Volker Greulich - Der Mann aus Anderland

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Der Mann aus Anderland: краткое содержание, описание и аннотация

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Der komplette Roman. Georg Milden, ein ganz normaler Mann mit Stress im Büro und Frust im Privatleben landet in Sequitanien, einer Parallelwelt. Dort gibt es keine Autos, keine Smartphones und kein Internet, aber auch keinen Stress und keine Krankheiten, dafür aber Magie. In Sequitanien sind alle Menschen wirklich gleich, und es hat jeder die Möglichkeit, seines eigenen Glückes Schmied zu sein und das zu tun, was er (oder sie) möchte. So sieht es jedenfalls aus. Doch an den Grenzen dieser scheinbar paradiesischen Welt lauert auch schon das Verderben in der Gestalt von Unzufriedenen, die nach der Herrschaft in Sequitanien streben und über die anderen herrschen wollen. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück, diese friedliche Welt mit Krieg zu überziehen.
Georg Milden hat die Kunst des Schwertkampfes erlernt und ist zu einem sequitanischen Schwertmeister geworden. Und so muss auch er ganz unerwartet in den Kampf ziehen. Doch er stellt sich der Herausforderung, und so beginnen sie, die Tage des Schwertmeisters. Aber diese Entscheidung führt ihn nicht nur an die Grenzen des Reiches, sondern auch an die eigenen Grenzen und darüber hinaus.

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'Nun, das ist wirklich eine Frage, aber …' Doch der Lord erhob die Hand und sprach weiter. 'Nein, nein, hört mir zu. Da gibt es keine Frage. Ihr werdet jetzt in die Mine gebracht, und da findet sich dann alles Weitere.' Georg Milden wollte aus dem Sessel hochfahren, aber eine starke Hand hielt ihn zurück. Er drehte sich um und sah, dass der Kutscher hinter ihm stand. Außerdem war ein weiterer Wächter in den Salon getreten, einer, den er zuvor noch nicht gesehen hatte, der aber auch ein Schwert an der Seite trug.'

'Was soll das? Ich habe nichts getan. Und wenn das Ihre Form der Bestrafung für illegale Einreise ist, dann muss ich sagen, das ich nicht freiwillig hier bin.' Beschwichtigend hob der Lord die Hände. 'Strafe? Wieso sollten wir Euch bestrafen wollen? Wir geben Euch lediglich die Gelegenheit, Euren Lebensunterhalt zu verdienen. Was regt Ihr Euch auf? Das ist völlig unnötig. Ihr solltet uns vielmehr dankbar sein.'

'Na klar. Dankbar.' Georg Milden gab sich gar nicht erst die Mühe, seine Bitterkeit zu verbergen. Aber er erkannte auch, dass jeder Protest sinnlos war. Der Kutscher gab ihm ein unmissverständliches Zeichen zu folgen. Mürrisch stand er auf und ging zur Tür, ohne sich zu verabschieden, gefolgt von den beiden Bewaffneten. Dann verließen sie das Gebäude durch den langen Gang und das Treppenhaus und traten vor die Tür, wo die Kutsche mit den beiden Sassols wartete. Der Kutscher kletterte auf den Kutschbock, während der andere Wächter zusah, wie Georg Milden einstieg. Dieser zögerte und spielte einen Moment lang mit dem Gedanken, einfach wegzulaufen. Aber wohin hätte er laufen sollen, ganz allein in einem fremden Land oder einer fremden Welt oder wo auch immer.

Der zweite Wächter folgte dem Anderländer und setzte sich neben ihn. Dann setzte sich das Gefährt wieder in Bewegung. Sie fuhren durch den Weiler und dann auf einer kleinen Steinbrücke über den Bach. Auf der anderen Seite des Baches ging es dann weiter das Tal hinauf.

Georg Milden konnte es nicht fassen. Es kam ihm alles vor wie ein Albtraum, völlig irreal, geradezu aberwitzig. Gleichzeitig war ihm jetzt aber klar, dass dies kein Traum war, sondern die Realität. Eine Realität, in der er zusammen mit Männern mit Schwertern in einer Kutsche fuhr, die von irgendwelchen Fabelwesen gezogen wurden, um in einer Mine Zwangsarbeit zu leisten. Das Tal wurde allmählich enger. Sie folgten dem Bachlauf und der Weg endete vor einem steilen Hang, in den ein Stollen getrieben war. Vor dem Eingang zum Stollen standen mehrere leere Wagen, vor die Sassols gespannt waren. Die Kutscher saßen im Gras und würfelten oder vertrieben sich sonst wie die Zeit.

Die Kutsche hielt vor dem Stollen. 'Wir sind angekommen, mein Herr. Wenn Ihr bitte absteigen würdet.' Unsicher folgte Georg Milden der Anweisung. Der Wächter stieg ebenfalls von der Kutsche ab und ging auf den Stollen zu. Schicksalsergeben trottete Georg Milden hinter ihm her. Sie gingen ein paar Meter tief in den Stollen hinein, der sich zu einer riesigen Halle weitete, die mit Fackeln hell erleuchtet war. Ein paar zottelige Sassols standen lethargisch herum, auf einem großen Holztisch lag Werkzeug.

Der Wächter wandte sich an einen großen, stämmigen Mann, der hinter dem Tisch stand. 'Lord Firrenbrock schickt Euch diesen Anderländer. Er ist gerade erst gestern durch die Pforte gekommen.' 'Ich danke Euch.' Dann wandte sich der Mann an Georg Milden. 'Ich bin Rainald vom Rotanger, der Minenaufseher. Seid willkommen. Hier ist Euer Werkzeug, nehmt Euch eine Hacke, eine Schaufel, Handschuhe und einen Helm.' Gehorsam folgte der Anderländer den Anweisungen. Dann rief der Minenaufseher einen halbwüchsigen Jungen. 'Zeig unserem neuen Freund seinen Arbeitsplatz.' Der Junge sah den Anderländer mit großen Augen an. 'Folgt mir bitte.'

Sie wanderten durch einen langen, breiten und hell erleuchteten Stollen tief in den Berg hinein. Mehrfach stießen sie auf Abzweigungen, aber der Junge zögerte nicht und führte Georg Milden immer tiefer in den Berg, bis sie schließlich in einen Seitengang einbogen. Ein Mann befand sich dort bereits und bearbeitete mit seiner Hacke den Fels. Zwei Loren standen in dem Nebenstollen. Eine war schon halb gefüllt. Der Mann hatte seine Weste und sein Hemd abgelegt und arbeitete mit freiem Oberkörper. Als Georg Milden ankam, drehte er sich um.

'Ihr seid Anderländer?' 'Ja.' Der Junge sah sich unsicher um und entfernte sich. Georg Milden betrachtete die Szene. Er hatte nirgends Wachen gesehen, und der Mann wirkte auch nicht wie ein Sträfling, allerdings auch nicht wie ein professioneller Bergmann. 'Neu hier, Anderländer? Ich meine, Eure Kleidung …' 'Ja, ich bin gestern erst angekommen. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich hier soll.' 'Nun, das ist einfach. Ihr sollt diese Lore hier mit Silbererz füllen.' 'Und dann?' 'Was, und dann? Dann sind wir fertig und gehen nach Hause.' Jetzt war Georg Milden sprachlos. 'Einfach so?' Der Sequitanier wusste nicht, was er diesem unwissenden Anderländer antworten sollte, und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Georg Milden wusste auch nicht wirklich, was er anderes machen sollte. So nahm er die Hacke und schlug kräftig in den Fels. Ein großer und mehrere kleinere Brocken fielen zu Boden. Es ging erstaunlich leicht. Natürlich hatte er keine Ahnung, wie schwer oder wie einfach der Bergbau in seiner eigenen Welt war, aber er vermutete, dass der Fels dort härter war. Und dort verwendete man auch keine Spitzhacken mehr zum Erzabbau.

Wieder und wieder schlug er zu. Und der Geröllhaufen am Boden wuchs langsam an. Dann schaufelte er die Brocken in die Lore. So ging es eine ganze Weile. Es dauerte, bis die Lore gefüllt war. Der andere Mann war bereits fertig und setzte sich auf den Boden, um Georg Milden bei der Arbeit zuzusehen.

Obwohl die Arbeit leichter von der Hand ging, als er befürchtet hatte, bemerkte er doch ein unangenehmes Ziehen im Rücken. Und ins Schwitzen gekommen war er auch. Schließlich war er ein 50-jähriger Bürohengst, der in einer Mietwohnung wohnte und sich nicht einmal mit normaler Gartenarbeit auseinanderzusetzen hatte. Dann war die Lore voll. 'Und was nun?' Der Sequitanier stand wortlos auf und zog an einer Schnur, die Georg Milden bis dahin gar nicht bemerkt hatte. 'Das löst eine Glocke in der Halle aus. Jetzt holen sie uns ab.'

Es dauerte dann auch nicht lange, bis der Junge, der ihn in den Stollen geführt hatte, mit zwei Sassols zu ihnen kam. Jedes Sassol wurde vor eine Lore gespannt. Dann gingen sie gemeinsam zurück, die Menschen vorneweg, die Sassols trotteten hinter ihnen her. In der Halle angekommen gaben sie ihre Werkzeuge wieder ab.

Georg Milden wollte gehen, er hatte genug für heute, aber sein Gefährte hielt ihn fest. 'Wo willst Du hin? Was ist mit Deinem Silber?' Verständnislos sah Georg Milden ihn an. Der Sequitanier lachte. 'Entschuldigt, ich habe vergessen, dass Ihr hier neu seid. Für jede Lore erhaltet Ihr 100 Silber-Schillinge.' Noch immer schien der Anderländer nicht wirklich zu verstehen, was der Sequitanier meinte, deshalb fuhr dieser fort. 'Warum glaubt Ihr denn, kommen wir hierhin? Natürlich, um Geld zu verdienen. Der König und seine Lords bekommen Silber, um die Staatsausgaben zu bezahlen. Wir bekommen Silber für das, was wir zum Leben brauchen.'

Der Minenaufseher war mit zwei Lederbeuteln an sie herangetreten und zahlte jedem der beiden Männer seinen Lohn aus. Benommen trottete Georg Milden hinter seinem neuen Bekannten her. 'Und wann kommen wir wieder?' 'Wenn Ihr Geld braucht.' 'So einfach ist das?' 'Warum sollte das nicht einfach sein?'

Vor der Mine wartete noch die Kutsche, die ihn hergebracht hatte. Der Wächter kam ihm entgegen. 'Kommt, wir bringen Euch zurück nach Wassenpol.' Gehorsam stieg Georg Milden ein und verabschiedete sich von dem Sequitanier, den er in der Mine kennengelernt hatte.

Er war müde und lehnte sich in der Kutsche zurück, dabei ließ er die Landschaft auf sich einwirken. Da waren die Auwiesen im Tal, auf denen Sassols und ein paar kleinere Tiere grasten, die entfernt an Ziegen erinnerten. Das Tal selbst wurde auf beiden Seiten von einem dichten Wald mit mächtigen Bäumen eingerahmt. Die Bäume glichen auf den ersten Blick denen zu Hause, aber sahen bei genauerem Hinsehen irgendwie doch anders aus. Diesmal hielten sie nicht an dem Herrenhaus, sondern fuhren direkt zurück ins Dorf.

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