Elke Maria Pape - Mörderliebe
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Sie sah sich um. Auch sonst sah in der kleinen Zweizimmerwohnung alles alt und funktionell aus, so als würden Decken, Gardinen und die ganzen Nippessachen, die auf den Schränken standen aus einer längst vergangenen Zeit stammen. Carola Schmidt hatte in den letzten Jahren wohl eher nicht viel Geld zur Verfügung gehabt. „Ja, ich denke, sie ist mit diesem Schal erdrosselt worden. Und wie gesagt, wir müssen die Ergebnisse der Obduktion abwarten, Sie kennen das ja.”, antwortete er ungeduldig.
Karla ging hinaus auf den Flur zu ihrem Kollegen Weinfeld, der gerade den Hausmeister befragte, der Carola Schmidt gefunden hatte. Dem älteren Mann floss vor lauter Aufregung der Schweiß in Strömen von der Stirn und er sprach mit gequälter Stimme durch den Mundschutz, den ihm irgendjemand gegeben hatte. „Die Frau Nolte hat bei mir geklingelt. Ich wohne im Nachbarhaus. Parterre. Frau Nolte ist so eine Art Freundin von Frau Schmidt. Viele Kontakte hatte sie ja nicht, wollte sie auch nicht, wenn Sie mich fragen. Na, ja, jedenfalls wollte die Frau Nolte sie abholen zu ihrem all wöchentlichen Kaffeeklatsch, den sie wohl mit ein paar älteren Damen veranstalten. Sie war ganz aufgeregt. Frau Schmidt hatte sich wohl schon einige Tage nicht mehr gemeldet und ist nicht mehr ans Telefon gegangen. Sie hat mich gebeten, mal nachzuschauen, weil ich doch den Schlüssel habe. Zuerst wollte ich gar nicht. Die Frau Schmidt, ja, man soll ja nicht schlecht über Tote reden!” Zacharias Weinfeld ermutigte ihn: „Nur zu! Ihre Aussage ist eine sehr wertvolle Hilfe für uns. Sagen Sie uns, was dann geschehen ist!”
„Ja wissen Sie, ich habe gesagt, dass ich keinen Ärger mit der Frau Schmidt haben will. Die konnte verdammt frech werden, wegen jeder Kleinigkeit. Immer hat sie was gefunden, was in ihren Augen nicht richtig war. Aber schließlich bin ich doch mitgegangen, die Frau Nolte hat ja nicht locker gelassen. Ich kann Ihnen sagen, der Gestank, als ich die Wohnungstür aufschloss! Die Frau Nolte habe ich gleich raus geschoben aus der Wohnung. Ich ahnte ja schon, was ich finden würde. Aber das es so schlimm ist. Ich hab natürlich sofort die Polizei angerufen. Die Frau Nolte hab ich nach Hause geschickt, so fertig war die. Brauchen Sie mich noch? Mir ist es wirklich schlecht. Für Sie mag das ja tägliche Arbeit sein, aber ich fühle mich gerade wie in einem Albtraum!” Karla und Herr Weinfeld hatten nichts dagegen, dass sich der arme Mann in seine Wohnung zurückzog.
Mittlerweile hatte die Spurensicherung und Dr. Gruß ihre Arbeiten abgeschlossen. Karla warf einen letzten Blick auf die Leiche der alten Frau. Durch die beginnende Verwesung traten die Augäpfel nach vorne und gaben dem Antlitz der Frau einen grauenhaften Eindruck. Maden waren zu sehen. Diese verdammten Viecher krabbelten zuerst in die Körperöffnungen. Karla kämpfte gegen ihre Übelkeit an und versuchte sich zu konzentrieren.
Der Mörder der Frau musste irgendwie in die Wohnung gelangt sein und sie von hinten erdrosselt haben. Wie lange hatte ihr Todeskampf gedauert, fünf Minuten? Oder länger! Karla erschauderte und riss, nachdem sie sich erkundigt hatte, dass sowohl die Raumtemperatur als auch die Körpertemperatur der Frau gemessen worden war, erst einmal eins der Fenster auf. Der Gestank der Leiche raubte einem fast den Atem. Die kalte Luft, die von draußen hereinströmte tat gut auf der verschwitzen Haut und sie brachte wieder etwas Leben in diese grausige tote Wohnung.
Kapitel 8
Ein leises kaum zu hörendes „Hallo.” Er war so unbemerkt wieder da, wie er vor fast einer Woche im Supermarkt verschwunden war.
Eine Woche, in der Rosemarie fast ununterbrochen an ihn gedacht hatte, sich gefragt hatte, was er von ihr wollte, ob er sie womöglich verwechselt hatte, ob er tatsächlich wiederkommen würde.
Halt!
Sie zügelte ihre zu schnellen und wirren Gedanken. Bloß jetzt nicht zu viel hineininterpretieren. Er ist nur ein netter, freundlicher Mann! Kein Grund länger als nötig darüber nachzugrübeln. Nur ein netter Mann! Ist vielleicht auch einsam und unsicher. Heute wagte Rosemarie es, ihn anzusehen. Er trug ein verwaschene Jeans und einen dunkelblauen Parka. Seine kurzgeschnittenen blonden Haare sahen ein bisschen strohig aus, bemerkte sie.
Er hatte sich einfach neben sie auf die Parkbank gesetzt. „Ich habe mir gedacht, dass ich Sie hier finden würde. Sie lieben diesen Park, gerade jetzt bei diesem Wetter, nicht wahr?” Er sah sie noch nicht an, er blickte nach vorne. Rosemaries Gedanken überschlugen sich. Woher wusste er das? Dass sie immer, wenn sie Zeit hatte diese Parkbank aufsuchte? Hatte er sie die ganze Zeit verfolgt und beobachtet? Und wer kommt schon darauf, dass sie ausgerechnet bei diesem Wetter gerne raus geht. Ihr Blick ging Richtung Himmel. Schwarze Wolken hingen tief und es sah nach baldigem Regen aus. Der Wind kam von Osten und pfiff ungemütlich durch den Park. „Ja.”, erwiderte sie scheu. „Ich bin gerne bei diesem Wetter hier. Wenn die Sonne scheint ist der Park so voll!” Er nickte und lächelte.
Rosemarie mied den Park bei gutem Wetter und Sonnenschein, besonders im Frühling empfand sie es besonders schlimm. Überall diese glücklich aussehenden Menschen, die herumtoben und Ballspiele machen, Eis essen, Kinderwagen schieben oder Inline skaten. Dann spürte sie extrem ihre eigene Kluft zwischen dem glückseligen Neuanfang der Natur und ihrem eigenen betrübtem Dasein und des Gefühls der Ausgeschlossenheit. Bei schlechtem Wetter dagegen waren auch die aktivsten Menschen müde und verdrossen. Da fiel ihre eigene Traurigkeit nicht weiter auf.
Er saß ruhig da mit einigem Abstand zu ihr und doch kam es Rosemarie vor, als wäre dieser Abstand noch zu gering. Sie fühlte sich unwohl und auch wieder nicht. Jetzt sah er sie an. Sie ertappte sich bei dem Gedanken, dem fremden Mann ihre Gedanken mitzuteilen und erschrak über ihren Wunsch plötzlicher Offenheit einem Fremden gegenüber, wo sie doch sonst bei fremden und auch bei bekannten Personen, eigentlich bei allen Menschen, immer vorher genau abwog, was sie sagen wollte oder musste oder was von ihr erwartet wurde. Immer passte sie genau auf, dass das was sie sagte, nicht dumm erschien, oder lächerlich oder vorlaut oder peinlich, oder, oder, oder. Die Liste war lang und so sagte Rosemarie meistens nichts.
Zu ihrer Verwunderung schien der Mann ihre Worte aber keinesfalls lächerlich zu finden. „Ich kann Sie gut verstehen, auch ich ziehe dieses stürmische Wetter vor. Ich mag den beginnenden Herbst und die dunkle Jahreszeit.” Er schaute sie unentwegt an.
Diese durchdringenden blauen Augen! Nein, schüchtern war er nicht. Eher sehr selbstbewusst. Aber anders als ihr Mann. Jemand, in dessen Nähe man sich sicher fühlen konnte, jemand der eine Frau beschützen und verteidigen würde, dachte Rosemarie und schämte sich sofort. Schließlich war sie eine verheiratete Frau.
Trotzdem genoss sie das Gefühl seiner Nähe für eine Weile. Andererseits musste sie doch sicher aufpassen, oder etwa nicht? Man konnte schließlich nicht vorsichtig genug sein, auch hier auf dem Lande. Sie hatte schon so oft von so genannten Stalkern gehört und gelesen.
Menschen, die andere verfolgen, ihnen zuerst schmeicheln und sie dann nicht mehr loslassen, kontrollieren und bedrohen. Hatte er ihre Gedanken erraten?
Denn jetzt beugte er sich seitlich ziemlich nah zu ihr herüber: „Hab keine Angst, ich tue dir nichts Böses. Ich bin hier, um dir zu helfen.”
Rosemarie erschrak fürchterlich und rückte hastig noch ein Stück zur Seite, bis sie das äußerste Stück der Parkbank unter ihrem Po spüren konnte.
Jetzt bekam sie es doch mit der Angst zu tun. „Helfen?” Sie schrie das Wort fast hysterisch. „Helfen wobei? Wer sind Sie, was wollen Sie von mir und woher kennen Sie mich?” Eigentlich wollte sie so schnell wie möglich aufspringen und einfach weglaufen, aber irgendetwas hielt sie auf dieser Parkbank fest. „Hören Sie!”, stammelte sie. „Mir kann niemand helfen. Niemand hat mir je geholfen. Wenn mein Mann oder einer seiner Bekannten uns hier sieht, werde ich viel Ärger bekommen. Also gehen Sie weg und lassen Sie mich in Ruhe!”
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