Werner-Wolf Turski - Der Gral des Pueblo Bonito

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Das reale Spiritualgefäß «Bonito-Gral» wird als «Aufhänger» für die Darstellung der Herausbildung der Kultur der Chaco-Anasazi genommen. Die Darstellung knüpft an archäologich belegte wissenschaftliche Fakten an und verknüpft diese mit substistenziellen, geographisch-topographischen und tendenziell belegten klimatischen Erscheinungen. Wesentlich sind die Interpretation spiritueller Anlagen und die möglichen Ursachen ihrer Erscheinung und Veränderung im Laufe der Zeit. Im Text wird auf achtenswerte archäologische Leistungen und noch offene Leistungsfelder der Archäologen sowie auf Bereiche hingewiesen, die sich einer archäologischen Erkenntnis entziehen. Das vom Autor angestrebte möglichst realitätsnahe Bild über die Kultur der Chaco-Anasazi weicht teilweise stark von aktuellen Mainstream ab. Es gibt jedoch keine Wahrheit an sich, sondern nur unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten.

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Um 800 ±100 u.Z. trat ein Wechsel zu sommerdominanten Niederschlägen auf, bei denen auf einen niederschlagsärmeren Winter eine längere Frühjahrstrockenheit folgte und danach fallweise und kurzfristige intensive regenreiche Sommergewitter auftraten. Die trockenen Winter reduzierten auf den Mesa-Hochflächen das Wasserpotenzial für den bis dahin praktizierten marginalen Trockenbodenbau und auch für den nutzbaren Wildpflanzenbestand. Bei durchschnittlich gleichbleibender oder leicht ansteigender Jahresniederschlagsmenge trat eine natürliche „Umverteilung“ des Wassers (räumlich und zeitlich) auf. Der Winterniederschlag blieb auf der Mesa, der Sommerniederschlag floss ins Tal, auf den Canyonboden. Die Niederschläge sollen nach Meinung der Archäologen etwas gleichmäßiger (berechenbarer) über das Jahr aufgetreten sein. Die Bedingungen für den Bodenbau waren nach Meinung der Archäologen damit besser geworden. Ich möchte diese Ansicht „umdrehen“: Die Menschen haben diesen Großwetterwechsel mit neuen technischen Maßnahmen/Anlagen erfolgreich für die Praktizierung des Bodenbaus genutzt. Die wissenschaftlichen Daten für den um 800 u.Z. von den Archäologen angedeutete Wechsel im Niederschlagsregime sind mir unbekannt (Aus dendrologischen Aufzeichnungen lässt sich nichts dergleichen entnehmen.), aber es gibt auf jeden Fall Indizien für großflächig wirkende Veränderungen:

Für das Ende der Basketmaker III Zeit um 750 u.Z. wurde eine verstärkte Aufgabe von Basketmaker-Niederlassungen auf den Mesa-Oberflächen festgestellt und auch ein „Neuentstehen“ von zahlreicheren Niederlassungen in den Tälern bzw. auf den Flutebenen der Wasserläufe. Die Nichtnutzung bzw. Einschränkung der Nutzung von Mesa-Oberflächen-Niederlassungen/Winterlagern wird mit der archäologischen Vorstellung einer Abwanderung der Basketmaker verbunden („Was ich nicht feststellen kann, ist weg!“) und wird auch als Wechsel vom Trockenbodenbau (nur von Niederschlägen bestimmt) zum Überschwemmungsbodenbau oder auch zum Ak Chin Bodenbau auf den leichten alluvialen Schwemmlandböden gesehen, die als ertragreicher und/oder ertragssicherer angesehen wurden. Der sogenannte Ak Chin oder Sturzwasser-Bodenbau orientiert sich auf die Nutzung starker, konzentrierter Wasserabflüsse (nach Gewittergüssen) von Felsflächen und die Verteilung des Wassers auf für den Bodenbau nutzbare Flächen im flachen Land. Mit der höheren und sicheren biologischen Ergiebigkeit/Produktivät von Bodenbauflächen (= floralen Gunsträumen) auf den Flutebenen entstand auch die wirtschaftliche Voraussetzung für eine größere Bevölkerung (höhere Bevölkerungsdichte). (Im Chaco-Bereich wurden für die Basketmaker III Zeit 188 Fundstellen registiert, für die Pueblo I Zeit dagegen 347 Fundstellen, davon 44 Fundstellen auf den Mesas und 303 auf den Flutebenen der Canyons.)

Die auf den Flutebenen erscheinenden Niederlassungen werden als Umzug von der Mesa ins Tal apostrophiert oder auch als Anzeichen für eine Einwanderung aus den Northern San Juan Gebiet, wo in diesem Zeitraum ebenfalls ein Nutzungsende von Basketmaker III-/Puebko I-Niederlassungen registriert worden war, deren Bewohner von den Archäologen als Einwanderer im Chaco ansehen werden. Alle diese Ansichten (Abwanderung, Umzug, Zuwanderung mit Übergang zu einem intensiveren/ergiebigeren Bodenbau) können in „reiner“ oder vermischter Form durchaus der Realität entsprechen. Fakt ist, dass in dieser Zeit ein allmählicher Wandel eintrat, der sich neben „feuchtigkeitsbasierten“ „Umzügen“ und „Neugründungen“ in der Errichtung von übertägigen Speicherbauten aus Mauerwerk manifestiert, der Keimzelle für den Pueblo-Bau.

Die „Zeitenwende“ Grubenhaus-Winterniederlassung auf den Mesas zu Sommerniederlassungen mit übertägigen gemauerten „Großspeichern“ auf den Talböden ist subsistenziell gekennzeichnet durch neu entwickelte Wasserkontroll- und -verteilungsanlagen, um die kurzzeitig anfallende große und schnell abfließende sommerliche Wassermenge zum Zwecke eines extensiver werdenden Bodenbaus besser zurückzuhalten und zu verteilen, also nutzen zu können. Die Erfolge im Bodenbau widerspiegeln sich u.a. in den größeren Speichern. Dieser Prozess verlief zeitlich und räumlich differenziert über 100 bis 150 Jahre.

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