Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

Здесь есть возможность читать онлайн «Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die O´Leary Saga»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

Die O´Leary Saga — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die O´Leary Saga», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»War sie krank?«

»Ich glaube nicht«, erwiderte die Blonde. »Sie war traurig. Todtraurig. Sie hat kaum gegessen, getrunken. Sie wollte sterben, um bei ihrer Tochter zu sein. Irgendwann ist sie einfach eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Es war schlimm, besonders für ihren Mann. Danach hat er selbst kaum noch gesprochen.«

Ganz nebenbei hatte Sarah begonnen, Beatrice beim Sortieren der Wäsche zu helfen.

»Wie ist Isabella denn gestorben?«

Augenblicklich nahm das Unbehagen in Beatrices Gesicht Gestalt an, das Sarah auch schon bei Georgette gesehen hatte. Sie hob ein wenig steif die Schultern.

»Sie ist ertrunken. Hier im Haus war immer von einem Unfall die Rede. Wer etwas anderes behauptet hat, wurde sofort entlassen. Aber im Dorf wurde immer wieder etwas von Selbstmord getuschelt. Ich weiß nicht, was davon die Wahrheit ist, und ich werde keine Vermutung äußern. Es wäre nichts weiter als Tratsch!«

Klare Worte! Sarah bewunderte, wie bestimmt Beatrice Position bezog und begann ein anderes Thema.

»Wieso sind die beiden nicht hier begraben?«

Beatrice nahm keinen Blick von der Wäsche.

»Das sind sie. Aber nicht auf dem Friedhof von Howth. Ich weiß nicht genau, warum, glaube aber, dass der alte O’Leary sie näher bei sich haben wollte. Sie liegen unten bei der Kapelle.«

Sarah spitzte die Ohren. Sie erinnerte sich daran, schon einmal von der Kapelle gehört zu haben, als von den verschwundenen Kindern die Rede gewesen war. Allerdings hatte sie diese Örtlichkeit noch nicht besucht und wusste auch nicht genau, wo sie überhaupt zu finden war.

»Wo ist diese Kapelle?«

Beatrice richtete sich auf und schmunzelte halb.

»Nun, da Sie mich bei der Wäsche unterstützt haben, habe ich etwas Zeit. Kommen Sie, ich zeige sie Ihnen!«

Gemeinsam verließen sie das Haus und gingen über einen kleinen Pfad, der durch den Wald hinter dem Gebäude führte. Er war so schmal, dass Sarah ihn vermutlich ohne Beatrices Begleitung überhaupt nicht entdeckt hätte. Der Wald bestand aus alten, knorrigen Bäumen, deren Äste teilweise miteinander verwachsen waren. Es war dunkel hier und ein wenig unheimlich. Offensichtlich war der Pfad zu Patrick O´Learys Lebzeiten freigeschnitten worden, aber jetzt dabei, wieder zuzuwuchern. Beatrice und Sarah mussten immer wieder Unkraut und kleine Äste aus dem Weg drücken, um passieren zu können.

Schließlich lichtete sich der Wald, und sie standen auf einer Lichtung mit einer kleinen Kapelle in der Mitte. Eine niedrige Mauer und ein Friedhof umgaben sie. Sarah fiel sofort auf, dass die Steine der Mauer alt und verwittert waren, das Dach dagegen nicht älter als zehn Jahre. Die Rothaarige ließ die Augen über die von hier sichtbaren Grabsteine schweifen. Sie waren alt wie die Kapellenmauern.

»Wo sind ihre Gräber?«

Beatrice ging weiter.

»Kommen Sie nur mit.«

Sie durchquerte das kleine, schmiedeeiserne Tor, das den Friedhof verschloss. Es quietschte, aber schien auch nicht so alt wie die es einrahmende Mauer zu sein. Die Holztür an der Kapelle war massiv und uralt. Die Beschläge und Scharniere jedoch wirkten neu und gut gepflegt. Es wurde immer deutlicher, dass jemand sich darum gekümmert hatte, dass die Kapelle nicht verfiel - ohne Zweifel Sarahs Großonkel.

Die beiden jungen Frauen betraten die Kapelle, und wie es der Zufall wollte, fiel gerade in diesem Moment ein Strahl Sonnenlicht durch die Fenster und erhellte den Innenraum.

Sarah schnappte unwillkürlich nach Luft.

Zwei einzelne samtbezogene Betbänke standen vor zwei pompösen Marmorsarkophagen. Engel, so groß wie Sarah selbst mit riesigen Flügeln waren über den Särgen zusammengesunken, schienen weinend zu trauern. Vor und auf den Monumenten lagen getrocknete Blumen, die Namen der Toten waren auf die Deckel gemeißelt. Beatrice wandte sich Sarah zu, die trocken schluckte.

»Hier liegen sie. Solche Denkmäler hätte der alte O’Leary ihnen auf dem Friedhof nicht errichten können.«

Das war offensichtlich. Sarah konnte sich lebhaft vorstellen, was eine solche Zurschaustellung von Reichtum unter den Bewohnern von Howth angerichtet hätte. Zumindest ein Rätsel war gelöst. Doch Beatrice war noch nicht fertig.

»Vor allem hätte er dort nicht seine Ruhe gehabt. Er hat Stunden hier verbracht, blieb manchmal über Nacht. Es war richtig unheimlich! Man hat auch seine Leiche hier gefunden und ihn im Grab seiner Frau bestattet.«

Sarah lief es eiskalt über den Rücken.

»Danke, Beatrice,« murmelte sie, »lass uns gehen.«

Als sie die Kapelle verließen, sah Sarah die Gräber, die entlang der Friedhofsmauer angeordnet waren. Die Steine waren zu klein, um von außen gesehen zu werden, sie waren niedriger als die Mauer. Das mussten die Gräber der Kinder sein, von denen Ruth erzählt hatte. Sie hatte die Geschichte beinahe schon vergessen gehabt, bis Beatrice die Kapelle erwähnt hatte und alles sofort wieder in Sarahs Gedächtnis zurückgekehrt war. Sie blieb stehen wie angewurzelt und Beatrice stieß gegen sie, begann, sich erschrocken zu entschuldigen. Sarah reagierte gar nicht darauf.

»Was sind das für Gräber?«, wollte sie sich vergewissern in der Hoffnung, sich geirrt zu haben. Beatrices Blick folgte Sarahs ausgestrecktem Arm. Sie zuckte die Schultern.

»Ich weiß nicht. Vielleicht von Kindern. Oder man wollte einfach nicht so viel Geld für größere Steine ausgeben.«

Sarah war kreidebleich, drehte sich langsam zu ihr hin.

»Sag mal, Beatrice … hast du im Haus schon mal ein Baby weinen gehört?«

»Nein, nie.« Die Antwort kam brüsk und abrupt. »Ich sollte jetzt wieder zum Gut gehen. Ihre Tante bringt mich um, wenn sie merkt, dass ich nicht arbeite und hier herumspaziere!«

Damit ließ sie Sarah einfach stehen. Ihr war nicht entgangen, dass Beatrice auf ihre Frage hin blass geworden war.

Magdalenenheim

Am Abend hatte Sarah sich wieder so weit unter Kontrolle, dass sie mit ihrem Vater reden konnte. Von ihrem Besuch auf dem Friedhof erzählte sie nichts, aber als sie ihm von der schwierigen Geburt berichtete, fuhr er sofort mit Sarah noch einmal zum Heim. Er untersuchte Mary, die tief und fest schlief, gründlich und sah seine Tochter dann anerkennend an.

»Kind, das hätte ich nicht besser machen können. Du hast alles getan, was möglich war. Ich denke, in ein paar Tagen wird sie wieder auf den Beinen sein. Was sie jetzt braucht, das ist viel Ruhe.«

»Ruhe!«, zischte Sarah. »Dafür müssten wir sie auf das Gut holen.«

Sie informierte ihren Vater über den Zwischenfall, der sich direkt nach der Geburt ereignet hatte. Andrew war entsetzt.

»Guter Gott! Und das in einer kirchlichen Einrichtung!«

Mit weitausgreifenden Schritten eilte er zu Schwester Olive, bedeutete Sarah, dass sie am besten draußen bliebe. An der Lautstärke, mit der Andrew seinen Emotionen freien Lauf ließ, konnte sie jedoch auch von draußen schließen, dass er mehr als nur aufgebracht war. Nach ungefähr zehn Minuten kam er wieder aus dem Büro. Er schloss die Tür noch nicht, drohte mit dem Zeigefinger in Olives Richtung.

»Wenn ich noch einmal höre, dass Sie die Behandlung meiner Tochter behindern oder in Frage stellen und damit ihre Patienten gefährden, werde ich Sarah höchstpersönlich verbieten, hier noch weiter zu helfen! Und selbstverständlich werde ich auch selbst keinen Finger rühren! Dann können Sie sehen, wo Sie einen Arzt herbekommen!« Er zog geräuschvoll die Tür ins Schloss und drehte sich grinsend zu Sarah um.

»So wie es aussieht, hast du ihr ganz schön eine gelangt.«

Die Rothaarige zuckte mit den Schultern.

»Das habe ich von dir gelernt. Wenn du einem Verletzten helfen willst und jemand steht dir im Weg, hau ihn um. Das hast du mir beigebracht.«

Er nahm seine Tochter in den Arm.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die O´Leary Saga»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die O´Leary Saga» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die O´Leary Saga»

Обсуждение, отзывы о книге «Die O´Leary Saga» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x