Natascha Skierka - Verwobene Ornamente

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Eine Türe, die plötzlich aus dem Nichts erscheint oder eine Reise ins Unterbewusstsein, sind nur zwei der Geschichten, die im Wechselspiel mit der reimenden Kunst, in eine magisch, alternative Welt, der Kurzgeschichtensammlung Verwobene Ornamente entführen wollen.

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Na ja, eigentlich sah sie eher aus wie der Mond mit seinen Kratern und glühte wie eine von innen beleuchtete Orange, die sich vorstellte ein Kürbis zu sein, der an Halloween die Toten von der Welt der Lebenden fernhalten sollte. Sollte, dachte ich, während mir ein Schauer über den Rücken lief, den eben in dieser Nacht, als der Wechsel vom Tag zur Nacht vollzogen war, hatte mich doch tatsächlich ein Geist mit seiner Anwesenheit beehrt.

Er oder sie hatte sich doch tatsächlich auf mein Bett gesetzt und meine Nachtlampe ein und wieder ausgeschaltet. Zuerst hatte ich meine Katze Persephone verdächtig, aber diese lag friedlich schlafend auf meinen Rücken und dachte nicht daran in die Unterwelt zu ihrem Ehemann hinab zu steigen. Die Lampe vollführte unterdessen ihren eigenen kleinen Tanz und ich war mehr als nur verärgert über diesen äußerst penetranten Geist.

„Ich weiß, dass du da bist,“ kam es schließlich aus meinem Mund und die Lampe hüpfte aufgeregt auf meinen Nachttisch auf und ab, bevor sie sanft landete und ich spürte, wie der Geist verschwand. Warum ich ausgerechnet jetzt daran dachte, war mir ein Rätsel, eines das jedoch später gelöst werden musste, wenn überhaupt.

Neugierig ließ ich meinen Blick durch mein Unterbewusstsein wandern und war ein wenig enttäuscht, dass es sich um ein ganz normales Zimmer handelte. An der Wand hing ein Bild von Dali und es überraschte mich nicht die verschwommenen Uhren von "Die Beständigkeit der Erinnerung" zu sehen, hing doch eine Replik davon genau über meinem Bett, in einem silbernen Rahmen, der mit vielen kleinen Sternen verziert war. Desweiteren befand sich ein Tisch und ein Stuhl als auch ein Lazarettbett im Raum.

„Ziemlich karg“, dachte ich und ging auf die einzige Tür zu. Sie öffnete sich leicht aber so quietschend, dass sich sämtliche Härchen an meinen Körper aufrichteten und ein Gong ertönte. Erschrocken zuckte ich zusammen, während ein Band leise anfing zu rauschen.

„Sie verlassen nun ihr Bewusstsein, Stella Jordan. Viel Vergnügen im Park der unbegrenzten Möglichkeiten und bei der Suche nach der inneren Mitte.“

„Wie nett“, meinte ich und rollte mit den Augen. „Noch nicht mal bei der Suche nach sich selbst hat man Ruhe vor lästigen Ansagen.“ Ich öffnete die Türe komplett und blinzelte erstaunt. Befand sich doch ein ganzer Jahrmarkt in mir.

Nichts schien zu fehlen und doch war etwas anders hier. Erst auf den zweiten Blick, sah ich, dass die Besucher mitten in der Bewegung erstarrt, dastanden, als hätte Madame Tussaud hier ihre ausrangierten Figuren gelagert. Mich nähernd sah ich, dasss einige von ihnen atmeten und mich mit ihren Blicken verfolgten. Erst jetzt konnte ich sehen, dass sie aus den verschiedensten Epochen der Zeitgeschichte stammten. Die erste Frau hatte zimtfarbene Haut und trug eine einfache Schale in der Hand. Sie war leer, als ich mich darüber beugte, aber ihre Muster sprühten nur so vor den verschiedensten Farben, welche sich zu einem ein wenig durcheinandergeratenen Regenbogen vereinte. Vorsichtig berührte ich die Schale und sie zerfiel zu Staub. Bedauernd hockte ich mich hin, fuhr mit dem Finger durch den Sand klaubte ein wenig davon auf und ließ ihn schließlich auf meine Hand rieseln.

Ein weißer Stein materialisierte sich inmitten des Sandes und fiel auf meine Handfläche und der Stein der tausend Lichter zu reflektieren schien, verschmolz mit ihr.

„Die Regenbogenschlange sei mit dir“, sagte eine Stimme ganz dicht neben mir und ich sah auf. Die Frau fixierte mich und ein kalter Schauer lief mir den Rücken herunter, während ich aufsprang und dabei die nächste Figur, die plötzlich und ohne Vorwarnung neben mir stand anrempelte. Ohne mich darum zu kümmern, ob sie zu Boden fiel oder stehen blieb, lief ich durch den Jahrmarkt und hielt erst an, als ich sein Ende erreicht hatte. Dort wartete bereits ein Fahrrad auf mich.

„Ich bringe dich hin, wo du willst“, sprach es mich an, kaum das ich mich darauf gesetzt hatte und fuhr mit mir los, noch bevor ich mich vom Schock erholen konnte, das mein Fahrrad ein Eigenleben und vor allen Dingen, eine Stimme hatte.

Der Jahrmarkt verschwand hinter mir, und als ich mich wieder umdrehte, fuhr das Rad mich geradewegs durch einen etwas größeren Bach. Es verfing sich in irgendetwas, dass ich nicht sehen konnte, und ich plumpste ins Wasser.

„Tut mir Leid“, meinte es und radelte ohne mich wieder zurück.

„Hey“, rief ich ihm hinterher, aber es blieb nicht stehen. Tief Luft holend blies ich mir eine tropfende Strähne meines rabenschwarzen Haars aus dem Gesicht und als sie wieder auf meinem Gesicht landete strich ich sie mit der Hand beiseite und schluckte. Sie war übersät mit kleinen Perlen. Perlen, die mich ansahen und lachten wie ein rauschender Wasserfall.

„Der Stern des Meeres grüßt den Stern des Himmels“, sagten die Perlen und der Großteil fiel wieder ins Kies übersäte Wasser. Einzig die die sich auf meinen Knöcheln befanden verschmolzen ebenfalls mit ihr. Was ging hier vor sich, fragte ich mich und blickte in den Himmel, wo noch immer die orange Mondsonne schien. Blinzelnd wandte ich mich wieder ab, und entdeckte eine Schildkröte am Ufer. Sie trank und schien sich offensichtlich nicht daran zu stören, dass ich hier pitschnass stand, mit einer Edelstein verzierten Hand.

„Es ist genug Wasser für uns beide hier“, sagte sie plötzlich, als sie mich bemerkte.

„In der Tat“, nickte ich und hörte mich auf über den Humor meines Unterbewusstseins zu wundern.

„Komm näher, Stella“, bat sie, obwohl es keine Bitte war.

„Wer bist du?“, fragte ich und setzte mich neben sie ans Ufer.

„Ich bin der Hüter des Tores“, erwiderte sie und ich habe ein Geschenk für dich.“

"Ein Geschenk?“ Die Schildkröte schien zu nicken, während sich die Winkel ihres Mundes zu einem weisen Lächeln verzogen.

„Gib mir deine Hand“, sagte sie und meine Hand gehorchte ohne mein Zutun. „Näher", befahl sie und ich beobachtete, wie meine Hand sich unter ihr Gesicht schob. Mit einer Heftigkeit, mit der ich nicht gerechnet hatte, biss sie plötzlich zu.

Aber noch, bevor ich den Schmerz wirklich realisieren konnte oder dass tatsächlich ein kleines Stück aus meiner Hand fehlte, wuchs ein matter bläulich-grüner Türkis in der Stelle, die fehlte. Die Maserung war so dicht ineinander verwoben, dass man kein Muster erkennen konnte.

„Warum?“, fragte ich die Schildkröte, aber sie war schon längst verschwunden. Meine Frage blieb vorerst unbeantwortet und ich entschloss mich dazu, dem Wasserverlauf zu folgen. Eine Weile genoss ich es einfach nur meine Beine zu bewegen und einen Schritt vor dem nächsten zu setzen, den es brachte mich meinem Ziel näher.

Was immer es auch war, dachte ich, bald würde ich erfahren, was sich mein Unterbewusstsein mit dieser Scharade ausgedacht hatte.

Oh, Stella Jordan, tadelte ich mich, wovor fürchtest du dich eigentlich, das hier ist dein inneres Gesicht.

„Nicht zertreten!“ kiekste eine Stimme aufgeregt und ich kam ins Straucheln.

„Was?“, wollte ich wissen und suchte nach dem Besitzer der Stimme. "Wo?"

„Hier unten du Dummkopf,“ lachte die Stimme, „ich bin hier.“

Meine Augen wandten sich langsam dem Boden zu und blickten auf einen grinsenden Bernstein, der aufgeregt aufsprang.

„Wir sind doch nicht am Meer,“ entfuhr es mir und der Bernstein hüpfte noch aufgeregter auf und ab, als zuvor.

„Wo warst du mit deinen Gedanken“, tadelte der Bernstein mich und ich sah vorsichtig nach hinten. Als ich nichts anderes sah als den Bach und den Weg, den ich gegangen war, drehte ich mich verärgert wieder um.

„Das ist nicht lustig“, teilte ich dem Stein mit und gestikulierte wie wild.

„Doch“, kicherte der Stein und verschmolz ebenfalls mit meiner Hand. „Und nun“, murmelte der Bernstein, „schließe die Augen und öffne sie wieder.“

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