Elke Maria Pape - Mörderliebe

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Eine mysteriöse Mordserie stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Jedes der Opfer wurde auf eine andere grausame Art getötet. Gibt es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihnen? Für das ländliche Kommissariat eine Herausforderung. Also holt man sich den erfahrenen Ermittler Zacharias Weinfeld aus der Stadt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Karla Albrecht versuchen sie verzweifelt, den Mörder zu stoppen, der ihnen immer einen Schritt voraus ist.

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Roland war skeptisch gewesen, ja fast misstrauisch. Rosemarie hatte sich an jenem Tag besondere Mühe mit dem Essen gegeben. Schließlich galt es, einen geeigneten Zeitpunkt für ihre Bitte auszusuchen.

Trotzdem hatte sie regelrecht betteln müssen: „ Es sind ja nur zwei Nachmittage pro Woche! Es geht darum, alten Leuten in der Gemeinde zu helfen, kleine Besorgungen zu machen, sie zu besuchen, wenn sie im Krankenhaus liegen. Oder Feste in der Gemeinde vorzubereiten.” Angestrengt versuchte sie, nicht zu schnell zu sprechen und ihre Aufregung zu unterdrücken. Er sollte nicht merken, wie wichtig ihr das Ganze war. Bloß nicht.

Roland hatte sie mit einem amüsierten Blick betrachtet: „Auf was für Ideen du immer kommst. Ich brauche mein Essen und meine Ruhe, wenn ich nach Hause komme. Ich kann eine unordentliche Wohnung nicht ausstehen, das weißt du!”

Wann ist diese Wohnung jemals unordentlich gewesen, dachte Rosemarie aber sie beeilte sich etwas anderes zu sagen: „Nein, nein, versprochen. Du kannst dich darauf verlassen, Roland. Ich kriege das hin. Du wirst pünktlich dein Essen bekommen. Ich meine, es geht mir doch nur um die armen, alten Menschen. Stell dir vor, wenn wir einmal alt sind! Dann sind wir doch sicher auch froh, dass uns jemand hilft.”

Dabei versuchte sie das Wort Wir besonders zu betonen und ihr liebstes und persönlichstes Lächeln aufzusetzen, um ihn milde zu stimmen. Sie hatte am ganzen Körper gezittert und gebetet, dass er es nicht merkt.

„Von mir aus.”, hatte er gelangweilt geantwortet. „Aber denk immer daran, du hast einen Ehemann. Die Arbeit hier geht vor. Ich kenne dich, hinterher steigerst du dich wieder in irgendein Helfersyndrom hinein.” Mit einer lässigen Handbewegung schaufelte er sich Kartoffelpüree auf seinen Löffel und grinste provozierend. Seine Augen allerdings waren kalt und regungslos. Eine Weile wartete er noch und starrte sie feindselig an.

Sie wusste, was jetzt kam.

Weil es nicht das erste Mal war.

Weil es schlimmer war als Schläge.

Seine Hand drehte sich und mit einer Bewegung, die wie selbstverständlich bei ihm wirkte, schleuderte er ihr das heiße Püree mitten ins Gesicht.

Sie ertrug es, wie immer.

Für solche Fälle hatte sie immer ein Taschentuch in der Tasche. Aufstehen war ihr nicht erlaubt.

Stumm wischte Rosemarie sich ihr Gesicht ab, das von der heißen Masse wie Feuer brannte. Roland aß in Ruhe weiter, als wäre nichts geschehen. Sie war nur froh gewesen, das er nicht Näheres nachfragte. Das hatte sie irgendwie geschafft. Und nur das zählte jetzt.

Seine Interesselosigkeit an ihrer Person konnte manchmal auch von Vorteil sein.

Ja, jetzt gingen sie endlich. Rosemarie musste noch einen hin gehauchten flüchtigen Kuss ihres Ehemannes über sich ergehen lassen, er roch widerlich nach Bier und ungeputzten Zähnen. Dann hörte sie die Männer aus dem Flur ins Treppenhaus trampeln. Die Tür fiel geräuschvoll ins Schloss und eine Weile konnte man noch die lauten Stimmen hören, die in dem kalten Treppenhaus hallten.

Dann war es still!

Rosemarie war in der Küche fertig, und jetzt endlich konnte sie sich ihren Gedanken hingeben. Gedanken und Erinnerungen, die so neu und so fremd waren, dass sie es kaum wagte, sie zu zulassen. Und doch kamen sie in der Stille der abendlichen Wohnung so plötzlich zum Vorschein, dass sie erneut erzitterte.

Eduard hatte auf sie gewartet. Diese Mal war es am Rande des Marktplatzes gewesen. Als sie, beladen mit zwei schweren Einkaufstaschen um die Ecke des Bankhauses bog, das sich am Ende des Platzes befand, hatte er dort gestanden. Wie selbstverständlich hatte er ihr die Einkaufstaschen abgenommen und sie waren eine Zeit lang schweigend nebeneinander hergegangen, wobei sie bemerkt hatte, dass er immer wieder liebevoll zu ihr herüberschaute. Äußerlich ruhig, war Rosemarie tief in ihrem Innern aufgewühlt gewesen. Ihre Gedanken überschlugen sich zwischen der Angst, von irgendeinem Nachbarn oder Bekannten gesehen und erkannt zu werden und dem Gefühl, diese Minuten, in denen er neben ihr herging und ihre Taschen trug, zu genießen.

„Komm!”, hatte er gesagt und sie war mitgegangen, als er eine andere Richtung wählte und einige Straßen vor ihrer Wohnung Halt machte vor einem größeren Mehrfamilienhaus. „So.”, hatte er gesagt. „Hier wohne ich! Oben im Dachgeschoß. Nichts Besonderes, aber sehr gemütlich!” Er spürte ihre natürliche Sperre und Zurückhaltung, stellte die Taschen ab und nahm ihre Hand: „Hab keine Angst, dies hier wird dein persönlicher Ort der Entspannung werden!” Er sah sie selbstsicher mit seinen stahlblauen Augen an.

Er ist sich so sicher, dachte Rosemarie, er ist sich so verdammt sicher, dass ich jetzt mit in diese Wohnung gehe! Woher nimmt er diese Selbstverständlichkeit? Wie kann er ernsthaft denken, ich würde mit einem fremden Mann in seine Wohnung gehen? Erschrocken zog sie ihre Hand aus der seinen. Überhaupt was sollte das: Dein persönlicher Ort der Entspannung! Rosemarie hatte gezögert, sehr lange gezögert, hatte sich umgeschaut. Plötzlich wünschte sie sich, dass jemand Bekanntes vorbeigekommen wäre, sie angesprochen hätte: „ Ach, Rosemarie was machst du denn hier?” Und sie hätte unter einem Vorwand mitgehen können, und Eduard, ja Eduard wäre einfach stehen geblieben mit seiner Selbstverständlichkeit.

Aber nichts dergleichen passierte. Die Minuten verstrichen, und Rosemarie versuchte sich zu beruhigen. Ihre Hände zitterten gewaltig und sie bekam keinen Ton heraus. Trotz der kühlen Luft spürte sie, wie der Schweiß in Strömen den Rücken herunter floss. Was hatte dieser Mann bloß vor? Sie trat nervös von einem Fuß auf den anderen und fragte sich, was sie jetzt tun sollte. Wenn Roland von der Sache erfahren würde, Rosemarie schluckte. Sie wusste, dass er sie grün und blau schlagen würde. Sie war schon einmal mit einem Mann mitgegangen, vor ungefähr zwei Jahren.

Ein völlig harmloser Zufall. Sie hatte den Mann ihrer Cousine in der Stadt getroffen. Er war seinerzeit durch einen Gips Arm etwas eingeschränkt und hatte sie gebeten, kurz mit zu seinem Haus zu gehen, um ein Paket zu holen, das eine Nachbarin für ihn aufbewahrt hatte. Rosemarie hatte sich nichts dabei gedacht und natürlich hatte sie ihm geholfen.

Ein Bekannter Rolands, einer seiner Saufkumpane, hatte sie gesehen, wie sie, das Paket auf dem Arm in das Haus ging. Danach hatte sie büßen müssen. Drei Tage hatte sie in einem Krankenhaus verbracht, zwei ihrer Rippen waren gebrochen gewesen, das Gesicht zugeschwollen. Sie erinnerte sich mit Schrecken an die mitleidigen Blicke der Krankenschwestern und Mitpatienten. Alle hatten es gewusst. Unternommen hatte niemand etwas. Wozu auch! Rosemarie war immer erfinderisch gewesen mit ihren Erklärungen.

„Rosemarie!“ Eduards sanfte Stimme riss sie aus ihren schlimmen Erinnerungen. „Ja.“, flüsterte sie und sie wusste, dass er auf eine Antwort wartete. „Aber ich habe doch so viel zu verlieren.“ Eduard schüttelte den Kopf: „Aber du kannst doch auch etwas gewinnen, Rosemarie.“ Die Art und Weise wie er ihren Namen aussprach jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Vielleicht hatte er ja Recht. Und wenn ihr etwas passieren sollte? Sie konnte immer noch um Hilfe rufen. Schließlich waren sie nicht in einer einsamen Waldhütte. Dies war ein Mehrfamilienhaus. Was sollte ihr geschehen? Zum allerersten Mal in ihrem Leben spürte sie den schmalen Grat zwischen Gefahr und Vernunft.

Lass es zu, begann eine ihr nicht bekannte innere Stimme zu flüstern, lass es zu. Nein, nein, nein, sagte ihr Verstand.

Das nächste, was sie bemerkte war die alte Holztür, die zu seiner Dachwohnung führte. Die braune Farbe war schon ziemlich abgeblättert und als Eduard sie aufgeschlossen hatte und öffnete, gab sie einen quietschenden Laut von sich. Er ging voraus. Direkt gegenüber der Wohnungstür befand sich ein Fenster, durch das die Morgensonne des Herbsttages hinein schien. Eduards blonde Haare bekamen durch die Sonnenstrahlen einen besonderen Glanz und das gefiel Rosemarie. Schüchtern stand sie dort und schaute sich erst einmal um, während Eduard ihre Einkaufstaschen an einen Sessel lehnte. Seine Wohnung war so völlig anders als ihre eigene! Eigentlich war es gar keine Wohnung, eher ein Zimmer. Nur ein Raum mit einer einzigen Tür, wahrscheinlich das Bad.

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