Günther Dümler - Mords-Fasching

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Skurile Anschuldigungen tauchen an den unterschiedlichsten Plätzen im idyllischen Röthenbach auf. Anonym und unheimlich. Zettel kleben an Bäumen, wüste Anschuldigungen werden von der Kanzel herab verkündet. Ein Übeltäter treibe sein Unwesen, einer, der sogar vor Mord nicht zurückschrecke. So steht es dort schwarz auf weiss. Entsetzen breitet sich aus, als sogar der Name des Übeltäters genannt wird: Simon Bräunlein. Ein Giftmörder soll er sein. Ist jetzt das Wohl der Röthenbacher Bürger in Gefahr? Immerhin ist Simon Inhaber der einzigen Metzgerei im Ort und für seine Spezialitäten berühmt. Muss man ab sofort auf Bräunleins 1A Bratwürste verzichten, wenn einem sein Leben lieb ist?
Nach einem Faschingsball wird die Leiche eines Mannes aufgefunden, erstochen mit einem Fleischermesser, das eindeutig aus der verdächtigen Metzgerei stammt und die Fingerabdrücke des Meisters trägt. Alle Beteuerungen zum Trotz, das Messer sei gestohlen worden, nimmt Kommissar Schindler den Verdächtigen fest. Zu erdrückend sind die Indizien. Vorbei sind die Zeiten, da Simon nur mit seinem Gewicht kämpfen musste, jetzt geht es um seinen guten Ruf und seine gesamte Existenz.
Da ist es gut, wenn man einen Freund wie Peter Kleinlein hat. Er ist der Einzige, der seinem Freund noch helfen kann und so nimmt er sofort die Fährte auf, die ihn am Ende zu einer überraschenden Lösung des leidigen Problems führt.

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Eben diskutierte Gisela, die beste Fleischereifachverkäuferin des Ortes, die Auswirkungen der anonymen Schrift auf die Meinungsfreiheit des Dorfes mit einer der entsetzten Kundinnen.

„Und steht dou daadsächlich drin: Allah wird seine Engl sendn, mid flammende Schwerder und so? Allmächd, mier wern doch nedd aa nu Islamisdn odder gar Sallerfisdn dou her gräing. Allmächd na, dee schneidn doch sugor die Leit bei lebendichn Leib die Köbf ab! Dou sachd mer lieber nix verkehrds, sonsd kummd dou affd Letzd nu asu a Killerkommando.“

So weit wollte die Gisela denn doch nicht gehen. Nichts gegen ein interessantes Gesprächsthema, aber sie sah keinen Grund darin, unnötige und unberechtigte Panik zu verbreiten. Daher bremste sie die aufgeregte Kundin rasch ein.

„Wo homms nern dess her? Von an Allah stäihd dou nirgns woss. Blouß, dass anner im Ord iss, der wo middn Saddan im Bund iss und dass nern der Herr scho strafn wird. Der Herr, kanne Addndääder in lange Umhäng und anner Handgranaadn im Gürddl. Wemmer ner wissd, um woss dass dou genau gäihd und vor allem, wer der Sauhund iss, den die Rache des Herrn dreffn soll!“

„Und wosser genau angschdelld hodd. Dess müsserd mer hald rausgrieng! Dann kummerd mer villeichd aa drauf, um wen dass dou eigndlich gäihd“, warf eine der interessierten Damen ein.

„Schdimmd!“, rief Gisela und zeigte dabei anerkennend nickend mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf ihre Vorrednerin, genauso wie es früher der Lehrer Wohlgemuth immer gemacht hatte, wenn der seltene Fall eingetreten war, dass sie einen brauchbaren Beitrag zum Unterricht beigesteuert hatte.

„Abber bis etz wiss mer erschd amal nix, außer dass jemand andere Leit beschuldichd und ihner irgndwelche Racheengl aufn Hals wünschd.“

„Ein bisschen was sagt uns das schon, meine ich“, ließ sich Frau Sebald hören. Als Gattin eines bekannten, in der nahen Großstadt agierenden Anwalts schien sie die Sache analytischer anzugehen als die anderen Damen. „Zum einen könnte die Wortwahl darauf hin deuten, dass der Schreiber dieses anonymen Traktats eigentlich gar nichts weiß und nur seinem allgemeinen Frust über die verdorbene Welt freien Lauf lassen will. Andererseits könnte es natürlich auch sein, dass sich die Vorwürfe gegen eine konkrete Person richten, der Ankläger aber nicht den Mut oder die Möglichkeiten hat, sich persönlich zu wehren. Ich, für meinen Teil, tippe auf Letzteres.“

So oder so ähnlich liefen die Verkaufsgespräche, besonders die sie begleitenden müsigen Reden, den ganzen Tag über ab. Man wusste zwar nichts, hatte dazu aber eine konkrete Meinung. Also alles wie immer, nur eine ganze Stufe höher angesiedelt als der übliche Dorftratsch, bedenklich nahe an der Hysterie.

Der zweite Streich

Giselas Birkenstockschuhe verursachten auf dem harten Fliesenboden des Verkaufraums ein klackerndes Geräusch, ähnlich dem eines Paars gegeneinander geschlagener Holzstöcke. Das Echo hallte durch das ganze Haus. Sie kam eben von der Wohnung und durch die Wurstküche in den angebauten Laden, um für einen neuen, hoffentlich eher ruhigen Tag aufzuschließen. Es war Dienstag früh. Nach dem allgemeinen Schlemmen am Wochenende war nun wieder die übliche kleine Flaute zu erwarten, die bis zur Wochenmitte dauern würde.

Gisela war gerade im Begriff, die Ladentür aufzusperren, als ihr unvermittelt ein Plakat in die Augen stach, das jemand unbefugt an die gläserne Eingangsfront geklebt hatte. Das ging aber gar nicht. Sie war ja wirklich nicht so. Sie war selbstverständlich immer gerne bereit auf ihrer Theke Reklamezettel für den Sportverein oder andere kleinere Geschäfte auszulegen, zum Beispiel die Änderungsschneiderei, die eine örtliche Hausfrau nebenbei betrieb, um die geringen Einkünfte ihres Mannes ein wenig aufzubessern. Das war überhaupt keine Frage. Man unterstützt die Dorfgemeinschaft ja wo man kann. Die Ladentüre aber war tabu. Der Eingang gehört, wie Gisela anlässlich eines Fortbildungskurses der Metzgerinnung gelernt hatte, zum öffentlichen Erscheinungsbild eines Betriebs. Er hat einen ordentlichen, in jedem Fall sauberen Eindruck zu machen, was den potentiellen Kunden im Gegenzug ein überzeugendes Bild von der ebenso ordentlichen und sauberen Arbeitsweise des Geschäftsinhabers vermitteln soll. Es ist schließlich immer der erste Eindruck, der zählt. Aus diesem Grund und weil die betreffende Schulung noch gar nicht so lange zurück lag, riss Gisela den störenden Zettel schwungvoll von der Glasscheibe und wischte mit einem feuchten Lappen sogleich die verschmierten Stellen nach, die der Klebestreifen hinterlassen hatte. Sie wollte das Blatt schon achtlos in den Abfalleimer werfen, als sie sich anders besann. Sie faltete das bereits zerküllte Papier noch einmal auseinander und nahm den Inhalt genauer in Augenschein. Vielleicht musste man mit dem oder der Verfasserin ein freundliches, aber bestimmtes Wort sprechen, damit so etwas nicht noch einmal vorkam.

Bereits nachdem sie die ersten Worte gelesen hatte schlug ihre anfangs noch heitere Miene urplötzlich um. Allmächtiger! Sie wollte ihren Augen nicht trauen. Bei dem was da stand verflog ihre gute Laune, mit der sie wie meist den neuen Tag begonnen hatte, sofort schlagartig. Sie löste sich ins Nichts auf, so wie ein Tropfen Wasser, der auf der heißen Herdplatte zischend verdampfte.

Die Stunde der Rache ist nah. Auch wenn Du bereuest deine Missetaten, es wird kein Entkommen für dich sein. Denn siehe, der Herr spricht: „Selig sind die, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen gesättigt werden.“

Na sauber! Es fehlte jeglicher Hinweis auf den Ursprung, insbesondere auf den Verfasser dieser unverhohlenen Drohung. Was sollte das Ganze bedeuten? Meinte derjenige etwa gar ihren Simon? Wenn sich Gisela recht entsann, dann war im ersten Schreiben, das ihre Freundin Marga am Sonntag gefunden hatte, von „ dem Sünder“ und „ dem Anhänger des Satans“ die Rede gewesen, also von einer Einzelperson, genauer betrachtet von einem männlichen Mitbewohner. Die Wahl der Metzgereitüre als Ort der Veröffentlichung ließ in ihren Gedanken die Vermutung reifen, dass die Botschaft an den Besitzer des Geschäfts, also an Simon direkt gerichtet war. Aber wieso sollte jemand ausgerechnet ihn einer Tat beschuldigen, die der Herr mit seiner Rache überziehen würde? Ausgerechnet ihren Simon, den gemütlichsten und wohl harmlosesten Bürger Röthenbachs. Für Simons Friedfertigkeit könnte die Gisela jederzeit ihre Hand ins Feuer legen. Ihr Mann war schon immer die Harmlosigkeit in Person. In jeder Beziehung! Leider auch auf eine ganz bestimmte Art und so sehr, dass sie diese seine Eigenschaft in gewissen Momenten sogar bedauerte. Etwas mehr stürmische Leidenschaft wäre eher zu wünschen gewesen.

Eigentlich konnte es sich nur um einen Irrtum handeln. Trotzdem verlor Gisela keine Sekunde Zeit, die erschreckende Neuigkeit ihrem Ehemann mitzuteilen. Schließlich ging es allem Anschein nach um ihn und wenn die Drohungen nicht nur leere Worte waren, dann drohte ihm sogar ernste Gefahr, möglicherweise von einem gefährlichen Fanatiker, der auch vor einem hinterhältigen Anschlag nicht zurückschrecken würde.

„Simon!“

„Sie-moon! Schnell kumm amal her!

Die Aufregung schwang in jeder Silbe mit. Simon, der in der Werkstatt zu Gange war, kam, das blutige Beil beiläufig wie eine mittelalterliche Streitaxt schwingend, herbeischlurft.

„Wossn lous? Warum schreisd denn so?“ Und als seine Gisela nicht sofort antwortete setzte er hinzu: „Etz saach hald scho woss lous iss, ich hobb doch nedd ewich Zeid. Maansd die Koddledd haggn si von selber?“

„Dir wern deine Krämbf glei vergäih. Dou schau her, wossi grad an der Ladndüür hänger hobb seeng.“

Mit diesen Worten reichte sie im das verknitterte Machwerk des unbekannten Verfassers hin. Simon nahm es in seine freie, allerdings blutverschmierte Hand und fing an zu lesen. Mit jedem Wort wurden sein Augen weiter und ungläubiger.

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