Patricia Weiss - Das Lager

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Ein Krimi, der es in sich hat und in die dunkle Vergangenheit reicht. Die rasante Story dreht sich um Alt-Nazis, brutale Sadisten, Mädchenhändler, ein Attentat – und das Ermittlerteam um Detektivin Laura Peters kommt in große Gefahr.
"Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte."
In einem See wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detektivin Laura Peters, die grundsätzlich keine gefährlichen Aufträge übernehmen möchte, sucht für ihre Klientin nach deren verschwundenem Ehemann und ahnt nicht, wie eng die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Sie kommt einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf die Spur, und als sie herausfindet, dass das ermordete Mädchen nicht das einzige Opfer gewesen sein kann, ist sie dem eiskalten Mörder schon gefährlich nahe…

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„Hm, für eine Frau ist das vielleicht nicht der richtige Job ...“

„Frau Koscewskij“, unterbrach Laura hastig, diesen ersten Auftrag wollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, „Frauen haben durchaus Vorteile bei der Ermittlungsarbeit. Wir wirken viel harmloser als unsere männlichen Kollegen. Und sollte es hart auf hart kommen, werden meine Mitarbeiter mit jeder Situation souverän fertig.“ Jetzt improvisierte sie ungeniert über die tatsächlichen Gegebenheiten hinaus. „Sagen Sie mir doch, worum es geht.“

Ihre Gesprächspartnerin zögerte einen Moment.

„Es geht um meinen Ex-Mann. Vor zwei Monaten hat er sich aus dem Staub gemacht, ist einfach untergetaucht. Für die Kinder und mich macht er keinen Cent locker, aber für seine Geliebte hat er Geld. Doch das könnte ihm so passen. Ich möchte wissen, wo er wohnt und für wen er arbeitet. Können Sie das für mich herausfinden?“

„Natürlich. Was halten Sie davon, wenn wir uns treffen? Sie können mir dann alle Einzelheiten erzählen.“

***

Jennifer Koscewskij klingelte überpünktlich. Kritisch schaute sie sich im Vorraum der Agentur um, dann musterte sie Laura vom Scheitel bis zur Sohle. Laura hatte währenddessen ebenfalls Gelegenheit, sich einen Eindruck zu verschaffen. Ihre Besucherin war einen halben Kopf kleiner als sie, um die dreißig, mit blondgesträhnten Haaren. Das Parfüm war aufdringlich, das Lächeln wirkte angestrengt und nervös. Laura bot ihr etwas zu trinken an, doch Jennifer Koscewskij lehnte ab. Sie hatte es eilig und wollte gleich zur Sache kommen. Drei Jahre war sie mit ihrem Ex glücklich verheiratet gewesen, der dreijährige Sohn war ein gemeinsames Kind, die zwölfjährige Tochter hatte sie mit in die Ehe gebracht. Doch dann hatte er sich plötzlich von ihnen getrennt, eine Begründung hatte er nicht gegeben.

„Das hört sich natürlich nicht schön an.“ Laura blickte von ihren Notizen auf und versuchte, mitfühlend auszusehen. „Was können wir jetzt für Sie tun?“

„Ich möchte diesen Arsch drankriegen und an die Wand klatschen! Bevor er uns verlassen hat, redete er ständig davon, dass er bald sehr reich sein würde. Richtig aufgeregt war er. Und jetzt behauptet er, er hätte kein Geld. Doch das glaube ich nicht. Sie müssen mir helfen. Finden Sie heraus, wer die Schlampe ist, mit der er rummacht. Wahrscheinlich überschüttet er sie mit teuren Geschenken und wir wissen nicht, wie wir über die Runden kommen sollen.“

„Sind Sie sicher, dass er eine andere Frau hat?“

„Allerdings. Letzten Samstag haben wir die beiden zufällig an der Rheinpromenade gesehen. Ein blutjunges Ding, keine zwanzig Jahre alt, kaum älter als meine Tochter. Er hatte den Arm um sie gelegt, dass er sich nicht schämt! Das lasse ich mir nicht bieten! Ich will wissen, womit er sein Geld verdient und wer seine Freundin ist. Übernehmen Sie das für mich?“

„Gern.“ Laura beugte sich geschäftig vor und legte ein frisch ausgedrucktes Auftragsformular auf den Tisch. „Auf eine Sache muss ich Sie allerdings hinweisen: Wir übernehmen keine Aufträge, die mit schweren Verbrechen im Zusammenhang stehen, also zum Beispiel mit Mord, Entführung oder Körperverletzung. Sollten Sie uns darüber im Vorfeld nicht aufgeklärt haben, haben wir das Recht, die Arbeit einzustellen und das Honorar zu behalten.“ Sie sah ihre Besucherin ernst an, um sicherzugehen, dass sie verstanden hatte.

Jennifer Koscewskij nickte ungeduldig, schnappte sich den Vertrag und unterschrieb ihn ungelesen. Dann kramte sie in ihrer Handtasche und warf ein Foto auf den Tisch.

„Damit Sie wissen, nach wem Sie suchen: Das ist er. Sein Name ist Józef Koscewskij. Sie können das Bild für den Auftrag behalten und danach wegwerfen. Ich habe keine Verwendung mehr dafür.“

Laura sah sich das Porträt an. Józef Koscewskij war ein bulliger Mann in mittleren Jahren mit schütterem Haar, der unbewegt in die Kamera blickte. Er hatte die Arme vor dem Körper verschränkt, an der Hand trug er einen klobigen Goldring. Keiner, der besonders sympathisch wirkte, aber auch keiner, der gefährlich aussah.

Die beiden Frauen vereinbarten, dass erste Ergebnisse bis Ende der Woche vorliegen sollten. Laura sah ihrer Besucherin aus dem Fenster hinterher, bis sie aus ihrem Blickfeld verschwunden war. Der erste Auftrag.

Wunderbar!

Schwungvoll setzte sie sich an den Schreibtisch und gab den Namen der Zielperson in den Computer ein. Ein Józef Koscewskij veröffentliche Kinderbücher, ein anderer verkaufte Gebrauchtwagen in Norddeutschland. Alles keine brauchbaren Ergebnisse. Sie überlegte, was sie als Nächstes tun sollte und entschied sich, zu Jennifer Koscewskijs Adresse zu fahren.

Es konnte nicht schaden, mehr über ihre Auftraggeberin zu erfahren.

***

Laura fuhr zügig durch das Villenviertel von Bad Godesberg, durchquerte das beschauliche Rüngsdorf und erreichte den Ortseingang von Mehlem. Wegen der direkten Rheinlage und des wunderschönen Blicks auf den Drachenfels gehörte der frühere Luftkurort lange zu den bevorzugten Wohngegenden Bonns. Doch seit die Botschaften nach Berlin gezogen waren, hatte sich das Erscheinungsbild des Ortes verändert, die Nähe der großen Moschee und der König-Fahd-Akademie war unübersehbar. Prachtbauten aus Gründerzeit und Jugendstil waren in schlechtem Zustand und verbreiteten eine morbide Stimmung.

Vernachlässigung, Verfall und Gleichgültigkeit schienen sich immer weiter auszubreiten.

Das Navi lotste Laura in ein Wohngebiet mit schmucklosen 70er-Jahre-Häusern, in dem Jennifer Koscewskij mit ihren Kindern wohnte. Laura hatte Glück und fand einen Parkplatz gleich am gegenüberliegenden Straßenrand, von dem aus sie die Wohnung der Familie gut im Blick hatte.

In der Nähe des Eingangs belagerten lärmende Jugendliche einen Mülltonnenverschlag. Bier trinkend und rauchend riefen sie den Passanten Unflätigkeiten hinterher und lachten grölend, wenn diese ihre Schritte beschleunigten. Das vertrocknete Rasenstück vor dem Mietshaus war übersät mit Zigarettenkippen und Scherben. Graffitis in schwarz verlaufener Farbe schrien aggressive Sex- und Fäkal-Botschaften von der Hauswand und die meisten Namensschilder waren aus dem großen Klingelbrett herausgebrochen worden.

Die Haustür öffnete sich und ein untersetzter Mann verließ das Gebäude.

Hätte Laura noch Zweifel bezüglich seiner Identität gehabt, so wurden sie zerstreut, als direkt hinter ihm seine Ex-Frau aus dem Haus trat. Wie eine Furie schrie Jennifer Koscewskij auf ihn ein und gestikulierte wild mit den Händen. Der Mann beendete den Streit mit einer herrischen Handbewegung und lief mit langen Schritten in Richtung Straße. Dort stieg er in einen alten Mercedes, ließ den Motor an und brauste mit Kavaliersstart davon.

Laura folgte in vorsichtigem Abstand.

2

Eine Stunde später kehrte Laura in ihr Büro zurück. Koscewskij war ohne Umwege zu seinem Wohnort gefahren, es war ein Kinderspiel gewesen, seine Adresse herauszufinden. Zufrieden setzte sie sich mit einem Milchkaffee, ein paar Keksen und der Tageszeitung in die Kaffeeküche.

Die Schlagzeile über die Frauenleiche im Dornheckensee sprang ihr sofort ins Auge. Während sie an einem Löffelbiskuit knabberte, überflog sie den Artikel. Der Hund eines Spaziergängers hatte die Frau im See gefunden. Neben dem Text prangte das Foto eines Golden Retrievers, der treu in die Kamera blickte. Der Polizeichef wurde in gestelztem Beamtendeutsch zitiert, dass er ein Fremdverschulden, das zum Eintritt des Todes geführt habe, nicht ausschließen könnte. Um wen es sich bei der Toten handelte, war noch nicht bekannt, außerdem wurde auf das Badeverbot im See hingewiesen.

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