Sexy klang nicht schlecht, nur hoffte Eveline, dass sexy nicht gleich billig in den Augen von Julie und Robert war. Aber eigentlich brauchte sie sich da keine all zu großen Sorgen zu machen. Beide hatten Stil und würden nicht wollen, dass ihre Dienerin aussieht wie eine Prostituierte. Das Entfernen ihrer Schambehaarung machte ihr am meisten Sorgen.
„Tut das weh, die Haare dauerhaft zu entfernen, Maitresse Julie? “, fragte sie vorsichtig.
„Angenehm ist es mit Sicherheit nicht. Vor allem aber dauert es lange. Du wirst heute vier Stunden behandelt.“
Erschrocken blickte sie Julie an. Waxen dauerte nicht Mal fünf Minuten, wieso würde das dann so lange dauern? Sie beschloss, es unkommentiert zu lassen und fokussierte sich auf ihr Grundbedürfnis. Essen. Sie hatte einen unbändigen Hunger.
„Könnte ich etwas essen, Maitresse? Ich sterbe vor Hunger.“
Julie nickte und zeigte Richtung Tür.
„Susanne wird dir zeigen, wo alles in der Küche zu finden ist. Zukünftig wirst du für die Mahlzeiten zuständig sein.“
„Natürlich, Maitresse, danke.“
Susanne erklärte ihr alles. Nicht nur, wo sie was finden würde in der Küche, mehr noch, wann und wo, bei welchem Wetter Robert und Julie zu essen pflegten. Ihre Vorlieben und Abneigungen. Sogar welches Geschirr und Besteck, zu welchen Anlässen zu verwenden sei. Sie erfuhr auf diesem Wege auch, dass Robert und Julie gläubig waren und der Sonntag heilig war. Demzufolge gab es auch ein besonderes Sonntagsgeschirr. Es sollte an diesen Tagen etwas festlicher sein.
Eveline sog die Informationen auf wie ein Schwamm. Sie wiederholte das Wichtigste, um von Susanne bestätigt zu bekommen, dass sie alles richtig verstanden hatte. Als der Vortrag beendet war, griff sie sich endlich eine Schale und füllte sie mit Müsli.
„Hier, probier das mal an, wäre schön, wenn es dir passt.“
Julie war in die Küche gekommen und reichte Eveline ein kurzes rotes Kleid. Es war schulterfrei und reichte figurbetont hinunter bis kurz über die Knie. Eveline nahm es und hielt es sich an. Der Stoff fühlte sich gut an. Aber es würde sich wohl jeder Stoff gut anfühlen, denn alles war besser als nackt sein.
Dem ersten Augenschein nach müsste es passen, und der Stretch Jersey Stoff ließ annehmen, dass sich auch das Kleid dem Körper anpassen würde.
„Das sieht doch gut aus. Die passenden Heels stehen an deinem Platz. Ich möchte bald los, also ess auf und mach dich bereit. Deine Badezimmer Utensilien sind in deinem Bad. Susanne wird dir zeigen, wo das ist. Ich erwarte dich in fünfzehn Minuten mit gestylten Haaren und geschminkt am Auto.“
Eveline nickte und blickte zu Susanne, da die Zeit knapp werden würde. Mit der Müslischale in der Hand folgte sie ihr und begutachtete, was ihr Bad sein würde. Es war überraschend groß. Es verfügte über eine moderne Dusche mit Glastür, ein großes Waschbecken mit perfektem Schminkspiegel, der keine Wünsche einer Frau offenließ. Sie stellte die Schale am Waschbecken ab und begann sofort mit Zähne putzen, dann widmete sie sich den Haaren, um keine Zeit zu verlieren. Auch das dezente Schminken hatte sie schnell erledigt. Auf dem Weg nach draußen, schnell noch in die Schuhe geschlüpft und Eveline stand pünktlich abfahrbereit am Auto. Sehr zur Freude von Julie, die ihr salopp Beifall klatschte.
„Komm, spring rein, ich hasse es, zu spät zu kommen.“
„Natürlich, Maitresse Julie. Pünktlichkeit ist eine Tugend“, erwiderte sie sanft und lächelte Julie entgegen, als sie in das Auto stieg.
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