Elke Maria Pape - Mörderliebe

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Eine mysteriöse Mordserie stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Jedes der Opfer wurde auf eine andere grausame Art getötet. Gibt es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen? Für das ländliche Kommissariat eine Herausforderung. Also holt man sich den erfahrenen Ermittler Zacharias Weinfeld aus der Stadt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Karla Albrecht versuchen sie verzweifelt, den Mörder zu stoppen, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.

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Die Kollegen sahen erstaunt zu ihr herüber.

„Wann kommt er denn? Schon morgen?“ Reinhard Köhler tat geschäftig als er mit einer Akte in der Hand an ihrer offenen Tür vorbeikam.

„Ach, du weißt es also auch schon?“

Er druckste herum: „Aber erst seit eben, Ehrenwort! Vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm, schau ihn dir erst mal an, dann kannst du immer noch urteilen.”, versuchte er sie zu trösten.

Karla nickte mürrisch. Er hatte ja Recht. Aber das Ganze nagte schon sehr an ihrem Selbstbewusstsein, das musste sie zugeben.

Der nächste Morgen!

Als Karla die Büroetage betrat, wusste sie sofort, dass er es war, der dort kerzengerade auf einem der Bürostühle saß. Zacharias Weinfeld, ihr Vorgesetzter für die nächsten Tage und Wochen.

Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er noch vor acht Uhr da sein würde. Schließlich war sie heute Morgen extra früher aufgestanden, um unbedingt vor ihm da zu sein.

Karla Albrecht blieb in einiger Entfernung stehen und musterte ihn. Er saß dort mit einer lässigen Arroganz, die viele Menschen in oberen Positionen oft an sich haben und besah sich seine manikürten Fingernägel. Seine glatten, schwarzen Haare waren streng nach hinten gekämmt mit genau der richtigen Menge an Haar Gel. Karla atmete tief durch und ging auf ihn zu. Noch ehe sie bei ihm angekommen war, kam Dr. Schiller von der anderen Seite des Büros mit großen Schritten auf sie zu.

„Frau Albrecht!” Er bemühte sich besonders dynamisch zu wirken. „Da sind Sie ja endlich! Kommen Sie, ich möchte Ihnen jemand vorstellen.” In dem Moment drehte sich der manikürte Mann auf dem Bürostuhl nach ihr um und stand formvollendet auf. Den Kopf neigte er ein wenig nach vorne, fast so als wolle er einen Diener machen: „Zacharias Weinfeld.” Seine Stimme klang genauso kontrolliert wie er aussah. „Sie müssen Frau Albrecht sein! Ja, dann würde ich sagen, auf gute Zusammenarbeit.”

Er lächelte charmant und Karla versuchte auch zu lächeln. Sein Händedruck war fest und kühl und er blickte sie mit dunkelblauen, tief liegenden Augen an. Was für ein Lackaffe, dachte sie.

Anschließend ging sie mit ihm durch das gesamte Büro und stellte Herrn Weinfeld den Rest ihrer Kollegen vor. Da Dr. Schiller nach einer kurzen Einführung über den Mordfall Olischewski es Gott sei Dank vorgezogen hatte, das Büro eilig wieder zu verlassen. „Die vielen Termine, Sie wissen ja, wie das ist, Herr Weinfeld!”, ging Karla mit ihrem neuen Kollegen der Mordkommission an ihren Schreibtisch, um ihm die Akte des Falls zu zeigen. Sie schlossen die Tür des kleinen separaten Raums hinter sich und der neue Kollege vertiefte sich schweigend in die Unterlagen des Mordfalles.

Genau zwanzig Minuten, nicht eine Minute länger, schafften sie es, sich mit dem Fall zu beschäftigen. Dann sah Karla ihren Kollegen Reinhard Köhler durch das Glasfenster, wie er zuerst aufgeregt am Telefon gestikulierte und dann schnellen Schrittes, ohne anzuklopfen in ihr Büro stürmte. „Wir haben die nächste Leiche.”, er klang etwas außer Atem. „Eine Rentnerin, 68 Jahre alt, liegt schon seit einigen Tagen tot in ihrer Wohnung in der Rosenstraße. Wahrscheinlich erdrosselt! Der Hausmeister hat sie gefunden.” Oh nein, nicht das noch, dachte Karla und schaute zur Seite auf Zacharias Weinfeld. Aber der hatte sich schon seine Anzugjacke geschnappt und war aufgesprungen. „Dann los.”, sagte er nur und war schon aus dem Büro, als Karla reagierte, ihre Tasche nahm und hinter ihm her durch das Treppenhaus lief. Er war so schnell, dass sie ihm kaum folgen konnte.

Kapitel 7

Als Karla auf dem Hof der Polizeidienststelle ankam, stand Zacharias Weinfeld schon auf der Beifahrerseite ihres Dienstwagens und wartete auf sie. Na, der scheint sich ja hier wie zu Hause zu fühlen, dachte sie und schloss auf.

Die Fahrt bis zur Rosenstraße dauerte nur eine Viertelstunde. Während der Fahrt schaute Karla Albrecht immer wieder rüber zu ihrem neuen Kollegen. „Na, haben Sie schon ein Quartier für die nächsten Tage gefunden? Wir können Ihnen da gerne behilflich sein.”, Sie hatte völlig vergessen, sich darum zu kümmern.

„Nein, nein, schon gut. Ich habe mir bereits von zu Hause aus ein Zimmer in einer kleinen Pension ganz in der Nähe gebucht. Meine Koffer sind auch bereits da.”, sagte er zum Glück und schaute wieder in sein Notizbuch.

Koffer, dachte Karla, er hatte mehrere Koffer mitgebracht? Wie lange gedenkt er zu bleiben. „Sie haben hier wohl nicht oft mit Gewaltverbrechen zu tun?”, unterbrach er ihre Gedanken. „Nein, Gott sei Dank nicht. Ein paar unbekannte Todesursachen, die sich dann aber bei näherer Untersuchung geklärt haben. Das einzige Verbrechen, das wir hier in der letzten Zeit hatten, stammt aus den Anfängen der neunziger Jahre. Damals wurde zunächst in einem Waldstück ein Schädelknochen gefunden, später dann noch andere menschliche Knochen. Die Knochen wurden einem jungen Mann zugeordnet, der seit 1990 vermisst war. Die Obduktion ergab, dass er erschlagen wurde. Diese Mord Akte haben wir bis heute in unserem Archiv. Der Fall ist unaufgeklärt. Wir hatten damals auch Hilfe von der Mordkommission, Herr Wälter, ein Kollege von Ihnen, der schon in Pension ist.” Karla schaute zur Seite. Herr Weinfeld hatte aufmerksam zugehört, gab aber nicht zu erkennen, ob er den Kollegen kannte.

Mittlerweile waren sie bei der Nummer sieben in der Rosenstraße angekommen. Ein altes Mietshaus aus den fünfziger Jahren. Vor dem Haus standen die Autos der Spurensicherung und der Gerichtmedizin. Die beiden Kommissare bahnten sich ein Weg durch die, trotz des frühen Morgens, schon zahlreichen schaulustigen Nachbarn.

Ein Polizist in Uniform hielt ihnen die Haustür auf: „Zweiter Stock, links!”, sagte er nur, und man konnte ihm ansehen, dass er aufgrund des Geruchs, der bereits durch das Treppenhaus strömte, froh war, dass ihm der Posten auf der Straße zugeteilt worden war. Karla legte schon auf der ersten Treppenstufe ihren Mundschutz an. Sie wunderte sich immer wieder, wie es passieren konnte, dass tote Menschen so lange unbemerkt in ihren Wohnungen lagen. Dieser Gestank musste doch auffallen! Oben angekommen stellten sie fest, dass die Spurensicherung noch bei ihrer Arbeit war. Auch der Gerichtsmediziner, ein noch recht junger Mann namens Doktor Gruß saß auf der Treppe und wartete geduldig auf seinen Einsatz. Karla und Zacharias Weinfeld nutzten die Gelegenheit, sich in ihre weißen Schutzanzüge zu zwängen. Wobei Zwängen nur für Karla galt. Etwas neidisch beobachtete sie ihren neuen Kollegen, der offensichtlich nicht mit einigen überflüssigen Kilos zu kämpfen hatte wie sie selbst, und sich lässig und routiniert den weißen Anzug überstreifte, als machte er das jeden Tag.

Als sie grünes Licht von der Spurensicherung bekamen, gingen sie rein.

Der Gestank war unbeschreiblich!

Überall Fliegen! Die Fenster waren geschlossen. Einer der Männer von der Spurensicherung kam auf sie zu: „Die Frau heißt Carola Schmidt, Anfang sechzig, sie lebte alleine in der Wohnung. Sie liegt dort drüben im Wohnzimmer, kein schöner Anblick.” Karla ging zögernd voran, und bei jedem Schritt in Richtung der Leiche wurde der Gestank schlimmer. Nun konnte sie die Frau sehen. So sollte niemand sterben, dachte sie, während sie sich zwang, die Leiche der alten Frau genau zu betrachten. Der tote Körper von Carola Schmidt war nach unten in den großen Fernsehsessel gerutscht. Ihre blondierten Haare, die mit grauen Strähnen durchzogen waren klebten an ihrem Kopf und bildeten einen bizarren Kontrast zu ihrer bläulich-schwarzen, mit Leichenflecken überzogenen Haut.

Überall am Körper konnte man bereits die beginnende Verwesung beobachten. Dr. Gruß hockte vor dem Fernsehstuhl und untersuchte die Frau. „Sie muss mindestens eine Woche hier gelegen haben! Deutliche Madenbildung!” Er schaute zu Karla hoch. „In der Wohnung waren es so um die 28 Grad Raumtemperatur. Alte Leute haben es ja gerne warm. Aber genaueres erst nach der Obduktion. Wie immer!“ „Was denken Sie über die Todesursache? Ist sie erdrosselt worden?” Karla zeigte auf den Schal, der um den Hals der Toten gewickelt war. Ein langer, breiter Schal in modischen Farben, wie ihn Jugendliche in letzter Zeit häufig trugen. Er passte überhaupt nicht zu der sonst eher biederen Kleidung des Opfers.

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