Herbert Weyand - Heidesumpf

Здесь есть возможность читать онлайн «Herbert Weyand - Heidesumpf» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Heidesumpf: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Heidesumpf»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als die Kripo den toten Paul Hellmer findet, ahnt sie noch nicht, in welchem Zusammenhang er mit weiteren Toten steht. Ein kleines Tattoo auf seiner linken Schulter führt die Ermittler zu einer Burschenschaft, die offensichtlich zur Tarnung einer dahinter stehenden Organisation benutzt wird, die mit brutaler Gewalt ihre Ziele durchsetzt.
In diesem Zusammenhang formiert Susanne Treber eine Gruppe junger Frauen, aus deren Mitte die Morde scheinbar geschehen. Sie sind gut organisiert. Zug um Zug wird klar, dass sie Vergewaltigungsopfer sind und Rache suchen. Mehr zufällig lernt Susanne Peter Brock, einen Anwalt, kennen, der die Geldgeschäfte der Organisation führt. Die Frauen bekommen einen Hinweis von einer Unbekannten und entführen Brock. Susanne Treber und ihre Gruppe geraten immer mehr unter Verdacht.
Hauptkommissarin Claudia Plum muss weit in die Vergangenheit zurück, um dem heutigen Geschehen auf die Spur zu kommen.

Heidesumpf — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Heidesumpf», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Du weißt, was du tust?«, fragte Heinz dazwischen.

»Ja. Und zwar ganz genau. Dazu später mehr.«

»Dann werde ich mit Ihnen arbeiten«, sagte Heinz zu den Frauen gewandt. »Natürlich nur, falls Sie das wünschen.«

»Klar«, Gerlinde sprach auch für die anderen, die zustimmend nickten.

*

»Ich mache Feierabend. Fährst du mit? Ich hole dich morgen früh bei dir zu Hause ab.« Heinz wohnte in Windhausen, einem Nachbarort.

Heinz nickte. »Weiß Maria Bescheid?«

»Ich habe es ihr heute Nachmittag gesagt. Ich muss mit dir sprechen.« Sie legte den Gang ein und fuhr los.

»Ich weiß. Du hast mich nicht umsonst ins Auto gepackt. Das mit den Frauen hättest du alleine regeln können.« Er suchte eine bequeme Stellung und harrte dem, was wohl kam.

»Ich bekam, bevor wir mit Horn sprachen, einen Anruf. Jemand im Präsidium oder in einer höheren Dienststelle ist ein Führungsmitglied bei Germanicus. Für die nächste Bumsrunde wollen die mich kidnappen. Ich habe Angst.«

»Du hast sie nicht alle.« Heinz schnappte nach Luft.

»Das habe ich auch gedacht. Doch wenn ich es recht überlege, ist es mehr als folgerichtig, dass die mich aus dem Verkehr ziehen wollen.« Sie zog eine nachdenkliche Schnute.

»Und das erzählst du mir nebenbei im Auto. Du hast sie wirklich nicht alle.« Er hieb die Faust wütend auf die Armatur. »Wir müssen dich aus dem Verkehr ziehen. Das ist klar.«

»So klar nicht. Ich möchte nicht, dass die aufmerksamer werden, als sie es schon sind. Wir müssen eine andere Alternative finden.« Sie trat wütend auf das Gaspedal, sodass der Wagen einen Satz machte.

»Auch eine Alternative«, meinte Heinz gelassen, »du fährst gegen den nächsten Baum, dann bist aus dem Schneider.«

Claudia nahm sofort den Fuß vom Pedal.

»Weiß Maria Bescheid?«

»Nein. Noch nicht.«

»Dann lass das mal. Die dreht ab, wenn ihr Küken in Gefahr ist. Dann ist sie keine Hilfe mehr.« Er hieb wieder mit der Faust auf die Armatur. »Dir ist klar, dass ich dich keinen Augenblick mehr aus den Augen lasse.«

»Damit habe ich gerechnet. Ich brauche dich jetzt für die Ermittlungen. Wir müssen das anders regeln.«

»Hast du sonst nichts auf der Pfanne?« Er rutschte wütend nach vorn, bis der Kopf fast gegen die Windschutzscheibe stieß. Von dort funkelte er sie wütend an. »Taktieren ist vorbei. Wir müssen alle Fakten auf den Tisch legen.«

»Mag sein.« Sie winkte ab. »Damit kommen wir nicht an die Drahtzieher. Lass mich die Sache überschlafen. Vielleicht fällt mir etwas ein.«

*

Siebzehn

Anstatt den Öffentlichen Dienst und damit das Amt eines Richters, wählte Peter Brock den Weg in eine Anwaltskanzlei, die sich auf Wirtschaftsrecht spezialisierte. Die Wahl fiel leicht, denn die Verbindung gab sie vor. Das geschah vor nunmehr zehn Jahren. Mittlerweile besaß er die Kanzlei und Dependancen in allen großen Städten Deutschlands und einigen Großstädten Europas. Seine Tätigkeiten beschränkten sich auf die Koordination und Repräsentation sowie die Überwachung der vielfältigen Geschäfte der Burschenschaft.

Seit der Ermordung Bastians verlief sein Leben geradlinig nach oben. Heute gab er dem Ermordeten recht, als er die Verbindung als Jungmännerzirkus bezeichnete. Manchmal dachte er, er sei der einzig Normale in dem Verein. Der Großteil der Mitglieder, egal wie alt, fand hier eine Spielwiese, die gesellschaftliche Regeln außer Kraft setzte. Und dies auf menschenverachtende Art und Weise. Einer Art, die Jugendliche an den Tag legten. Während die Masse das pubertierende Gehabe mit fortschreitendem Alter ablegte, verharrten diese Menschen in dem Zustand. Dennoch unterstützte Peter die Institution vorbehaltlos. Sie sicherte ihm Macht, Einfluss und Geld. Außerdem steckte er zu tief in den Geschäften. Ein Ausscheren bedeutete den sicheren Tod. Dafür hatte er schon zu viele Exekutionen angeordnet, selbst durchgeführt und toleriert.

Etwas änderte sich auch zu früher. Bastian blieb der einzige Tote, den er selbst entsorgen musste. Bei den Nächsten bestellte er ein Säuberungsteam, das ihm diese Arbeit komplett abnahm. Die Leichname verschwanden faktisch von der Erdoberfläche. Nie hörte er wieder davon oder las in den Medien darüber.

Peter wusch Geld für die Organisation, das auf vielen nicht legalen Wegen hereinkam. Er trat so gut wie nie selbst in Erscheinung. Seine Zentrale lag im Aachener Westen, zwischen Universitätsklinikum und Technischer Hochschule. Eine mehr zufällige Entscheidung, die er vor Jahren traf.

Jetzt, Mitte dreißig, besaß er scheinbar alles, was ein Mensch sich wünschte. Bis auf eine Familie … Mittlerweile wusste er, woran es lag, dass er ein ambivalentes Verhältnis gegenüber Frauen an den Tag legte. Er mochte den weiblichen Part, doch sein Innerstes lehnte eine enge Bindung ab. Eine Folge seiner Initialisierung in die Burschenschaft. Das Erlebnis, das ihn sein Leben lang verfolgte und verfolgen würde. Während der letzten Jahre traf er einige Entscheidung für die Organisation, die jedem normalen Menschen schlaflose Nächte bereitet hätte. Ihm nicht. Nur dieses eine Erlebnis ließ ihn immer wieder aus dem Schlaf hochschrecken.

Mittlerweile diente er im dritten Jahr als Adept der übergeordneten Organisation der Burschenschaft und des Firmenverbundes. Noch immer stand die erste Begegnung mit den ›Brüdern‹ vor seinem inneren Auge. Erst dort wurde ihm klar, wie gefährlich sich sein Leben entwickelte.

Der Telefonanruf bestellte ihn zu einer Adresse in Herzogenrath. Peter fuhr mit gemischten Gefühlen in die Tiefgarage auf dem alten Fabrikgelände, die er nie und nimmer dort vermutet hätte. Der Zeitpunkt seiner Ankunft gab eine Toleranz von fünf Minuten vor. Ansonsten wäre der heutige Termin verfallen und sein Zeitfenster zu. Er bemerkte aus den Augenwinkeln die vielen Fahrzeuge, die hier parkten. Zwanzig bis fünfundzwanzig Stück und noch Platz für viele mehr. Sein Parkplatz trug die Nummer dreiundvierzig. Er folgte dem Weg, dessen Beschreibung er auswendig lernen musste und landete in einer Umkleidekabine, wie beim Röntgen. Seine Robe lag bereit. Er zog die Kutte über und wartete auf das grüne Licht. Dann betrat er einen Gang, zu dem die Tür führte, die dem Eingang gegenüberlag. Das schrillende Warngeräusch ließ ihn einen Satz machen: Richtig … alle Metallgegenstände entfernen. Er knallte die Waffe auf die Sitzbank in der Kabine. Dann betrat er den Aufzug am Ende des Flurs. Dieser brachte ihn einige Etagen in die Tiefe. Aussteigen und nach links, dachte er. Er stand vor einem Gitter, das er öffnete, und betrat die Holzplattform. Er schlug dreimal den Klöppel der Glocke und sank fast sofort in die Tiefe. Aufschreiend klammerte er sich an eine Strebe des Drahtkäfigs, in dem er sich befand. Die funzlige Beleuchtung offenbarte die rechteckigen senkrechten Eichenbalken an zwei gegenüberliegenden Wänden, die von U-Eisen umfasst wurden. Sie dienten zur Führung des Käfigs, in dem er sich befand, und verhinderten, dass er nicht hin und her schlug. Kaum losgefahren drückte ihm der Ruck, mit dem der Käfig bremste, die Knie fast unter die Schädeldecke. Wackelig schob er das Gitter auf und betrat die schwach erleuchtete Strecke, die circa drei Meter in Höhe und Breite, maß. Die Vorstellung, dass, was sich über ihm befand, von popeligen Metallstreben gehalten wurde, löste fast eine Panikreaktion aus. Er erreichte mit wackeligen Beinen den nächsten Schacht und die Prozedur begann von vorn.

Über das System der Blindschächte konnte es einige Hundert Meter nach unten gehen.

Brock rief in Gedanken ab, was er darüber wusste. Die Schächte verbanden Untertage Sohlen miteinander oder führten zu Kohleflözen. Wahrscheinlich, weil die Drahtseile früher nicht die Qualität besaßen, wie heute, war die Tiefe begrenzt. Hier im Aachener Revier und nach Holland hinüber musste es einige solcher verborgenen Anlagen geben. Viele Jahrhundert buddelten die Menschen nach Kohle, ohne entsprechende Aufzeichnungen zu hinterlassen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Heidesumpf»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Heidesumpf» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Herbert Weyand - Die vergessenen Kinder
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Himmlische Zeichen
Herbert Weyand
Herbert Weyand - KYRA
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Tod im Maisfeld
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Vergeltung
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Heidesilber
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Heideleichen
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Dem Jenseits entkommen
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Malekh
Herbert Weyand
Herbert Weyand - Todessturz
Herbert Weyand
Отзывы о книге «Heidesumpf»

Обсуждение, отзывы о книге «Heidesumpf» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.