Natascha Skierka - Verwobene Ornamente
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„Das glaube ich nicht“, meinte Liborius nur, hielt die Zeit an, um die Energie des ersten Mannes wie eine Auster auszuschlürfen. Nachdem dieser zusammengebrochen war, wandte er sich dem anderen Mann zu, und verschwand aus dem Casino. Eine Weile verfolgte er seinen gewohnten Gang, bis er wieder fast alle Energie aufgebraucht hatte. Schließlich traf er auf sie, eine Frau mit rabenschwarzen Haaren und feurigen, dunklen grünen Augen, die solch eine Intelligenz und „Wissen“ ausstrahlten, das er zum ersten Mal von seinem Weg abdriftete, jemand anderen die Energie raubte, um dieser Frau den Hof zu machen. Ihr Name war Catriona McKenzie und sie war unnahbar, kalt und abweisend, was ihn nur noch mehr anzog.
Zum ersten Mal empfand er etwas für eine andere Person, einen anderen Menschen, eine Frau, dass tiefer ging, als alles, dass er bis jetzt empfunden hatte. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es anders herum nicht ebenso sein sollte, aber ihre Abweisung verletzte ihn mehr als er es für möglich gehalten hätte. Denn dass einzige dass sie zuließ, war Freundschaft, was ihn nur noch mehr zermürbte. Wochen und Monate vergingen, in denen er sie immer besser kennenlernte, ohne einen Schritt weiter zu kommen. Sein Verbrauch an Menschennahrung verdoppelte und verdreifachte sich. Außerdem fing er an, sie komplett leerzusaugen, weil ihm die Energie, die er ihnen sonst genommen hatte, nicht mehr ausreichte.
Das erste Mal, als er einen leblosen Körper vor sich hatte, hatte es ihn erschrocken, aber er konnte sich nicht dagegen wehren. Er brauchte ihre Energie, um existieren zu können. Und um in Catrionas Nähe zu sein. Ironischerweise, war sie Polizistin mit Leib und Seele, und die britischen Behörden, zu deren Apparat sie gehörte, gingen mittlerweile von einem perversen Serienkiller aus. Aber sie hatten weder Zeugen, noch sonstige Beweise, die sie zu ihm führten. Catriona regte sich furchtbar darüber auf, weil es ihr Fall war und ihr Jagdinstinkt es nicht zuließ, dass ein Massenmörder, ungestraft draußen herumlief. Monate vergingen und er konnte sichtlich dabei zusehen, wie Catriona immer hektischer wurde. Sie nahm rapide ab und Liborius sorgte dafür, dass sie nicht zu viel abnahm. Sie verlor ihr Haar und er sorgte dafür, dass es wieder kam.
Sie bekam Bauchspeicheldrüsenkrebs und ihr Körper war resistent gegen seine Magie geworden. Wenig später kam sie ins Krankenhaus, wo sie noch rapider abbaute. Liborius entschied sich ihr zu sagen, wer er war und setzte sich entschlossen, aber ziemlich nervös an ihr Bett. Er schilderte ihr die Situation, und ihr erst freudiges Gesicht, einen lieb gewonnenen Menschen zu sehen, verwandelte sich in eine ungläubige Fassade, die in Misstrauen und Verachtung überging.
„Raus“, sagte sie nur und er hielt die Zeit an. Während er sie betrachtete, fragte er sich, ob er ihre Erinnerung, an dieses Gespräch löschen sollte. Er entschied sich dagegen, weil er sie dafür zu sehr liebte und respektierte, und verließ den Raum. Nach einigen Tagen und vielen Menschen später, hörte er das Catriona im Sterben lag und er setzte sich an einen glitzernden Sandstrand, beobachtete den Sonnenuntergang und entschied sich in dem Augenblick, wo die Sonne hinter dem Horizont verschwand, das er Catriona all seine Lebensenergie schenken wollte. Die Tatsache, das es eine Welt ohne sie geben könnte, wollte und konnte er nicht akzeptieren.
Er stand auf und teleportierte sich in ihr Krankenzimmer. Als sie ihn sah, wollte sie ihn hinauswerfen. Aber ihre Stimme wollte ihr nicht gehorchen. Liborius teilte ihr mit, was er vorhatte und sie sah ihn bittend an, als wolle sie ihm sagen, sie wolle all die Energie, die er diesen anderen Menschen geraubt hatte, nicht. Er zögerte und hielt inne. Schließlich befeuchtete er seine Lippen, beugte sich zu ihr hinunter, küsste sie sanft auf die Lippen und flüsterte: „Du bist es wert und ich bin es nicht. Ich liebe dich, aber du tust es nicht.“ Ohne in ihre Augen zu blicken, legte er seine Hand auf ihren Brustkorb, und ließ all seine Energie, eigene und gestohlene, in sie hinein fließen.
Hätte er sich nur den Bruchteil einer Sekunde Zeit genommen, ihr in die Augen zu blicken, hätte er gesehen, wie sich das Gegenteil seiner Aussage in ihren Augen widerspiegelte. Aber das tat er nicht und so starb er, ohne zu wissen, das Catriona MacKenzie ihn liebte. Nach einer Weile, verschwand sein Leichnam und er, Liborius Jodocus, er der eigentlich unsterblich war, hörte auf zu existieren. Er hatte geliebt, aber wusste nicht das er geliebt wurde. Jedenfalls solange nicht, bis Catriona McKenzie nach 60 weiteren Jahren auf der Erde, friedlich einschlief und ihre Seele den Weg zu seiner fand. Nachdem sie ein erfülltes Leben, mit einem Mann und drei Kindern und vielen Enkeln gelebt hatte. Das ganze hatte nur einen einzigen Haken gehabt. Sie hatte es nicht mit ihm gelebt. Er freute sich sie zu sehen, war sich aber nicht sicher, ob sie immer noch böse auf ihn war. Sie schien seine Anspannung zu spüren, schubste seine Seele in die entgegengesetzte Richtung und lachte dabei.
„Wenn wir uns das nächste Mal in körperlicher Form begegnen“, sagte sie und ihre Seele funkelten wie sprühende Diamanten, „sieh mir gefälligst in die Augen.“ Er nickte, fasste ihre Seelenhand, und gemeinsam, flogen sie eine Weile in der Zwischenwelt umher. Plötzlich stoppte sie abrupt, deutete nach unten Richtung Erde, und ein verschwörerisches Lächeln umspielte ihre Lippen.
„Komm“, meinte sie, bevor ihre Seele sich auf den Weg, in die für sie vorbestimmte Gebärmutter machte. „Komm“, wiederholte sie und hauchte ihm einen Kuss zu, „unsere nächsten Leben warten auf uns.“
Der Wurzeln Echo
Ich saß in einer finsteren Höhle
wo das unheimliche Echo der Stille,
flüsterte wie der Ruf einer Möwe
getragen von des Windes Wille,
brüllend wie ein hungriger Löwe
auf seiner Jagd nach der Grille.
Ich saß in einer schimmernden Blase
wo der Regenbogen nach mir griff,
wie die Erde wartend in der Vase
verborgen in des Rumpfes Schiff,
der Wellengang ist meine Base
die mich, wie ein Edelstein schliff.
Ich saß in des Meeres dunklen Tiefen
wo die Flüsse der Welt sich vereinen,
während all meine Träume schliefen
hörte ich leise meine Seele weinen,
als sie erwachten und nach mir riefen
„Lebe endlich und hör auf zu greinen!“
Ich saß im Schoße der reichen Erde
wo der Ahnen Gebeine tief ruhen,
unter den Baumwurzeln wie eine Herde
aus Seelen in ihren wandernd Schuhen,
mich zu suchen auf das ich werde
um meine eigene Melodie buhlen.
Ich saß in des Feuers hütend Flammen
wo die Hitze lodernd um mich sang,
wie das Echo aus dem wir stammen
die Zeit hat einen seltsamen Klang,
doch ich lasse mich nicht verdammen
bloß weil Liebe in meine Seele drang.
Die Reise durch das Selbst
Der Gesang der Erde vibrierte durch meinen Körper, als ich die Augen schloss. Fordernd pfiff der Wind in meinen Ohren und zerrte an meinen Kleidern. Dennoch, ich blieb, wo ich war, und tauchte immer tiefer in die Gefilden der Seele hinein. Ich wollte wissen, wer ich war, musste es wissen, um das Puzzle zu beenden. Ja, ich wusste, woher ich kam, wie man mich rief und auch das man mich ein wenig für verrückt hielt, aber da war mehr. Mehr als man uns gestattete zu sehen, mehr als die Welt vermutete. Mein Atem wurde langsamer und tiefer immer tiefer wanderte ich von der bewussten in die Unbewusste. Es war dunkel und es tropfte von irgendwoher. Oh verdammt, dachte ich, mein Unterbewusstsein hat ein Leck.
„Wo ist ein Lichtschalter, wenn man ihn braucht,“ murrte ich und entdeckte etwas rotes in der Dunkelheit glühen.
Vorsichtig näherte ich mich, und als ich das wabenförmige, kleine Sichtfenster eines Lichtschalters sah, fühlte ich mich gelinde ausgedrückt, von mir selbst hinters Licht geführt. Da ich aber selbiges brauchte, drückte ich darauf und die Sonne ging auf.
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