Rita Renate Schönig - Mulaule

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Beim morgendlichen Gassi gehen mit seiner Hündin, Miss Lizzy, entdeckt Ferdinand Roth an der «Mulaule» die Leiche einer, in die historische Seligenstädter Tracht gekleideten, Frau.
Erst bei näherem Hinsehen, erkennt er – es ist ein Mann – Staatsanwalt a.D. Heinz Hagemann; auch der «Hartgesottene» genannt.
Ihm sollte in einigen Tagen, der Bundesverdienstorden überreicht werden.
Die naheliegende Frage: Wollte jemand diese Auszeichnung verhindern und – wenn ja, weshalb? – stellen sich nicht nur Helene und Herbert.
Auch Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team gehen zunächst diesem einzigen Anhaltspunkt nach.
Die Ermittlungen ergeben, dass Heinz Hagemann keineswegs der moralisch korrekte Staatsdiener und ehrbare Mitbürger gewesen war, der er vorgab zu sein.
Weitere Nachforschungen enthüllen dunkle Geheimnisse, sowohl in der Familie der Hagemanns, wie auch bei Heinz Hagemann selbst.

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Maier schaute in die Runde. Letztlich blieb sein Blick an Nicole hängen.

„Meiner bescheidenen Meinung nach denke ich, dass der Fundort nicht der Tatort ist. Selbst bei uns würde es auffallen, wenn ein Mann, in der Tracht einer Frau durch die Straßen spaziert.“

„Habe ich was an den Ohren, oder hast du gerade von einem Mann gesprochen?“, fragte Harald.

Der Dienststellenleiter nickte. „Ja, ein Mann in der Seligenstädter Tracht der Frauen, sagte ich. Wurde euch das nicht mitgeteilt?“

„Nein. Das wussten wir noch nicht.“ Nicoles Stimme war anzumerken, dass sie über die mangelhafte Information seitens des Kollegen vom Kriminaldauerdienst ganz und gar nicht erfreut war.

„Das ist allerdings eine Überraschung“, murmelte Harald und dachte gleichzeitig: Das gibt Ärger .

„Ich höre mal, was die Kollegen der Spurensicherung für uns haben“, verkündete Lars und enteilte mit langen Schritten der zunehmend eisigen Atmosphäre.

„Oh. Da ist wohl etwas schiefgegangen“, äußerte Maier „Tut mir leid, hätte ich Ihnen gleich ...“

„Ist nicht Ihre Schuld“, presste Nicole über ihre Lippen. Das wird ein Nachspiel haben, liebe Kollegen , setzte sie gedanklich nach.

„Es handelt sich um einen etwa 70-jährigen Mann. Bedauerlicherweise hatte er keinen Ausweis oder sonstige Papiere bei sich, anhand dessen wir ihn hätten identifizieren können; auch kein Handy oder sonstige persönliche Dinge.“

Der Leiter der Polizeistation Seligenstadt schaute einen Augenblick, in Gedanken versunken, über die Mainauen und sagte: „Ich denke, der Mann wurde hier bewusst hingelegt, sozusagen zur Schau gestellt. Ich meine ... die Seligenstädter Tracht, sogar die passende Perücke hatte er auf und dann noch die besonders auffällige Schminke. Sehr merkwürdig, das Ganze.“

„Wo bekommt man denn eine solche Tracht her?“, wollte Nicole wissen. „Hat die jedes Mitglied des Trachtenvereins zu Hause im Schrank?“

„Einen Trachtenverein gibt es hier nicht, wohl aber einem Heimatverein, dessen Mitglieder bei Veranstaltungen ihre Tracht zur Schau tragen“, antwortete Maier. „Aber, das wissen Sie ja bereits. Und ja, manch einer wird wohl schon seine eigene Tracht im Schrank hängen haben. Die meisten Kostüme werden im Fundus des Heimatvereins aufbewahrt – schon wegen der fachgerechten Lagerung. Damit, wenn sie alle paar Jahre benötigt werden, in gutem Zustand sind.“

„Wer betreut diesen Fundus?“

„Kann ich Ihnen auf Anhieb nicht sagen. Ich lasse Ihnen Namen und Adresse raussuchen.“

„Gut. Wer hat die Leiche gefunden?“

„Ferdinand Roth. Sie erinnern sich ... letztes Jahr? Das Ehepaar aus dem Klosterhof? Ferdinand Roth und seine Frau Bettina? Sie waren kurzzeitig des Einbruchs in die Klosterapotheke verdächtig und des Mordes an Sebastian König, der in den Mühlrädern zu Tode gekommen war.“

Nicole brauchte keine zwei Sekunden, um sich den Fall erneut vor Augen zu führen.

In wenigen Sätzen gab Josef Maier die Aussage Ferdinand Roths wieder.

„Demnach hat er den Fundort verunreinigt?“, stellte die Kriminalbeamtin verärgert fest.

„Er versicherte mir, dass er wirklich sehr vorsichtig zugange gewesen sei. Außer natürlich, dass seine Schuhabdrücke bei der Leiche zu finden sind.“

„Weshalb rief er nicht gleich die Polizei?“

„Er hatte sein Handy zu Hause gelassen.“

Nicole sah zu den Häusern hoch. „Was ist mit den Bewohnern? Hat irgendwer etwas gesehen oder gehört?“

„Meine Mitarbeiter befragen gerade die Nachbarschaft. Nach Aussage des Notarztes ist der Mann seit ungefähr ...“ Josef Maier schaute auf eine Armbanduhr, „18 Stunden tot, plus minus eine oder zwei Stunden.“

„Also schon gestern am späten Nachmittag, zwischen 17 und 18 Uhr“, rechnete Nicole flugs nach. „Demnach könnten Sie mit Ihrer Annahme recht haben und der Tote wurde irgendwann in der Nacht hierher transportiert. Stellt sich die nächste Frage … wo war er in der Zwischenzeit?“

Lars kam die Treppe am Turm herab. „Die KTU fand Schuhabdrücke im feuchten Erdreich, rund um den Platz wo die Leiche lag und das hier lag zwischen den Rockfalten der Tracht.“

Er hielt eine Plastiktüte hoch, in der sich ein Blatt Papier befand. Nicole nahm die Tüte und drehte sie so, dass sie den Text auf dem Zettel lesen konnte.

Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen

„Was soll das denn?“

„Das ist ein Zitat von Friedrich Nietzsche“, klärte Maier sie auf. „Es wird immer deutlicher, dass die Fundstelle explizit gewählt wurde und wir es hier mit keinem normalen Mord zu tun haben – eher mit einer ganz persönlichen Abrechnung.“

„Sieht ganz so aus“, stimmte Harald zu. „Warum bist du eigentlich nicht bei der Kriminalpolizei?“

„Mir reichen die Krimis im Fernsehen“, erwiderte der Polizeihauptkommissar ernst.

Polizeikommissar Berthold Bachmann und eine jüngere Polizistin mit langen, zu einem Zopf geflochtenen, braunen Haaren bewegten sich auf die Gruppe zu.

Der Unterschied zwischen den beiden hätte nicht größer sein können. Während der 56-Jährige in behäbigem Gang antrabte, näherte sich seine durchtrainierte Kollegin mit federnden Schritten.

„Polizeikommissarin Sarah Senger“, stellte Maier die etwa Mitte 20-Jährige vor.

Berthold Bachmann hob grüßend die Hand. „Hallo“.

Der Anblick der jungen Polizistin zauberte Lars sofort ein begeistertes Lächeln ins Gesicht.

„Hansen, Kripo Offenbach. Meine Chefin, Frau Wegener und Kollege Weinert.“

Seine Hand schnellte nach vorne.

„Angenehm.“ Sarah Senger lächelte kokett zurück. „Also, ich meine, unter diesen Umständen. Aber ist ja euer täglich‘ Brot, wenn ich das mal so sagen darf.“

„Naja, eh ... nicht nur“, beeilte sich Lars, stolpernd zu antworten. „Zum Glück gehört Mord nicht ausschließlich zu unserer täglichen Arbeit. Wir kümmern uns auch um Waffen- und Branddelikte im K11.“

„Sarah, also Frau Senger, möchte später zur Kripo. Vielleicht ist ja bei euch demnächst was frei?“

Bachmann grinste schelmisch. Er hatte sofort bemerkt, dass Lars Hansen mal wieder hin und weg war.

Mit einem Räuspern unterbrach Josef Maier das Geplauder. „Dann legen Sie mal los, Frau Senger. Haben Sie irgendwelche relevanten Zeugen ausfindig machen können?“

„Leider nein. Aus der Seniorenresidenz, dort vorne“, sie zeigte zum Gebäudekomplex für „Betreutes Wohnen“, „kann der Mann nicht sein. Dort ist, nach Angaben der Verwaltung, niemand abgängig.“

„Woher wissen die das so genau?“, grätschte Maier dazwischen. „Werden die Senioren mit der Stechkarte kontrolliert?“

„Das nicht“, lachte Polizeikommissarin Senger und schüttelte den Kopf. „Ich sprach mit einem Pfleger, der täglich ins Haus kommt. Der sagte mir, dass die meisten der Einwohner, nur mit Gehhilfe unterwegs seien, wenn überhaupt. Und mitten in der Nacht, sowieso nicht.“

Josef Maier nickte. „Verstehe.“

„Von den Anwohnern auf dieser Seite“, Sarah Senger machte eine Armbewegung zur linken Seite des Turms, „hat weder irgendwer etwas gehört noch gesehen. Allerdings trafen wir nicht alle Bewohner an, weil manche schon zur Arbeit sind. Sollen wir uns jetzt die rechte Seite vornehmen? Oder wollen Sie selbst ...?“

Die Frage richtete die junge Kommissarin an Nicole.

„Machen Sie ruhig weiter. So voller Eifer die Klinken zu putzen, habe ich bei meinen Mitarbeitern schon lange nicht mehr gesehen.“

„Bin ja auch schon eine Zeitlang bei dem Verein“, gab Harald zu seiner Verteidigung zurück.

„Ich habe schon so viele Türgriffe und Klingel angefasst, dass meine Finger schon keine Papillarlinien mehr aufweisen“, äußerte Lars, grinsend.

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