Oliver Bäuerle - Die Mall

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Samuel Miller, ein erfolgreicher Geschäftsmann baut im 19. Jahrhundert in der Nähe der Rocky Mountains eine überdimensionale Möbelfabrik. Er ist skrupellos und geht über Leichen. Irgendwann rächen sich seine Mitarbeiter. Sie massakrieren und verstümmeln seinen Körper und verschleppen ihn in ein altes Holzlager, in einen der zahlreichen Keller seiner Fabrik. Dass er überlebt und Rache schwört, ahnt niemand. Viele Jahre später wird an der Stelle der längst geschlossenen Möbelfabrik ein Einkaufszentrum errichtet. Der alte Kellerbereich bleibt als Fundament des Gebäudes bestehen. Bei einer Inventur wird eine längst vergessene Tür geöffnet und ein mordlüsternes Wesen befreit.

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Als er damals aus seiner Bewusstlosigkeit erwachte, schaffte er es sich trotz seiner schweren Verletzungen, gegen die Ratten und den Tod durchzusetzen. Er ernährte sich von den Leichenteilen der vier toten Körper, die mit ihm in den Keller gelegt wurden, und nutzte ihre Knochen als Waffen gegen die zahlreichen Ratten. Wasser lief bei Regen durch einige der Ritzen in den Felsen auf den Boden des Raumes. Trotz eines Schlages mit der Eisenstande auf sein Gesicht, bei dem ihm ein Teil des Kiefers und der Zunge weggerissen wurde, schaffte er es das Wasser mit seiner verstümmelten Zunge aufzulecken.

In den nächsten Jahren ernährte er sich von Ratten, nahm aber nur so viel von ihnen wie er brauchte um zu überleben. Er versuchte sich einen Weg durch die Felsen nach außen zu graben. Vergeblich, nur tiefe Spuren seiner Finger in den Felsen waren Zeugen seiner Taten.

Irgendwann verlor er den Mut und ergab sich seinem Schicksal, immer wieder murmelte er unverständliche Worte vor sich hin. Er schwor Rache an allen Menschen die ihn hatten Leiden lassen und jedem, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. Er flehte den Teufel an seine Seele zu nehmen, um sich endlich Rächen zu können. Er war schwach und sein Lebensmut erlosch immer mehr, da erhörte Luzifer sein Flehen und nahm seine angebotene Seele in sich auf. Er tötete ihn aber nicht, sondern gab ihm Kraft, um so lange ausharren zu können bis der Tag seiner Befreiung kam. Es dauerte eine lange Zeit und er verwandelte sich nach und nach von Samuel Miller in ein schreckliches Wesen. Der Teufel versprach ihm, dass der Tag kommen würde um sich zu rächen.

Kapitel 9

7.52 Uhr. Der Staub in dem Lagerraum, in dem das Edelholz gelagert wurde, sank langsam zu Boden und gab einen Blick auf das Chaos was Steve angerichtet hatte frei. Es würde ewig dauern, die schweren Holzbalken und Stämme wieder vernünftig zu ordnen. In der rechten Ecke des Raumes bewegte sich plötzlich einer der schweren Baumstämme und wurde krachend beiseite geschleudert.

Eine kleine Tür stand offen, ein zerbrochenes altes Vorhängeschloss lag von einem der Baumstämmen zerschmettert am Boden. Die Laterne die Steve beim Verlassen des Raumes auf dem Boden zurückgelassen hatte, tauchte ihn in ein warmes gelbliches Licht. In der Ecke war etwas und krabbelte immer näher in Richtung Ausgang. Dichter und dichter kam es und wurde schließlich von dem Licht der Laterne eingefangen. Das Wesen, was so lange Jahre in seinem Kerker gefangen war, verließ sein Gefängnis. Mit einem gewaltigen Satz sprang es auf einen der Deckenbalken und knurrte. Endlich konnte es Rache nehmen, und es den Menschen die ihm so viel Schmerz zugefügt hatten, Hundertfach zurückzahlen.

Kapitel 10

8.00 Uhr. Die Arbeiten in der Mall liefen wie geschmiert. Für Rick und Kyle war es ein leichtes die Arbeiten zu koordinieren. Schnell verdientes Geld, Handlungsfreiheit und jede Menge Spaß, den die beiden gewiss noch haben würden, so viel war sicher. Rick hatte in seinem Leben nicht viel erreicht, er war früh von der Schule geflogen und hatte sich danach als Türsteher und Geldeintreiber über Wasser gehalten.

Seine Eltern warfen ihn irgendwann aus dem Haus, da er sich im Laufe der Zeit immer mehr Vorstrafen eingehandelt hatte. Rick zog allein durch die Gegend und wurde irgendwann von Mr. Sulivan aufgegabelt, der hartgesottene Jungs für seinen persönlichen Schutz suchte. Bei einer Schlägerei in einer Bar fiel ihm der Junge sofort auf. Seit diesem Tage war er stets an der Seite von Mr. Sulivan. Alle Dinge, die er für ihn ausführen musste, tat er stets zu seiner vollen Zufriedenheit, er hatte ihn noch nie enttäuscht. Anders war es bei Kyle, er war ein Heißsporn und überaus leichtfertig bei der Ausführung von Aufgaben, mit denen er betraut wurde. Es lag wohl an seiner Erziehung. Kyle kam aus einem reichen Elternhaus und wurde von klein auf verhätschelt und verzogen. Er bekam alles, was er wollte. Irgendwann reichte es nicht mehr und immer neue Dinge übten eine magische Anziehung auf ihn aus. Erst war es Haschisch, dann Kokain. Er fing an seine Eltern zu bestehlen und verkaufte heimlich Sachen aus ihrem Privatbesitz. Er machte Schulden, wo er konnte, und geriet so irgendwann endgültig auf die schiefe Bahn.

Seine Eltern stellten ihn vor die Wahl, eine Entziehungskur zu machen oder das Elternhaus zu verlassen. Für Kyle war es klar, er ging und wurde prompt von seinen Eltern enterbt. Sie trennten sich mit bitterbösen Blicken. Für Kyle war eins klar, dass er auf keinen Fall auf seinen Erbanteil verzichten würde.

In seinem Blick war zu erkennen, dass er sein Recht einfordern würde, egal wie. Mr. Sulivan gabelte auch ihn auf. Ihn zu fordern war nicht so leicht, aber mit der richtigen Menge Koks klappte auch das. Die anderen vier, Bill, Bob, Ray und Fin waren aus einem Waisenhaus zu Mr. Sulivan gekommen. Er nahm die Jugendlichen auf, die alle samt aus Elternhäusern von Gewaltverbrechern und armen Familien kamen. Er hatte einen Riecher dafür, wer später einmal gut für ihn sein würde. Bill war der Sohn eines mehrfachen Mörders, der vor drei Jahren zum Tode verurteilt wurde. Es waren alles Kapitalverbrechen bei denen er die Leute, die er ausraubte, brutal umbrachte. Bei zwei Verbrechen war damals sogar der kleine Bill dabei und musste sich die Taten mit ansehen. 19. Mai 2005, ein lauer Frühsommerabend in Chicago. Adam Randle fuhr mit seinem 64er Doge und dem kleinen Bill auf dem Rücksitz durch einen Vorort von Chicago, er hatte ein bestimmtes Ziel. Der Millionär Peter Caninton lebte ganz in der Nähe, Adam wusste, dass er heute Morgen eine Menge Bargeld bekommen hatte, was er zu Hause aufbewahrte. Er machte zu seinem erfolgreichen Börsenunternehmen auch illegale Wettgeschäfte. Das Geld aus dieser Einnahmequelle durfte natürlich nicht über seine Geschäftsbücher laufen, sondern wurde geheim zu Hause aufbewahrt. Lincoln Street 216, er war am Ziel. Mit ausgestelltem Motor rollte das Auto vor die Einfahrt der Canintons.

Ein Informant hatte ihm den Tipp gegeben, dreißig Prozent der Summe aus dem Coup sollte er ihm dafür abdrücken. Adam hoffte, dass sich der Job lohnen würde.

Bill war dreizehn Jahre alt und wusste nicht, was ihn erwartete. Sein Vater stieg aus und befahl ihm in einem rauen Ton im Auto auf ihn zu warten. Dann verschwand er, nach einer viertel Stunde sah Bill das Mündungsfeuer einer Pistole hinter der Wohnzimmerscheibe aufblitzen und stieg ängstlich aus dem Auto aus, um nach seinem Vater zu sehen.

Vorsichtig schlich Bill über die Terrasse zum Wohnzimmerfenster und schaute ängstlich durch die Scheibe. Er wurde starr, sein Vater stand mit einer Pistole bewaffnet vor der Familie und bedrohte sie. Er konnte nicht hören um was es ging aber die Lage sah ernst aus. Dann folgte ein zweiter Schuss, der Erste hatte lediglich eine Vase die auf einem der zahlreichen Schränke stand getroffen, dieser traf den Sohn der Familie am Bein. Er viel zu Boden und krümmte sich vor Schmerzen. Die Mutter wollte ihrem Sohn zur Hilfe kommen, stürzte aber ebenfalls und blieb mit einem erschrockenen Blick auf dem kalten Fliesenboden liegen. Bills Vater hatte ihr von hinten in den Rücken geschossen. Adam Randle erschoss danach den Vater und die beiden Töchter vor den Augen des am Boden liegenden Sohnes, der alles miterleben musste. Beim Verlassen der Wohnung ging er zu dem am Boden kauernden Jungen und drückte ihm seine Pistole an den Kopf. Einige Sekunden später drückte er nochmals ab, Blut und Gehirnmasse spritzten an die Scheibe des Wohnzimmerfensters, an der Bill mit großen Augen stand. Jetzt erkannte ihn sein Vater, mit erhobenem Zeigefinger machte er ihm klar sofort ins Auto zu gehen. Wie ein Roboter stolperte Bill zum Wagen und setze sich hinein. Dann kam sein Vater mit einer Reisetasche in den Händen zum Auto gelaufen, stieg zu Bill in den Wagen, startete den Motor und fuhr los. Nach einer wortlosen Stunde hielt Adam den Wagen an einem Waldweg an.

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