Werner-Wolf Turski - Der Gral des Pueblo Bonito

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Das reale Spiritualgefäß «Bonito-Gral» wird als «Aufhänger» für die Darstellung der Herausbildung der Kultur der Chaco-Anasazi genommen. Die Darstellung knüpft an archäologich belegte wissenschaftliche Fakten an und verknüpft diese mit substistenziellen, geographisch-topographischen und tendenziell belegten klimatischen Erscheinungen. Wesentlich sind die Interpretation spiritueller Anlagen und die möglichen Ursachen ihrer Erscheinung und Veränderung im Laufe der Zeit. Im Text wird auf achtenswerte archäologische Leistungen und noch offene Leistungsfelder der Archäologen sowie auf Bereiche hingewiesen, die sich einer archäologischen Erkenntnis entziehen. Das vom Autor angestrebte möglichst realitätsnahe Bild über die Kultur der Chaco-Anasazi weicht teilweise stark von aktuellen Mainstream ab. Es gibt jedoch keine Wahrheit an sich, sondern nur unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten.

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Die bisherigen „fernwirkenden“ Jagd-Werkzeuge waren der Speer und der Schleuderspeer (engl. dart ) mit dem Schleuder- oder Wurfbrett (Atlatl) – das erste Komplexwerkzeug/Komplexwaffe. Ein Speer konnte, bei ausreichender Robustheit auch in der Hand des Trägers verbleiben und als Lanze zum Einsatz kommen; das war aber nur bei der unmittelbaren Verteidigung des Werkzeugträgers der Fall. Der geschleuderte Dart hatte auf Grund seiner höheren Geschwindigkeit als der geworfene Speer etwa dessen doppelte Reichweite. Wie sich dabei aber die Treffsicherheit verhielt ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Die Jagdentfernung (Abstand zwischen dem speer-/dartabsendenden Jäger und seinem Beuteziel) wird mit ca. 20 bis 30 m angegeben. Dabei hat der Dart auf Grund seiner höheren Fluggeschwindigkeit die bessere „Eindringfähigkeit“ in sein Ziel. Die relativ geringe Jagdentfernung erfordert eine gute Pirschfähigkeit, um vom Fluchwild nicht bemerkt zu werden. Es ist dabei grundsätzlich von einer Jagdgemeinschaft auszugehen, in der mehrere Werfer von unterschiedlichen Positionen aus wirken können. Primäres Jagdziel ist es, die Mobilität des ausgewählten Opfers entscheidend einzuschränken, damit es danach eingeholt und zur Strecke gebracht werden konnte.

Einführung und Nutzung von Pfeil und Bogen

Die ersten Formen von „Pfeil und Bogen“, die von den Ahnen der späteren Athapasken-Sprecher aus Asien mitgebracht worden waren, gelangten aus dem südkanadischen Raum allmählich nach Süden und auch in den Südwesten. Diese Formen waren weit vom englischen Langbogen und dem mongolischen Komposit-Reflexbogen entfernt, die für uns heute den Maßstab für die Wirksamkeit eines Bogenschützen und seiner Technik darstellen. Der Nachteil des neuen Jagdwerkzeugs lag in seiner relativ geringen Durchschlagskraft (leichtes Gewicht); ihr Vorteil war die Verbesserung der Pirschmöglichkeit – der Jäger musste keine aufrechte Abwurfhaltung mehr einnehmen und so das potenzielle Beutetier frühzeitig warnen. Der Bogen war in Waldgebieten besser einsetzbar, aber so nennenswert waren dichte Wälder im Südwesten mit Ausnahme bestimmter Höhenlagen und Buschzonen an Wasserläufen nicht. Prinziell kann man davon ausgehen, dass Pfeil und Bogen schwerpunktmäßig für die „Immobilisierung“ der potenziellen Jagdopfer eingesetzt wurden. Inwieweit die Jagd auf Kleinwild (Kaninchen, Waschbär, Biber u.ä.) und Vögel damit effektiver wurde, muss unbeantwortet bleiben. Andere Werkzeuge wie Wurfhölzer (Nutzung wie Speer und Nutzung wie Bumerang) sowie Steine können voll konkurrenzfähig und in ihrer Herstellung weniger aufwendig gewesen sein. Der Nachweis des Pfeileinsatzes erfolgte nur über die Funde kleiner steinerner Projektilspitzen. Über den möglichen Einsatz von Fallen bei der Kleintierjagd ist mangels archäologischer Belege nichts bekannt.

Pfeilgifte waren vermutlich unbekannt. Spanische Quellen erwähnen eine angebliche Benetzung von Pfeilspitzen mit Klapperschlangengift. Wenn dies aufgetreten ist, dann waren dies sicherlich Einzelfälle. Spanische Aussagen über vergiftete Pfeile beruhen sicherlich auf dem physische Verhalten eines durch Pfeilschuss Verletzten (Entzündung, Wundbrand, Tetanus), denn es ist kaum anzunehmen, dass ein benutzter Pfeil nach dem Entfernen aus dem getroffenen Tier oder Mensch desinfiziert worden ist und war dementsprechend mit eiweißbasierten Zersetzungsgiften besetzt.

Es ist also kaum von einer „Revolution“ im Jagdverhalten der Menschen im Südwesten auszugehen, sondern eher von der Einführung eines „ergänzenden“ Jagdwerkzeugs, das entsprechend den natürlichen Voraussetzungen und der konkreten Jagdsituation sowie den Fähigkeiten der Jäger eingesetzt und dann über Jahrhunderte weiter technisch verbessert wurde (geeignetes Bogenholz, geeignete Sehnenbespannung, Gestaltung der Pfeilschäfte, -befiederung und -spitzen). Mit der technischen Verbesserung qualifizierte sich auch die Jagdtechnologie. Auf diesem Weg ging sehr allmählich der Schleuderspeer mit dem Atlatl aus der Nutzung.

Mit dem späteren Aufkommen eines wirtschaftlich wirksamen Bodenbaus auf relativ kleinflächigen sogenannten Gartenparzellen entstanden für Wildtiere florale Gunsträume, die von den Bodenbauern (= Feldwächtern) gegen die Fressfeinde geschützt wurden. Diese Schutzaufgabe bestand nicht nur im Vertreiben (speziell von Vögeln), sondern auch im Erlegen geniesbarer Fressfeinde/Futterkonkurrenten. Bei dieser sogenannten Gartenjagd kam sicherlich auch Pfeil und Bogen zum Einsatz. Die „nichtmobile“ Gartenjagd bot speziell jugendlichen Wächtern ausreichend Möglichkeiten für die Verbesserung (gute Wettbewerbsbedingungen) der Jagdwerkzeuge und der persönlichen Schussfähigkeiten. Jagdwerkzeuge können also auch von Bodenbauern weiterentwickelt worden sein.

Der Beginn der Töpferei

Die zweite technische Neuerung in dieser Zeit war der Beginn der Herstellung von weichkeramischen Gefäßen, sogenannter Irdenware oder Irdengut. Auf Grund der relativ niedrigen Brenntemperatur von 700 bis 800°C (im offenen Holzfeuer) war die getrocknete Tonmasse des geformten Gefäßes beim Brennen nicht vollständig versintert, so dass sie auf Grund der noch vorhandenen offenen Porenräume nicht wasserdicht war. Eine vollständige Versinterung und Wasserdichtheit wird bei einer Brenntemperatur von 1200 bis 1250°C erreicht. Eine gewisse Dichtigkeit wurde erst erlangt, als die hochporösen Gefäße etwas später mit einem Tonschlick-Überzug ( slip ) versehen wurden. Hier wurde die Dichtheit durch die größere Feinkörnigkeit der Tonschlicks gewährleistet und nicht durch eine bessere Versinterung auf Grund einer höheren Brenntemperatur. Eine bessere Versiegelung der Tongefäßoberfläche gab es erst durch bleisalzversetzte Überzüge in der protohistorischen Zeit im Rio Grande Gebiet, die bei 800°C eine augenscheinliche Verglasung erbrachten. Eine echte Verglasung auf der Basis von Siliziumdioxid wurde im prähistorischen nordamerikanischen Südwesten wegen dafür generell zu niedriger Brenntemperaturen nie erreicht. Die technisch beste Keramik des Südwestens entstand am Südrand der Black Mesa in Arizona, da dort ab 1200/1300 u.Z. Hartbraunkohle zum Brennen der Gefäße verwendet wurde, die aus reichlich vorhandenen Kohlenflözausbissen abgebaut wurde. Hier wurden je nach Standort mit entsprechender Windbewegung eine Brenntemperatur von 900 bis 950°C erreicht. Eine gewisse Dichtigkeit konnte natürlich auch eintreten, wenn eingefüllte Flüssigkeiten mit Schwebstoffen und/oder Fett die offenen Poren verschlossen.

Im Chaco Canyon Gebiet erschien die früheste Keramik – die sogenannte Obelisk Gray Ware und eine Brown Ware – erstmals zwischen 400 und 500 u.Z. Ab 500 u.Z. gab es die ebenfalls noch undekorierte grobe Lino Gray Ware, während die ab 550 u.Z. auftretende La Plata Black-on-White Ware schon maltechnisch verziert war. Die Muster umfassen kleine sich wiederholende Elemente und Fransen-Linien (wiederholte Gebete nach Regen?), die in der Regel in einer radialen Art und Weise angeordnet sind. Diese Muster erinnern an Dekors von gefundenen Spiralwulstkörben. Die relativ kleinen Gefäße waren im Spiralwulstverfahren analog den Korbwaren hergestellt und sind auch von ihrer frühen Form her den Körben und eventuell auch Gefäßen aus Kürbisschale nachempfunden. Es ist davon auszugehen, dass die Keramikproduktion den weiblichen Händen entsprang und die späteren Dekorationen der Gefäße durch die weibliche Spiritualität geprägt waren. Die Gefäße und ihre Dekors waren eine spirituelle Identifizierung für eine weibgetragene Gemeinschaft. Während undekorierten Gefäßen eine utilitaristische Nutzung zugeschrieben wurde, waren dekorierte Gefäße das „Chinesische Porzellan“ dieser Menschen, das bei spirituell hinterlegten Aktivitäten genutzt wurde. Für die Archäologen war mit der „unzerstörbar“ gebrannten Keramik ein archäologisches „Leitfossil“ entstanden, das für die relativ und absolute Chronologisierung der frühen Kulturen unverzichtbar war. Die patriarchal orientierten Archäologen sollten beachten, dass dieses wichtige Artefakt sicherlich zu mehr als 90% von Weibern geschaffen wurde.

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