Rita Renate Schönig - Mulaule

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Beim morgendlichen Gassi gehen mit seiner Hündin, Miss Lizzy, entdeckt Ferdinand Roth an der «Mulaule» die Leiche einer, in die historische Seligenstädter Tracht gekleideten, Frau.
Erst bei näherem Hinsehen, erkennt er – es ist ein Mann – Staatsanwalt a.D. Heinz Hagemann; auch der «Hartgesottene» genannt.
Ihm sollte in einigen Tagen, der Bundesverdienstorden überreicht werden.
Die naheliegende Frage: Wollte jemand diese Auszeichnung verhindern und – wenn ja, weshalb? – stellen sich nicht nur Helene und Herbert.
Auch Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team gehen zunächst diesem einzigen Anhaltspunkt nach.
Die Ermittlungen ergeben, dass Heinz Hagemann keineswegs der moralisch korrekte Staatsdiener und ehrbare Mitbürger gewesen war, der er vorgab zu sein.
Weitere Nachforschungen enthüllen dunkle Geheimnisse, sowohl in der Familie der Hagemanns, wie auch bei Heinz Hagemann selbst.

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„Dann brauchen Sie ja nichts zu befürchten, sollten Sie mal lange Finger machen“, konterte Sarah Senger kess.

„Trotzdem könnte ich euch helfen“, bot Lars sich an.

„Wolltest du dich nicht um die Recherchen kümmern?“, bremste Harald den Einsatzeifer seinen Kollegen.

Josef Maiers Mundwinkel zuckten. „Gut, dann ab mit euch“, forderte er seine Mitarbeiter auf.

„Hier sind die Fotos von dem Toten“, lenkte Harald erneut die Aufmerksamkeit auf sich. „Haben mir die Kollegen gerade aufs iPad geschickt.“

„Sieht echt bizarr aus. Kommt Ihnen der Mann bekannt vor?“, richtete Nicole sich an Josef Maier.

Der schürzte die Lippen und runzelte die Stirn. „Ich weiß nicht recht, ... mit all der Schminke ...?“

„Ok. Vielleicht fällt es Ihnen ja noch ein. Ich schaue mich oben auf dem Parkplatz um.“

Alles andere hätte Harald und Lars auch gewundert. Nicole machte sich immer gern ihr eigenes Bild, egal was sie an Material von der Spurensicherung erhielt.

Oben angekommen wurde sie von Kriminaloberkommissar Kai Schmitt von der Kriminaltechnik begrüßt.

„Hallo. Schön Sie zu sehen. Seltsam mit dem Zettel, meinen Sie nicht auch? Vielleicht haben Sie es diesmal mit einem poetischen Mörder zu tun.“

„Der fehlt noch in meiner Sammlung.“ Nicole lachte. „Darf ich mich hier etwas umsehen?“

„Na klar“, sagte Kai Schmitt, ging zu seinem Kombi und holte einen weißen Overall hervor. „Aber, nur in dieser scharfen Bekleidung.“

So schnell wie möglich schlüpfte Nicole in den Schutzanzug und spazierte über den Parkplatz. Zwischen den abgestellten Fahrzeugen hatten die Kollegen der Spurensicherung wohl schon alle Gegenstände eingesammelt; jedenfalls sah es sauber aus.

Ob sie auch darunter nachgesehen haben?

Nicole kniete sich auf das harte Pflaster. Sofort fielen ihr eine zusammengequetschte Getränkedose und eine zerknüllte, vermutlich leere Zigarettenschachtel ins Auge und ... ein kleines rotes längliches Objekt. Sie legte sich flach auf den Boden. Nach zwei Versuchen hielt sie einen Lippenstift in der Hand und rappelte sich wieder auf.

Ich muss mehr Sport treiben , stellte sie fest.

„Könnte die Farbe zu unserem Opfer passen?“, sprach sie Kai Schmitt an, drehte den Stift aus dem Gehäuse und reichte ihm das eventuelle Beweisstück.

„Möglich wär’s. Wo haben Sie das gefunden?“

„Unter einem der Fahrzeuge.“

***

So sehr der Mann sich auch bemühte, konnte er nicht verstehen, was dort unten gesprochen wurde. Als der in Zivil gekleidete Beamte seinem Kollegen eine Plastiktüte zeigte, in der sich ein DIN-A4-Blatt befand – das konnte er deutlich erkennen – war er zufrieden. Er hatte genug gesehen und beschloss, sich zurückzuziehen. Die schlanke Polizistin mit den braunen, zu einem Zopf geflochtenen Haaren, kam nun bedrohlich nahe, ihr wollte er keinesfalls über den Weg laufen.

Ausgerechnet sie hier?

So unauffällig wie nur möglich, löste er sich aus dem Pulk der Neugierigen und schlenderte durch die Mohrmühlgasse in Richtung Marktplatz, überquerte diesen und lief durch die enge Sackgasse zur Parkfläche hinter dem Bürgerhaus >zum Riesensaal<. Dort stieg er in einen anthrazitfarbenen Golf und tippte in sein Mobiltelefon.

ALLES KLAR. BIS HEUTE ABEND. VERGISS DAS GELD NICHT.

Von den 5000 Euro, die er erhalten würde, musste er zwar die Hälfte seinem Kumpel abgeben, aber das störte ihn nicht sonderlich.

Die 10 Mille, die er bereits von Hagemann abkassiert hatte, lagen längst sicher in einem Bankschließfach.

Er lächelte und dachte an das Treffen in dem Hanauer Café, als er ihm die Zeitung mit der fetten Schlagzeile auf den Tisch knallte.

Heinz Hagemann – ehemaliger Staatsanwalt – erhält das Bundesverdienstkreuz.

Dann das Gesicht des ehrenwerten Herrn Anklagevertreters, während er ihm sagte, wohin er sich die verdammte Auszeichnung stecken könne, wenn die Öffentlichkeit erfahren würde, was für ein Schwein er in Wirklichkeit war. Wie leicht es doch war, den Mann, der früher mit strengen Worten rücksichtslos Existenzen und Familien zerstörte, mundtot zu machen.

Fast insgesamt 10 Jahre seines Lebens hatte ihm der Hartgesottene geraubt; 1000 Euro pro Jahr, waren da nur gerecht! Im Nachhinein gesehen – eigentlich zu wenig. Dass Hagemann keinen Schimmer hatte, von wem ursprünglich Drohung kam, machte die Sache umso lustiger.

Zuerst wurde er eine Nuance blasser. Dann erklärte er zornig, dass die Öffentlichkeit einem ehemaligen Staatsanwalt wohl mehr Glauben schenken würde, als einem Schwerverbrecher, der sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hätte.

Seine Meinung änderte sich schnell, nachdem er das Foto betrachtet hatte, auf dem er – in nicht so vorteilhafter Bekleidung – abgelichtet war. Nun hatte der Alte die Hosen wirklich gestrichen voll. Keine Spur mehr von Überheblichkeit. Die pure Panik starrte aus den dunklen, stechenden kleinen Augen und der stets arrogante Gesichtsausdruck formte sich zu einer vor Angst gelähmten, hässlichen Maske.

Trotzdem kam er, beim Überreichen des Umschlags, mit der lächerlichen Drohung daher: Das war ist eine einmalige Sache. Anschließend trank er seinen Kräutertee.

Der erste Teil des Plans war simpel. Der zweite entwickelte sich dann doch zu einem Problem.

An der Dosis konnte es nicht liegen. Er hatte sich strikt an die Anweisung gehalten. Ein Milligramm Succinylcholin pro Kilogramm Körpergewicht. Der Schätzung nach wog Hagemann 80 Kilo – entsprach also 80 Tropfen; genau passend.

Zwar lief der Alte noch zum Parkdeck, wo er seinen Citroën abgestellt hatte, sackte dort jedoch, bevor er einsteigen konnte, zusammen.

Sicher hätte er ihn einfach liegenlassen können. Aber, dann hätte er die 5000 Euro, die er für den Spezialauftrag erhalten sollte, in den Wind schreiben können.

Hagemann musste zu seinem Date gebracht werden. Das war der eigentliche Auftrag! Den konnte er aber, wie der Versuch den ehemaligen Staatsanwalt in seinen Wagen zu hieven, zeigte, nicht alleine umsetzen.

Mittwoch / 12:45 Uhr

Den Topf mit einer ordentlichen Restportion Schnüsch stellte Herbert auf die Terrasse. Nicole und Andy würden den leckeren Eintopf schon finden. Wenn es um fertig gekochtes Essen ging, hatten die beiden die Nase eines Spürhundes. Danach machten er und Helene sich auf den Weg zu den Roths.

Kaum, dass sie den Klosterhof überquert hatten, in dem Bettina und Ferdinand in einem der Häuser der ehemaligen Benediktinerabtei wohnten, wurde auch schon die Haustür aufgerissen.

„Gut, dass ihr kommt.“ Bettina schob die beiden quasi ins Wohnzimmer. „Wollt ihr einen Kaffee, oder lieber etwas Stärkeres?“

„En Kaffee deit sichtlich got. No Middach trinken wi ok immer en Kaffee“, erwiderte Helene sichtlich angespannt und deshalb in charmantestem Plattdeutsch. Seit Ferdinands Anruf und der Information, dass er eine Leiche gefunden hatte, kribbelte es mächtig in ihrem Bauch. Sie konnte es kaum abwarten, nähere Einzelheiten zu erfahren.

„Und der derf ruhig stark sein“, ergänzte Herbert schmunzelnd und noch während Helene und er sich auf der Couch niederließen, fragte er aufgeregt: „Jetzt erzähl halt. Wir sind schon gespannt, wie ein Flitzeboge.“

„Wie schon gesagt, habe ich, also eigentlich hat unsere Lizzy den Toten gefunden.“

Wie aufs Stichwort stürmte die kleine Spaniel-Dame die Treppe vom ersten Stock ins Wohnzimmer herunter. Offensichtlich hatte sie gerade ihrem Mittagsschlaf gehalten.

In ihrer Freude wusste sie nicht, wen sie zuerst begrüßen sollte, Helene oder Herbert. Letztlich sprang sie aufs Sofa und drängte sich zwischen beide.

„Miss Lizzy! Runter“, forderte Ferdinand in scharfem Ton.

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