Insa Roland - Der Code Noir Eve

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Bereits auf dem Flug nach Korsika überkommen Eveline die ersten Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihrer Reise. Wie befürchtet wird ihr sehr schnell klar gemacht, dass sie Maries dominante Romantik bei Robert und Julie nicht finden wird. Auch die Hoffnung an ein baldiges Ende ihrer Irrfahrt scheint nicht mehr in Sicht, als sie in die Obhut eines Mannes gegeben wird, der in der Szene einschlägig bekannt ist. Wider Erwartens stellt er sich allerdings als ihr einziger Lichtblick heraus. Doch ihre Vergangenheit holt Eveline eines Tages wieder ein. Alles scheint verloren, doch ihr Glück findet sie schließlich doch noch.

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„Komm, es ist nicht mehr weit. Siehst du den kleinen Schuppen da vorne? Da wollen wir hin. Es war mal ein Geräteschuppen, nun ist es das Zuhause eines anderen sehr agilen und wertvollen Besitzes von uns.“

Eines anderen wertvollen Besitzes? Hatten die beiden noch eine andere Sklavin? Eveline blickte Julie verunsichert an. Das ergab keinen Sinn. Doch als sie näher kamen, machte Eveline eine recht untypische Tür aus, die nicht dafür sprach, dass dort ein Mensch wohnte.

„Ich mochte, dass sie sich an dich gewöhnt und deinen Geruch verinnerlicht. Robert und ich sind heute Abend eingeladen, was sich gut trifft, da ihr beide viel Zeit haben werdet, euch zu beschnuppern. Sie kann recht zickig sein, musst du wissen.“

Nun war Evelines Neugierde geweckt. Julie öffnete, als die beiden angekommen waren die Tür und sie wurden von einem heiseren Fauchen empfangen.

„Ist gut, Pachet, das hier ist Eveline und sie wird dir heute Gesellschaft leisten.“

Eveline machte einen Satz zurück, als sie das Gesicht eines Geparden aus dem Halbdunkel hervorkommen sah.

„Keine Angst, du wirst in einem kleinen Käfig sein, in dem du geschützt bist, falls Pachet launisch wird. Sie wohnt hier, also wirst du in dem Vergesellschaftungskäfig sein, nicht sie.“

Eveline betrachtete die bildhübsche Katze. Sie hatte eine ausgeprägte Fellzeichnung, die ins gelbliche bis braune ging. Nicht, wie sie es von Bildern kannte ins blass graue. Sie war eine Schönheit. Auch wenn sicherlich eine, mit der man lieber Freund als Feind ist. Zu gut erinnert sich Eveline an Natur-Dokumentationen, in denen Geparden bei der Jagd auf Antilopen gezeigt wurden.

„Ein ungewöhnlicher Name. Was bedeutet der?“

„Pachet ist eine ägyptische Göttin, Eveline. Eine kriegerische Göttin.“

„Oh, ist sie denn so kriegerisch? Die hat doch aber schon gut gegessen heute, oder?“

„Sie ist auf jeden Fall eine gute Jägerin. Ich werde gleich aber noch mal gucken, ob sie noch genug Zusatzfutter hat. Kann ich dir übrigens wärmstens empfehlen. Das Zeug ist echt lecker. Daher bekommst du auch ein Schälchen.“

Nun war Eveline endgültig verunsichert. Doch Julie winkte ab, griff in einen Sack, der am Eingang stand, holte ein paar Stückchen heraus, gab der Katze ein paar, und aß selbst eins. Dann reichte sie Eveline eins von den Stücken, die aussahen wie Hundeleckerchen.

„Probier. Die sind wirklich schmackhaft!“, sichtlich amüsiert über Evelines Gesichtsausdruck, wartete sie ab, bis auch Eveline vorsichtig an den Stückchen knabberte.

Sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber schlecht schmeckten sie tatsächlich nicht.

„Wieso habt ihr hier einen Vergesellschaftungskäfig bei Pachet stehen?“, erkundigte sich Eveline nun etwas neugieriger.

„Wir hatten mal vor, Pachet einen Kumpel zu besorgen. Doch sie mochte keinen von den Kandidaten. Ich hab fast das Gefühl, dass sie eher eine Freundin zu schätzen wüsste. Die Jungs hatten nie eine Chance bei ihr. Auch mein Mann hat es mit ihr schwerer. Während Susanne, früher Isabelle und ich vollkommen beschlagnahmt wurden. Der Tierarzt meinte, dass es so etwas durchaus gibt, da diese Katzen sehr wählerisch sind. Auch Zoos haben da ihre Probleme.“

„Also werde ich jetzt mit ihr vergesellschaftet?“

„Wenn du auf den Käfig verzichten willst, können wir das gerne tun. Ich würde heute Nacht aber kein Auge zu bekommen. Daher wird unsere Sklavin die Nacht im Käfig verbringen.“

„Ich bin es ja fast schon gewöhnt, die erste Nacht in einer Zelle zu verbringen.“

Julie trat in Pachets Behausung und zog Eveline hinter sich her, nachdem sie die Katze zurück in den Raum geschoben hatte. Entgegen Evelines Befürchtung stank es im Inneren nicht so schlimm, wie sie es aus Zoos von Raubtiergehegen gewöhnt war.

„Und hereinspaziert. Nimm Platz.“

Sie löste die Leine und schob Eveline in den kleinen Käfig. Dann verriegelte sie die Tür und sicherte sie mit einem Schloss.

„Oh, warte, ich füll dir noch etwas Futter in deine Schale. Wenn du pinkeln musst, lass es einfach laufen. Dank des schiefen Bodens läuft es raus und Pachet wird etwas zum Beschnuppern haben.“

Sie drehte sich zur Tür, nahm eine Schaufel Futter und füllte es in Evelines Napf. Dann blickte sie noch einmal prüfend zu Pachets Futternapf und drehte sich zufrieden um.

„Fast unberührt. Scheint, als hätte sie heute schon ein oder zwei Kaninchen gehabt.“

Eveline versuchte, es sich im Käfig bequem zu machen. Es war ihr unheimlich, mit einer Raubkatze in einem Haus zu schlafen. Auf der anderen Seite war es aufregend und lenkte sie von ihren Ängsten bezüglich Julie und Robert ab.

„Habt ihr keine Angst, dass Pachet eines Tages wegrennt?“, fragte sie neugierig um ihre Ängste zu überspielen.

„Nein, absolut nicht. Siehst Du ihr Halsband? Das ist eine Sicherung. Hat uns anfangs ein Vermögen gekostet, es installieren zu lassen. Das ganze Grundstück, welches riesig ist, ist umschlossen von einem Kabel, das unter der Erde liegt. Wenn Pachet sich ihm nähert, beginnt ihr Halsband zu piepen. Geht sie noch weiter, bekommt sie einen kleinen Stromschlag. Sie hat es sehr schnell gelernt, und selbst bei der Jagd, lässt sie ab und läuft zurück, sobald sie das Piepen hört. Inzwischen weiß sie genau, wo die Grundstücksgrenzen sind. Ich glaub, sie findet allein das Gepiepe zu nervig, als dass sie sich dem aussetzt.“

„Ich wusste nicht, dass es so etwas gibt. Interessant ist es alle Male“, gestand Eveline und lächelte sanft.

„Vielleicht sollten wir dir auch so ein Halsband umlegen, wenn wir das Gefühl haben, du könntest mit dem Gedanken spielen, uns ungefragt zu verlassen.“

Schlagartig verging Eveline das Lachen.

„Wir sehen uns Morgen. Feiert nicht zu wild die Damen!“

Mit diesen Worten drehte Julie sich um und schloss die Tür des Gepardenhauses.

3. Pachet

Im Halbdunkel, nur fahl beleuchtet durch ein kleines Oberlicht im Dach kam die Großkatze langsam näher. Es schien ihr nicht ganz geheuer, ihr Heim mit einem Menschen zu teilen.

„Hallo Pachet, ich bin Eveline“, sagte sie mit freundlich leiser Stimme.

Ein skeptisches und knurrendes Fauchen war zu hören, dann kratzte sie an den engen Maschen des Gitters. Eveline verzog sich in die hinterste Ecke und war froh, dass der Käfig mit zwei Seiten an der Wand stand. Pachet inspizierte sie neugierig. Eveline fühlte den eindringlichen Blick. Dann, anscheinend durch ein Geräusch abgelenkt, drehte sich die Katze um und verließ den Raum durch die Klapptür, die Eveline gesehen hatte, als sie auf das Haus zugingen. Sie atmete durch und auch sie vernahm nun Geräusche. Es war ein Auto, das vorgefahren war. Sie streckte ihre Beine. Kreiste die Füße, die schmerzhaft in eine Haltung gebogen waren, an die sie sich erst gewöhnen musste. Es schien, als wäre Besuch eingetroffen, denn sie hörte entfernt Stimmen. Dann Stille. Eine gefühlte Ewigkeit später hörte sie wieder ein Auto, dieses Mal fuhr es jedoch fort. Als kurz drauf Pachet wieder in den Raum kam, musste Eveline lachen. Herrchen und Frauchen weg, also zurück zu dem, was man ihr da ungefragt vorgesetzt hatte. Wieder kam die Katze dicht an Gitter und legte sich wachend davor. Sie streckte ihre Hand aus, neugierig, wie Pachet reagieren wurde. Und tatsächlich hob sie ihren Kopf und roch an Evelines Hand. Sie griff nun zwei von den Futterbrocken, reichte vorsichtig einen Pachet durch das enge Gitter, während sie den anderen in ihren Mund steckte. Die Katze beobachtete sie, dann griff sie, was für sie ein Snack sein musste, mit den Zähnen. Angst einflößende Zähne, wie Eveline fand. Von dieser Katze gebissen zu werden, endet tödlich, dem war sie sich sicher. Beide beobachteten sich wortlos. Mit der Zeit wurde es dunkler und Eveline kauerte sich, müde von dem ereignisreichen Tag, in die Ecke. Pachet schien es ähnlich zu gehen. Denn nicht lange, nachdem sie ihre Augen geschlossen hatte, hörte sie das sanfte Schnurren einer schlafenden Katze.

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