A. C. Risi - PID - Tödliches Erbe

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Wirre, beängstigende Träume über ihre verschüttete Vergangenheit treiben die erfolgreiche Architektin Emma Schäfer an den Rand der Verzweiflung. Es gibt nur einen Weg da raus, und der führt zurück in ihre Kindheit. Doch der Weg dahin entpuppt sich unvermittelt als ein gefährliches Unterfangen. Während sie und ihre beiden Freunde mit ihrer Recherche eine Lawine von Ereignissen lostreten, die nicht mehr aufzuhalten ist, wird die Schweiz von einer der schwersten Naturkatastrophen heimgesucht. Menschen sterben, und Emma gerät ins Visier eines gnadenlosen Killers, der eine Mission zu erfüllen hat.

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Sie hasste diesen Zustand und sie schämte sich dafür, aber sie kam nicht dagegen an. Sie lebte damit - schon immer.

„Stimmt was nicht?“ Rahul sah sie besorgt an.

„Oh, nicht der Rede wert“, antwortete sie. „Ich kann mich bloss nicht mehr bewegen.“

„Wow! Du leidest unter Akrophobie“, rief Jack ungläubig.

„Was ist das?“, fragte Rahul.

„Sie hat Höhenangst.“

„Es ist alles in Ordnung. Ich krieg das hin – wirklich.“

„Heiliger Bimbam, du bist Architektin, wie vereinbarst du das mit deinem Beruf? Du betreust doch bestimmt auch Baustellen?“

„Ich komme klar damit. Ende und aus.“

„Jetzt gerade sieht es aber gar nicht danach aus.“

„Jack, halt endlich den Mund.“ Rahul hatte genug gesehen. „Verschwinden wir lieber von hier. Das ist eine Sackgasse. Wir müssen zurück.“

Emma legte den Kopf in den Nacken. „Da oben ist der Grund für das unheimliche Geräusch“, sagte sie. Ein gigantischer Propeller drehte geräuschvoll seine Runden. Wuusch, wuusch, wuusch. „Wir sind im Abluftkanal gelandet.“ Ein unverzeihlicher Fehler. „Wieso habe ich nicht daran gedacht? Die verpestete Luft aus den Autobahnröhren wird angesaugt und durch dieses Silo nach oben und nach draussen gerissen.“

Jack wies auf eine schmale Wartungsleiter, die gleich neben dem Steg an der Innenwand des Silos angebracht war. „Was ist mit der Leiter da? Die führt direkt zu dem Riesenföhn da oben. Wieso klettern wir nicht einfach da hoch und drücken uns an dem Propellerchen vorbei. Wenn wir die Rotorenblättern hinter uns haben, sind wir draussen.“

„Das sieht nicht sehr vielversprechend aus“, wandte Rahul zögernd ein. „Was meinst du?“

„Wenn Jack es schafft, das Ding da oben zum Stillstand zu bringen … okay, aber leider sind wir hier nicht in einem Film mit Indiana Jones. Da ein Stöckchen dazwischen zu klemmen bringt gar nichts. An diesem Ding kommt keiner vorbei – jedenfalls nicht in einem Stück.“

„Ich könnte es doch wenigstens mal versuchen“, sagte Jack. „Der Abstand zwischen den Rotorenblättern ist riesig; ausserdem sieht es nicht danach aus, als würde sich das Ding wirklich schnell drehen. Es macht auf mich einen eher trägen Eindruck.“

„Und was machst du, wenn er plötzlich schneller wird?“

„Weisst du denn, dass das passiert?“

„Nein“, antwortete Emma wahrheitsgetreu, „aber ich kann es mir durchaus vorstellen, also lass uns lieber von hier verschwinden.“

Aber Jack hatte sich bereits entschieden. Wild entschlossen griff er in die Sprossen. Rahul wollte ihm folgen, doch Emma hielt ihn am Ärmel zurück. Wortlos wies sie auf seine verletzte Hand. Rahul unterdrückte einen Fluch.

„Ist alles okay bei dir?“, rief Rahul nach oben.

Jack hielt inne und blickte über seine Schulter nach unten. Er hing in schwindelerregender Höhe und schrie ihnen etwas zu, aber Rahul und auch Emma verstanden kein Wort; der gewaltige Sog des Riesenrotors riss Jack die Silben von den Lippen, noch ehe sie seinen Mund vollständig verlassen hatten. Rahul wäre ihm lieber gefolgt, es behagte ihm ganz und gar nicht, untätig hier unten herumzustehen, während Jack das alleinige Risiko trug.

Da passierte es.

Jack rutschte mit einem Fuss von der Sprosse. Seine linke Hand griff ins Leere. Mit dem Rücken landete er an der Silowand. Der Kampf war im vollen Gange. Rahul stockte der Atem. Tatenlos mussten er und Emma mit ansehen, wie Jack versuchte seine Hand wieder an die Leiter zu bekommen.

Vergeblich. Der Sog so nah am Propeller war mörderisch. Jeder Versuch, sich von der Wand abzustossen, wurde sofort wieder zunichtegemacht. Jacks Körper knallte immer wieder hart an die Wand. Seine Kräfte begannen zu erlahmen.

Emma hatte sich allein von der Mitte des Silos bis zu Rahul zurückgekämpft, der unten an der Leiter mit weit zurückgelegtem Kopf verharrte. Jack hing an einem Arm hilflos neben der Leiter. Emmas Magen krampfte sich schmerzhaft zusammen. Lass nicht los , flehte sie im Stillen. Reiss dich zusammen, du schaffst das.

Rahul empfand in etwa die gleichen Ängste. Mit einem einzigen wichtigen Unterschied. Sie versetzten ihn in Rage. „Schnapp dir endlich die verdammte Sprosse!“, schrie er seinem Freund zu. Er musste schreien, er drohte sonst verrückt zu werden. „Reiss dich gefälligst zusammen, du Weichei. Wehe, du lässt uns hier unten im Stich!“

Emma erschrak über die Wildheit in Rahuls Stimme. Dieser Zorn, diese Wut, das war nicht gespielt, aber genau diese Rage verlieh seinen Worten den entscheidenden Nachdruck. Der Sog des Propellers riss Rahuls Worte nach oben. Sie sah, wie Jack gehorsam einen neuen Versuch startete - und beinahe hätte er es auch geschafft. Seine Hand griff aber erneut ins Leere. Keine Energie für den überlebensnotwendigen Schwung.

Erneut feuerte Rahul ihn an, und diesmal nicht als Einziger.

Als Jack die Sprosse endlich zu fassen bekam, schlug Rahul seine gesunde Hand klatschend auf die Reling „Ja!“, entfuhr es ihm. „Ich wusste doch, dass er das schafft.“ Die Erleichterung war ihm anzusehen. Er schenkte Emma sein breitestes Grinsen und drückte sie spontan an sich. Der Steg wankte und ihr Herz machte einen Satz. Die luftige Höhe war nicht schuld daran. Als er sie wieder losliess, trat sie schnell zurück in den Stollen, im Gesicht eine verlegene Röte.

Jack war auf dem Weg nach unten. Ein paar Minuten später stand er wieder neben seinem Freund auf dem fragilen Steg – ein breites Grinsen im Gesicht. Von der Anstrengung war ihm kaum noch was anzusehen.

„Du bist wirklich nicht mehr zu retten“, schimpfte Rahul. „Deine Sturheit hätte dich eben fast das Leben gekostet und deinem Grinsen nach zu urteilen, bist du auch nicht ein kleines bisschen klüger geworden. Es war also auch noch sinnlos.“

„Zugegeben, es war vielleicht ein bisschen gruselig da oben, aber jetzt wissen wir wenigstens, dass unsere Emma recht hatte - nicht wahr?“ Er zwinkerte ihr zu.

Emma verdrehte die Augen. „Dann führ dir das aber bitte vor Augen, wenn du wieder mal mit dem Kopf durch die Wand willst.“

„Ich habe es registriert.“ Jack drückte sich an Emma vorbei. Rahul bildete den Schluss und zog die Tür hinter sich zu. Augenblicklich herrschte wohltuende Stille.

Endlich zurück im Treppenhaus. Jack machte sich sofort an der zweiten Tür zu schaffen. „Die lässt sich mit dem Ding hier nicht öffnen“, er hob den Vierkantschlüssel in die Luft.

Emma zögerte, es ihnen zu sagen. Aber irgendwie musste sie es schnell hinter sich bringen: „Es tut mir leid, aber wenn der Zulieferstollen nicht von hier oben abgeht, dann … keine Ahnung, dann müssen wir wieder runter.“

Jack explodierte. „Was?! Wir sollen nochmals da runter? Wieso? Da ist schliesslich noch eine Tür.“

„Ja, aber wir wissen nicht mit Sicherheit, von welcher Etage der Stollen abgeht. Deshalb müssen wir mit der Suche unten anfangen“, sagte Emma.

„Das kapier ich nicht. Wieso unten, wieso nicht gleich hier? Man sollte doch meinen, dass so ein Zugangsstollen so nah wie möglich an der Erdoberfläche ist.“ Jack war irritiert.

„Bedenke, wir sind hier mitten in der Stadt, mit unzähligen Wasserleitungen“, sagte Emma. „Ausserdem ist der Zugang ziemlich weit von der Kaverne entfernt.“

„Das klingt logisch“, sagte Rahul. Ausserdem, wenn wir mit den verschlossenen Türen zu viel Zeit verlieren, während wir uns von oben nach unten vorarbeiten müssen, kommen wir womöglich nicht mehr rechtzeitig an die unteren Stockwerke heran. Das Wasser steigt noch immer. Wir müssen wieder runter!“

Jack warf einen Blick über das Geländer und folgte dem Lichtstrahl der Stablampe in die Tiefe. Der Schein traf auf unruhigen Grund. Da unten lauerte der gurgelnde, nasse Tod; wartete nur auf die Gelegenheit. „Und wir haben wirklich keine andere Wahl?“

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