Volker Greulich - Der Mann aus Anderland

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Der Mann aus Anderland: краткое содержание, описание и аннотация

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Der komplette Roman. Georg Milden, ein ganz normaler Mann mit Stress im Büro und Frust im Privatleben landet in Sequitanien, einer Parallelwelt. Dort gibt es keine Autos, keine Smartphones und kein Internet, aber auch keinen Stress und keine Krankheiten, dafür aber Magie. In Sequitanien sind alle Menschen wirklich gleich, und es hat jeder die Möglichkeit, seines eigenen Glückes Schmied zu sein und das zu tun, was er (oder sie) möchte. So sieht es jedenfalls aus. Doch an den Grenzen dieser scheinbar paradiesischen Welt lauert auch schon das Verderben in der Gestalt von Unzufriedenen, die nach der Herrschaft in Sequitanien streben und über die anderen herrschen wollen. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück, diese friedliche Welt mit Krieg zu überziehen.
Georg Milden hat die Kunst des Schwertkampfes erlernt und ist zu einem sequitanischen Schwertmeister geworden. Und so muss auch er ganz unerwartet in den Kampf ziehen. Doch er stellt sich der Herausforderung, und so beginnen sie, die Tage des Schwertmeisters. Aber diese Entscheidung führt ihn nicht nur an die Grenzen des Reiches, sondern auch an die eigenen Grenzen und darüber hinaus.

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Die Kutsche hielt vor dem Gasthof. Und da dies ein Ort war, den Georg Milden schon kannte, hatte er fast so etwas wie das Gefühl, nach Hause zurückzukehren. Er bedankte sich etwas verlegen bei den beiden Wachleuten des Lords, stieg ab und betrat die Gaststube, wo Ingrid Hansson ihn mit einem freundlichen Lächeln erwartete.

3. Wassenpol

Es war später Nachmittag, und die Gaststube war noch nicht einmal halb voll. Als Georg Milden durch die Tür trat, merkte er, wie hungrig er war. Immerhin hatte er seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, aber doch für seine Verhältnisse hart körperlich gearbeitet. Die Wirtin lächelte ihm freundlich zu, als er zur Theke ging. 'Jetzt könnte ich wirklich etwas zu essen gebrauchen.' 'Sicher. Das sollen Sie auch kriegen, aber vorher sollten Sie sich wirklich waschen. Kommen Sie.' Sie nahm ihn beim Arm und führte ihn aufs Zimmer. Dort stand ein großer Metallzuber. 'Warten Sie hier, ich komme gleich wieder.'

Und es dauerte auch wirklich nicht lange, dann kam Ingrid Hansson zurück, im Schlepptau einen Mann und eine Frau. Die beiden Bediensteten trugen Eimer mit heißem, dampfenden Wasser, die Wirtin einen großen Packen Kleidung über dem Arm. Das Wasser kam in den Zuber, die Kleidung aufs Bett. 'So, machen Sie sich sauber und wählen Sie sich von der Kleidung aus, was Sie brauchen und was passt.' Dann verschwanden die Drei, Seife und Handtücher lagen auf einem Schemel.

Das Bad war wohltuend, und Georg Milden blieb im Wasser, bis es abgekühlt war, er musste sogar zwischendurch einmal kurz eingeschlafen sein. Erfrischt stieg er aus und suchte sich Kleidung in seiner Größe aus, um sie anzuziehen: etwas altertümlich wirkende Unterwäsche, Bundhosen, die bis kurz unter die Knie reichten, lange Strümpfe, ein Hemd und eine Weste. Außerdem wählte er eine Reservegarnitur aus und eine Jacke.

Den Beutel mit den Silbermünzen steckte er ein, ebenso seine Brieftasche, die er aus 'Anderland' mit herüber gebracht hatte. Diese neue Realität fühlte sich noch komisch und verwirrend an. Zwar hatte er begriffen, dass er aus seiner vertrauten Welt herausgerissen worden war. Aber das hieß nicht, dass er sich mit seiner Situation bereits innerlich abgefunden hatte. So trat er dann vor die Tür und wollte in die Gaststube gehen. Aber eine junge Frau, die wohl auch hier arbeitete, sprach ihn an. 'Mein Herr, Frau Ingrid erwartet Euch in ihrer privaten Stube. Dorthin werde ich auch Eure Speisen bringen.'

Sie führte ihn durch den Korridor und über einen Innenhof, in dem ein paar Gänse herumliefen (oder Tiere, die Gänsen doch ziemlich ähnlich sahen, um genau zu sein), in ein Haus, in dem sich offensichtlich die Privatwohnung der Wirtin befand. Er fragte sich, ob sie verheiratet war, jedenfalls war von einem Mann nichts zu sehen. Zunächst gingen sie durch einen Flur, dann in ein großes Wohnzimmer mit altertümlich wirkenden Möbeln. Dort erwartete die Wirtin ihn bereits und lud ihn ein, Platz zu nehmen.

Das tat Georg Milden auch. Er setzte sich an einen Tisch, der für ihn bereits gedeckt war. Auf dem Tisch standen Brot, Butter, Käse, kalter Braten und das eingelegte grünliche Gemüse, das ihm schon am Vortag aufgefallen war (und auf Nachfrage als Flappich identifiziert wurde), außerdem Wasser und Wein. 'Greift zu.' Die Bedienstete hatte sich schon wieder entfernt, und Ingrid Hansson nahm ihm gegenüber Platz und sah zu.

Als er ein Stück Braten auf den Teller legen wollte, zögerte er und sah die Frau fragend an. 'Sassol?' Ingrid Hansson musste herzlich lachen. 'Nein, es gibt Regionen, in denen Sassol auf den Tisch kommt. Hier ist es aber unüblich, und mir ist der Geschmack ein bisschen zu streng.' 'Eines wundert mich. Wie kommt es, dass alle hier Deutsch sprechen. Ich meine, Ihr Deutsch ist ja auch völlig akzentfrei. Haben Sie das hier gelernt, oder konnten Sie es früher schon ?' Wieder lachte die Frau. 'Ich habe etwas Deutsch in der Schule gelernt, aber fast alles wieder vergessen. Ich spreche kein Wort Deutsch mit Ihnen, ich spreche Schwedisch.'

Georg Milden blieb der Mund offen stehen, aber die Frau fuhr fort. 'In Wirklichkeit sprechen wir beide wahrscheinlich Sequitanisch. Das hier ist eine sonderbare Welt, und die Sprache ist nur eines von den seltsamen Dingen hier. Übrigens, ich finde, als zwei Anderländer in einer fremden Welt sollten wir zum Du übergehen. Ich heiße Ingrid.' 'Georg. Aber eines würde ich gerne wissen. Du wusstest, dass sie mich in die Mine bringen würden. Warum hast Du mich nicht gewarnt?' 'Wie denn? Du hast ja noch nicht mal geglaubt, dass das alles hier echt ist. Ich erinnere mich noch gut daran, wie konfus und panisch ich war, als ich in Wassenpol angekommen bin. Die Sache mit den Minen hat etwas von einem Initiationsritus. Von dem Moment an, in dem Du Dein eigenes Geld hast, bist Du ein Mitglied der sequitanischen Gesellschaft und kannst Deiner eigenen Wege gehen. Und wenn das Geld verbraucht ist, gehst Du zurück in die Mine und arbeitest ein halben Tag für den Lebensunterhalt von ein bis zwei Monaten.'

'Warum arbeitet dann überhaupt irgend jemand?' 'Warum nicht? Den ganzen Tag im Gras liegen und in den Himmel starren, mag ja ganz nett sein, ein oder zwei Tage lang. Aber dann wird es langweilig. Sequitanien ist eine Welt ohne Internet, ohne Fernsehen, ohne Kino, ohne Radio. Arbeiten ist gar nicht so schlecht. Du machst hier, was Dir Spaß macht. Anders als bei uns in Schweden oder sonst wo in Anderland gibt es hier praktisch keinen Stress.'

Georg Milden sah skeptisch drein. 'Klingst zu schön, um wahr zu sein.' 'Es ist wahr, ich bin jetzt immerhin über sieben Jahre hier.' 'Das ist doch praktisch wie im Mittelalter. Was passiert, wenn man krank wird, wenn man Antibiotika braucht, eine Operation am offenen Herzen oder auch nur eine neue Zahnfüllung?' 'Es gibt keine Krankheiten hier.' 'Das kann doch nicht sein!' Dann zögerte er etwas und sprach einen Gedanken aus, der sich ihm immer mehr aufdrängte. 'Was ist, wenn wir alle tot sind? Vielleicht ist das hier das Paradies?'

Ingrid Hansson schüttelte energisch den Kopf. 'Nein. Kannst Du Dich daran erinnern, gestorben zu sein? Ich nicht, ich wollte lediglich in die Tiefgarage unseres Bürohochhauses gehen und hab die Tür geöffnet. Statt in der Tiefgarage stand ich auf einmal im Freien, in dichtem Nebel. Es klingt verrückt, aber ich habe die Tür nicht mehr gefunden. Stattdessen bin ich hier in Wassenpol gelandet. Außerdem wäre das ein komisches Paradies. Man altert, und man kann durch Unfälle oder Gewalt umkommen. Du wirst hier nicht krank, aber das heißt nicht, dass Du unverwundbar bist.'

'Hast Du nie versucht, von hier weg zu kommen?' 'Warum? Ich meine, am Anfang will jeder zurück nach Hause, aber nach einer Weile gewöhnt man sich nicht nur dran, hier zu sein. Man fühlt sich sogar richtig gut. Hier in Sequitanien bist Du das, was Du aus Dir machst. Jeder hat die gleichen Chancen, und Dein Auskommen ist sicher. Aber in Sequitanien hast Du auch keine Ausreden, wenn Du es nicht schaffst, zufrieden zu sein. Warst Du zufrieden in Deinem alten Leben?' 'Na ja, nicht ganz, ich meine, es ging schon irgendwie ... '

'Blödsinn!' Ingrid Hansson war nun richtig energisch geworden. 'Als ich hierher kam, war ich fix und alle. Ich war IT-Administratorin für die schwedische Filiale einer großen Firma. Gutes Gehalt, 16 Stunden-Tage, kaum Wochenenden für mich, Ehe kaputt, Sohn entfremdet. Und am Ende, als wir mit einer anderen Firma fusionierten, musste meine Stelle dran glauben. Kosteneffizienz. Man hat mich nicht rausgeschmissen, nur degradiert. Das nannten die neuen Bosse natürlich nicht so. Die erwarteten wohl noch Dankbarkeit dafür, dass ich jetzt unter einem fünf Jahre jüngeren Idioten arbeiten durfte, der zwar keine Ahnung hatte, aber dafür einen MBA und einen amerikanischen Akzent. Und jeder Anderländer, den ich kenne, hatte in dem Moment, als sich die Pforte öffnete, die Schnauze voll von seinem Leben. Jeder hatte dafür natürlich seine eigenen Gründe. Aber irgendwie hat das Schicksal jedem Anderländer, der jetzt hier ist, vorher in Anderland seine Träume zertrümmert. Hier in Sequitanien haben wir die Chance, noch einmal neu anzufangen. Du kannst tun, was Du immer schon mal tun wolltest, solange es jedenfalls nichts mit Elektronik oder sonst mit moderner Technik zu tun hat.'

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