Rita Renate Schönig - Mulaule

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Beim morgendlichen Gassi gehen mit seiner Hündin, Miss Lizzy, entdeckt Ferdinand Roth an der «Mulaule» die Leiche einer, in die historische Seligenstädter Tracht gekleideten, Frau.
Erst bei näherem Hinsehen, erkennt er – es ist ein Mann – Staatsanwalt a.D. Heinz Hagemann; auch der «Hartgesottene» genannt.
Ihm sollte in einigen Tagen, der Bundesverdienstorden überreicht werden.
Die naheliegende Frage: Wollte jemand diese Auszeichnung verhindern und – wenn ja, weshalb? – stellen sich nicht nur Helene und Herbert.
Auch Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team gehen zunächst diesem einzigen Anhaltspunkt nach.
Die Ermittlungen ergeben, dass Heinz Hagemann keineswegs der moralisch korrekte Staatsdiener und ehrbare Mitbürger gewesen war, der er vorgab zu sein.
Weitere Nachforschungen enthüllen dunkle Geheimnisse, sowohl in der Familie der Hagemanns, wie auch bei Heinz Hagemann selbst.

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Ich wurde davon unterrichtet, dass dir das Bundesverdienstkreuz verliehen werden soll, für besondere aufopferungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle deiner Mitmenschen.

Ich dachte, es verschlägt mir die Sprache!

Wer kommt denn auf eine solche Idee, fragte ich mich. Doch dann erinnerte ich mich wieder daran, wie sehr du schon immer Leute beeinflussen konntest. Wie man sieht, hast du nichts verlernt, aber auch nichts dazugelernt.

Ich gebe dir einen guten Rat: Nimm diese Auszeichnung nicht an, oder du wirst es bereuen!

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.

PS. Du hast Nietzsche oft zitiert, dich aber nie an seinen Weisheiten orientiert.

Daniel.

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.

Nachdem Maria Hagemann die Zeilen erneut gelesen hatte, ging sie nach unten in die Küche und legte den Brief auf den Tisch, neben den Frühstücksteller ihres Ehemanns.

Kurzfristig wunderte sie sich, dass er noch immer nicht aufgestanden war, verschwendete aber keinen weiteren Gedanken darüber und öffnete die Terrassentür zum Garten.

Das Laub auf dem Rasen musste weg.

Mittwoch / 10:35 Uhr

Zu Mittag sollte es Schnüsch geben, nach dem Rezept von Helenes Großmutter. Ein Stück geräucherter Speck köchelte bereits in verlässlicher Harmonie mit Lauch und Möhren, in einem Gemisch von Milch und Wasser, in einem Topf. Jetzt schälte sie die Kartoffeln.

Eigentlich galt Schnüsch in Norddeutschland als ein sommerlicher Gemüseeintopf. Aber bei ihr kam das Gericht auch schon mal im Herbst oder sogar im Winter auf den Tisch, dann natürlich mit Gemüse aus dem Tiefkühlfach.

Nicole und Andy waren ebenfalls nie abgeneigt, einen ordentlichen Rest des Eintopfs abends auf der Terrasse vorzufinden; wussten sie doch, dass das Gemüse, jedenfalls im Sommer, aus Herberts Garten kam und deshalb aus rein biologischem Anbau.

Seit er letztes Jahr den beiden, für eine geringe Miete, sein Haus überlassen hatte, kümmerte sich Andy auch um den Gemüsegarten. Somit war für Herbert, gerade in den warmen Monaten, nicht gezwungen täglich mit der Gießkanne bewaffnet nach dem Rechten zu sehen.

Nicole hatte eher weniger mit der Gartenarbeit am Hut. Sie genoss lieber bei einem Glas Rotwein die Sonne auf der Terrasse oder lag im angrenzenden Zengarten.

Sie nannte es : Mit Genuss die innere Mitte finden und war damit ganz bei Herbert, der den Garten vor einigen Jahren, nachdem er von seiner Weltreise zurückgekehrt war, angelegt hatte. Die kleine Oase der Ruhe diente außerdem zu Übungsstunden in Thai Chi oder Yoga, unter seiner fachkundigen Leitung.

Auch Elfi, die Tochter von Josef Richter, nahm oft daran teil. Nicht zuletzt deshalb, weil sie Kraft tanken musste und eine Auszeit brauchte von ihrem betagten, zwar noch rüstigen, aber manchmal anstrengendem Vater, den alle nur Sepp nannten.

Während Helene die Kartoffeln in den Topf legte, gingen ihre Gedanken auf Reisen.

Vor zwei Jahren hätte sie nicht geahnt, dass ihr Leben noch einmal derart ereignisreich und glücklich werden könnte.

Nach dem Tod ihres Ehemanns, eines Polizeibeamten, vor jetzt mehr als 10 Jahren, fühlte sie sich in ihrem Haus ein wenig einsam und beschloss, die oberen Räume zu vermieten. Allerdings wollte sie eine Mieterin, mit der sie sich auch privat verstehen würde, und dachte dabei eher an eine Dame in ihrer Altersgruppe. Doch kaum, dass sie eine Anzeige in die Zeitung gesetzt hatte, meldete sich eine junge Frau, etwa um die 30 Jahre, die ihr sofort sympathisch gewesen war. Als sich dann noch herausstellte, dass es sich um eine Kriminalbeamtin handelte, gab es für Helene keine Zweifel mehr. Sie erfasste es als einen Wink des Schicksals oder sogar wie ein Zeichen von Friedel selbst, der, davon war sie felsenfest überzeugt, wo immer er auch war, auf sie aufpasste.

In den folgenden Jahren entwickelte sich zwischen den beiden Frauen eine innige Verbundenheit – ähnlich einer Mutter-Tochter-Beziehung. Hinzu kam, dass Helene leidenschaftlich gerne Krimis las, und schaute und für sich selbst versuchte, den Täter zu ermitteln.

Freilich sollte Nicole Wegener, von Amts wegen, nicht über ihre Arbeit in einem Mordfall reden. Dennoch fiel die eine oder andere Bemerkung, bei einem köstlichen Abendessen, mit dem Helene fast immer auf sie wartete, oder bei einem Glas Rotwein oder auch einem Whisky. In den meisten Fällen erwies sich ein solcher Gedankenaustausch als fruchtbar und förderte bei Nicole die entsprechende Intuition zur Lösung ihrer aktuellen Ermittlungen.

Und dann trat Herbert Walter in Helenes Leben. Zwar kannten sie sich seit Jahrzehnten, doch wäre keiner von ihnen auf den Gedanken gekommen, dass sie in ihrer zweiten Lebensphase ein Paar würden. Es stellte sich heraus, dass er die gleiche Neugier an den Tag legte, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und ebenso gehörte Nervenkitzel zu seinem zweiten Vornamen. Zudem besaß er enorme Kenntnisse im Computer-Bereich und war immer auf dem neuesten Stand, wenn es um Technik und Elektronik ging.

Als die seit Jahrzehnten vergrabenen Leichen auf dem Grundstück gegenüber seinem Haus der Polizei Rätsel aufgaben, konnten sie beide mithelfen, die Tötungsumstände zu klären.

Das Klingeln des Telefons riss Helene aus ihren Träumereien.

Hoffentlich keine schlimmen Nachrichten , bahnte sich der Gedanke seinen Weg durch ihren Kopf, wie stets, wenn Herbert mit dem Auto alleine unterwegs war. Ihrer Meinung nach fuhr er zu schnell; nach seinem Empfinden – die anderen zu langsam. Noch mehr Sorgen machte sie sich, wenn Sepp auf dem Beifahrersitz saß.

Der mittlerweile 92-jährige Josef Richter – von jedem nur Sepp genannt – hatte sich bei einem Sturz auf der Terrasse eine starke Verstauchung im Ellenbogen zugezogen und ein Haarriss im unteren Rückenbereich. Nun musste er regelmäßig zur Bewegungstherapie. Bedeutete: Wassergymnastik im Krankenhaus. Natürlich passte ihm das überhaupt nicht in den Kram. Schon deshalb nicht, weil seine Tochter Elfi unnötigerweise eine neue Badehose gekauft hatte, obwohl es die alte, die in der hintersten Ecke im Schrank vergraben lag, auch noch getan hätte. Er hatte sie doch nur einen Sommer lang getragen, als das Freischwimmbad 1965 eröffnet worden war. Danach hatte er die Badeanstalt nie wieder betreten. Es war ihm dort zu laut, die Sonne zu heiß und das Wasser zu nass.

Während der 10-minütigen Fahrt zu seinem ersten Termin war er deshalb ständig nur am Meckern und Elfi am Ende ihre Kräfte. Also sprang Herbert ein und kutschierte seinen nervtötenden Nachbarn zur Therapie.

Helene trocknete ihre Hände an einem Stück Küchenpapier ab und eilte in den Flur zum Telefon. Entgegen der Annahme, es wäre ihr Herbert, zeigte das Display die Festnetznummer von Bettina und Ferdinand Roth.

Seit dem Mord an der Klostermühle im letzten Jahr und den damit zusammenhängenden unschönen Verwicklungen, waren sich die beiden Paare nähergekommen. Sie gingen öfter zusammen essen oder unternahmen Tagestouren in die nähere Umgebung. Auch hatten sie im Herbst zu viert einen angenehmen Kurzurlaub an der Mosel verbracht.

Bei dem Aufenthalt in einem 4-Sterne-Hotel handelte es sich eigentlich um ein Geburtstagsgeschenk von Herbert an Helene. Schon lange lag sie ihm damit in den Ohren, stieß aber stets auf Taubheit derselben.

Mit fremden, schwitzenden Menschen Backe an Backe auf engstem Raum zu sitzen, ist einfach nur widerlich , betonte er seine Abscheu zum Thema Wellnesshotel.

Umso erstaunter war sie, als am Morgen ihres 73-zigsten Geburtstags ein Gutschein für einen 3-tägigen Aufenthalt in einem Wellness-Hotel auf dem liebevoll gedeckten Frühstückstisch lag und freute sich sehr. Noch mehr, als Bettina und Ferdinand sich spontan anschlossen. Erst später erfuhr sie, dass Herbert zuvor mit den beiden ein Abkommen getroffen hatte.

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