Daimon Legion - Die Stunden der Nacht

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Dani sinnt auf Rache. Zusammen mit ihrem Freund Jules, einem Forscher der Mythen und Legenden, sucht sie den Mörder ihrer Eltern: einen Wolfsdämon mit grauen Augen.
Eben dieser hat allerdings genug eigene Probleme, als dass er sich auch noch um die Vergeltungspläne einer jungen Menschenfrau den Kopf zerbrechen könnte.
Jedoch bleibt keine Zeit für alte Feindschaften – denn in der Dunkelheit lauert mehr als ein tödlicher Jäger darauf, Beute zu schlagen.

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Ihr Licht einschaltend, ging die Frau nach hinten, auf den holprig gepflasterten Platz mit Rasenfläche, wo im Sommer bestimmt die Hausgemeinschaft unter einem weißen Plastikpavillon Steaks zu grillen pflegte. Jetzt im Winter wirkte das Gelände grau und schmucklos. Jemand hatte versucht, aus dem Eismatsch einen Schneemann zu brauen.

Vorsichtig beleuchtete der bläulich-weiße Lichtkegel die Rückwand des Hauses. Zu beiden Seiten des Türbogens gab es je eine Balkonreihe aus Holz, deren Körbe unterschiedlich gestaltet waren. Einige der moosgrünen Gestelle trugen leere Pflanzkübel, wurden mit Wäscheleinen bespannt oder als großer Katzenkäfig genutzt.

Alles schien still und friedlich.

Doch ihre Ohren hatten sich nicht getäuscht, also …

Ein Windstoß ließ ein weit offenes Fenster zuschlagen und Dani fuhr erschrocken zusammen. Suchend fand sie die Geräuschquelle und der Lichtschein tanzte über -

Etwas huschte in den Schatten.

Na bitte.

Dani schwenkte zurück und wieder wich es ihr aus. Fast lautlos sprang es von einem Balkon zum anderen und verbarg sich vor dem grässlichen kalten Licht. Rötliche Punkte funkelten auf.

Fangfrage , schmunzelte Dani in sich hinein, was ist schwarz und hat rote Augen?

„Ich weiß, dass du hier bist, Dämon“, sprach sie das fremde Wesen mit Bedacht an, „und glaube nicht, dass ich Angst vor dir habe. Du warst auf Beute aus, oder? Traust du dich jetzt schon zu den Menschen in die Wohnung hinein? Ganz schön frech von dir …“

Das fremdartige Geschöpf bewegte sich in seinem gezwungenen Versteck. Es war unruhig und knurrte.

Hastig versuchte Dani, es mit dem Licht zu erwischen, doch abermals huschte die Kreatur davon. Fort von den Balkonen, hüpfte diese auf das Blechdach des provisorischen Schuppens, unter dem die Mülltonnen und einige Hausmeistergerätschaften wie Eimer und Kehrbesen aufbewahrt wurden, und verschwand eilig in deren Schatten.

Es ist ein Wolf , wusste sie die schemenhafte Gestalt zu deuten. Nicht der grauäugige Wolf, doch mit Sicherheit ein Lichtfänger. Und er trägt etwas mit sich herum.

Ganz langsam kam Dani näher, die Lampe auf die Plastiktonnen gerichtet. Sie machte sich darauf gefasst, notfalls mit diesem Biest auf Fellfühlung zu gehen, um ihm die Beute zu entreißen. Eine alte Abneigung ließ ihre Nackenhaare zu Berge stehen, weil sie sich noch gut daran erinnern konnte, wie damals dieser andere Wolf gestunken hatte. Nach Blut und Speichel, nach brackiger, schimmliger Kanalisation. Wahrscheinlich schliefen diese Ungeheuer dort, um sicher vor dem Tageslicht zu sein …

„Lass das Kind frei!“, befahl Dani drohend.

Knurren antwortete ihr.

„Ich wiederhole mich ungern, Lichtfänger! Ich weiß ganz genau, was du dir da geschnappt hast!“

Das Knurren wurde bösartiger. Der Dämon fürchtete und verfluchte das Licht gleichermaßen und duckte sich tiefer davor weg. Ein rotes Auge hatte die Kontrahentin durch einen Spalt fest im Blick.

Dani konnte eine Bewegung erahnen. Durch die Lücke zwischen den Abfallbehältern schob er ihr tatsächlich etwas zu. Ein Bündel, eingewickelt in eine weiche rosafarbene Babydecke, die mit lächelnden Bärchen und Kätzchen bestickt war. Die Tiere glänzten jedoch blutbefleckt. Das kleine Leben darin rührte sich nicht mehr. Der Wolf hatte es getötet.

Bitter schmeckte Dani Galle auf ihrer Zunge vor Wut sowie Übelkeit. Unbewusst ließ sie die Hand sinken und das schützende Licht verlor einen winzigen Moment lang sein Ziel aus dem Visier.

Als hätte der Dämon dies beabsichtigt.

Mit einem Satz sprang er aus seiner Deckung hervor. Laut donnernd fielen die Tonnen zu beiden Seiten um und das schwarze Monster prallte kräftig gegen Danis Körper, dass sie unweigerlich zurückstraucheln musste und dabei die Taschenlampe aus der Hand verlor. Diese kullerte davon und kam mehrere Meter ab von der Frau zur Ruhe.

Das kalte Leuchten erhellte weiterhin den Hof.

Aus voller Kehle grollend stand der mörderische Wolf vor Dani und war gewillt, seine geschlagene Beute zurückzuerlangen. Mit gefletschten Zähnen, tropfend vor Geifer, ging er in Angriffsposition, bereit für einen zweiten Sprung, wenn sie es denn auf einen Kampf anlegte. Die Pupillen seiner rubinroten Augen waren eng geschlitzt und die Krallen seiner tellergroßen Tatzen kratzten über den Stein.

Ihre nächsten Schritte überlegend, musterte Dani ihren zotteligen Feind.

In ihrer Erinnerung war der Lichtfänger eigentlich so groß wie ihr Vater gewesen. Doch dieser hier war im Vergleich dazu winzig. Auf den ersten Blick konnte man ihn einfach mit einem schwarzen Schäferhund oder Neufundländer verwechseln. Fast hätte sie selbst geglaubt, einem Irrtum zu unterliegen, wenn nicht die verräterischen Augen wären.

„Du bist zwar nur eine halbe Portion, aber trotzdem ein Monster“, provozierte sie ihn bewusst mit ihrer Verachtung. „Du hast ja nicht mal Skrupel davor, ein wehrloses Baby zu töten.“

Mit der Pranke schlug er abschreckend nach ihr aus.

Die Drohgebärde schüchterte sie nicht ein. „Du verdammte Promenadenmischung!“

Sein einsetzendes Bellen hallte rau von den Mauern wider.

Wachsam sah sich Dani nach den Fenstern um, die den Hof auf der Innenseite umgaben. Sie fürchtete, das laute Gekläffe könnte die Anwohner aufwecken und ihr zusätzliche Schwierigkeiten bereiten. Das Letzte, was sie bei einem Kampf mit Teufeln brauchte, waren ungläubige Zeugen.

„Sei gefälligst still, die Leute schlafen noch!“, rügte sie ihn zwischen Spiel und Ernst.

Der Wolf sprang mutig einen Satz vor und schnappte.

Sofort wich Dani aus, griff geschickt in ihre Jackentasche, in das Kräutersäckchen, und pustete eine Handvoll davon dem Lichtfänger mitten ins pelzige Gesicht. Die Wirkung setzte prompt ein. Überrascht und verwirrt schreckte der schmale Bursche zurück und stieß zeitgleich ein grelles Heulen aus, als Nase und Augen begannen zu brennen. Er schnaubte, bockte, stolperte gegen die umgeworfenen Tonnen, kratzte und putzte sich mit den Vorderpfoten, nieste und winselte.

Weil er sich rollend über den Boden wand, nahm sich Dani vor, das Zeug bald säckeweise bei Jules zu bestellen. Vielleicht verkaufte sie es auch gewinnbringend als erprobten Dämonenschreck im Internet …

„Tja, unterschätze das liebe Rotkäppchen mal nicht, Wölfchen!“, konnte sie es nicht lassen, ihn zu verspotten. Dass die erste Runde an sie ging, stimmte die frisch getaufte Jägerin euphorisch.

Da hörte sie den Wolf jammern.

Kaarn! Am kaarak far!

Verwundert hob Dani die Brauen.

Das klang nicht nach der Stimme eines Mannes.

Was auch immer er eben in seinem aufkommenden Zorn reden mochte – der Wolfsdämon war noch sehr jung. Er hatte nicht mal leichten Stimmbruch! War er in Wirklichkeit nichts weiter als ein halbwüchsiger Welpe? Trotz seiner gefährlichen Drohungen sollte er selbst noch ein Kind sein?

Demnach hatte sie sich in ihrer Erinnerung nicht getäuscht. Ein erwachsener Lichtfänger war wesentlich größer. Tödlicher.

Und wie zum Beweis tauchte gleich neben ihr einer auf.

6

Konfrontation

Der riesige Schädel stieß sie fort wie ein stählerner Rammbock und Dani fiel keuchend auf den Rücken zu Boden. Dennoch rappelte sie sich hurtig wieder in der Hocke auf und strafte sich für ihre eigene Unachtsamkeit.

Nie die Umgebung aus den Augen verlieren , lautete ein einfacher Leitsatz, wenn man in Gefahr geriet. Und sie hatte in ihrer dummen Verwunderung vergessen, dass der Torbogen bisher frei durchgängig war für alle Arten von Geschöpfen. Nun jedoch war der Ausgang blockiert von drei übermannsgroßen Wolfsdämonen, die sicher auf das Jaulen des Welpen reagiert hatten.

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