A. C. Risi - PID - Tödliches Erbe

Здесь есть возможность читать онлайн «A. C. Risi - PID - Tödliches Erbe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

PID - Tödliches Erbe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «PID - Tödliches Erbe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wirre, beängstigende Träume über ihre verschüttete Vergangenheit treiben die erfolgreiche Architektin Emma Schäfer an den Rand der Verzweiflung. Es gibt nur einen Weg da raus, und der führt zurück in ihre Kindheit. Doch der Weg dahin entpuppt sich unvermittelt als ein gefährliches Unterfangen. Während sie und ihre beiden Freunde mit ihrer Recherche eine Lawine von Ereignissen lostreten, die nicht mehr aufzuhalten ist, wird die Schweiz von einer der schwersten Naturkatastrophen heimgesucht. Menschen sterben, und Emma gerät ins Visier eines gnadenlosen Killers, der eine Mission zu erfüllen hat.

PID - Tödliches Erbe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «PID - Tödliches Erbe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Rahul brach der Schweiss aus bei der Vorstellung, was da rechts und links von ihnen die Röhren entlangdonnerte. Still verfluchte er sein kaputtes Handgelenk, das ihn daran hinderte, richtig zuzupacken. Er war den anderen keine grosse Hilfe, und wenn sie nicht endlich von hier wegkamen …

Emma sprach aus, was Jack nicht mal zu denken gewagt hatte: „Wenn wir Pech haben, bilden sich aus dem Geröll Trichter. Wenn das geschieht - was Gott verhindern möge –, kann das Wasser nicht mehr abfliessen und der Druck …“ Emmas Stimme erstarb. Sie starrte auf die Ausbuchtung in der Stahltür. Jacks und Rahuls Augen folgten ihrem Blick. „Diesem zusätzlichen Druck hält die nie stand.“

„Na ja, das ist nicht gerade das, was ich zu hören gehofft habe …“, Jack verdoppelte seine Anstrengungen, „… aber, ich muss gestehen, es törnt mächtig an.“ Wild hebelte er mit seinem Eisen herum. Er war kein Schisser, beileibe nicht, aber Emmas düstere Prophezeiung trieb ihm den Schweiss auf die Stirn.

Rahul mochte den beiden nicht mehr zuhören. Es war zu deprimierend. Das einzig Gute – wie vertraut sie alle drei bereits miteinander umgingen – als würden sie sich schon seit Jahren kennen. „Achtet mal auf die Tür zum Tunnel“, sagte er. „Wir müssen endlich raus aus dieser Falle.“

Der Spalt zwischen Tür und Schwelle hatte sich weiter vergrössert. Das eindringende Wasser hatte es geschafft, dass sie bereits bis zu den Knien im Nassen standen.

Emma watete quer durch den Raum. Ihre Lippen hatten eine bläuliche Färbung angenommen. An der Tür zum Osttunnel legte sie ihre Hand und ihr Ohr auf das kalte Eisen. Dahinter, an der Innenseite zum Tunnel, vibrierte es mächtig. Hörte sich an wie das Fauchen eines wilden Tieres in Gefangenschaft.

„Geh – bitte – da – weg! Weg von der Tür!“ Rahuls Stimme schwoll bei jedem Wort mehr an. „Ich krieg die Krise, wenn ich dich da stehen sehe. Wenn einer dieser schweren Brocken so richtig dagegenknallt …“ Er schlug mit der flachen Hand auf das Metall der widerborstigen Tür.

Alle erschraken.

„Komm her!“ Jack winkte Emma heran. „Rahul hat recht, ausserdem brauche ich euch beide hier. Du und Rahul, ihr haltet das Eisen hier fest und lasst nicht los, ehe ich es euch sage!“

Emma umklammerte das kalte Eisen, gleich links neben der kräftigen dunklen Hand von Rahul. Seine verletzte rechte steckte in seinem halb geöffneten Hemd. Ihre Blicke trafen sich. Zum ersten Mal sah sie ihn lächeln. Er will mich aufmuntern, dachte sie und für eine atemlose Sekunde vergass sie tatsächlich, wo sie sich befand, dass sie alle in höchster Lebensgefahr schwebten, und sie lächelte zurück.

Jacks lautes Kommando riss sie in die brutale Realität zurück. Sie hatten keine Zeit zu verlieren – nicht mal für ein kleines Lächeln.

„Also, aufgepasst! Wir stemmen uns alle gleichzeitig gegen die Stange, achtet aber darauf, dass ihr nicht abrutscht. Keine neuen Verletzungen – verstanden?“

Emma und Rahul nickten gehorsam.

Jack setzte seine Stange etwas weiter oben an. „Wir schaffen das! Seid ihr soweit?“

Jack begann laut zu zählen. Bei drei drückten sie mit vereinten Kräften die langen Eisenstangen nach unten. Die Tür ächzte in den Angeln und der Hebel bewegte sich tatsächlich eine Winzigkeit nach unten.

Nach zwei weiteren Versuchen hatten sie es geschafft: Der Hebel liess sich mühelos bewegen. Gemeinsam zogen sie die schwere Bunkertür ganz auf. Das Wasser des Schutzraums floss ins dunkle Treppenhaus. Der Mief aus abgestandener Luft und feuchtem Stein schlug ihnen entgegen. Graue Stufen führten nach oben, andere nach unten in die dunkle Tiefe.

Rahul schloss die Augen. „Langsam bekomme ich ein mulmiges Gefühl hier unten.“

„Ja, und jetzt stell dir mal den Ernstfall vor“, sagte Emma. „Du, hier unten eingepfercht wie eine Sardine in der Blechbüchse, mit Tausenden von Hoffnungslosen – jeder kurz davor, durchzudrehen - und das ohne jede Garantie, dass die Welt da oben, so wie du sie kennst, überhaupt noch existiert, nachdem die Bombe eingeschlagen hat.“

Rahul schluckte leer. Er wollte etwas erwidern, aber Jack kam ihm zuvor. „Besser, wir hauen ab von hier, solange wir noch bei Verstand sind. Ich weiss schon jetzt nicht mehr, was mir mehr Sorgen bereitet: das Wasser, das uns bis zum Hals steht, oder die Weltuntergangsfantasien unserer Frau Architektin“, sagte er mit einem Kopfschütteln.

„Sorry, aber solche Gedanken zwingen sich mir hier geradezu auf.“ Ihre rechte Augenbraue schoss in die Höhe. „Vielleicht, weil wir uns in einer ähnlichen Notlage befinden?“

Jack atmete schwer aus.

„Okay.“ Sie wies zur Tür. „Offen lassen oder verschliessen?“

Jack war sich nicht schlüssig: „Wenn wir die Tür jetzt schliessen, gibt es kein Zurück. Gegen den Druck des Wassers bekommen wir sie nie wieder auf.“

Ein schauerliches Dröhnen von sich verbiegendem Metall liess sie alle herumfahren. Die Tür zur Oströhre krängte bedrohlich in den Zargen. Etwas Schweres, Grosses drückte von aussen dagegen, eine dicke Beule entstand und die Tür verzog sich zu einer grotesken Form. Wasserfontänen spritzten gleichzeitig durch mehrere Lecks in den Schutzraum.

„Sie gibt nach. Los, weg hier!“ Rahul schubste Emma über die hohe Schwelle ins Treppenhaus der Kaverne.“

Das rasend schnell nachfliessende Wasser zerrte an ihren Beinen und stürzte über die Treppe nach unten in die Tiefe. Einmal im Treppenhaus, konnten sie kaum noch etwas erkennen. Der trübe Schein der Notbeleuchtung spendete nur ein begrenztes Sichtfeld, warf dafür aber umso längere Schatten.

Emma riskierte einen Blick über das Treppengeländer nach unten. Aber da unten war nur Dunkelheit und das beunruhigende Rauschen von noch mehr Wasser. Emma zog sich Rahuls Jacke noch etwas enger um die Schultern.

„Wir sollten uns beeilen.“ Jack riss Emma vom Geländer weg. Er blickte sich um. Neben der Tür entdeckte er einen dreissig mal fünfzig Zentimeter grossen grünen Kasten an der Wand. Eine einsame Taschenlampe und ein Vierkantschlüssel waren darin, mehr gab der Kasten nicht her. Vorsorglich steckte er beides ein. „Dann mal los, ab nach oben!“ Er schob Emma voran. „Unsere Frau Architektin übernimmt ab jetzt die Führung.“

Auf jeder Etage ging eine seitliche Türe ab. Stockwerk um Stockwerk legten sie so zwischen sich und das steigende Wasser. Sie waren fünf Stockwerke aufgestiegen, dann endete das Treppenhaus. Über ihnen war nur noch eine unverputzte Betondecke. Auf diesem letzten Absatz befanden sich allerdings zwei Türen.

Die beiden Männer lasen die Antwort in Emmas Gesicht.

„Na dann“, sagte Jack, „schlage ich vor, wir fangen ganz einfach mit der hier an.“ Er zog den Vierkantschlüssel aus der Hosentasche und probierte ihn an der Tür rechts von ihnen aus. Er passte. Die Tür schwang auf. Vor ihnen war nichts als Dunkelheit - keine Notbeleuchtung. Jack liess die Taschenlampe aufflammen. Der gelbliche Lichtstrahl drang tief in den Betonstollen hinein und verlor sich in der Ferne. Auf seiner linken Seite verlief ein gewaltiges, mannshohes Rohr die Wand entlang. Verschiedene kleinere Rohre und etliche graue Kästen säumten die rechte Wand des Stollens, so weit der Lichtstrahl reichte.

Jack schritt mit der Taschenlampe voran. Die anderen folgten im Gänsemarsch. Sie hatten ungefähr zweihundertfünfzig Meter zurückgelegt, als sie schliesslich am Stollenende auf eine weitere Tür stiessen. Jack war schon fast wieder der Alte. Die Aussicht, schon bald heil hier rauszukommen, beflügelte seinen Charme. Gestenreich zückte er denselben Schlüssel hervor, drehte und wendete ihn wie ein Magier im Licht seiner Stablampe vor dem alles entscheidenden Trick.

Rahul beendete das Theater. Er verpasste Jack mit seinem Ellbogen einen empfindlichen Knuff in die Rippen. „Jetzt mach schon!“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «PID - Tödliches Erbe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «PID - Tödliches Erbe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Elsbeth Weckerle - Tatort Südliches Afrika
Elsbeth Weckerle
Marion Mollenhauer + Ingrid Siano - Tödliches Saisonende
Marion Mollenhauer + Ingrid Siano
Leo Hefner - INKAS ERBE
Leo Hefner
libcat.ru: книга без обложки
Simone Häberli Mlinar
Joëlle Mores - Tödliches Vergessen
Joëlle Mores
Will Berthold - Tödliches Glück
Will Berthold
Michael Meyen - Das Erbe sind wir
Michael Meyen
Morgan Rice - Potęga Honoru
Morgan Rice
Отзывы о книге «PID - Tödliches Erbe»

Обсуждение, отзывы о книге «PID - Tödliches Erbe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x