Natascha Skierka - Verwobene Ornamente

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Eine Türe, die plötzlich aus dem Nichts erscheint oder eine Reise ins Unterbewusstsein, sind nur zwei der Geschichten, die im Wechselspiel mit der reimenden Kunst, in eine magisch, alternative Welt, der Kurzgeschichtensammlung Verwobene Ornamente entführen wollen.

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„Dich daran erinnern, wer du wirklich bist“, erwiderte die Ältere.

„Damit du es nicht wieder vergisst“, fuhr die Mittlere fort.

„Denn das ist es, was du sein wirst,“ lächelte die Jüngere und reichte ihr den Faden. Funken sprühten auf ihre Haut und prickelten wie feine Nadelstiche.

„Es liegt an dir diesem Weg zu folgen und uns dabei zu helfen wieder einen festen Platz in der Welt einzunehmen. Du weißt, man hat ihn uns beinahe geraubt und dieser ignorante Mann, hat uns verbrämt, damit wir in seine Weltanschauung hineinpassen.“ Emma runzelte mit der Stirn. „Er hätte es beinahe geschafft, etwas zu zerstören das im kollektiven Gedächtnis der gesamten Menschheit schlummert und das in immer mehr Menschen erwacht und sich seinen Weg zurück in das Leben dieser erkämpft."

„Du bist so ein Mensch“, fügte die Mittlere hinzu und die Jüngere und die Älteren nickten zustimmend. „Aber es liegt an dir, ob du den Ruf deiner Seele folgst oder ob du, ein Leben führen willst, das dem der anderen gleicht und zumeist im Stillstand verfahren ist.“

„Du spürst, dass du anders bist“, sagte die Ältere. „Du weißt, dass du immer anders sein wirst“, fügte die Jüngere hinzu.

Mit Tränen in den Augen blickte Emma auf und ein Schauer durchlief ihren Körper, während ihre Hand sich auf ihre Brust legte, unter der ihr Herz wie wild galoppierte, in dem vergeblichen Versuch es zu beruhigen, während es ihr vorkam, als würde man ihr sämtliches Blut aus dem Körper stehlen wollen.

„Ein langer Weg wartet auf dich“, informierte die Jüngere sie schonungslos.

„Aber du bist schon einen langen Weg gegangen“, nickte die Ältere und die Mittlere ergriff ihrer beider Hände.

„Bist du bereit ihn fortzuführen? Bist du bereit das, was du bist und vor allen Dingen wer du bist in die Welt hinein zu tragen. Ohne Furcht mutig voranschreitend um dein inneres Leuchten erneut zu entfachen?“

Emma blickte ihr in die Augen, einem kompletten Ebenbild ihrer eigenen, und noch bevor sie etwas erwidern konnte, wirbelte erneut Luft auf und katapultierte ihre Seele zurück in ihren wartenden Körper. Sie spürte die Tränen über ihre Wangen rollen, während sie Ansu und die Namenlose Frau ansah und stumm nickend ihre Hände ergriffen.

„Ich bin bereit“, flüsterte sie und Emma blickte die beiden Frauen entschlossen an, „ich bin bereit den Weg zu gehen, den meine Seele mir befiehlt zu gehen."

"Du hast eine gute Wahl getroffen," nickten beide und ein verschwörerisches Glitzern flackerte in den Augen der beiden Frauen auf. Emma entzog den beiden ihre Hände und warf den beiden während sie aufstand einen bedauernden Blick zu.

"Ja," stimmte sie lächelnd zu, "das habe ich, aber meine Wahl ist nicht auf euch gefallen." Erstaunt hielten die beiden inne, während irgendwo im Haus eine Uhr begann zwölf zu schlagen und Emma hob ihre linke Hand an ihr Dekolleté, wo ein strahlend silbernes Kreuz, aus unzählig feinen Fäden gesponnen, wie ein einzigartiges verwobenes Ornament, auf ihrer Haut ruhte.

"Wir haben dich dein Leben lang begleitet", protestierte die Namenlose Frau und Emma blickte sie mit einem bedauernden Schulterzucken an.

"Ich weiß", erwiderte sie, "aber da gibt es jemand Größeren und weitaus Mächtigeren als ihr, der dies auch getan hat."

"Wie kannst du uns das antun", wollte Ansu wissen und ihre Augen wurden beinahe schon schwarz, während Emma weiterhin ihr Kreuz, an dessen Rückseite im Übrigen einige geschwärzte Fische verteilt waren, deren leichte Vertiefung sie nun spüren konnte, während Ansu sie empört anblickte. "Wie kannst du nur", wiederholte sie, "dem eifersüchtigsten aller Götter den Vortritt geben."

"Oh," schüttelte Emma mit dem Kopf, "wenn er wirklich eifersüchtig wäre, hätte er uns Menschen nicht den freien Willen gegeben und würde uns die freie Wahl lassen, den Weg zu gehen, den wir gehen wollen. Ganz egal ob dieser gut oder schlecht für uns ist."

"Aber wir haben gespürt, wie du dich für uns entscheiden wolltest," versuchte die Namenlose Frau sie zu umgarnen.

"Ich war fasziniert," gab Emma zu, "aber ich denke, ihr solltet meine Entscheidung respektieren. Geht lieber zu denen, die euch wirklich in ihr Leben lassen wollen. Ich," betonte sie nun, "will es nicht." Entschlossen warf sie den beiden einen solch aussagekräftigen Blick zu, dass weitere Worte von ihnen unnötig sein würden, dass Ansu unangenehm berührt wegblickte.

Die Namenlose Frau wollte etwas sagen, doch Ansu ergriff ihre Hand und schüttelte mit dem Kopf.

"Komm", meinte sie nur, "unser Zauber hat nicht bei ihr gewirkt. Lassen wir sie gehen." Schicksalsergeben nickte die Namenlose Frau, und nachdem sie ihr einen wütenden Blick zugeworfen hatte, hob sie die Hand und um sie herum, begann das Haus sich vor ihren Augen aufzulösen.

Kurz darauf stand sie auf einer wunderschönen grünen Wiese und hörte von der nicht weit entfernten Küste, die Möwen im Wind rufen, während die salzige Luft sich prickelnd auf ihren Lippen verteilte. Noch immer hielt sie ihren Anhänger umschlossen und spürte nun, wie sanfte Energiewellen von diesem ausgingen, als wollten sie sie in einen Kokon aus unendlicher Liebe spinnen.

"Dir gehört mein Leben, Allmächtiger", flüsterte sie mit Tränen in den Augen, "nach all den vielen Umwegen, haben die Fäden meines Schicksals mich endlich zu dir zurückgeführt." Sie holte tief Luft und ihr war, als würde die Welt um sie herum, für einen Moment stillstehen, während die unendlich große Liebe sich noch enger um sie schmiegte, bevor die Welt sich schließlich wie gewohnt weiterdrehte. Unverändert und doch verändert zugleich.

Liborius Zeit

Die Luft roch nach Bienenwachs und verbranntem Holz, während die Sterne, kalt glitzernd herab schienen, als wollten sie ihm zu seiner erneuten Wiedergeburt gratulieren. Er, das war Liborius Jodocus, seines Zeichens ein Unsterblicher, der sich von den Energien der Menschen ernährte, indem er ihnen ein Teil ihrer Lebenszeit stahl. Die, die ihm begegneten, glaubten er wäre ein Vampir, aber das war er nicht, auch wenn er die Nacht und das silberne Leuchten des Mondes liebte.

Aber er liebte auch die Wärme der Sonne und das Gefühl, des glitzernden Sands unter seinen Füßen. Liborius fühlte sich wie ein neugeborenes Lamm, zu allen Schandtaten bereit. Heiteres Gelächter schüttelte seinen Körper und er teleportierte sich fort. Wie in einen Rausch, lebte er von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat, gönnte sich nur das Beste vom Besten und dinierte in den edelsten Restaurants, mit den schönsten Frauen der Welt. Die, nachdem er sie nach allen Regeln der Kunst verführt hatte, für den Rest ihres Lebens, zu nichts mehr zu gebrauchen waren.

Alle, ausnahmslos alle, die er bis jetzt unter seinen Fittichen, beziehungsweise, seinen kundigen Händen gehabt hatte, suchten für den Rest ihres kläglichen, irdischen Lebens, nach etwas vergleichbaren. Aber es gab nichts und vor allen Dingen niemanden, den man mit ihm vergleichen konnte. Schon gar nicht dieser Typ, den alle Welt als Casanova kannte. Nein, dachte er und dachte an seine Begegnung mit ihm zurück, er war keineswegs der, für den alle Welt ihn heute hielt. Vor allen Dingen, wenn man bedachte, das er ihn mehr schlecht als recht, kopiert hatte.

Da er aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf dieser Welt wandelte, war das aber ganz und gar einerlei. Vergnügt machte er sich auf den Weg nach Las Vegas, wo er sämtliche Jackpots knackte und ein Intermezzo, mit dem Security Personal hatte, das ihn zum Besitzer des Casinos brachte. Während sie auf diesen warteten, weil er einem dringenden Bedürfnis, nachgehen musste, witzelten die Security Männer über sein angebliches Glück im Spiel, was doch unweigerlich Pech in der Liebe bedeuten musste. Es machte ihm sehr viel Spaß, den beiden Kolossen, deren kurze blonde Haare vor Haargel glänzten, vom Gegenteil zu überzeugen.

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