Ana Marna - Rebellen

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Die Malerin Hannah Riemann hatte sich ihre Heimreise nach Deutschland anders vorgestellt. Anstatt ihr normales Leben wieder aufzunehmen, muss sie ihre Familie retten, bevor ihre Enkeltochter sich zu einem Wolf wandelt, und ihren verschollenen Vater finden. Nur gut, dass ihr der Leitwolf Tucker O'Brian zur Seite steht. Doch Rudelführer Bolender und Krieger-Chief Martinak sind darüber alles andere als begeistert, vor allem, da auch noch Kriegerwölfe aus Minnesota einreisen. Deren Mission: Die Jagd nach bösartigen Wilderern und einem Verräter.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Die erste Regel lautet: Menschen, die von den Völkern erfahren, müssen sterben.

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Seine Begleiter beobachteten ihn irritiert. Inzwischen hatten sie sich damit abgefunden, dass man von dem Ranger kein Gespräch erwarten durfte, und das dämpfte auch ihren Drang zu reden. Also schlossen sie sich seinem Verhalten an und warteten schweigend ab.

Auch sie waren Jäger und dazu gehörte nicht selten Geduld.

Rom, Italien

Vincento Morena war es gewohnt, zu ungewöhnlichen Uhrzeiten geweckt zu werden, und er beschwerte sich nie. Doch insgeheim hasste er es.

Nachts Telefonanrufe entgegenzunehmen und abzuschätzen, wie wichtig sie waren, gehörte mit Sicherheit nicht zu seiner Lieblingsbeschäftigung.

In dieser Nacht beschloss er, dass der Anruf wichtig genug war, um Enzo Dena zu wecken.

„Sie haben was?“

„Einige Leichenteile gefunden. Allerdings nicht da, wo wir sie vermutet hätten.“

Enzo Dena zog den Gürtel von seinem Bademantel zu und griff nach dem Tablet, das Vincento ihm reichte.

Stirnrunzelnd starrte er auf die Textdatei.

„Was zum Teufel soll das bedeuten? In South Dakota? Was haben sie dort gewollt?“

„Keine Ahnung. Die Frage ist aber auch: Wieso nur von Stan und Ollie? Und wieso nur Teile? Wo ist der Rest?“

„Verdammt!“ Enzo rieb sich das Kinn. „Wir brauchen den forensischen Bericht. Und zwar möglichst schnell. Außerdem alle anderen Infos über diese Funde.“ Er sah zu Vincento hoch. „Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache. Wie weit sind wir in der Sache Riemann?“

„Scekic ist informiert und auf dem Weg nach Deutschland. Er hat auch schon durchgegeben, welche Leute von der Liste er haben will. Ich kann sie dir sofort geben.“

Dena winkte ab.

„Das reicht morgen. Aber ich will dann stündlich informiert werden. Was habe ich morgen für Termine?“

„Vormittags ein Meeting mit den Vertretern der Waffenlieferung nach Nahost. Mittagessen mit Signora Zama Locatelli und nachmittags verschiedene Treffen. Abends steht die Einladung zu der Spenden-Gala von Signora Locatelli auf dem Programm.“

Enzo Dena lächelte zufrieden.

„Stimmt, die reizende Locatelli. Eine wirklich appetitliche Signora. Was meinst du? Wie lange brauche ich noch, bis sie die Beine breit macht?“

Vincento grinste anzüglich.

„So wie sie dich beim letzten Mal angesehen hat, vermute ich mal, dass es schon heute Nacht passieren wird. Soll ich das Bad vorbereiten?“

„Hm, nein. Ich glaube, ich möchte es spontan aussehen lassen. Aber gib Scekic durch, dass ich diese Riemann lebend haben will, und zwar möglichst in einem Stück.“

„Das habe ich schon so formuliert. Er war nicht begeistert, aber ich denke, er hat es geschluckt.“

„Gut.“ Enzo gab ihm das Tablet zufrieden zurück. „Ich freue mich schon sehr auf ein intensives Gespräch mit dieser Signora.“

Eine ganz normale Familie

Tag 58

Erkirch, Deutschland

Wulf Riemann wohnte mit seiner Frau Susanne und Tochter Elisa ebenfalls in Erkirch, allerdings am Rand der Kleinstadt in einem Neubaugebiet.

Sie fuhren in Hannahs Corsa hin, was Tucker stoisch ertrug. Das Auto war ihm eindeutig zu klein und eng, doch er setzte sich friedlich neben Hannah, die darauf bestand, selbst zu fahren.

Leroy hockte entspannt auf dem Rücksitz und nutzte die Gelegenheit, sich die Gegend anzusehen. Er war beeindruckt, wie sauber und gepflegt es in dem Ort war, doch er war sich ziemlich sicher, dass er sich hier niemals wohl fühlen würde. Alles war eng und roch nach Mensch. Nach Zivilisation. Er vermisste jetzt schon die Wälder von Minnesota.

Das freistehende Haus von Wulf Riemann war deutlich größer als Hannahs Reihenhaus und auch moderner. Der umliegende Garten grenzte an den anschließenden Wald und war offensichtlich als Paradies für die kleine Elisa angedacht. Ein Sandkasten stand geschützt zwischen einigen Büschen und daneben erhob sich eine Kinderrutsche. Das Haus schien eine wohltuende Ausnahme zu sein, was den Abstand zu den Nachbarn anging.

Hannah wippte nervös auf den Fußballen, während sie wartend vor der Haustür standen.

Zum ersten Mal würden ihr Sohn und seine Frau einem Wolf gegenüberstehen (auch wenn sie das noch nicht wussten) und dann auch noch zusätzlich ihrem zukünftigen Ehemann.

Leroy blieb im Corsa zurück und behielt die Umgebung im Auge.

Tucker stand breit hinter ihr und witterte das Umfeld ab. Noch roch nichts nach Wolf, nur nach Mensch. Das war schon mal beruhigend.

Hannahs Sohn öffnete die Tür und blickte überrascht auf seine Mutter hinunter, die ihn verlegen angrinste.

„Hallo, mein Großer. Ich weiß, ich hätte uns anmelden sollen, aber irgendwie war keine Zeit dafür. Dürfen wir reinkommen?“

Er sah auf Tucker und die beiden Männer taxierten sich ausgiebig. Wulf Riemann trug eindeutig Dierolf-Gene in sich, zumindest was die rotbraunen, kurz geschnittenen Haare anging. Er war groß, schlank, mit athletischer Figur und seine grünen Augen funkelten Tucker misstrauisch entgegen.

Hannah sah von einem zum andern und schnaufte dann.

„He!“

Sie stieß jedem der beiden die Faust in den Bauch, so dass sie zusammenzuckten und auf sie hinuntersahen.

„Das reicht jetzt wirklich. Ihr seid beide keine pubertierenden Teenies mehr, die sich gegenseitig die - äh – Muskeln zeigen müssen – hoffe ich jedenfalls. Wulf, wenn’s gerade nicht passt, kommen wir gerne ein anderes Mal.“

„Red keinen Blödsinn, Mom.“

Ihr Sohn grinste schief und zog sie an sich. Dann schob er sie wieder von sich und betrachtete sie noch einmal.

Er runzelte die Stirn.

„Du siehst – gut aus. Das war vor ein paar Tagen aber noch ganz anders!“

Sie grinste und küsste ihn auf die Nase. Wulf hatte natürlich recht. Noch vor wenigen Tagen hatte sie furchtbar ausgesehen. Zerschlagen, verschwollen und übersät mit Wunden. Das ganze Ausmaß ihrer körperlichen Verwüstung hatte er zwar nicht sehen können, doch mit Sicherheit genug, um sich jetzt zu wundern. Denn nichts deutete mehr auf ihre Verletzungen hin. Doch das konnte sie ihm schlecht erklären. Zumindest jetzt noch nicht. Also half nur eine vage Ausrede.

„Ich hab‘ doch gesagt, dass die Ärztin sich bestimmt verschätzt.“

„Hannah?“ Susi Riemann trat aus dem Wohnzimmer, in den Armen die kleine Elisa, und half ihrer Schwiegermutter ungewollt aus ihrer Misere.

Hannahs Grinsen verbreiterte sich.

„Susi, Töchterchen, und meine süüüße Elisa.“

Sie löste sich aus Wulfs Armen und eilte auf ihre Schwiegertochter zu. Susi lächelte überrascht, als sie stürmisch umarmt wurde. Elisa krähte protestierend und wedelte mit geballten Fäusten vor Hannahs Augen herum. Diese lachte nur und strich sanft über das Babygesicht.

„Ich habe euch so vermisst“, flüsterte sie.

Wulf sah wieder zu Tucker, der bis jetzt noch kein Wort gesagt hatte.

„Willkommen in Deutschland, Mr. O’Brian“, meinte er und hielt ihm die Hand hin. Dieser ergriff sie und erwiderte den kräftigen Druck.

„Tucker“, brummte er. „Sonst muss ich mir von deiner Mutter wer weiß was anhören..“

Wulf grinste mitfühlend und nickte. „Schon klar.“

Die Männer folgten den Frauen ins Wohnzimmer.

Tucker sah sofort, dass Wulf einen völlig anderen Lebensstil pflegte als seine Mutter. Oder war seine Frau die Verursacherin?

Die Wohnung war tipptop gepflegt, hell und freundlich.

Er sah zu Susi, die fröhlich mit Hannah und Elisa lachte. Sie war blond, blauäugig und so menschlich, wie nur irgendjemand sein konnte. Das krasse Gegenteil von Wolf. Ein Sonnenstrahl in der Familie Riemann/Dierolf.

Die Vorstellung, dass dieser Sonnenstrahl schnell verlöschen konnte, ließ in Tucker Ärger und Trauer aufsteigen.

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