Myron Bünnagel - Schmutzige Hoffnungen

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Kansas, 1953: Der Kriegsveteran Ray Corbin kehrt in die Staaten zurück, um einem verstorbenen Freund die letzte Ehre zu erweisen. Der Tote hatte den verwegenen Plan, in den ausgetrockneten Ölfeldern der Red Hills noch einmal nach dem schwarzen Gold zu suchen. Corbin erklärt sich bereit, das Projekt im Namen der Witwe zu übernehmen. Mit einer Handvoll Leute beginnt er in den einsamen Hügeln mit den Vorbereitungen.
Doch es sind nicht nur die Hoffnungen auf schnelles Geld, die die Gemüter erhitzen. Da ist der aufdringliche Liebhaber der Witwe, ein ewig lächelnder, aber zwielichtiger Handlungsreisender. Dann die Tochter des Toten, die hübsche Cora, die ganz eigene Träume verfolgt. Und die Witwe selbst, die in ihrem neuen Vorarbeiter weit mehr als nur einen Liebhaber sieht.
Der Preis für das schwarze Gold wird ein Leben sein.

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„In Ordnung. Hier, Ihr Glas, Ms. Reed.“

„Danke.“ Sie lächelte ihn an, dann hob sie einen irdenen Blumentopf an, der umgestülpt in einer Ecke auf den Holzdielen stand. „Meine geheime Reserve.“ Sie fischte eine Packung vom Boden und bot ihm eine Zigarette an.

Er riss ein Streichholz an und gab ihr Feuer. Sie beugte sich vor, um sie zu entzünden und berührte sanft seine Hand, um die Flamme näher an den Tabak zu bringen. Sie nickte ihm zu und blies gekonnt den Rauch aus.

„Auf was trinken wir?“, fragte er und hob sein Glas. Das unruhige Licht der Lampe brach sich in der roten Flüssigkeit.

„Schlagen Sie was vor.“

Er sah an ihr vorbei in die Dunkelheit, dorthin wo er die zerrissenen Hügel wusste. Nach einiger Zeit sagte er: „Auf die Hoffnungen, die dort draußen begraben liegen.“

Sie verzog den hübschen Mund, dann lächelte sie: „Sollten wir nicht einfach nur auf uns anstoßen?“

„Das wäre mir als nächstes eingefallen.“ Die Gläser berührten sich, schickten ihren Klang in die Nacht, während sich ihre Augen trafen.

„Sie sehen Ihrer Mutter sehr ähnlich.“

„Finden Sie?“

Er nickte. „Sie haben ihre Augen. Und ihr Lächeln.“

Sie blickte verlegen zu Boden. „Nur die Haare sind von meinem Vater.“

„Solange sie hübsch auf Ihrem Kopf bleiben und Ihnen keiner von Jaspers Bärten wächst, können Sie ganz gut damit leben.“

Sie lachte, ein klarer Ton, der über die schwüle Hitze strich. „Finden Sie nicht, dass mir ein Bart stehen würde? Nur so ein dünnes Dingelchen wie es Tony trägt.“

„Lieber nicht, nachher wollen Sie mir noch Waschpulver verkaufen.“ Sie grinsten sich an und tranken.

„Wir haben früher auch auf der Veranda gesessen, wenn Sie da waren, Mr. Corbin.“

Seine Stimme klang leise, ein wenig schläfrig von Wein und Erinnerungen: „Das ist schon lange her. Ein anderer Ort und eine andere Zeit.“

„Ich kann mich gut daran erinnern. Sie und Dad saßen da, redeten über die Dinge, die ich nicht verstand, und rauchten.“ Er starrte die Glut seiner Zigarette an. „Nur wir beide sind übrig geblieben“, sagte Cora mit schwacher Stimme. Sie fröstelte trotz der drückenden Wärme.

Das Grollen des Donners drang bedrohlich in das Schweigen zwischen ihnen. Das Mädchen drehte sich um und schaute in Richtung der Hügel. „Gleich geht es los.“ Wieder ein Grollen. Der Wind frischte auf, trieb den Geruch von Regen vor sich her.

Als der erste Blitz die Red Hills aus ihrem nächtlichen Versteck riss, schreckte Cora zusammen. Der grelle Schein brannte die Umrisse der Hügel für Augenblicke in die Schwärze. „Gewitter sind unheimlich. Diese Hügel wirken dann geisterhaft.“ Sie wandte langsam den Blick vom Lichtspiel des nahenden Unwetters. Die Blitze zuckten jetzt in kürzeren Abständen über den Nachthimmel, das Donnergrollen hallte in der Erde nach.

Als sie Rays Gesicht sah, erschrak sie leicht. „Alles in Ordnung mit Ihnen? Sie mögen wohl auch keine Blitze?“

Seine Miene war verzerrt, der Mund zu einem dünnen Strich zusammengepresst. Mühsam schüttelte er den Kopf „Ich habe keine guten Erinnerungen an Gewitter. Aber vermutlich liegt es am Wein.“ Er betrachtete missmutig die Flasche.

„Der Krieg?“

Ray zuckte mit den Schultern und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Schweiß stand auf seiner Stirn.

Zögerlich gingen die ersten Regentropfen nieder, schlugen einen unregelmäßigen Takt auf das hölzerne Dach der Veranda. In der Ferne rückte das Unwetter näher, zog über die Red Hills heran, war tiefes Grollen und grelle Zackenblitze. Der Regen wurde heftiger, rauschte in den vom Wind gepeitschten Bäumen und floss in groben Strömen vom Hausdach.

„Wir sollten für heute Schluss machen“, sagte Ray müde und erhob sich. Der Wein pochte in seinem Schädel. Er griff nach den leeren Gläsern, aber Cora schüttelte nur den Kopf: „Das mache ich schon. Sie sehen aus, als sollten Sie sich hinlegen.“

Er nickte, dann ging er langsam zur Haustür. „Gute Nacht, Ms. Reed.“

„Gute Nacht. Schlafen Sie gut.“ Sie sah ihm nach, wie er das Haus betrat.

Das Unwetter war ganz in der Nähe, als Ray sein Zimmer erreichte. Ein Blitz schälte die Einrichtung aus der Dunkelheit. Der Wind warf den Regen gegen die Scheibe, während im Hintergrund der Donner grollte. Er stand einige Augenblicke hilflos im Türrahmen, klammerte sich daran fest und kämpfte ein Gefühl von Übelkeit nieder.

Wieder flammte ein Blitz auf. Für den Bruchteil von Sekunden war Ray nicht mehr in seinem Zimmer. Der Gestank nach feuchtem Lehm und Pulverdampf stach ihm in die Nase. Die Regenschleier tanzten über unförmige Erdwälle, prasselten auf die grauen Leiber vor ihm nieder. Das Donnergrollen war das Lärmen der Artillerie, die die Luft mit einer unheimlichen Ahnung füllte. Die Bilder verschwanden genauso schnell wie sie gekommen waren, aber der Geruch schien noch einige Augenblicke in der Luft zu stehen. Es roch nach Tod.

Die Narbe an seiner Seite pochte schmerzhaft, als er die Tür schloss und schwankend sein Bett erreichte. Schwer fiel er darauf, unfähig, sich zu bewegen. Die Erinnerungen drückten ihn nieder, lasteten in der Dunkelheit. Schließlich schloss er die Augen, trieb den Lärm des Unwetters mühsam von sich.

Als er einschlief, glaubte er, Ira stöhnen zu hören.

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