Oliver Bäuerle - Die Mall

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Samuel Miller, ein erfolgreicher Geschäftsmann baut im 19. Jahrhundert in der Nähe der Rocky Mountains eine überdimensionale Möbelfabrik. Er ist skrupellos und geht über Leichen. Irgendwann rächen sich seine Mitarbeiter. Sie massakrieren und verstümmeln seinen Körper und verschleppen ihn in ein altes Holzlager, in einen der zahlreichen Keller seiner Fabrik. Dass er überlebt und Rache schwört, ahnt niemand. Viele Jahre später wird an der Stelle der längst geschlossenen Möbelfabrik ein Einkaufszentrum errichtet. Der alte Kellerbereich bleibt als Fundament des Gebäudes bestehen. Bei einer Inventur wird eine längst vergessene Tür geöffnet und ein mordlüsternes Wesen befreit.

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Die anderen Kollegen nickten, fesselten Samuel Miller und nahmen ihn mit in Halle 3. Die Produktion stand still, auf dem Förderband auf dem sonst Holzbalken lagen waren Harry, Lloyd und die zwei Leibwächter von Samuel Miller gefesselt.

>> So du Schwein jetzt sieh dir an was passiert, wenn man unsere Freunde umbringt und uns belügt, du Ausbeuter. <<

>> Was soll das, lasst uns doch vernünftig über alles sprechen, ich zahle euch ab sofort das doppelte, wenn ihr wollt. <<

>> Genug, halst Maul es ist zu spät! <<

Das Förderband mit dem schweren Kettenantrieb setzte sich langsam und widerwillig in Bewegung. Etwa zwanzig Meter trennten die vier angebundenen Helfer von der totbringenden Säge, die erbarmungslos alles zerschneiden würde, was ihr in den Weg kam.

Sie waren nicht geknebelt und schrien deshalb wie verrückt um ihr Leben. Die Halle war gefüllt mit Arbeitern, die dem Schauspiel zusehen wollten. Vorarbeiter die nicht ihrer Meinung waren, wagten es nicht sich einzumischen und den anderen zu helfen, sie hatten ebenfalls Angst um ihr Leben. Samuel stand regungslos da und schaute zu. Er wusste, dass er keine Chance hatte und ebenfalls sterben würde. Das Leid, was er den anderen angetan hatte, fordert halt irgendwann seinen Tribut. Die Säge kam unaufhaltsam dichter, sie jetzt noch zu stoppen war unmöglich. Der anhalte Weg war jetzt zu lang, um das Leben der Vier noch zu retten. Die Sägeblätter glitten hoch und runter, wie das Maul eines Monsters das seine Beute verschlingen wollte, kamen sie näher. Fast gleichzeitig erreichten die scharfen Metallblätter die Beine der Opfer. Die Schreie der vier Männer überschlugen sich regelrecht, so laut und durchdringend waren sie. Die Beine fielen der Säge als Erstes zum Opfer. Wo sonst Bretter geschnitten und weißes Sägemehl staubte, wurden jetzt Fleischscheiben geschnitten und die Späne von dunklen Blutfäden abgelöst, die an der Säge herunterliefen.

Weiter und weiter arbeitete sich die Säge vor, die Schreie waren fast nicht mehr zu ertragen. Dann erreichten die gierigen Metallzähne den Bauchbereich der Männer. Fast zeitgleich wurden die Bauchhöhlen der Vier aufgerissen. Die Därme der Opfer blieben an den scharfen Zähnen der Säge hängen und wurden auf und ab gezogen, bis sie schließlich mit einem Klatschen

auseinanderrissen. Es wurde still, kein Laut war mehr zu vernehmen, nur das ächzende Stöhnen der Säge war zu hören, die unaufhaltsam weiter arbeitete. Die Männer waren tot, sie spürten nicht mehr, dass die Säge auf ihre Köpfe traf und sie wie Luftballons zerfetzte. Dann stoppte die Anlage. Rote Fleischklumpen und Därme hingen am Sägetisch herunter und waren stumme Zeugen der Tat, die hier gerade passiert war. Samuel Miller musste sich übergeben, einigen der Arbeiter erging es nicht anders. Dass es so schrecklich werden würde, damit hatten sie nicht gerechnet. Karl und Herb waren gefasster.

>> Leute, wir haben doch ausreichend darüber diskutiert das wir diese Zustände nicht länger hinnehmen können, wir haben begonnen und jetzt gibt es kein zurück mehr. <<

Die anderen Arbeiter nickten. Karl hatte recht, was würde noch geschehen, wenn sie es nicht jetzt selbst in die Hand nehmen würden. Samuel Miller wurde gepackt und in den Keller geschleift, eine Gruppe von zehn Männern folgten Karl und Herb. Sie erreichten Minuten später den Holzlagerraum und schließlich die kleine Kammer, in der die vielen Leichen achtlos abgelegt wurden. Samuel Miller jammerte, er schluchzte fürchterlich, als die Männer ihn auf den Boden des Raumes warfen.

>> Was wollt ihr, ich gebe euch alles was ich habe aber ich flehe euch an, lasst mich am Leben. <<

>> Dein Schicksal steht fest, wir sind uns alle einig, was zu tun ist. <<

Zwei Männer drängelten sich an den anderen vorbei, in ihren Händen baumelten schwere Eisenstangen, mit denen sie auf Samuel Miller zugingen und erbarmungslos einschlugen. Er wurde sofort bewusstlos. Die anderen gingen auf ihn zu und drehten ihn auf den Rücken, unter seine Ellenbogen und Knie legten sie Holzbalken und traten wieder zurück. Die Männer mit den Eisenstangen bauten sich erneut vor Samuel Miller auf und holten kräftig aus. Die ersten Schläge trafen die Arme. Die Gelenke, die über den Holzbalken gestreckt lagen brachen wie Streichhölzer auseinander. Lautes Krachen war zu hören, als das Metall auf die Knochen traf.

Einige der Männer zuckten unwillkürlich zusammen als sie die Geräusche wahrnahmen. Die nächsten Hiebe trafen die Kniegelenke, die ebenfalls auseinanderbrachen und seinem Körper eine verdrehte Form gaben. Die Männer traten zurück und gaben die Eisenstangen an ihre Kollegen weiter. Jeder von ihnen schlug einmal mit aller Wut auf den Körper von Samuel Miller ein.

>> Es reicht, er soll nicht sofort sterben! <<

Herb schrie und drängte die nun immer mehr aufgebrachte Menge zurück. Der Körper von Samuel Miller war völlig entstellt, etliche Platzwunden und Knochenbrüche waren zu erkennen. Karl und Herb stoppten mit festen Druckverbänden die starken Blutungen und legten Samuel Miller in die Mitte des Raumes. Andere Kollegen brachten die Überreste von Harry, Lloyd und den beiden Leibwächtern und warfen sie neben Samuel auf den staubigen Boden. Dann verließen sie wortlos den Raum.

Herb verschloss die schwere Tür mit einem Vorhängeschloss und warf die Schlüssel die er und Samuel Miller hatten, in der kommenden Nacht über die Klippen des Bergs hinunter. Niemand sollte den Raum jemals wieder betreten. In dem Raum war es jetzt fast stockdunkel, nur durch einige Ritzen an den Felsen schien ein kleiner Lichtstrahl. Überall waren kleine gierige rote Augen zu erkennen, die sich langsam auf das Fleisch, was für die Ratten eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübte, näherten. Dann gab es kein Halten mehr und die Ratten stürmten auf das Festmahl zu. Nach einer Weile schreckten die Ratten zurück, etwas bewegte sich unter ihnen. Samuel Miller hatte sein Bewusstsein zurück erlangt. Er wollte sich aufrichten, schaffte es aber nicht, da seine Arme und Beine zerschmettert waren und ihm keinen Halt mehr boten. Er brüllte vor Schmerzen, die Schreie, die er durch seinen zertrümmerten Kiefer nach außen brachte, hörte niemand. Einige Laute, die durch den Fels nach draußen drangen, vermischten sich mit dem säuselnden Wind, der an den Felshängen vorbeizog. Lediglich einige Krähen wurden auf die Schreie und den Geruch des Todes aufmerksam. Die Arbeiten in der Möbelfabrik gingen eine ganze Zeit weiter. Der Vorarbeiter Herb Gates konnte geschickt das Verschwinden von Mr. Miller vertuschen und alle Geschäfte ohne Probleme aufrechterhalten. Niemand dachte mehr an den alten Chef, der mit Sicherheit in den Katakomben des Kellers vermoderte.

Nach zwei Jahren wurden die Behörden hellhörig und ordneten eine Durchsuchung der Möbelfabrik an. Es wurde nichts und niemand gefunden und schließlich die Stilllegung der Fabrik angeordnet, ohne regulären Inhaber konnte der Betrieb nicht weitergeführt werden.

Die Tore der Fabrik wurden verschlossen und über Jahre nicht mehr betreten. Im Keller jedoch bewegte sich noch immer etwas. Schnell krabbelte es über den steinigen Fußboden und hielt eine zappelnde Ratte in seinen Händen, die es Sekunden später mit seinen knochigen Händen und den messerscharfen Krallen auseinanderriss.

Das Wesen hielt die Hände in die Höhe und ließ das Blut des Tieres in seinen Mund tropfen. Gierig leckte es alle Reste des Blutes auf, bevor es das Fleisch der Ratte mit seinen scharfen Zähnen zerfleischte. Danach war ein fürchterliches Heulen zu hören. Sämtliche Ratten in dem Keller zuckten zusammen, selbst die Krähen, die regelmäßig um den Berg flogen machten nun einen Bogen um ihn. Ein abgemagertes Wesen mit verkümmerten Gliedmaßen hockte in einer der Ecken des Raumes. Seine Haut war fahl und lederartig. Knochen waren schief zusammengewachsen, seine Finger und Fußnägel waren scharf wie Messer und sein deformierter, fast haarloser Kopf wirkte wie der einer Hexe. Seine Großen leuchtenden weißen Augen sahen wie die eines Höhlenmenschen aus, der sich an die Dunkelheit unter der Erde gewöhnt hatte. Beim Öffnen des Mundes kam eine Reihe von gelben und schwarzen spitzen Zähnen zum Vorschein, die in einem völlig entzündeten Zahnfleisch steckten. Es war Samuel Miller, er hatte überlebt.

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