Patricia Weiss - Das Lager

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Ein Krimi, der es in sich hat und in die dunkle Vergangenheit reicht. Die rasante Story dreht sich um Alt-Nazis, brutale Sadisten, Mädchenhändler, ein Attentat – und das Ermittlerteam um Detektivin Laura Peters kommt in große Gefahr.
"Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte."
In einem See wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detektivin Laura Peters, die grundsätzlich keine gefährlichen Aufträge übernehmen möchte, sucht für ihre Klientin nach deren verschwundenem Ehemann und ahnt nicht, wie eng die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Sie kommt einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf die Spur, und als sie herausfindet, dass das ermordete Mädchen nicht das einzige Opfer gewesen sein kann, ist sie dem eiskalten Mörder schon gefährlich nahe…

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„Komm, Leica, drehen wir um. Der Weg ist zu steil. In meinem Alter sollte man solche Experimente lassen. Gehen wir zurück.“

Vorsichtig bewegte sie sich abwärts und war erleichtert, als sie wieder wohlbehalten am Seeufer stand. Was hatte sie sich für einen Unsinn eingebildet? Es gab in der Höhle nichts, was sie beunruhigen musste. Niemand hatte sie von dort aus beobachtet, die Höhenangst hatte ihr nur einen Streich gespielt. Henriette ging den Weg ein Stück zurück und umrundete die Anhöhe auf einem sanft geschwungenen, schattigen Weg. Bald ging es spürbar bergab und nach kurzer Zeit hatte sie den Dornheckensee erreicht.

Noch vor einigen Jahren war der See dicht bevölkert gewesen. Vor allem FKK-Freunde und Homosexuelle hatten sich hier getummelt und ihre Vorlieben frei ausgelebt. Doch bald waren die Behörden eingeschritten, hatten das Baden verboten und dem Treiben ein Ende gesetzt. Angeblich drohte Lebensgefahr durch abbröckelnde Gesteinsbrocken, Wasserstrudel und eiskalte Strömungen und tatsächlich hatte es im Laufe der Jahre immer wieder tödliche Unfälle gegeben. Jetzt war es hier tagsüber still geworden, doch nachts fand der Ort immer noch keinen Frieden. Gerüchten zufolge hatte die Vertreibung der illustren Freunde der Freikörperkultur und der gleichgeschlechtlichen Liebe Platz geschaffen für weitaus finsterere Gestalten. Es hieß, kriminelle Banden nutzten den See, um ihre Widersacher für immer verschwinden zu lassen. Henriette glaubte diese Geschichten nicht, trotzdem hätten sie in der Dunkelheit keine zehn Pferde hierher gebracht.

Friedlich lag der Dornheckensee vor ihr, seine Wasseroberfläche glitzerte, als wäre das Rheingold in ihm versenkt worden. Henriette hörte Leica geschäftig am Seeufer durch die Büsche rascheln, ansonsten war alles ruhig. Merkwürdig ruhig. Kein Vogelgezwitscher. Kein Summen von Insekten. Als hätte der Ort den Atem angehalten. Sie sah sich um. Nichts regte sich.

Dann schlug Leica an.

Henriette zuckte zusammen und seufzte. Bestimmt hatte die Hündin einen toten Vogel entdeckt, den sie ihr jetzt zeigen wollte. Sie würde nicht aufhören, zu bellen, bis sie ihren Fund präsentiert hatte.

Vorsichtig kletterte sie über alte, rostige Schienen, die vom Grund des Sees herauf ans Ufer führten und dort gekappt worden waren. Früher, vor dem Wassereinbruch, hatten unzählige Menschen im Steinbruch gearbeitet und die kleine Eisenbahn als Transporthilfe genutzt. Jetzt wirkten die verlassenen Gleise wie eine Geisterbahn.

Sie fluchte leise, als sie mit dem Fuß im Schlamm wegrutschte, und das Wasser in den Schaft ihres Wanderschuhs hineinlief. Leica bellte immer noch wie rasend. Sie kämpfte sich durch die dichten Uferpflanzen und seufzte erleichtert, als sie das Tier endlich erreicht hatte.

„Ruhig, was hast du denn?“

Sie sah sich um, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Kopfschüttelnd streichelte sie die aufgeregte Hündin und versuchte, sie mit sich zu ziehen. Doch Leica stand wie festgewachsen, bellte und starrte auf das Wasser. Henriette schaute sich noch einmal gründlich um. An dieser Stelle wuchsen lange, dicke Schilfhalme aus dem Wasser, dazwischen hatte sich eine Seerose mit weißen Blüten ausgebreitet. Wasserläufer glitten elegant über den See und ein kleiner Mückenschwarm tanzte selbstvergessen in der Sonne.

Da entdeckte Henriette, was den Hund so beunruhigt hatte: Eine zarte, weiße Hand ragte aus den Wasserpflanzen, der schmale Zeigefinger war abgespreizt und schien auf sie zu zeigen. Erschrocken sog sie die Luft ein, ihr Herz begann wild zu hämmern. Sie warf den Rucksack auf den Boden und watete in voller Montur in den See. Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte. Henriette war von dem Anblick wie gefangen. Das Mädchen wirkte so friedlich, als würde es nur schlafen.

Das aufgeregte Gebell der Hündin riss sie brutal in die Wirklichkeit zurück.

Sie hatte eine Leiche gefunden.

Das Mädchen war gefesselt, sie war ermordet worden.

Hastig watete sie zum Ufer, zog mit zitternden Fingern das Handy aus dem Rucksack und wählte den Notruf.

III. Bad Godesberg, Montag, 4. August 2014

1

Laura Peters öffnete das verrostete Gartentor und trat feierlich in den Vorgarten des Jugendstil-Altbaus in bester Godesberger Lage. Heute nahm ihre Detektei den Betrieb auf, es war ihr erster Tag als selbstständige Detektivin.

Sie lächelte, als sie an die Bedenken ihrer Bekannten dachte. Die Idee, eine Agentur zu eröffnen, war mit deutlicher Skepsis aufgenommen worden. Das Herumschnüffeln in anderer Leute Privatangelegenheiten erschien ihnen zu indiskret, zu vulgär. Am heftigsten hatte ihre Freundin Barbara reagiert. Sie schien ernsthaft besorgt, Laura könnte in kriminelle Kreise abrutschen.

Wenn einmal das Böse seinen Blick auf dich richtet, gibt es kein Entkommen! '

Doch Laura hatte sich nicht beirren lassen. Sie brauchte einen Neuanfang. Scharf sog sie die Luft ein. Die Erinnerung an seinen Verrat und an die katastrophalen Folgen schmerzte. Es hatte lange gedauert, bis sie sich aus dem dunklen Tal herausgekämpft hatte. Ein Teil von ihr würde vielleicht für immer dort bleiben. Unbewusst straffte sie die Schultern. Das war Vergangenheit. Jetzt begann ein neuer Abschnitt. Es gab wieder eine Perspektive in ihrem Leben und das gefiel ihr außerordentlich gut.

Im Vorgarten ließen die vertrockneten Büsche ihre Wedel hängen. Laura merkte, dass Jeans und Leinenhemd die falsche Wahl gewesen waren für einen Tag, der die 30-Grad-Marke sicher wieder überschreiten würde. Sie betrat das kühle Treppenhaus, in dem es angenehm nach Putzmitteln roch. In den höheren Etagen hatten eine adelsbetitelte Anwältin und eine windige Immobilien-Firma ihren Sitz, Lauras Detektei nahm das gesamte Erdgeschoss ein. Sie öffnete die Wohnungstür und trat in den Vorraum, den sie mit einem Schreibtisch und drei kleinen Sesseln möbliert hatte. Irgendwann würde hier eine Assistentin sitzen und die Klienten empfangen, doch das war noch Zukunftsmusik. Zuerst musste sie den Laden ans Laufen bringen. Sie holte sich aus der Küche einen Kaffee, ging durch die hohe Flügeltür in ihr Büro und setzte sich in den bequemen Schreibtischsessel. Zufrieden nippte sie an ihrem Becher und schaute auf die kahlen Wände. Doch langsam kroch die Stille von allen Seiten auf sie zu.

Was nun?

Sie hatte in den letzten Tagen viele Anzeigen geschaltet, doch wie lange würde es dauern, bis sich der erste Kunde meldete? Vielleicht musste sie mehr tun, Firmen und Anwälte ansprechen und ihre Dienste anbieten?

Das Klingeln des Telefons durchfuhr sie wie ein freudiger Stromschlag.

„Detektei Peters, Laura Peters am Apparat.“

„Guten Morgen, können Sie mir Informationen zu einer bestimmten Person beschaffen? Und was kostet das?“ Die Frauenstimme am anderen Ende klang atemlos und gehetzt.

„Darf ich zuerst Ihren Namen erfahren?“

„Mein Name ist Jennifer Koscewskij. Ich möchte gerne mit dem Chef sprechen.“

„Am Apparat. Frau Koscewskij, was kann ich für Sie tun?“

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