Rita Renate Schönig - Mulaule

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Beim morgendlichen Gassi gehen mit seiner Hündin, Miss Lizzy, entdeckt Ferdinand Roth an der «Mulaule» die Leiche einer, in die historische Seligenstädter Tracht gekleideten, Frau.
Erst bei näherem Hinsehen, erkennt er – es ist ein Mann – Staatsanwalt a.D. Heinz Hagemann; auch der «Hartgesottene» genannt.
Ihm sollte in einigen Tagen, der Bundesverdienstorden überreicht werden.
Die naheliegende Frage: Wollte jemand diese Auszeichnung verhindern und – wenn ja, weshalb? – stellen sich nicht nur Helene und Herbert.
Auch Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team gehen zunächst diesem einzigen Anhaltspunkt nach.
Die Ermittlungen ergeben, dass Heinz Hagemann keineswegs der moralisch korrekte Staatsdiener und ehrbare Mitbürger gewesen war, der er vorgab zu sein.
Weitere Nachforschungen enthüllen dunkle Geheimnisse, sowohl in der Familie der Hagemanns, wie auch bei Heinz Hagemann selbst.

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„Die Polizei war gerade hier“, tippte sie auf die Mailbox. „Sie sagten dein Vater ... Heinz wurde ermordet und er hätte meine Seligenstädter Tracht angehabt. Ich kann mir das nicht erklären. Sein Wagen und sein Handy sind auch weg. Die Polizei sucht jetzt danach. Ich verstehe das alles nicht. Du hast doch nichts damit zu tun, oder? Ruf mich bitte an oder schicke mir eine Nachricht, damit ich weiß, dass es dir gut geht.“

Ihr Finger zitterte, als sie den roten Punkt auf dem Mobiltelefon drückte. In ihrem Kopf spielten sich die wirrsten Szenarien ab.

Nein, ganz bestimmt hat er nichts damit zu tun . Wie unter Trance stehend räumte sie das unbenutzte Frühstücksgeschirr zurück in den Schrank und ging wieder in den Garten.

Mittlerweile hatte sich die Sonne durch die Wolkendecke gedrückt. Es würde noch einmal ein schöner Tag werden.

Bevor der Herbst endgültig Einzug hält, muss das Laub weg , dachte Maria Hagemann und machte sich wieder an die Arbeit.

Mittwoch / 17:50 Uhr

Die Aufnahme, ein Schnappschuss, von dem sie nicht einmal wusste, zeigte eine Frau, die viel Leid ertragen hatte. Sie war alt geworden. Falten rund um die Lippen und auf den Wangen, auf der Stirn. Alles nur wegen IHM.

War es wirklich die richtige Entscheidung gewesen, damals?

Die Frage wiederholte sich jeden Tag aufs Neue, ebenso wie der Traum, der fast jede Nacht wiederkehrte.

Die Tür kracht gegen den Schrank. Wütend, mit hochrotem Kopf und Augen, aus denen Blitze schießen, steht er plötzlich im Zimmer. Schallende Ohrfeigen, die auf den Wangen brennen. Das Reißen des Stoffes, bis das Kleid in Fetzen auf dem Boden liegt. Er rafft es auf, wirft es aus dem Fenster in den Garten. Sie steht im Türrahmen, zitternd, leichenblass, zu keiner Bewegung fähig, während er brüllt: Ich werde das nicht zulassen. Ich werde es aus dir herausprügeln! Du wirst meinen guten Ruf nicht in den Dreck ziehen. Eher bringe ich dich um.

Ein schneller Sprung unter die dicke Daunendecke, der Zufluchtsort, unter dem man sich verstecken und die Wahrnehmung ausblenden kann. Doch wie lange? Die Hände verkrampfen sich in das Leinen. Es wird stickig, die Luft knapp, kein Ein- und Ausatmen bringt Erleichterung für die brennenden Lungen. Der Schweiß brennt in den Augen, läuft an den Wagen herab, verbindet sich mit dem Salz der Tränen, die lautlos ihren Weg über den Hals zu dem schmalen Brustkorb fortsetzen. Das Zittern wird immer heftiger. Dann ihr Schrei und der dumpfe Schlag. Für den Moment ist es totenstill. Behutsam hebt sich die Decke und ein kaum hörbares Flüstern: Komm heraus.

Ein kleiner Stofffetzen auf dem Fußboden. Sonst erinnert nichts an das soeben stattgefundene Geschehen. ER ist fort.

Der seelische Schmerz ist bis heute geblieben. Ebenso der Traum. Bis gestern Nacht. Zum ersten Mal seit 20 Jahren, ein erholsamer Schlaf, ohne diese schrecklichen Bilder.

Endlich ist Schluss damit! Endgültig! Ich lebe mein Leben so, wie ich es will! So, wie Gott es für mich vorgesehen hat. DEIN Gott, den DU immer nur als Rechtfertigung für all deine Handlungen missbraucht hast, alle und jeden Du kannst mir nichts mehr anhaben.

Er ballte die Fäuste. Das Messgerät am Handgelenk piepste. Ein Blick auf das liebevolle Gesicht auf dem Foto genügte und Blutdruck und Herzfrequenz normalisierten sich.

Bald werden wir uns wiedersehen. Nicht mehr nur Briefe schreiben und hin und wieder ein Telefonat, wenn ER nicht zu Hause ist. Spazieren gehen, einen Kinobesuch oder einfach mal nur zusammen einen Kaffee trinken. Vielleicht würde sie ...? Nein, nichts überstürzen. Erst einmal abwarten.

Einerseits war die Freude übermächtig, sie endlich, nach so vielen Jahren wieder in die Arme schließen zu dürfen. Andererseits war da auch Angst.

Wie wird sie reagieren, wenn sie mich wiedersieht? Sieht, wie ich jetzt bin?

Die Mailbox kündigte eine Nachricht an. Das Display zeigte eine vertraute Nummer. Gedankenübertragung?

Weniger erfreulich war die Mitteilung:

HEINZ WURDE ERMORDET.

Er ist tot? Warum? Er darf doch nicht tot sein. Leiden sollte er, so wie ich gelitten habe, so wie sie litt in all den Jahren. Erkennen sollte er, dass er keine Macht mehr über uns hat. War alles umsonst?

Angespannt wischten seine Finger über das Display und fanden schnell in den Kontakten die gewünschte Rufnummer.

„ER ist tot!“

„Was? Wie kann …? Das wusste ich nicht.“

„Wieso ist er tot? Er darf nicht tot sein. Er sollte nicht tot sein. Hohn und Spott sollte er erfahren. Er sollte leiden. Ich verstehe das nicht. Wieso?“

„Bitte, rege dich nicht auf. Ich werde das klären ... noch heute. Vertraue mir. Wie geht es dir? Das ist viel wichtiger. Bist du in Ordnung? Wirst du wirklich morgen entlassen?“

„Ja, mir geht es gut. Ich vermisse dich. Kommst du heute noch vorbei?“

„Nein, schaffe ich heute nicht mehr. Aber morgen bin ich da. Versprochen. Ich hole dich ab. Ich fahr dich nach Hause und umsorge dich und dann reden wir. Alles wird gut; du wirst schon sehen. Und nun ruh dich aus. Ich muss jetzt los. Bis morgen. Alles wird gut. Ich liebe dich.“

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