C.D. Gerion - Die Freisprechung

Здесь есть возможность читать онлайн «C.D. Gerion - Die Freisprechung» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Freisprechung: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Freisprechung»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Unfreiwilliger Held dieses literarischen Abenteuerromans ist ein welterfahrener, wenn auch zuweilen etwas argloser Diplomat im Ruhestand. Beim zunächst harmlosen Versuch, für sich persönlich zu klären, was letztlich dran ist an den Lehren der großen Weltreligionen, gelangt er zu alarmierenden Erkenntnissen. Als er diese in Buchform zu verbreiten versucht, stößt er auf heftigen Widerstand und gerät in einen Strudel immer gewagterer Abenteuer hinein.
Dabei stehen ihm bis zum überraschenden Höhepunkt seine mitten im Leben stehende Ehefrau und ein mit allen Wassern gewaschener Investigativjournalist bei.
Der Roman entführt den Leser an eine Vielzahl exotischer Schauplätze, von einer entlegenen Atlantikinsel bis zu Chinas heiligen Bergen, aus den Tiefen der Katakomben von Rom bis in die Höhen der peruanischen Anden, und
bietet dabei auch noch spannende Einblicke in die diskrete Welt internationaler Politik und Diplomatie.
Ein in jeder Hinsicht fesselndes Leseerlebnis, das dazu noch völlig neue Perspektiven eröffnet – bis hin zu der im furiosen Finale aufscheinenden Utopie einer Welt, die ihr Heil jenseits überkommener Glaubensvorstellungen findet.

Die Freisprechung — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Freisprechung», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Sie werden verstehen, dass ich Ihnen zum Inhalt meiner Ermittlungen keine Auskunft geben darf“, erwiderte Leuthäuser. „Aber wie Sie schon meinen Fragen eben entnehmen konnten, weiß ich über den Verstorbenen oder diesen Unfall so gut wie nichts. Was mich interessieren würde, wäre vielmehr, ob Sie irgendetwas über die Beziehungen des Toten zu irgendeiner der anderen Personen wissen, die bei diesem Begräbnis eben anwesend waren.“

„Das einzige, was ich ihnen dazu sagen kann ist, dass Michael, also der Verstorbene, beruflich gelegentlich mit dem rundlichen Herrn zu tun hatte, der uns gegenüber auf der anderen Seite des Grabes stand und ebenso plötzlich verschwunden ist.“

Das schien den BKA-Mann nicht zu überraschen. Daraus musste man wohl schließen, dass tatsächlich Altzinger seine eigentliche Zielperson war.

„Und worum ging es bei dieser ‚beruflichen Beziehung‘?“, fragte er nach.

„Um Literatur – im weitesten Sinne“, antwortete ich.

„Wie darf ich das verstehen – im weitesten Sinne?“ Ein kurzes Grinsen huschte über sein Gesicht.

„Verstehen Sie mich nicht falsch“, erklärte ich rasch, „Michael, also der Herr Gräber, hat seit einiger Zeit als Literaturagent gearbeitet, also versucht, Autoren zu helfen, ihre Bücher an Verlage zu vermitteln. Aber dabei ging es nicht um Romane oder sowas, woran man ja wohl immer als erstes denkt, wenn von Literatur die Rede ist. Er war auf theologische oder philosophische Fachliteratur spezialisiert.“

„Verstehe“, sagte Leuthäuser gedehnt. Er klang ein wenig enttäuscht. „Ihr Herr Gräber war also nicht bei diesem Herrn oder seiner Firma angestellt oder hat irgendwelche Aufträge für ihn erledigt oder irgendwelche Auslandsreisen in seinem Auftrag unternommen?“

„Wie gesagt“, antwortete ich, „ich kannte Herrn Gräber erst seit wenigen Wochen. Aber ich denke, ich kann hundertprozentig ausschließen, dass seine Geschäftsbeziehung zu diesem Herrn mehr als höchst sporadisch gewesen ist und über die reine Vermittlung von Autoren beziehungsweise Manuskripten hinausging. Genau darum ging es übrigens auch bei meiner Beziehung zu dem Herrn Gräber.“

„Heißt das, das auch Sie selbst den Herrn Altzinger nicht näher kennen?“, setzte mein Gegenüber die Befragung fort.

„So ist es“, bestätigte ich. „Ich habe sogar nur indirekt geschlossen, dass es sich bei dem Herrn um den Verleger des Wagenburg Verlags handelt, da eine geplante Begegnung mit ihm wegen des Unfalls nicht zustande gekommen ist.“

Immerhin hatte der Herr Kommissar mir mit seiner Frage nunmehr endgültig bestätigt, dass der Dicke tatsächlich Altzinger gewesen war, und dass dieser – aus was für Gründen auch immer – das eigentliche Objekt seines Interesses war. Vielleicht war da jetzt sogar noch ein wenig mehr herauszuholen.

„Ich hatte übrigens mal eine interessante Begegnung mit Ihrem obersten Chef“, übernahm ich die Gesprächsinitiative, „genauer gesagt, mit dem Vorgänger Ihres derzeitigen Präsidenten. Der hat uns mal in Peking einen dienstlichen Besuch abgestattet, wo ich ihn bei einigen spannenden Terminen begleitet habe.“

„Interessant“, sagte mein Gegenüber und nahm – nach einem weiteren kleinen Blick in die Runde – jetzt sogar seine Sonnenbrille ab. Sein kantiges Gesicht war eher nichtssagend, aber seine Augen waren von einem auffälligen Stahlblau.

„Übrigens haben Sie mir durchaus ein wenig weitergeholfen. Es ist für uns ja auch schon von Nutzen, wenn wir nur etwas ausschließen können.“

„Freut mich“, gab ich zurück und warf einen Blick auf meine Uhr. „Ich habe heute noch gar nichts gegessen. Und Sie? Ich habe gesehen, gleich gegenüber gibt es ein China-Restaurant. Ich verspreche auch, keinerlei Fragen zu Ihrem dienstlichen Einsatz hier zu stellen. Ich kenne schließlich die Regeln.“

Jetzt schenkte er mir sogar ein freundliches Lächeln. Wenn überhaupt jemals, so hatte er es sicher schon sehr lange nicht mehr erlebt, dass ihn einer seiner Verdächtigten oder Zeugen zum Essen eingeladen hatte.

„Tut mir wirklich leid“, sagte er und langte in seine Manteltasche, um das Handy herauszuholen. „Ich hätte mich wirklich sehr gerne noch etwas länger mit Ihnen unterhalten, aber die Jagd geht weiter – sozusagen. Mein Mann hat in Kürze einen weiteren Termin, bei dem ich wieder in seiner Nähe sein sollte. Drogen und Geldwäsche sind nun mal auch für uns Fahnder ein besonders ...“ Abrupt brach er den Satz ab. „Besten Dank jedenfalls für Ihre freundliche Einladung.“

Er nickte mir – plötzlich wieder ganz dienstlich geworden – kurz zu, und machte sich auf in Richtung Haupteingang des Friedhofs. Offenbar war es ihm etwas peinlich, dass er sich von mir soweit aufs Eis hatte locken lassen. Ich lief langsam auf den Eingang an der Rückseite des Friedhofs zu, wo ich den Wagen geparkt und auch das Chinarestaurant gesehen hatte. Immerhin hatte ich jetzt noch herausbekommen, dass Leuthäuser seine Zielperson offenbar den ganzen Tag beschattete und auch schon wusste, wo er ihn jetzt als nächstes finden würde. Auf seine Bemerkung über Geldwäsche und Drogen konnte ich mir im Zusammenhang mit Altzinger und dessen christlichem Verlagshaus nun allerdings überhaupt keinen Reim machen. Oder ging es auch hier wieder nur darum, ‚etwas auszuschließen‘? War vielleicht Gregor Neumann, den ja schon Michael als ‚nicht ganz koscher‘ bezeichnet hatte, sein eigentliches Ziel? Ging es nur darum, festzustellen, ob der in Altzingers Auftrag arbeitete oder auf eigene Rechnung? Hatte Neumanns etwas seltsames Verhalten mir gegenüber vielleicht auch gar nichts mit meinem Buch zu tun, sondern mit irgendwelchen krummen Geschäften dieses Herrn? War der Unfall möglicherweise doch Gegenstand der Untersuchungen und hatte Leuthäuser mir das aus ermittlungstechnischen Gründen nur nicht preisgeben wollen? So aufschlussreich mein Gespräch eben gewesen war, am Ende warf es doch mehr Fragen auf, als es beantwortet hatte. Erst als ich im China-Restaurant saß und auf meine knusprige Ente wartete, fiel mir ein, dass ich Neumann gegenüber dem BKA-Mann doch hätte erwähnen sollen. Als eine wichtige Person im Kontext der Beziehung Michael – Altzinger, die Leuthäuser so interessiert hatte. Dann wäre Neumann auf jeden Fall schon mal im Protokoll meiner heutigen Aussage aufgetaucht, wenn er nicht ohnehin bereits Gegenstand der Ermittlungen war. Aber hinterher ist man ja immer schlauer...

Jedenfalls konnte ich Martina am Abend berichten, dass es doch gut gewesen war, dass ich an Michaels Beerdigung teilgenommen hatte. Auch für sie war die entscheidende Erkenntnis, die ich mitbrachte ‚irgendwie beruhigend‘: Das BKA hatte den Wagenburg Verlag – und damit wohl zwangsläufig auch Neumann – im Visier, und ich selbst war durch meine Teilnahme an Michaels Beerdigung zumindest ganz am Rande Teil des unter Beobachtung stehenden Umfelds geworden. Am Tag nach meiner Rückkehr aus Wolfenbüttel rief ich nochmals in Mainz beim Verlag an. Vielleicht würde das Gespräch mit diesem Lektor Büchner bestätigen, dass es für das, was ich in Frankfurt erlebt hatte, eine – zumindest was mich betraf – völlig harmlose Erklärung gab. Umso mehr war ich überrascht, als die Dame am Telefon sagte, „Oh, der Herr Büchner arbeitet seit kurzem nicht mehr bei uns. Darf ich Sie mit unserem Herrn Neumann verbinden? Wie war doch gleich Ihr Name?“ Ohne ein Wort beendete ich das Gespräch. Hier war ich endgültig in einer Sackgasse gelandet. Martina hatte wohl doch recht. Es war sicher besser, meine Versuche, das Buch bei irgendeinem Verlag in Deutschland unterzubringen, bis auf weiteres ruhen zu lassen. Insofern kam es mir durchaus gelegen, dass wir erst mal eine Zeit lang weit weg sein würden.

China

Unsere große Reise nach China hatten wir schon Monate zuvor gebucht. Gut ein Jahr nach meiner Pensionierung wollten wir noch einmal eine Rundreise durch das Land machen, das unser erster Auslandsposten gewesen war. Alles in allem hatten wir dort sechs spannende Jahre verbracht. Wir wollten noch einmal die Stätten besuchen, mit denen uns so viele Erinnerungen verbanden. Ein reiner Nostalgietrip also. Wir waren beide voller Vorfreude. Wir wussten ja noch nicht, was uns dort am Ende erwartete.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Freisprechung»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Freisprechung» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Freisprechung»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Freisprechung» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x