Emma Berfelde - Der Tote vom Winterstein

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In der Wetterau, nördlich von Frankfurt.
Im Wald unterhalb des Winterstein liegt eine männliche Leiche. Der Tote hat zahlreiche Prellungen am Körper und sich das Genick gebrochen. Ist er gestürzt oder wurde er gestoßen? Der Informatiker Mathias Bauer führte ein scheinbar normales Leben mit einem unspektakulären Job und einer kaputten Ehe. Nachdem die Obduktion keine Hinweise auf Fremdeinwirkung ergibt, entscheiden Polizei und Staatsanwaltschaft auf Unfall und stellen die Ermittlungen ein.
Kommissarin Milena König hat Zweifel, glaubt an Mord. Der Lokalreporter Jacques Rousselle wittert eine große Story. Ohne offizielle Rückendeckung begeben sie die beiden auf die Suche nach dem Mörder. Und werden tatsächlich fündig. Mathias Bauer bewegte sich in illegalen Kreisen. Noch ahnen sie nicht, dass sie schon bald geschickt ausgelegten Ködern folgen werden und die Falle bereits ausgehoben ist…

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Kapitel 2 / 5. Oktober

„Wie lange liegt er schon da?“, fragte Kommissarin Milena König.

Karsten Feldmann, Leiter der Spurensicherung, schob die Kapuze seines weißen Overalls zurück und kratzte sich am Kopf. Milenas Kollege Jan Sielau kroch mit anderen „Weißlingen“ den Hang zum Wanderpfad hoch. Sie befanden sich mitten im Wald, rund fünfzig Höhenmeter unterhalb des Aussichtsturms am Winterstein. Das hölzerne Gestell zeichnete sich gegen den grauen Himmel ab. Die Stelle war schwer zugänglich, weiter unten verlief ein schmaler Forstweg, der von den Autos des K 10 der Polizeidirektion Wetterau und der Spurensicherung zugeparkt war. Der leichte Wind ließ die bereits bunten Blätter der Bäume rauschen. Dieses sanfte Geräusch konkurrierte mit dem stetigen Brummen von der naheliegenden Autobahn.

„Nach dem Stadium der Maden zu urteilen, fünf oder sechs Tage.“ Karsten wies auf einen weißen Wurm, der sich mit einer Vielzahl von Verwandten an der Wunde im Nacken des Opfers labte. „Aber ich bin nicht von der Rechtsmedizin. Bremer ist informiert, steckt aber auf der A5 im Stau fest.“

„Bremer?“, fragte Milena. „Kenn ich nicht.“

„Dr. Burkhard Bremer“, sagte Karsten. „Er ist neu in Gießen.“

Einer von Karstens Leuten pickte die Made mit einer Pinzette auf und steckte sie in ein mit einer gelblichen Flüssigkeit gefülltes Glasröhrchen. Gut, dass ich das nicht untersuchen muss, dachte Milena. Die Beschreibung im Bericht wird eklig genug sein.

Der Tote lag auf dem Bauch. Seine kurzen, braunen Haaren waren mit Schlamm, Tannennadeln und Laub verklebt. Der leichte Nieselregen der vergangenen Tage hatte die Erde um die Leiche herum aufgeweicht. Der Tote trug eine olivgrüne Wachsjacke, braune Cordhosen und hellgraue Wanderschuhe. Klassischer Wanderlook, dachte Milena. Aber kein klassischer Wanderkörper. Alles mindestens XXXL. Es muss eine wahre Tortur für ihn gewesen sein, mit dem Gewicht bis hier hoch zu laufen. War er am Ende seiner Kräfte gewesen? Milena war selbst mal am Winterstein gewandert und trotz ihrer knapp sechzig Kilo und ihrer guten Kondition war es alles andere als der erwartete Spaziergang gewesen.

Sie hörte einen Wagen heranrollen und sah hinunter auf den Forstweg. Ein metallic-blauer Opel Vectra hielt hinter der Autokolonne. Gleich würde sich ihr Chef, Hauptkommissar Alexander Wege, durch das Unterholz kämpfen, mit der bissigen Entschlossenheit eines Jagdhundes, der zur erlegten Beute strebt. Das ging ja schnell, dachte sie. Jan und sie waren selbst erst vor wenigen Minuten angekommen und würden Alex noch nicht viel präsentieren können.

„Habt ihr einen Ausweis gefunden?“, fragte sie. Wortlos reichte Karsten ihr einen Plastikbeutel mit dem gewünschten Dokument. „Mathias Bauer“, las sie und drehte den Ausweis um. Der Tote hatte im Dachspfad in Friedberg gewohnt.

„Tag, Milena.“ Ihr Chef atmete ruhig, obwohl er gerade ein steiles Stück des Hanges hinaufgestiegen war. Für einige Sekunden ließ er seinen Blick auf der Leiche ruhen, die Hände in den Taschen seines Anoraks. Milena schaute ihn verstohlen von der Seite an. Gestern war sein rotblondes Haar mindestens fünf Zentimeter lang gewesen, heute trug er es wieder auf militärische Kürze getrimmt, kaum länger als die ebenfalls rotblonden Bartstoppeln an seinem kantigen Kiefer.

„Unfall oder Mord?“, fragte Alex.

Milena hörte Karsten leise lachen.

„Hat die Leiche uns leider noch nicht verraten“, sagte sie breit lächelnd und reichte Alex den Ausweis.

„Wie lange?“

Typisch Alex! Kein Kommentar zu ihrer ironischen Antwort, sondern eine sachliche Frage. Ich bin kindisch und impulsiv, er ist vernünftig und professionell. Doch dann schämte sie sich. Dort lag eine Leiche und sie wollte sich mit ihrem Chef zanken. Sie berichtete ihm von Karstens Vermutung.

„Wer hat ihn gefunden?“

„Es gab einen anonymen Anruf. Männlich.“ Milena wies auf einen schmalen, mit Wurzeln übersäten Pfad durch den Wald. „Wahrscheinlich ein Mountainbiker, der das Gelände verbotenerweise als Downhill-Trail benutzt hat. Und deshalb anonym.“

Alex nickte. „Wir müssen ihm dankbar sein. Das Laub hätte bald den ganzen Körper zugedeckt. Und dann noch die Tarnfarben der Kleidung. Die Leiche hätte in Ruhe verrotten können.“

„Wenn ihr mich fragt: Er ist gestürzt oder wurde gestoßen. Von da oben.“ Karsten wies auf eine Stelle am Hang, an der ein großer Findling zur Rast einlud. Von dort abwärts hatten Waldarbeiter vor Kurzem eine kleine Fläche gerodet. „Es gibt zahlreiche Schürfwunden. Hat sich wohl mehrmals überschlagen, bis der erste Baumstumpf seinem Körper beim Herunterkullern eine andere Richtung gab. Der dritte Baumstumpf hat ihn dann wohl auf den Stein geworfen. Der hat ihm möglicherweise das Genick gebrochen.“

Alex’ Blick war Karstens Zeigefinger gefolgt und er hatte Jan entdeckt. „Wie sieht’s da oben aus, Jan?“ Seine tiefe Kommandostimme überbrückte mühelos die Entfernung.

Jan hielt sich krampfhaft an einem dicken Ast fest und zog sich ein Stück nach oben. „Hat wohl gerade Pause gemacht“, schrie er längst nicht so kraftvoll zurück. „Wir haben hier eine angebissene Stulle in einer Brotbox. Schon ein bisschen vergammelt.“

Alex richtete den Blick zurück auf die Leiche. „Rucksack oder eine Tasche?“

„Nein“, sagte Milena

„Jan“, rief Alex. „Rucksack?“

„Nichts.“

Alex strich sich über die Bartstoppeln, dann sah er Milena an. „Irgendwelche Wertsachen?“

Sie zeigte ihm die anderen Plastiktüten. Sie enthielten einen Führerschein, einen Schlüssel und ein Portemonnaie. „Eine Stulle, aber keinen Rucksack. Finde ich sehr merkwürdig.“

„Die Stulle muss nicht zu ihm gehören“, wandte Alex ein. „Vielleicht wollte er im Forsthaus Winterstein einkehren. Dann wäre ein Rucksack unnötiger Ballast. “ Er runzelte die Stirn. „Ich werde mit der Staatsanwältin sprechen, eine Obduktion halte ich für angebracht. Wen schickt die Rechtsmedizin?“

„Einen Dr. Bremer“, sagte Milena. „Steckt aber im Stau.“

„Bremer? Kenne ich nicht.“

„Er ist neu in Gießen.“

Alex zuckte mit den Schultern. „Wartet auf ihn. Und wenn ihr hier fertig seid, treffen wir uns in meinem Büro.“ Alex drehte sich um und machte Anstalten, zum Auto zurückzukehren, stoppte jedoch. „Teufel noch mal!“, rief er.

Milena stellte sich neben ihn. Ein Mann eilte durch den Wald auf die Gruppe der Beamten zu, die den Ort absicherten. Milena lächelte. Schwarze Locken, südländischer Teint, den schlanken Körper in teuren englischen Tweed gekleidet. An einer Schulter baumelte ein Fotoapparat.

Alex stöhnte. „Jack Russell! Woher weiß der denn schon wieder Bescheid?” Er warf Milena einen vorwurfsvollen Blick zu.

„Frag doch Jan“, wehrte sie ab. „Die kennen sich vom Boxen.“

***

Kommissar Jan Sielau fuhr den Eleonorenring entlang und bog links in die Goethestraße ein. Hier war für kurze Zeit das Heim von Elvis Presley gewesen, während seiner Zeit bei der US-Army in Deutschland. Stationiert worden war er in den Ray-Baracks in Friedberg, gewohnt hatte er aber in Bad Nauheim. Jans Großmutter behauptete, dass Elvis von seiner Kaserne ausgerissen war, um sie heimlich zu treffen. Niemand glaubte ihr. Wahrscheinlicher war, dass sie, wie die meisten, nur einen kurzen Blick auf den großen Star hatte werfen können. Doch es gab ein paar Dinge, die nicht zu leugnen waren: Jans Mutter war unehelich geboren, Jahrgang 1961. Ihre Mutter hatte sie auf den Namen Elvira getauft. Elvis' Eskapaden waren kein Geheimnis gewesen. War es nicht doch möglich ...? Nein, jetzt gab er sich Tagträumen hin. Sein Großvater sei ein charmanter, aber unzuverlässiger „Landmatrose“ gewesen, erzählten die Nachbarn seiner Großmutter. Er war als Schausteller mit der Kirmes umhergezogen und hatte in jedem Ort ein anderes Mädchen gehabt. Großmutter schwieg hartnäckig zu dieser Version der Geschichte, dementierte sie aber auch nicht.

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