Willem Boorsma - Der Gnädige Gott

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"Der gnädige Gott" ist ein Bibelstudium über das Wort «Gnade» in der Bibel.
Die Bibel ist eine große Geschichte der Liebe und überall zwischen den Gesetzen scheint Gottes unermessliche Gnade durch. Das beginnt bereits in der Schöpfungsgeschichte. Die Erde ist in aussichtslose Finsternis gehüllt und Gott schafft das Licht. Die Erde ist vollständig von Wasser bedeckt und Gott schafft erste, trockene Flächen. Gott weiß um «gut» und «böse» und möchte seine Schöpfung, den Menschen, bewahren. Der Mensch zog es jedoch vor, eigenständig zu leben, zu entscheiden und zu urteilen und geriet damit unter den gnadenlosen Einfluss des Bösen.
Auch in dieser Situation wird Gottes Gnade sichtbar. Er kündigt an, jemanden zu senden, der Satan den Kopf zertreten und damit das Böse das den Menschen zerstören würde, vernichten wird.
So beginnt die Bibel mit Gnade und sie endet mit Gnade. Die letzte Zeile der Bibel in dem Buch der Offenbarung lautet: «Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen.»
Unabhängig von dem direkten Wort «Gnade» finden wir prächtige Erzählungen über Gnade, wie zum Beispiel die Geschichte von Ruth, Esther, über Mefisboset, über den verlorenen Sohn und viele andere mehr.
Ich nehme nicht für mich in Anspruch, dass ich lückenlos alles zu dem Thema aufgezeigt und beschrieben habe aber ich hoffe, dass ich ein ermutigendes Buch für diejenigen geschrieben habe, die sich auf die Spur unseres gnädigen Gottes heften möchten.

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Aus Gunst um Gnade bitten

Das zweite Mal dass wir dem Wort „Gnade“ begegnen, ist in der Geschichte über den Untergang von Sodom und Gomorrha. In 1.Mose 19:2 sieht Lot die zwei Männer die Gott nach Sodom gesandt hat und er lädt die Männer ein, seine Gäste zu sein.

Im darauf folgenden Kapitel bittet Lot die Männer darum, nicht in das Gebirge sondern in die Stadt Zoar fliehen zu dürfen. (1.Mose 19:19) In der King James Bibelübersetzung finden wir an dieser Stelle zum ersten Mal das englische Wort „mercy“, was übersetzt „Barmherzigkeit“ bedeutet.

Es ist das hebräische Wort 'checed', das gemäß der Stong’s Konkordanz. (Strongnummer 02617) ein Substantiv ist, welches so viel bedeutet wie Güte, Freundlichkeit oder Treue. Lot realisiert, dass er nicht das bekommt was er eigentlich verdient hätte, nämlich mit Sodom vernichtet zu werden. Er fasst sogar den Mut, um das zu bitten, was er nicht verdient hat. Er bittet um einen sicheren Zufluchtsort, um der Strafe Gottes über Sodom entfliehen zu können. Gott geht dabei so weit mit seiner Gnade!

Lot hätte das rettende Gebirge durchaus erreichen können, wenn er etwas schneller reagiert hätte. Lot war so zögerlich, dass die Engel ihm letztendlich fast aus seinem eigenen Haus entführen mussten, um ihn und seine Familie zu retten. Wir lesen in 1.Mose 19:16 “ Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los .” Selbst auf Grund seiner Zögerlichkeit gibt Gott Lot nicht preis, obwohl er durch sein eigenes Handeln in Schwierigkeiten geraten war. So dürfen auch wir auf Gottes Gnade hoffen, wenn wir durch eigene Schuld in Probleme geraten. In seiner Gnade lässt uns Gott nicht das widerfahren was wir verdient hätten.

Das nächste Mal begegnen wir dem Wort 'chen' in 1.Mose 30:27. Hier bittet Jakob seinen Schwiegervater Laban darum, mit seinen Frauen und seinen Kindern in seine Heimat ziehen zu dürfen. Laban will ihn nicht gehen lassen, weil er gesehen hat was Gottes Gnade in Jakobs Leben bewirkt hat. Von diesen Gnadenwirkungen hat auch Laban profitiert. Deshalb möchte er Jakob gern bei sich behalten. Laban sagt: “Ich spüre, dass mich der HERR segnet um deinetwillen.” (Vers 27) Das sagt ein Arbeitgeber nicht so oft über einen Arbeitnehmer. Dabei wäre dies so eine großartige Werbung für das Reich Gottes! Jakob entschließt sich letztlich dann doch dazu, noch eine Weile bei Laban zu bleiben. Im Weiteren wird Laban den Segen Gottes, den der HERR über Jakob ausgießt, vollständig für sich selbst beanspruchen. Jakob erkennt dies und trennt sich in der Folge dann von Laban.

Aus Furcht um Gnade bitten

Als sich Jakob auf dem Weg nach Hause befindet, kommt ihm Esau entgegen. Ängstlich fragt Jakob den Esau, ob er Gnade bei ihm findet. (1.Mose 32:5; 33:8 und 10). Wenn wir berücksichtigen, welche Ereignisse der Begegnung zwischen Jakob und Esau vorausgegangen waren, können wir die Furcht Jakobs vor dieser Begegnung und seine ängstliche Frage nachvollziehen. Letztendlich hatte er Esau Unrecht getan indem er sich den Segen des Vaters erschlichen hat. Vielleicht denkst du: “ja aber, den Segen hatte Gott Jakob doch versprochen?” Das stimmt, aber Jakob hätte warten müssen bis Gottes Zeitpunkt für diese Sache gekommen wäre. Jetzt galt er aus Esaus Sicht als Betrüger. Jakob hätte wissen können, dass Gott letztlich das umsetzen wird, was er verheißt. Durch sein eigenmächtiges Handeln hat Jakob den Plänen Gottes vorgegriffen und das führt stets zu Turbulenzen.

Aber Esau ist Jakob mehr als gnädig und bietet ihm sogar eine bewaffnete Begleitmannschaft an. Jakob lehnt freundlich ab: “ Ist das denn nötig? Lass mich nur Gnade vor meinem Herrn finden. ” (1.Mose 33:15) Ob Jakobs Ablehnung von Vertrauen auf Gottes Schutz motiviert ist oder er sich misstrauisch nicht ganz sicher über Esaus Absichten ist, ist nicht klar. Jedenfalls versöhnen sich die beiden Brüder. Die Völker Israel und Edom sind aber Feinde geblieben.

Drei Gründe für Gnade

In der Geschichte Noahs ist von Furcht keine Rede. Noah hat Gnade gefunden, weil seine Beziehung zu Gott den Leitfaden seines Lebens darstellte. Ich will damit nicht sagen, dass Noah die Gnade verdiente, denn dann wäre es keine Gnade mehr. Ich vermute, dass Noah nicht unter einem enormen Schuldbewusstsein litt, sondern sich eher wunderte und sich darüber gefreut hat, dass Gott mit ihm so einen besonderen Weg ging.

In Josefs Leben sehen wir etwas Ähnliches. Erst findet Josef Gnade in den Augen Potifars. (1.Mose 39:4) Genau wie Laban bei Jakob sieht Potifar die Auswirkung von Gottes Gnade in Josefs Leben. Wegen dieser Gnade bekommt er seine Position im Hause seines Meisters. Als er danach ins Gefängnis geriet, passiert etwas Vergleichbares. Dem Amtmann des Gefängnisses fällt auf, wie Josef mit dieser misslichen Situation umgeht und auch er erteilt Josef daraufhin das Vorrecht, Verantwortung zu tragen. (1.Mose 39:21) In diesem Vers wird übrigens auch deutlich, dass es keine Erkenntnis des Amtmannes war, sondern dass es Gottes Güte war, die ihm Gnade in den Augen des Amtmanns gab. Schließlich gibt Gott Josef Gnade in den Augen Pharaos, ähnlich wie Stephanus es in seiner Predigt in Apostelgeschichte 7:10 sagt: “ Aber Gott war mit ihm und errettete ihn aus aller seiner Bedrängnis und gab ihm Gnade und Weisheit vor dem Pharao, dem König von Ägypten; der setzte ihn zum Regenten über Ägypten und über sein ganzes Haus.

So dürfen wir erkennen, wie Menschen durch ihren Gott zugewandten Lebensstil, Gnade in Gottes Augen finden. Wir erkennen aber auch, wie Lot und Laban um ihres eigenen Vorteils willen, Gott um Gnade bitten. Jakob bittet Gott aus Furcht vor den Umständen um Gnade. Diese drei Motivationen, um Gnade zu bitten, kennen die meisten Menschen in ihrem Leben. Manchmal sind wir uns unserer Sünden bewusst und bitten Gott um Gnade. Ein anderes Mal benötigen wir etwas und wir beten um Seine Gnade. Wie oft leben wir ein Leben in Gottes Gegenwart und dürfen damit rechnen, dass Gott uns mit seiner Gnade BESCHENKT!?

Kinder bekommen ist Gnade

In 1.Mose 33:5 finden wir ein anderes Hebräisches Wort, nämlich das Wort 'chanan', was nach Strong’s Konkordanz „Gnade beweisen“ bedeutet. (Strongnummer 02603) Wenn Esau fragt: „ Wer sind diese bei dir?“ , antwortet Jakob: “ Die Kinder, die Gott deinem Knecht aus Gnaden geschenkt hat” (RELB) Hier macht Jakob auf wunderschöne Weise klar, dass er glaubt, dass wir Kinder von Gott unserem Vater geschenkt bekommen. Dies deckt sich absolut mit dem was Petrus in seinem ersten Brief schreibt. In 1.Petrus 3:7 steht: “ Desgleichen, ihr Männer, wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden.” Einige Übersetzungen fügen hier leider das Wort ‘ewiges Leben’ (anstatt „Gnade des Lebens“) an. Der Grundtext gibt nur an, dass Mann und Frau zusammen Erben der Gnade des Lebens sind. Neues Leben entsteht durch die Interaktion zwischen Mann und Frau durch die Gnade Gottes. Dies war auch die Erkenntnis von Jakob. Jakob bekannte dies schon eher. Wir lesen in 1.Mose 30:1 und 2 “ Als Rahel sah, dass sie Jakob kein Kind gebar, beneidete sie ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder, wenn nicht, so sterbe ich. Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich doch nicht Gott, der dir deines Leibes Frucht nicht geben will.“ Man könnte sich über den letzten Teil von Jakobs Worten streiten, aber so dachte man in dieser Zeit. Was mir wichtig ist, ist die Frage Jakobs: “ Bin ich doch nicht Gott?” Ich denke , d as könnten wir uns heutzutage selbst öfter auch fragen.

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