die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Sie kommt einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf die Spur, und als sie herausfindet, dass das ermordete Mädchen nicht das einzige Opfer gewesen sein kann, ist sie dem eiskalten Mörder schon gefährlich nahe…

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Es war ein sonniger Tag und er war mit seiner Schwester Zula unterwegs. Sie hatte sich nicht abwimmeln lassen, an seinem Geburtstag hatte sie ihn unbedingt begleiten wollen. Obwohl sie Zwillinge waren, hatten sie an verschiedenen Tagen Geburtstag. Er war eine Viertelstunde vor Mitternacht geboren worden, sie eine halbe Stunde später am nächsten Tag. Der Frühling hatte die Landschaft mit zartem Grün überzogen, es wehte ein laues Lüftchen und endlich war es nicht mehr so kalt. Er hatte seine Wollstrümpfe heruntergerollt und fühlte die Sonne warm auf den nackten Beinen. Krieg, Angst und Hunger schienen weit weg zu sein.

Sie wanderten über die Wiese zum Waldrand und achteten darauf, dass sie von der Straße aus nicht gesehen werden konnten. Es war seine Idee gewesen, in den Wald zu gehen, um nach Kräutern zu suchen. Wenn es schon keinen Kuchen gab, sollte ihm seine Mutter wenigstens am Abend eine leckere Suppe zubereiten. Er war fest entschlossen, erst dann den Heimweg wieder anzutreten, wenn sie ihre Beutel gefüllt hatten. Zula hatte seine Hand genommen und je tiefer sie in den Wald vordrangen, umso ängstlicher drückte sie sie.

Plötzlich sahen sie das Reh.

Es stand ruhig auf einer Lichtung und schien sie nicht bemerkt zu haben. Aufgeregt hatte er Zula ein Zeichen gemacht, dass sie nur ja keinen Laut von sich gab. Fleisch hatten sie schon lange nicht mehr gegessen. Natürlich war es verboten, Tiere zu jagen. Das war den Deutschen vorbehalten. Aber der Hunger brachte die Menschen dazu, die Regeln zu missachten und zu wildern, auch wenn sie damit ihr Leben riskierten. Im Wald und in der Umgebung des Dorfes gab es deshalb kaum noch Wildtiere. Auch keine Hunde und Katzen. Aufgeregt stellte er sich vor, was seine Mutter sagen würde, wenn er einen solchen Braten mit nach Hause brächte. Sie würden genug zu essen haben für die nächsten Wochen. Aber wie konnte er das Reh fangen?

Das Verhängnis kam ohne Vorwarnung.

Später hatte er immer wieder darüber nachgedacht, ob etwas zu hören oder zu sehen gewesen war, was sie beide hätte warnen können. Aber er war zu sehr auf das Reh fixiert gewesen. Plötzlich hatte sich eine Hand in seine Schulter gekrallt. Eine Hand, die viel zu hart zugriff und die nicht mehr losließ. Sie waren wie erstarrt gewesen. Voller Panik hatten sie aufgeblickt und in eine rotbackige Fratze mit bösartigem Grinsen gesehen.

Der Rest war in seiner Erinnerung zu einem beängstigenden Chaos zusammengeschmolzen. Dunkel erinnerte er sich an den Transporter, in dem sich angstvoll schweigende Menschen gedrängt hatten. Seine Schwester war von ihm getrennt worden, er hatte keine Ahnung, wo sie sich befand. Dann stand er vor einem Schreibtisch mit spiegelblanker Oberfläche, dahinter ein dicker Offizier in Uniform, der in einem Register blätterte. Dessen Worte hatte er nicht verstanden, aber neben ihm hatte ein dünner Mann mit ausgefranstem Schnurrbart und schlechten Zähnen gesessen. Den hatte er verstanden.

„Du wolltest wohl wildern? Das ist ein schlimmes Verbrechen. Aber jetzt gehst du arbeiten. Bist schon groß genug. Wir schicken dich nach Deutschland.“

Er hatte verzweifelt gerufen, dass er noch zu jung war, erst dreizehn, keine vierzehn, aber als Antwort kam nur: „Bist groß genug.“

Immer wieder hatte er nach seiner Mutter gefragt, er müsse doch seine Sachen holen, sich verabschieden, sie mache sich doch Sorgen. Aber der Dünne hatte nur gelacht.

„Wir kümmern uns um alles.“

Als Nächstes erlebte er qualvolle Enge und wildes Gedränge, zuerst in einem umzäunten Hof, der in der Nacht taghell erleuchtet war, dann in einem stinkenden Viehwaggon. Hunger, Durst, Erschöpfung und Angst, Angst, Angst!

Irgendwann stand er in einer sternenklaren, kalten Nacht auf einem Bahnsteig in Deutschland, zusammen mit müden, eingeschüchterten Gestalten, umringt von schreienden Männern in Uniformen.

Als er auf die Jacke sah, die sie ihm gegeben hatten, leuchtete ihm ein lilafarbenes P auf einer gelben Raute entgegen.

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