Elke Maria Pape - Mörderliebe

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Eine mysteriöse Mordserie stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Jedes der Opfer wurde auf eine andere grausame Art getötet. Gibt es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen? Für das ländliche Kommissariat eine Herausforderung. Also holt man sich den erfahrenen Ermittler Zacharias Weinfeld aus der Stadt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Karla Albrecht versuchen sie verzweifelt, den Mörder zu stoppen, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.

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„Was für Geschäfte?”

„Kann ich eine rauchen?” Tobias fingerte nervös an seiner schmierigen Jeans herum und er zog eine zerknitterte Zigarettenschachtel heraus.

„Nein!” Karla hatte noch immer ihren Blick starr auf ihn gerichtet. In ihrem Gesicht war nicht die geringste Regung abzulesen. Zacharias war beeindruckt. Was hatte sie vor?

„Leute, ihr wisst doch, dass ich ab und zu etwas verkaufe, ein bisschen Gras, mehr nicht!”

Karla Albrecht hatte die Fotos seiner Tante so blitzartig vor ihn auf den Tisch geknallt, dass er von dem Anblick der Leiche regelrecht wie erschlagen war. Die Tatortbilder waren von den Scheinwerfern und grellen Lichtern in der Wohnung so ausgeleuchtet worden, dass man jedes Detail des Verwesungsprozesses genau erkennen konnte.

Tobias schnappte hörbar nach Luft.

In seinem Kopf hämmerte es wie wild. Und so langsam spürte er auch die Entzugserscheinungen. Sein Puls raste. Scheiße, er brauchte dringend etwas.

Nein, dachte er, nein. Das kann sie gar nicht sein. Die wollen mich hier fertigmachen! So hab ich meine Tante nicht in Erinnerung. Das ist sie gar nicht. Das konnte sie nicht sein. Seine Tante, die immer so Wert gelegt hatte auf ordentliche Kleidung, auf Etikette.

Lag dort heruntergerutscht auf ihrem Fernsehsessel. Der grüne Fernsehsessel, auf dem sie immer saß, den er so gehasst hatte. Weil er für ihn der Inbegriff ihrer Spießigkeit war. Und was war mit den Augenhöhlen. Sahen so Augen aus, wenn sie begannen zu verwesen?

Er merkte, dass seine Stirn schweißnass war. Sein ganzer Körper schien im Schweiß zu baden. Er hatte fürchterliche Angst. Diese Kommissarin, die merkt das, schoss ihm durch den Kopf. Die weiß es ganz genau. Er hatte den Eindruck, dass ihre durchdringenden Augen in ihn hinein sahen, bis zum Kern.

„Ich brauche was.”, stieß er hervor: „ Irgendwas, eine Tablette, irgendwas. Lasst mich wenigstens rauchen!”

Zacharias Weinfeld schob Tobias die zerknitterte Zigarettenschachtel rüber. Mit zittrigen Fingern zündete er sich eine Zigarette an und zog gierig den Rauch ein.

Sie ließen ihm Zeit. Er schien sich zu beruhigen.

Nach einigen Minuten der Stille begann er zu erzählen: „Sie war die Schwester von meinem Vater! Im Grunde genommen war sie die einzige, die ich noch hatte.“ Seine Stimme klang jetzt weinerlich. „Meine Mutter ist tot, Krebs. Und mein Alter, also ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm. Er hat immer so viel gesoffen, ich weiß noch nicht mal, wo er jetzt wohnt. Meine Tante wollte mich wohl wieder auf den rechten Weg bringen. Sie glaubte, das wäre ihre Aufgabe. Ständig hat sie gequengelt, ich solle bei ihr vorbeikommen. Na ja, ich hab ihr manchmal den Gefallen getan. Es gab hinterher meistens ein bisschen Geld. Sie hatte ja genug davon. Schließlich war sie früher Lehrerin. Da hat man doch eine gute Beamtenpension. Aber geizig war die, das kann ich ihnen sagen. Wenn ich Geld haben wollte, musste ich etwas dafür tun. Ich bin immer mit halbwegs heiler Kleidung bei ihr aufgetaucht, frisch gekämmt natürlich. Das musste sein! Und dann hab ich mich hinsetzten müssen, natürlich durfte ich nicht in ihren Fernsehsessel, da saß sie immer.” Er schluckte schwer und schaute auf die Bilder. „Dann begann sie endlos lange Geschichten zu erzählen, von früher und so, verstehen Sie? Mich hat das nicht ein Funken interessiert. Aber sie hatte ja sonst niemanden, außer vielleicht ihren Kaffeeklatschclub. Und ich hab die ganze Zeit da gesessen, hab nur gedacht, wann ist sie endlich fertig. Später hat sie mich dann immer betteln lassen, ich glaube, sie hat das regelrecht genossen, mich betteln zu sehen wegen dem scheiß Geld, was ich von ihr wollte. Und dann ich sie meist aufgestanden, mit diesem wie-kann-man-nur-so-tief-sinken-Blick und ist zu einem ihrer vielen Geldverstecke gegangen, die in der ganzen Wohnung verteilt waren. Sie war ja immer so misstrauisch. Wahrscheinlich dachte sie, bei dem Neffen, man kann ja nie wissen!”, schloss Tobias und er war so erschöpft, dass er nicht merkte, dass die Asche von seiner Zigarette auf den Tisch fiel.

„Ja, wir wissen davon!”, sagte Karla. „Wir haben an mehreren Orten in der Wohnung Geldbeträge gefunden. Wie es aussieht, fehlt nichts.”

Sie erinnerte sich daran, wie sie bei der Durchsuchung der Wohnung in mindestens zehn Verstecken teilweise hohe Geldbeträge gefunden hatten und wie verblüffte sie alle waren. Niemand hatte bei dieser Wohnungseinrichtung vermutet, dass die alte Dame über ein ganz beträchtliches Barvermögen verfügen konnte.

Carola Schmidt war, was die Art der Verstecke anbetrifft, sogar sehr erfinderisch gewesen. Und sie hatte bei jeder Summe einen Zettel dazu gelegt, auf welchem vermerkt war, wie viel Geld der jeweilige Stapel enthielt. Karla würde nie begreifen, was einen Menschen dazu trieb, so geizig zu sein.

Sie schaute rüber zu Zacharias Weinfeld. Dieser nickte ihr zu.

„O.k.” Karla zeigte mit einer flüchtigen Handbewegung in Richtung Tobias. „Sie können gehen!”

Tobias zuckte zusammen und schaute die beiden Kommissare entgeistert an, dann fing er sich aber recht schnell wieder. Erleichtert, dass er so schnell davongekommen war, beeilte er sich aufzustehen. Beim Herausgehen warf er noch einmal einen Blick auf die Bilder vom Tatort.

Jetzt sah er es und seine Augen weiteten sich vor Entsetzten.

„Oh Scheiße, mein Schal!”, schrie er. „Mein Schal. Das ist mein Schal, den sie um den Hals hat. Oh Gott, den hab ich mal bei ihr vergessen. Ist sie mit diesem Schal ermordet worden? Oh bitte nicht, nicht mit meinem Schal. Ich war das nicht! Bitte glaubt mir!”

Er brach fast zusammen und die beiden uniformierten Beamten, die die ganze Zeit regungslos an der Wand gestanden hatten, griffen ihm unter die Arme und führten ihn heraus. Tobias Schmidt wirkte wie ein Häufchen Elend, wie ein Schatten seiner selbst, wie ein Mensch, der einen anderen Menschen verloren hatte, ohne ihm je gesagt zu haben, wie viel ihm dieser Mensch vielleicht doch bedeutet hatte.

„Er war es nicht!” Karla schaute zu Zacharias und der nickte nur.

Kapitel 11

„Könnt ihr euch das vorstellen?” Sein Lachen dröhnte durch die enge Wohnung und er klopfte sich ausgelassen auf die Schenkel. „Ausgerechnet meine Frau und Gemeindearbeit. Das ich nicht lache, wo sie doch nie in die Kirche geht!” Seine Kollegen stimmten erwartungsgemäß in sein Lachen ein. „Ihr werdet sehen, hinterher bekehrt sie uns noch alle!” Wieder Lachen.

Rosemarie stand in der Küche und spülte das Geschirr. Natürlich hatte sie die Kollegen ihres Mannes bewirtet.

Wie sie es immer tat, wie sie es tun musste.

Jedes Mal wenn sie vorbeikamen, und das war alle vier Wochen, meistens kurz nach dem ersten des Monats, wenn das Gehalt auf dem Konto war. Dann stimmten sie sich ein auf den kommenden Monat. „Das machen wir hier.”, hatte Roland einmal gesagt. „Wir essen zuerst etwas, trinken ein paar Bier und ziehen dann um die Häuser.” Roland war wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie, Rosemarie, sich um das Essen kümmerte. Er hatte sie noch nicht einmal gefragt. Von da an standen die Termine der Herrenrunde fest und waren deutlich in dem in der Küche hängenden Kalender vermerkt.

Endlich hörte sie das typische Stühle rücken und aufgeregte Geschwätz der Männer, ein sicheres Zeichen dafür, dass sie gleich aufbrechen würden und es kaum erwarten konnten, sich ihre Jacken überzuwerfen, um möglichst schnell in die nächste Kneipe zu kommen. Ein Abend ohne ihre Frauen, voll mit bierseligen Männergesprächen, in denen man sich endlich wieder so präsentieren konnte, wie man schon lange nicht mehr war. Wo sie Frauen nachstarren konnten, und sich gegenseitig vormachten, wie viel Chancen sie noch hätten, wenn sie nur wollten.

Ja. die Gemeindearbeit, dachte Rosemarie und räumte sehr langsam das Geschirr in die Schränke. Sie ließ sich Zeit, so konnte sie länger in der Küche bleiben, allerdings konnte sie es kaum erwarten, dass die Männer endlich gingen. Rosemarie brauchte Ruhe für ihre Gedanken, die sie noch einmal genießen wollte, ganz für sich alleine.

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